CH103267A - Einrichtung zum Schleifen und Abziehen von Schneidwerkzeugen. - Google Patents

Einrichtung zum Schleifen und Abziehen von Schneidwerkzeugen.

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CH103267A
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Beck Heinrich
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Beck Heinrich
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Einrichtung zum Schleifen und     Abzielten    von. Schneidwerkzeugen.--    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Einrichtung zum Schleifen und Ab  ziehen von     Sehileidwerkzeugen.     



  Die Zeichnung zeigt mehrere Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes.  Gemäss     Fig.    1 und 2 werden die zu schlei  fenden und abzuziehenden Klingen zwischen  einem Paar sich     berührender    Kugeln durch  gezogen. Dabei hat das Kugelpaar 1, 2 für  das Schleifen einen grösseren Durchmesser,  und besteht zweckmässig aus einem der be  kannten' Schleifmaterialien, wie     Karborun-          clum,    Schmirgel,     Arkansas        etc.,    während beim  Abziehen Kugeln 3, 4 kleineren     Durclimes-          sers,,    zum Beispiel aus Stahl     ete.,    zur Anwen  dung kommen.  



       Fig.    3 und 4 zeigen eine     Einspannkluppa     mit zwei Blechhaltern 5, G, die in der Mitte  mit einem     Distanzstüek        d,        dazwischen    ver  nietet sind, Schlitze 9, 10 aufweisen, in de  nen je eine Niete 11 in einem Distanzstück 12  verschiebbar ist. Die beiden Distanzstücke 12  sind aus Kork und dienen dazu,     die-    Klinge  gegen Beschädigungen zu schützen, falls  diese zwischen den beiden Kugeln hindurch-    gedrückt werden sollte. Die beiden Blech  halter bilden an ihren Enden kugelförmige  Schalenlager für die beiden sich berührenden  Kugelpaare 1, 2 und 3, 4.

   Das Kugelpaar  grossen Durchmessers liegt satt in den Lager  schalen, während die Kugeln kleineren Durch  messers sich gegen je drei kleine     Kugeln    in  der Lagerschale stützen. Hierdurch wird er  reicht,     class    die das Schleifen bewirkenden  grossen Kugeln durch die Reibung verhindert  sind, sich zu     drehen,    während die kleinen  Kugeln sich beim Abziehen     mitdrehen,    wo  durch ein sanftes Arbeiten ermöglicht wird;  um gleichwohl auch die grossen Kugeln nö  tigenfalls von Hand aus verdrehen zu können,  sind in den Lagerschalen Fenster     J    vor  gesehen.

   Durch Verschieben der     Nieten    11  kann die Spannung, mit welcher sich die Ku  geln berühren, geregelt werden, um ein Ver  letzen der Schneide durch ein starkes Auf  drücken zu verhindern.  



  Die kleinen Kugeln könnten, statt auf  Kugeln, auch auf Erhöhungen ihrer Fassung  gelagert sein,- wodurch auch das Drehen der  selben     beim    Abziehen erreicht wird.           Fig.    5 und 6 zeigen eine Einrichtung,  bei welcher zwei in der Mitte mit Gewinde  13 versehene Hülsen verwendet werden, um  die Kugelpaare mit regelbarer Spannung zu  lagern. Die beiden innenliegenden Kugeln  stützen sich auf bewegliche, unter der Span  nung je einer Feder f stehende Lagerschalen  14 und 15. Die Federn f stützen sich auf  einen in der Mitte angeordneten Steg 16.  



  Für das Einführen der zu. schärfenden  Klinge weisen die Hülsen bei jedem Kugel  paar einen Schlitz s auf.  



  Die Fit. 7 und 8     zei;-en    eine aus     Blech     in     U-Form    gebogene Haltevorrichtung<I>lt.</I> für  eine zu schärfende Rasierklinge     k.    Der     eins,     Schenkel dieser Vorrichtung besitzt     heraus-          gedrückte        Warzen        7z',    welche in Löcher  der Klinge     k    und in Löcher  &  des andern  Schenkels treten und so die Klinge     k    fest  halten.  



  Die     Fig.    9 zeigt eine Einrichtung, bei  welcher auf einer zweckmässig sehr rasch  rotierenden durchgehenden Welle 22 ein  ander gegenüberstehende Scheibenpaare 23,  24 für das Schleifen und 25, 26 für das Ab  ziehen angeordnet sind, von denen die innen  liegenden Scheiben 24 und 26 auf der Welle  durch Stifte 27 und 28 befestigt sind, während  die aussenliegenden Scheiben mit ihr durch  einen Langkeil auf Drehung verbunden, jedoch  axial nach aussen gegen den Druck je einer  Feder 29 verschiebbar sind, die     zwischen     Federteller 30, 31     bezw.    32, 33 angeordnet  ist. Die Welle 22 besitzt an den Enden Ge  winde 34, 35 und     Muttern    36, um die Feder  spannungen     rebeln    zu können.

   Zum Antrieb  der Welle dient eine Riemenscheibe 37.  



  Die     Fig.    10 bis 13 und 13a zeigen die  untere Hälfte einer Einrichtung zum Schlei  fen und Abziehen von Rasierklingen, die  eine     Kugelfassung    38 aufweist, deren beide  Schalen 39 und 40 mit je einem     nocken-          förmigen    Ansatz 41 versehen sind, die beim  Schleif-     bezw.    Abziehvorgang, wie aus     Fig.     1.1 und 12 zu ersehen ist, ihre Führung an  der     Einspannvorrichtung    42 für die Klinge  43 finden, die nach oben zu in eine gewölbte,  die     Schleifkugelfassung    umschliessende zylin-         drische    Bahn 44 von auf der Zeichnung nicht  angegebener Länge übergeht, die so gross ist,

    dass die ganze Rasierklinge 43 überfahren       werden    kann. Die     Klingeneinspannvorrich-          tung    weist entsprechend den Löchern     .15    der  Rasierklinge kleine, genau passende Einpres  sungen 46 auf.  



  Den Gebrauch der Einrichtung zeigt     Fib.     13 und 13a. Je nach der Neigung, die man  dem     Schleifkugelhalter    38 gegen die Füh  rungsbahn erteilt, ändert sich die Höhenlage  der zu schärfenden Klinge 43 gegenüber den  Schleifkugeln. Dabei streichen die     Nocken        -11     entlang dem     Boden    der Führung 44, wäh  rend ein seitliches Ausweichen dadurch ver  hindert, dass diese Führung 44 die Schalen  39 und 40 der     Sclileifl,#ugelfassung    mit ge  ringem Spiel umschliesst.  



  Für das Schärfen von Rasiermessern 48  dient die     Klingeneinspannvorrichtung        gein;,iss          Fig.    14. Sie weist eine nach unten sich keil  förmig erweiternde Fassung 49 auf, die den  Rücken des Messers völlig umschliesst, vorne  und hinten offen ist, um das Messer ein  schieben zu können, das mit der     Schneide     über .den Boden der Führungsbahn 44 empor  ragt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Schleifen und Abziehen von Schneidwerkzeugen, gekennzeichnet durch ein zum Schleifen dienendes Kugelpaar aus Schleifmaterial und ein zum Abziehen die nendes Kugelpaar kleineren Durchmessers. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Grobschliff kugeln während des Schärfvorganges fest stehen bleiben, während sich die klein kalibrigen Feinsehliffkugeln während des Arbeitsvorganges in ihrer Fassung ver drehen. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch eine Offnung in der Fassung der Grobschliffkugeln, um diese von Hand aus verdrehen zu können. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch ein Korkstück hinter jedem Kugelhaar zum Schutze für die zu Schärfende Klinge, wenn diese zwischen den beiden Kugeln hindurchgedrückt wer den sollte.
    1. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Feinschliff kugeln auf kleinen Kugeln auf Erhöhun- gen in ihrer Fassung gelagert sind, um durch Verringerung der Auflagerfl < iche ein leichtes Verdrehen der Kugeln wäh rend des Abziehens zu ermöglichen. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Fassung der Schleifkugeln sowohl, als auch die der Abziehkugeln Nocken besitzen, die beim Abziehen von eingespannten Klingen längs einer an der Klingeneinspannvor- richtung vorgesehenen Führungsbahn einen sicheren, zur Klingenschneide parallelen Strich gewährleisten. 6.
    Einrichtung mit mechanischem Antrieb nach Unteranspruch 1. gekennzeichnet durch paarweise einander gegenüber stehende Scheiben mit mehreren Paaren sich berührender Kugeln, welche Scheiben auf einer durchlaufenden Welle sitzen und sieh mit ihr drehen, von denen jeweils die eine Scheibe in einer Längsnut der Welle unter regelbarer Federbelastung steht und versehiebbar ist, um den Berührungs druck zwischen den Kugeln verändern zu können und ein Ausweichen derselben zu ermöglichen.
CH103267D 1921-11-23 1922-11-21 Einrichtung zum Schleifen und Abziehen von Schneidwerkzeugen. CH103267A (de)

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