CH103572A - Schubkarren. - Google Patents

Schubkarren.

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CH103572A
CH103572A CH103572DA CH103572A CH 103572 A CH103572 A CH 103572A CH 103572D A CH103572D A CH 103572DA CH 103572 A CH103572 A CH 103572A
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Palthe Albert Van Wulfften
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Palthe Albert Van Wulfften
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      Schubkarren.       Das     Fahren    mit den gebräuchlichen Schub  karren ist sehr anstrengend und erfordert  grosse Übung; die an die Holme angreifen  den Arme des Arbeiters müssen die Last  zum grössten Teil tragen, das Gleichgewicht  halten und ausserdem die Vorwärtsbewegung  des Karrens bewirken. Es ist zwar versucht  worden, durch eine besondere Anordnung des  Rades unter dem Schwerpunkt .der Last die  Arme zu entlasten; die Fortbewegung des  Karrens ist aber dadurch doch nicht erleich  tert worden, so dass die Arme immer noch  sehr beansprucht werden.  



  Bei Karren für Einarmige hat man auch  schon statt der beiden Holme für die Arme  des Arbeiters einen einzigen, mit einer  Schulterauflage versehenen     Mittelholm    an  gebracht, von dem dann ein Gabelteil für  den Arm     abzweigte.    Der Arbeiter konnte  also durch Erfassen des einen Gabelschen  kels und durch die Schulterauflage des Mit  telholms den Karren im Gleichgewicht hal  ten. Die Vorwärtsbewegung eines derartigen  Karrens war naturgemäss noch schwieriger  als bisher, da bloss ein Arm dazu benutzt    werden konnte.

   Durch Druck gegen die  Schulterauflage war eine Vorwärtsbewegung  nicht zu erzielen, da der Körper dabei das       Bestreben        hatte,    unter der Auflage     fortzu-          gleiten,    diese also zu heben; dieser Hebung  konnte nur durch     Steifhalten    des     Armes     etwas begegnet werden, was das Fahren  noch anstrengender machte als bisher und  ein Fahren auf schlechten Wegen jedenfalls  ganz verunmöglichte.  



  Der vorliegende Karren ist von diesen  Mängeln frei. Zum Halten des Gleichgewich  tes und zum Führen sind, wie üblich, zwei       Holme    vorgesehen, die mit den     Händen;    er  fasst werden. Durch eine an sich bekannte  Anordnung des Rades, etwa. senkrecht unter  dem Schwerpunkt, kann dabei eine fast voll  ständige     Entlastung    der Hände von der Trag  arbeit erreicht werden. Zum Vorwärts  bewegen ist an einer hinter der Rückwand  des Kastens, über einer durch die     Holme    ge  legt gedachten Ebene befindlichen Stelle,  eine Stütze angebracht, gegen die sich der  Arbeiter-mit der Brust legen und dadurch  eine Kraft ausüben kann, durch die der Kar-           ren    vorwärtsgeschoben wird.

   Diese Stütze       kann    verstellbar angeordnet sein,     und    durch  entsprechende Einstellung derselben, je nach  der Grösse des Arbeiters, kann erzielt wer  den, dass die Brustfläche immer etwa senk  recht zur Längsachse der Stütze steht, so     dass     keine auf Verstellung der Stütze nach oben  oder unten wirkenden Kräfte auftreten.  



  Bei einem     derartigen,    Karren sind also  zum Führen     bezw.        Gleichgewichthalten    und  zum     Vorwärtsschieben    verschiedene Mittel  benutzt, wodurch der Arbeiter entlastet und  das Fahren selbst auf schlechten Wegen er  leichtert und auch ein Kippen des Karrens  vermieden     wirrt.     



  Auf der Zeichnung ist ein derartiger Kar  ren in einem Ausführungsbeispiel, und zwar  in     Fig.    1 im Aufriss, in     Fig.    2 im Grundriss  dargestellt.  



  Der Karren 1, der beliebige Gestalt haben  kann, besitzt die. üblichen Holme 2, die bei  3 miteinander verbunden sein können und  an denen die Hände des Arbeiters angreifen.  Das Rad 4 ist bei 5 gelabert und die Achse  möglichst senkrecht unter dem     Schwerpunki     des in     Arbeitsstellung    befindlichen Karrens  angeordnet.  



       Ausser    den Holmen 2 ist noch eine     Stütze    G  vorgesehen, die bei dem dargestellten Bei  spiel die Form eines Rahmens hat, der bei 7   < in der Wand S des Kastens befestigt ist.  und zwar zweckmässig verstellbar, etwa     mit-          telst    eines Gelenkes, so     dass    man den Rah  inen auf- und     abwärtsscliwingen    kann. Es  können aber auch andere Stellvorrichtungen  verwendet werden, um den Rahmen in die  für den Arbeiter geeignete Stellung zu brin-    gen. Zwischen den obern Enden 9 der Rah  menarme ist ein Band 10, das biegsam oder  starr sein kann, angebracht, gegen das sich  der Arbeiter mit der Brust legt und dadurch  beim Gehen eine den Karren vorwärts  schiebende Kraft ausübt.

    



  Es können geeignete Mittel vorgesehen  sein, um, die Stütze     bezw.    den Rahmen 6  in der ihm gegebenen Stellung festzustellen.  



  Die Arme des     P,ahmens    könnten so lang  sein, dass sie zwischen dem Körper und den  Armen des     Arbeiters    hindurchgehen und  auch, wie     Fig.    2 zeigt, nach aussen etwas um  gebogen sein,     um    beim     Bergabfahren    einen  Halt an den Oberarmen zu schaffen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schubkarren, dadurch gekennzeichnet, da.ss an einer hinter der Rückwand des Ka stens über einer durch die Holme.gelegt ge dachten Ebene befindlichen Stelle eine Stütze angebracht ist, gegen die sich der Ar beiter mit der Brust legen und dadurch den Karren, vorwä rtsscbieben kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Schubkarren nach dein Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze verstellbar ist.
    2. Schubkarren nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stütze als Rahmen aus gebildet ist, dessen freie Enden durch ein das Widerlager für die Brust bildendes Band verbunden sind.
CH103572D 1921-11-14 1922-11-13 Schubkarren. CH103572A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL103572X 1921-11-14

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Publication Number Publication Date
CH103572A true CH103572A (de) 1924-02-16

Family

ID=19774710

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CH103572D CH103572A (de) 1921-11-14 1922-11-13 Schubkarren.

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