CH103371A - Verfahren zur Herstellung von Phenylglycin. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phenylglycin.

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CH103371A
CH103371A CH103371DA CH103371A CH 103371 A CH103371 A CH 103371A CH 103371D A CH103371D A CH 103371DA CH 103371 A CH103371 A CH 103371A
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aniline
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phenylglycine
trichlorethylene
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British Dyestuffs Corp Limited
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  Verfahren zur Herstellung von     Plienyle-iycin.       Gegenstand der     Erfindu-uo",    ist eine weitere  Ausbildung des in dem Hauptpatente     Nr.     <B>93576</B>     besühriebenen        Verfahr*ens    zur     11,er#tel-          lung    von     Phenylglycin.     



  Gemäss jenem Verfahren stellt man     Plie-          nylg,lypin.    aus     Trichloräthylen    und     Anilin     in einem einzigen technischen     Vorgange,    in  der Weise     her"dass    man diese Körper in Was  ser suspendiert und in Gegenwart einer al  kalischen Substanz unter Druck und bei  einer Temperatur von 140 bis<B>190' C</B> bis zur  Vollständigen Umwandlung in     Ph#enylglycin-          salz    erhitzt.  



  Im Verlaufe des Prozesses entsteht neben  andern     Zwischenpro-dukten        Äthylentriplienyl-          triainin.    Dieser     dureh        Zusammentreten    dreier       Maleküle    Anilin mit einem Molekül     Trichlo-r-          äthylen    gebildete Körper zerfällt beim     Ily-          drolysieren    in     Phenylglyain        und    Anilin.

   Ge  mäss dem in der genannten Patentschrift ge  gebenen Beispiel wendet man ungefähr drei       MoleküleAnilin    auf     einMolekülTrissh-leräthy-          len    an     un.d,destilliert    das überschüssige Ani  lin ab. Jeder Versuch, mit geringeren Anilin-    mengen zu arbeiten,     hat        erlieblitlie        Ver-miu-          derung    der Ausbeute zur Folge.  



  Es -wurde nun     gefunden,'dass    bei     Verwen-          Clung    'bloss     ein-es    Moleküls     Auilin        und    eines  kleinen     Übersellusses.    von zum Beispiel<B>5</B>     '/a     ebenso gute Ergebnisse sieh erzielen lassen,  sofern dafür gesorgt wird,     dass    vom Anfang  bis zum Ende des Prozesses das vorhandene       Trichloräthylen    jederzeit auf drei Moleküle       Anilin    einwirken kann, wobei ein Teil des  letzteren fortwährend durch den Zerfall der       Zwisellenpro,

  clukte    in     Glycinverbindungen          und    Anilin geliefert wird. Dies kann     Jur-eli     allmähliches Einpumpen einer einem Molekül       enüsprechenden    Menge     Trichloräthylen    in ein  Gemisch von einem Molekül Anilin und einem       Überselluss    von<B>5</B>     '/o    Anilin und einer     alkali-          sahen    Substanz, z. B.     Kalkmilell,    und Auf  rechterhalten einer Temperatur von<B>170'</B> bis  <B>180' C</B> im     DruckgeftB#e    bewerkstelligt wer  den.  



  <I>Beispiel:</I>  412 Teile Anilin, eine 504 Teilen     Ca0     entsprechende Menge gelöschten Kalkes und  200 Teile Wasser werden in einem mit Rü'a-           rer    versehenen     Autoklaven    auf<B>170 C</B> er  hitzt;

   es werden im Verlaufe von<B>10</B> Stunden  allmählich<B>555</B> Teile     Trielilorätliylen        hinzuge-          pumpt.    Geringe Mengen unveränderten Ani  lins werden     abdestilliert    und das     zurüekblei-          ben,de        Caleiumsalz    des     Phenylglycins    auf       CY   <B>W</B>       2nIc-        öhnliche    Art weiter verarbeitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Phenyl- glycin,' dadurch gekennzeichnet, dass man Trichlarätliylen in ein in einem Druckgefäss befindlielies Gemisch von Anilin, Wasser und einer alkalischen Substanz allmählich hinein pumpt unter Anwendung äquimolekularer t' Mengen Trichlorät'hylen und Anilin und eines kleinen Überschusses des letzteren und unter Einhaltungeiner Temperatur von<B>170'</B> bis<B>180' C</B> im Druckgefässe.
    ÜNTERANSPRÜCJ!t: <B>1.</B> Verfahren gemäss Patentansprussh, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalische Sub stanz Kalk verwendet wird. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, und Un- terans,prueh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man in ein aus 412 Teilen Aniliii, einer 504 Teilen Ga0 entsprechenden Menge Kalkhydrat und 200 Teilen Wasser bestehendes, in einem Druckgefäss auf <B>170 ' C</B> erhitztes. Gemisch im Verlaufe von <B>10</B> Stunden allmählich<B>555</B> Teile Triehlor- Uhylen einpumpt.
CH103371D 1920-11-16 1922-10-24 Verfahren zur Herstellung von Phenylglycin. CH103371A (de)

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