CH103541A - Einrichtung zum Betriebe von Röntgenröhren. - Google Patents
Einrichtung zum Betriebe von Röntgenröhren.Info
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Description
Einrichtung zani Betriebe von Röntgenröhren. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Betriebe von Röntgenröhren, insbeson dere Ilochvakuumröhren, und bezweckt, der Röhre aus einem Leitungsnetz oder einer sonstigen Wechselstromquelle üblicher Fre quenz mittelst eines Hochspannungstransfor mators und einer an sich bekannten Gleich richteranordnung einen fast kon:3tanten Gleichstrom zuzuführen.
. Gemäss der Erfindung sind arx die Se kundärspule des Hoclispannungstransforxna- tors zwei je eine HOChvaliuum-Glülikatl10den- Ventilröhre und einen Kondensator enthal tende Stromkreise angeschlossen, die zur Auf n a, 'hme je einer Stromhalbwelle gQS("llaltet sind. Zwischen den Kondensatoren und den Ventilröhren ist die Röntgenröhre angeschlos sen. In dem die beiden Kondensatoren ent haltenden Röhrenkreis sind Schutzwider stände, insbesondere Drosselspulen, .einge schaltet.
In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar in den Fig. 1 bis 3 verschiedene Schaltungsschemata für die Ein richtung zum Betriebe einer Glülikathoden- Röntgenröhre; Fig. 4 stellt den Aufbau der Kondensatoren mit schematischer Andeutung der Schaltung dar; Fig. 5 ist ein Schnitt durch einen der Kondensatoren nach Fig.4; Fig. 6 veranschaulicht einen plattenförmigen Kondensator.
An die Hochspannungswicklung 1 eines Transformators für technischen Wechsel strom, das heisst also einen Wechselstrom mit der gebräuchlichen niederen Frequenz (zum Beispiel 50 oder 60 Perioden;) ist einerseits je eine Belegung der beiden Kondensatoren 2 und 3 angeschlossen, anderseits die Glüh- kathode 4 einer Ventilröhre 5 "mit Hoch- v akuum und die Anode 6 einer zweiten, eben solchen Röhre 7.
Die Anode 8 der Röhre ist mit der zweiten Belegung des Kondensa- tors 2, die Glühkathode 9 der zweiten Röhre 7 mit der zweiten Belegung des Kondensators 3 verbunden. An diese beiden letztgenannten Verbindungsleitungen werden über Drossel spulen oder sonst geeignete Schutzwider- stände 17 und 18 die Glühhathode 10 und die Anode oder Antikathode 11 der Röntgen röhre 12 angeschlossen.
Die Kapazitäten der beiden Kondensatoren 2, 3 sind so aufein ander und die Eigenkapazitäten der übrigen Teile der Schaltung abgestimmt, dass die Leitung, welche eine Belegung des einen Kon densators mit dem des andern verbindet, ohne weiter geerdet zii werden, das Erdpotential annimmt.
Wesentlich ist die Verwendung von Ventilröhren mit einer die Verwendung getriebe- aen Entgasung sowohl des Entladungsraumes, wie seiner Begrenzung einschliesslich der Elektroden, so dass die Ventil-->irl#.ung be einträchtigende Gasreste bei der Entladung keine Rolle spielen können. Wesentlich. ist ferner auch die Reihenschaltun- der beiden Kondensatoren in bezug auf die Abnahme klemmen der Röntgenröhre.
Wie Versuche ergeben haben, ist dann auch bei normaler Netzfrequenz eine Gleichspannung von fast dem doppelten Betrage der Scheitelspannung des in der Wicklung 1 erzeugten Wechsel- ctromes lierstellbar.
Schliesslich sind von besondererBedeutung auch die zwischen die Kondensatoren und die Röntgenröhre eingeschalteten Drossel spulen 17, 18.
Diese verhüten, dass in P.önt:getiröliren mit Hochvakuum infolge der in ihnen trotz der -weitestgehenden Entlüftung noch vor liandenen Gasreste ein labiler Zustand ent steht und Stossionisierung eingeleitet wird, was bei Verwendung von unmittelbar an die Röhre angeschlossenen Kondensatoren als Stromquelle leicht eintritt, und dann auch zur Zerstörung der Röhre infolge Über lastung führt. Die Drosselspulen können mit Eisenkernen ausgebildet sein.
Wie in Fig. 2 angedeutet ist, können die Drosselspulen 17, 18 auch zwischen den Kondensatoren \?, 3 und den Ventilröhren 5, 7 in den Aufladestromkreisen der I@ondensat-o- ren angeordnet sein.
Hierdurch wird die mit den sonst sehr ra#:cb. und intensiv verlaufenden Ladestrom- stössen verbundene starke Beanspruchung der liöntgenröhre vcrniinclert.
Gemäss der Anordnung nach Fig. 3 sind besondere Drosselspulen 15, 16 und 17, 18 sowohl in den Aufladestromkreisen der Kon densatoren, als auch in dem Rö ntgenröhren- stromkreis angeordnet.
-\Vie in Fig. .l dargestellt ist, sind be sonders zweckmässig die Kondensatoren 2, 3 in Zylinderform ausgeführt. Ihre Aussen belegungen 19, 20 sind miteinander -verbunden und sind daher die Belegungen, die sich i:i- folge der gleichen ILapazität selbsttätig auf Erdpotential halten, so dass ihre Berührung ungefährlich ist. Auch kann eine besondere Erdverbindung vorgesehen werden.
Die hoch gespannten Belegungen ?2 sind an der unsu- giinglichen Innenwand der als Hohlzylinder ausgebildeten Isolatoren 21, \?? angebracht. Die Hohlzylinder sind auf Isolatoren 23 ge lagert.
Gemäss Fig. 5 sind beide Belegungen 19, 22 vollständig in das Dielelztrikum 21 ein gebettet, beispielsweise, indem der Zylinder aus Hartpapier hergestellt ist, in das wäh rend des Wickelns die beiden Belegungen in Form von Stanniol eingewickelt sind.
Es er geben sich dann besonders kleine Abmessun- Olen der Hochspannungskondensatoren, da man den Abstand der Belegungsränder von den Grundflächen des Zylinders verhältnismässig klein machen kann.
Ulm die äussere Belegung 19 ist ein Me tallring 24- leitend gelegt, an dem, -vrie in Fig. 4 angedeutet, ein Ende der Hochsl:an- nungswiekluüm 1 des Transformators ange schlossen -ird. Mit der Innenbelegung ?? ist leitend ein I@oiitaktstiiclz 25 verbanden, ,in das das eine Ende der Drosselspule 17 (Fig. 2) angeschlossen ist,
deren anderes Ende mit dem Arischlussleiter 26 für die Röntgenröhre und die zugehörige Ventilröhre in Verbindung steht. Der Leiter 26 ist auf einer Stütze 27 gelagert. Die mit einem Eisenkern 28 der Manteltype versehene Drosselspule 17 ruht auf einer innerhalb des Zylinderkondensators angeordneten. auf dessen Tragisolatoren 23 ruhenden Isolierplatte 29. Die>c Anordnung der Drosselspulen hat den Vorteil. dass auch sie der Möglichkeit, von die Anlage bedienenden Personen berührt zu erden, entzogen sind.
In I'ig. G ist ein plattenförmiger Kond^n- sator dargestellt, bei dem die sich selbsttätig auf Erdpotential haltenden Belegungen zu Aussenbelegungen 19, 20 gestaltet sind, wäh rend die hochgespannten Belegungen 23, 24 durch die Aussenbelegungen von den zugäng lichen Teilen der Anlage getrennt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCFI Einrichtung zum Betriebe von Röntgen- röliren, insbesondere solchen mit Hoch x-ahuum, bei Anschluss an eine Wechselstroin- quelle normaler Netzfrequenz, gekennzeich net durch einen Hochspannungstransformator, der den Wechselstrom auf die Hälfte der zum Betrieb erforderlichen Spannung bringt, und zwei an ihn parallel angeschlossene Strom kreise, die aus je einem Hochvakuum-Ventil- rohr und einem Kondensator bestehen,wobei die Röntgenröhre unter beiderseitiger Vor schaltung von Schutzwiderständen zwischen den in Reihe geschalteten Kondensatoren und den in mit Bezug auf den Stromdurchgang verschiedenem Sinne ausgeschalteten Ventil rohren liegt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine derartige Be messung der Kapazitäten der beiden zur Speisung der Röntgenröhre mit Gleich spannung dienenden Kondensatoren, dass ihre Verbindungsleitung selbsttätig das Erdpotential annimmt. 2.Einrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch eine derartige Anord nung dür Teile der Anlage, dass die, mit einander verbundenen, auf Erdpotential stehenden Belegungen der Kondensatoren vor einer Berührung der hochgespannt-m Belegungen schützen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kondensa toren als Hohlzylinder mit eingebetteten Belegungen ausgebildet sind, wobei die das Erdpotential besitzenden Belegungen aussen liegen. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kondensa toren als Plattenkondensatoren ausgebildet sind, deren das Erdpotential aufweisenden Belegungen nahe der Aussenseite eines die Hochspannungsbelegungen im Innern auf nehmenden Isolators liegen. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stioin- abnahmeklemmen für die Röntgenröhre je zwischen der zugeordneten Ventilröhre und dem Schutzwiderstand liegen. G. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass auch zwischen den Stromabnahmeklemmen für die Rönt genröhre und den Ventilröhren Schutz widerstände eingeschaltet sind. <B>7</B>.Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Schutz widerstände innerhalb der hohlzylindri schen Kondensatoren angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (3)
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| CH103541D CH103541A (de) | 1922-09-13 | 1923-02-17 | Einrichtung zum Betriebe von Röntgenröhren. |
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1923
- 1923-02-17 CH CH103541D patent/CH103541A/de unknown
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