CH103254A - Rechenmaschine mit zwei Resultatzählwerken. - Google Patents
Rechenmaschine mit zwei Resultatzählwerken.Info
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Description
Rechenmaschine mit zwei Resultatzählwerken. Es sind Rechenmaschinen mit zwei Re sultatzählwerken bekannt, bei denen beide Zählwerke- gleichzeitig oder nur eines von ihnen benutzt werden kann. Die Erfindung hat eine Rechenmaschine dieser Art zum Gegenstande; bei der ausserdem auch noch das Resultat des einen Zählwerkes zu dem des andern leinzugezählt oder von diesem ab gezogen werden kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
In Fig. 1 sind die in bekannter Weise mit einstellbaren Zähnen versehene Sprossen scheibe a, die mit den Zählscheiben der Re- sultatzählwerkd verbundenen Zahnräder x und y, ein zwischen diesen angeordnetes Lrber- tragungsrad s und zwei die Drehung vom Sprossenrad<I>a</I> auf die Zählwerke x und<I>y</I> übertragende Zwischenräder v und w durch Kreise angedeutet.
Von diesen stehen die Sprossenscheibe a mit dem Zwischenrade v, soweit der Umfang des ersteren mit heraus geschobenen Zähnen besetzt ist, ferner das Zwischenrad v mit dem Zählrade x und die ses mit dem Übertragungsrade s in ständigem Eingriff; ebenso das Zwischenrad w mit dem Zählrade y. Zur leichteren Übersicht sind die dauernden Eingriffsstellen dieser Räder durch starke Punkte gekennzeichnet.
Die Eingriffsstellen zwischen den Rädern<I>a, to</I> und s, y sind ausrückbar. Ausserdem ist die Möglichkeit geschaffen, die Räder zv, s in Eingriff miteinander zu bringen. Die ein und ausrückbaren Eingriffsstellen sind durch Pfeile gekennzeichnet.
Für die gleichzeitige Benutzung beider Zählwerke<I>x</I> und<I>y</I> wird die Eingriffsstelle a, ec, wie Fig. 1 darstellt, eingerückt, s, y dagegen ausgerückt; ebenso bleibt 2v, s aus gerückt. Es arbeitet dann die Gruppe a, w, <I>y</I> getrennt von<I>a, v, x;</I> das Übertragungsracl s läuft leer mit dem Zählrade x mit.
Soll nur ein Zählwerk,<I>x,</I> benutzt werden, so werden die Eingriffe<I>a,</I> w, <I>s,</I> y und w, <I>s</I> ausgerückt. Es arbeitet dann nur die Gruppe <I>a,</I> v, <I>x;</I> das Rad läuft leer mit. Soll das Resultat vom Zälilrade x auf das Zählrad y übertragen öder zu dem Re sultat von y addiert werden, so muss der Ein- g@iff s, y ausgerückt und der Eingriff s, iv eingerückt sein.
Bei Nullstellung des Zähl werkes x (entgegen der Addierrichtung) erfolgt dann in bekannter Weise die Be wegungsübertragung auf dem \'Pese x, s, av, <I>y</I> im Sinne der Additionsrichtung.
Soll das Resultat des Zählrades x von dem des Zählrades y abgezogen werden, so muss der Eingriff s, w ausgerückt und der Eingriff s, y eingerückt sein. Bei Nullstel lung des Zählwerkes x (entgegen der Addier riclitung) erfolgt dann die Bewegungsüber tragung auf dem Wege x,<I>s,</I> y in einem der Addieirichtung entgegengesetzten Sinne, also im Sinne der Subtraktion.
Diese verschiedenen Ein- und Ausrückun- gen werden durch folgende Einrichtung er möglicht. Die Räder zu, s, y sind in einer um die Achse der Übertragungsräder s schwenk baren Haube b (Fig. 2 und 0') oder in einem ähnlichen Gestell gelagert, so dass sie beize Schwenken der Haube b, durch das das Zwi schenrad zu in den Bereich des Sprossenrades a gebracht oder ihm entzogen (Fig. 3) wird, ihren Achsenabstand gegeneinander unver ändert bewahren, mithin miteinander in Ein griff bleiben können,
ebenso wie die Räder s und x stets in Eingriff bleiben. Die Achse der Übertragungsrüder s aber ist mit den auf ihr lose laufenden Rädern in ihrer Uiigs- riclitung verschiebbar, und durch diese Ver schiebung wird bewirkt, dass die Räder s ent weder mit den Rädern iv oder mit den Rä dern y, oder mit keinem von beiden, in Ein griff treten, während sie mit den Ziihlrädern x stets in Eingriff bleiben.
Zu diesem Zwecke sind die Räder x so breit ausgeführt (hig. 4), dass das Rad s in drei verschiedenen, durch die Verschiebung seiner Achse herbeigeführ ten Lagen mit ihm in Eingriff bleibt; die Räder 2o und y aber sind in der Achsen- richtung so gegeneinander versetzt, dass das Rad s immer nur mit einem oder auch mit keinem von beiden in Eingriff gebracht wer den kann.
Ausserdem ist das Rad y, wie Fig. 4 zeigt, mit zwei Kränzen versehen, von de nen der eine ständig mit dem Rade iv in Ein griff steht, während das Übertragungsrad s abwechselnd mit dem zweiten Zahnkranz des Rades y und mit dem zu diesem Zwecke ent sprechend breit ausgeführten Rade w in Ein griff gebracht werden kann. In Fig. 4 ist das Übertragungsrad s einerseits in Eingriff mit dem breiten Zahnrade x des untern Zähl werkes, anderseits mit dem Zahnrade y des obern Zählwerkes dargestellt.
Durch Ver schiebung des Rades s nach links- kann es in Eingriff mit dem Zwischenrade iv ge bracht werden, während es in einer Mittel stellung sich ausser Eingriff mit den Zahn rädern<I>y</I> und iv befindet. Damit sind die erforderlichen Kupplungsmöglichkeiten ge geben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rechenmaschine mit zwei Resultatzähl- werken und zwischen beiden angeordneten 1)bertragungsrädern, bei denen der Zahnein griff zwischen den Übertragungsrädern einer seits und den Zahnrädern des einen Zähl werkes anderseits aufgehoben werden kann. gekennzeichnet durch die Ausrückbarkeit der Zahneingriffe zwischen den Übertragungs- rädern einerseits und den Zwischenrädern zwischen den Zahnrädern des einen Zähl werkes und den Sprossenscheiben anderseits.sowie durch die Ausrückbarkeit dieser Zwi- schenräder gegenüber den Sprossenscheiben. UNTERANSPRUCH: Rechenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das eine Zählwerk, sowie die zugehörigen Zwischenräder und die Übertragungsräder in einem um die Achse der letzteren schwenkbaren Gestell gelagert und diese Übertragungsräder mit ihrer Achse in deren Längsrichtung verschiebbar sind, dass sie,unabhängig von der Stellung des schwenkbaren Gestelles nach Belieben mit den Zahnrädern des einen Zählwerkes oder mit dessen gegen diese versetzten Zwischen rädern in Eingriff gebracht oder aus beiden ausgerückt werden können, während sie mit den entsprechend breiten Zahnrädern des an dern Zählwerkes dauernd in Eingriff bleiben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE103254X | 1922-04-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH103254A true CH103254A (de) | 1924-02-01 |
Family
ID=5649624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH103254D CH103254A (de) | 1922-04-12 | 1923-03-13 | Rechenmaschine mit zwei Resultatzählwerken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH103254A (de) |
-
1923
- 1923-03-13 CH CH103254D patent/CH103254A/de unknown
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