CH103308A - Kältemaschine mit elektrischem Antrieb. - Google Patents

Kältemaschine mit elektrischem Antrieb.

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CH103308A
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Bischof Bernhard
Haccius Charles
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Bischof Bernhard
Haccius Charles
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B1/00Compression machines, plants or systems with non-reversible cycle
    • F25B1/005Compression machines, plants or systems with non-reversible cycle of the single unit type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Compressor (AREA)

Description


  Kältemaschine mit elektrischem Antrieb.    Es ist bekannt, dass die Abdichtung von  Wellen oder     Kolbenstangen    von Kälte  maschinen grosse Schwierigkeiten bereitet,  sobald die Kältemaschinen von ungeschultem  Personal zu bedienen sind. Es sind bereits  mehrere Vorschläge gemacht worden, die die  Abdichtung umgehen, indem entweder der  Kompressor in einem umlaufenden Gehäuse  eingeschlossen ist, oder der ungewickelte  Anker des Antriebsmotors in einem dicht  geschlossenen Gehäuse läuft. Der erste Vor  schlag führt zu einer verwickelten Ausfüh  rung, während der zweite Vorschlag den  Wirkungsgrad des Elektromotors verschlech  tert.  



  Eine Kältemaschine mit elektrischem  Antrieb, bei der die erwähnten Nachteile be  seitigt sind, bildet den Gegenstand der vor  liegenden Erfindung. Gemäss der Erfindung  ist sowohl der Stator, als auch der Rotor des  Elektromotors, der die Kältemaschine an  treibt, in einem von der Aussenluft abge  schlossenen Raum     eingebaut    und der Raum,  in dem der Motor sich befindet, mit einem  unschädlichen Gas, beispielsweise trockener  Luft, gefüllt.

      Da die Kältegase je nach der Temperatur  ihren Druck ändern, so ist es vorteilhaft,  wenn der den Motor enthaltende Raum mit  einem Ausgleichsraum verbunden ist, der  der in dem Motorraum eingeschlossenen Luft  erlaubt, sich entsprechend dem Druckwechsel       eines        Teils    der Kältegase     auszudehnen    oder  sich zusammen zu ziehen. Der Drucklieses  Teils der Kältegase ist somit immer ähnlich  dem Druck in dem Motorraum. Die ge  gebenenfalls in die eingeschlossene Luft ein  dringenden Kältegase können somit nur einen  Teildruck der Mischung annehmen, ähnlich  wie der Wasserdampf in der atmosphärischen  Luft. Dieser Teildruck entspricht der Tem  peratur der Umgebung, oder der Temperatur  des Kühlwassers.

   Da diese Temperatur aber  ebenso den Gasdruck des Kälteträgers be  stimmt, so musste der Teildruck der Kälte  gase, die in das Luftkissen eindringen, gleich  dem     @asidrnzeke    der Kältegase werden, wenn  der Teildruck die     Sättigungsgrenze    erreichen  will. Dies     ist        jedoch    nicht möglich, da die       eingedrungenen        Kältegase    nur     einen    Teil .des       Gesiamtvolumens        :einnehmen    können; die  Kältegase     befinden    sich deshalb in der Mi-      schung in überhitztem Zustande.

   In dieser  Eigenschaft sind die Kältegase ohne Einfluss  auf die Wicklungen des Motors; sie verhalten  sich genau so wie der in der atmosphärischen  Luft eingeschlossene Wasserdampf. Der Aus  gleichsraum, der den Zweck hat,den Gesamt  druck der Mischung ähnlich dem Druck eines  Teils der Kältegase zu erhalten, kann ent  weder mit dem Druckraum ler Kältemaschine  oder mit dem Saugraume der Kältemaschine  in Verbindtng stehen. Es ist vorteilhaft, den       Ausgleichsraum    derart zu gestalten, dass ein  Mischen der Luft mit den Kältegasen mög  lichst verhindert wird; eine solche Mischung  kann in einfacher W eise durch eine zwischen  gelagerte Flüssigkeit, beispielsweise Öl, ver  hindert, beziehungsweise erschwert werden.  



  Zwei Ausführungsbeispiele einer gemäss  der Erfindung ausgebildeten Kältemaschine  sind auf den Zeichnungen im senkrechten  Schnitt dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt eine Ausführung, bei der ein  AuSgleichsraum in den Verdampfer einge  baut ist;  Fig. 2 veranschaulicht eine Ausführung,  bei der ein Ausgleichsraum unterhalb des  Elektromotors angeordnet ist.  



  Gemäss Fig. 1 sind in dem     diehtschliessen-          den    Motorgehäuse 1 die Statorbleche 2 mit  den Wicklungen 4     eingeschlossen.    3 ist der  Rotor des Motors, 5 ist der Luft- oder  Gemischraum, der     durch    die Ausgleichs  leitung 6 mit dem     Ausgleichsraum    9 in  offener Verbindung steht.

   Der Verrhampfer  besteht aus drei verschiedenen Räumen, die  sowohl     nebeneinander,    als ineinander ange  ordnet werden können; der Raum 9 ist der  erwähnte Ausgleichsraum; 10 ist der Raum,  in dem die     verflüssigten    Kältegase nieder  fallen, die in dem Kondensatorraum 19     sie-          d    ergeschlagen wurden und durch die kleine  Öffnung 14 in den Raum 10 gelangen. Raum  11 ist der Verdampferraum, welcher durch  die Öffnung 13 mit dem Saugstutzen 12 des  nicht gezeichneten Verdichters in Verbindung  steht.

   Der Verdichter wird durch die Motor  welle 8 angetrieben, die in dem Halslager 7  läuft; 18 ist der Kühlwasserraum. 15 ist der    Spiegel der flüssigen Kältegase beim still  stand der Maschine, während 16 den Stand  der     verflüssigten    Kältegase während des Be  triebes anzeigt. Die in den Räumen 9 und 10  eingeschlossenen flüssigen Kältegase besitzen  eine Ölschicht 17, die auf ,den flüssigen Gasen  schwimmt und ein Mischen derselben mit der  Luft, welche oberhalb der Ölschicht in dem  Raume 9 eingeschlossen ist, möglichst ver  hindert.  



  Gemäss Fig. 2 ist in dem Gehäuse 1 ein  zweites Gehäuse 2 eingeschlossen, das den  Stator 4 mit seiner Wicklung enthält. Auf  der Motorwelle 6 sitzt der Anker 5, der durch  den Kurbeilzapfen 7 den Kompressor antreibt.  Dieser saugt durch die Öffnungen 8 die       Kältegase    an und stösst sie durch den Druck  kanal 9 aus, der durch eine nicht gezeichnete  Vorrichtung (Ventil oder Schieber) im ge  eigneten Zeitpunkt abgeschlossen wird. Die  Gase strömen in den Druckraum 10, in dem  sie das mitgerissene Ö1 niederschlagen,  worauf sie sieh an dem Kühlmantel 3 konden  sieren und durch die kleine Öffnung 11 in  den Verdampferraum 13 ergiessen, um in dem  Raume 14 wieder zu verdampfen und durch  die Leitung 15 hochgesaugt zu werden.

   Ober  halb des Druckraunies 10 ist der Ausgleichs  raum 18 angeordnet, der einerseits mit dem  Raum 17 und anderseits mit dem Raume 22  in offener V erbindung steht. In diesem Aus  gleichsraum 18 ist eine Flüssigkeitsmenge 23,  beispielsweise Ö1, eingesehlossen, die durch  die Offnung 19 ein- oder austreten kann.

   Das  abdichtende Ö1 hat ein kleineres spezifisches  Gewicht als die flüssigen Kältegase und ist  derart beschaffen, dass es entweder mit der  Gasfüllung des     Motorraumes,    noch mit den       Kältegasen    schädliche Verbindung eingehen       kann.    Der Raum 17 steht.

   mit     dem        Saugraum     ,durch     die    Leitung 21 in Verbindung, die be  zweckt, den Ölstand beständig auf einer ge  wiesen Höhe zu erhalten und den     Dru,ek    in       @lem        I%aum    17, 18 und<B>2</B>? gleich dem     Saug-          drticlc        zti        erlia:

  lten.    Durch die feine     Öffnung     24 und die Leitung 16 wird in     dem    Druck  raum sich     abscheidende   <B>01</B> in den Raum<B>17</B>       beförderet,    so     dass    ein gewisser     Ölumlauf    ent-      steht. 28 ist der Ölspiegel während des Be  triebes, 27 während des Stillstandes der Ma  schine; 25 ist der Ölstand in dem Druckraum  und 26 in dem Saugraum. Das Röhrchen 20  hat den Zweck, das Sehmieröl ständig auf  die Motorwelle 6 zu führen.  



  Die Wirkungsweise der Maschine nach  Fig. 1 ist folgende:  Beim Einschalten des Stromes entsteht  durch das Arbeiten des nicht gezeichneten       Kompressors    ein     Druckabfall    in dem Raum  11; die flüssigen Gase steigen auf die (in der  Fig. 1 rechts gezeichnete) Höhe 16. Der  Druckabfall pflanzt sich in dem Raum 10  und 9 und ,durch die Leitung 6 in den Raum 5  fort, so dass sich die in dem Raum 5 und 9  eingeschlossene Luft ausdehnen kann. Diese  Luft treibt die flüssigen Gase in dem Raum  9 nieder, so dass dieselben die in der Abbil  dung rechts gezeichnete Lage einnehmen. Die  Ö1schicht 17 verhindert ein Übertreten von  Gasen in die Luftschicht.

   Die in dem Raum 9       eingeschlossene    Luft erleidet mit     denn    Sin  ken des Druckes und mit dem damit verbun  denen Temperaturabfall in denn Raum 11  ebenfalls einen Temperaturabfall, so dass der  Teildruck der etwa in die Luft eindringenden       Kältegase    gleichzeitig sinken wird, wodurch  dem Bestreben der Kältegase, zu konden  sieren, entgegengewirkt wird. Die Kältegase  können bekanntlich nur dann verdampfen,  wenn der oberhalb der Ölschicht herrschende  Druck niedriger ist als der Verdampfungs  druck; dies ist hier nicht der Fall, da die  Höhendifferenz der flüssigen Kältegase in  den Räumen 11 und 9 den Gasdruck oberhalb  der Ö1schicht in dem Raume 9 etwas höher  hält als der Gasdruck in dem Raum 11 selbst  ist.

   Eine Verdampfung könnte auch ein  treten, wenn die Temperatur oberhalb der  0lschicht in dem Raume 9 höher wäre als die  Verdampfungstemperatur in den Räumen 11  und 10. Dieser Fall kann nicht eintreten, da  die Temperatur in den Räumen 11 und 10  erst sinken kann, wenn die Temperatur in  dem Raum 9 infolge von Wärmeaustausch  ebenfalls gesunken ist. Die Zustände indem  Raum 9 sind somit derart, dass eine Möglich-    keit der Verdampfung ausgeschlossen ist,  wobei die Ölschicht noch des weiteren die  Verdampfung verhindert.  



  Die Wirkungsweise der Maschine nach  Fig. 2 ist folgende:  Nach Einschalten des elektrischen Stro  mas sinkt der Druck in den Räumen 13 und  14. Der Druckabfall pflanzt sich durch die  Leitung 21 in den Raum 17 fort, wobei die  01schicht auf die Höhe 28 steigt. Gleich  zeitig hat sich die Luft in dem Raume 22       ausgedehnt,    und die Ölschicht ist von der  Höhe 27 auf die in vollen Linien     gezeichnete     Höhe gesunken. Der Druck in dem Raume 22  ist etwas höher als in dem Raume 17, und  zwar entsprechend dem Höhenunterschiede  der Ölspiegel in den Räumen 17 und 18. Es  ist unmöglich, dass die in dem Raum 17 ein  geschlossenen Kältegase durch die Ölschicht  niedersteigen, um in den Raum 18 zu ge  langen.

   Das mit den verdichteten Gasen mit  gerissene Schmieröl schlägt sich in dem Raum  10 nieder und wird durch die Leitung 16,       die    mit einer     feinen    Öffnung 24 versehen ist,  in den Raum 17 befördert. Die etwa mit  gerissenen Kältegase verdampfen sofort nach  Austritt aus dem Röhrchen 16; sie werden  durch die Leitung 21 wieder abgesaugt; durch  die Leitung 21 fällt das geförderte Öl wieder  in den Saugraum zurück, bis die Höhe 26  wieder erreicht ist.  



  Beim Stillsetzen der Maschine nach Fig. 1       entsteht        Druckausgleich    zwischen ,den Räu  men 5, 9, 10, 11 und 19; die     flüssigen    Kälte  gase nehmen die     links        gezelchnete    Lage ein.  Die     Temperatur        ides    Verdampfers     steigt     nicht so rasch     wie    der Druckausgleich statt  findet.

   Die     Kältegase,    die in -die Luft in dem  Raum 9 etwa haben     eindringen        können,     schlagen sich sofort nieder, da der     Gesamt-          ,druck    und     somit    auch der     Teildruck    der       Kältegase        gestiegen    ist, die     Temperatur    je  doch     wenigstens    für einige Zeit     gleich    ge  blieben     ,ist.     



  Beim Stillsetzer     zder        Maschine    nach     Fig.    2  strömen die Kältegase durch die Leitungen  16 und namentlich 21 aufwärts und     veridich-          ten        Uie        Luft    in     Jem        Rauaue    18, bis der Öl-      Spiegel auf die Höhe 27 gestiegen ist.

   Der  beim Stillstand indem Raum 17 herrschende  Druck ist gleich dem Druck in dem Ver  dampfer, welch letzterer kühler gelagert ist  als der oberste Teil der     Maschine,    so dass  auch beim     Stillstand    die     eingeschlossenen     Kältegase des Raumes 17 sich in überhitztem  Zustande befinden, wodurch jede Konden  sation verhindert wird.  



  Die Anordnung nach Fig. 2 bezweckt, den       Raum    22, der mit Luft oder einem     andern          unschädlichen    Gas gefüllt ist, mit einem  Raume 17 und 23 zu umgeben, in dem ent  weder Öl oder Kältegase sich befinden, da  mit die Verluste nach aussen, die infolge nicht  ganz dichten Materials entstehen können,  nicht die Luft- beziehungsweise Gasladung  beeinflussen     können,        sondern    nur die Kälte  gase; ein Abnehmen der Luft- beziehungs  weise Gasfüllung könnte störend wirken. Die  Albdichtung der Antriebswelle G wird durch  eine Ölschicht erreicht, die das Bestreben hat,  in den Saugraum des Verdichters zurück  zufliessen, und welche durch das Steigrohr 16  während des Betriebes in konstanter Höhe.

    gehalten wird. Beim Stillstand der Maschine  verhindert die Kapillaritätswirkung oder  irgend eine geeignete Vorrichtung ein Ab  fliessen nach unten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kältemaschine mit elektrischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Sta- tor, als auch der Rotor des elektrischen An triebsmotors in einem von der Aussenluft ab geschlossenen, mit einem der elektrischen Wicklung unschädlichen Gase gefüllten Raum derart eingeschlossen ist, dass in die Gasfüllung etwa eintretende Kältegase stets in überhitztem Zustande sich befinden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kältemaschine mit elektrischem Antrieb nach - Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der den elektrischen Motor einschliessende Raum mit einem mit Kälte gasen gefüllten Raum der Kältemaschine derart in Verbindung steht, dass der Druck im Motorrauen entsprechend dem Druck der Kältegase in dem genannten Raum der Kältemaschine wechseln kann. 2.
    Kältemaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die eingeschlos sene Gasfüllung durch eine Flüssigkeit von den Kältegasen abgeschlossen ist, die mit der Gasfüllung oder mit den Kälte gasen keine schädlichen Verbindungen ein geht, und deren spezifisches Gewicht kleiner ist als dasjenige, der flüssigen Kältegase, um das Eindringen von Kälte gasen in die Gasfüllung nach Möglichkeit zu verhindern. 3.
    Kältemaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und '-)"dadurch gekenn zeichnet, ,d,ass der mit Gas gefüllte Rau.in, der den elektrischen Motor enthält, von einem Raum umgeben ist, der entweder ganz mit Kältegasen oder teilweise mit Flüssigkeit und Kältegasen gefüllt ist, damit allfällige kleine Verluste (durch un dichtes Material sich nur auf die Kälte gase .erstrecken und ;dadurch eine Abnahme ,der Gasfüllung des Notorraumes durch Verluste nach aussen verhindert wird.
    4. Kältemaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, @dadurch ge kennzeichnet, @dass die Antriebswelle in einem Ölbade läuft, das als Sperrflüssig- keit zwischen den Kältegasen und der Luftfüllung dient.
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