CH103644A - Gaserzeugungsanlage auf elektrolytischem Wege. - Google Patents

Gaserzeugungsanlage auf elektrolytischem Wege.

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CH103644A
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Pressly Scott John
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Pressly Scott John
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B1/00Electrolytic production of inorganic compounds or non-metals
    • C25B1/01Products
    • C25B1/02Hydrogen or oxygen

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Description


      Gaserzeugungsanlage    auf elektrolytischem Wege.    Diese Erfindung bezieht sich auf eine  elektrolytische     Gaserzeugungsanlage,    in wel  cher für die Trennung des Gases von dem  Elektrolyten gasabscheidende Behälter vor  gesehen sind, nebst Leitungen für den Um  lauf des     Elektrolytes    zwischen den     Gaserzeu-          gungszellen    und den     Abscheidebehältern.     



  Zweck gegenwärtiger Erfindung ist, eine  Anlage der vorerwähnten Art zu     schaffen,     in welcher der Umlauf des     Anolytes,        bezw.     des     Katholytes,    sowohl als die     Abscheidung     und die     darauffolgende    Behandlung der er  zeugten Gase genauer 'geprüft und     überwacht     werden können, als dies bis jetzt ;der Fall  gewesen war.  



  Zur Erreichung dieses Zweckes weisen  die die obern Teile der Zellen mit den Gas  abscheidebehältern verbindenden Leitungen  eine Mehrzahl von Röhren ',auf, welche in  verschiedener Höhe in diesem Behälter ein  münden.  



       Zweckmässigerweise__    .werden noch dazu       Massnahmen        getroffen    zur Erreichung eines  lebhaften Umlaufes des     Elektrolytes    und der  elektrolytischen Produkte, um das Speise  wasser selbsttätig zum Elektrolyt zu leiten,    um die feinen Gasblasen von dem Elektrolyt  abzuschneiden, nachdem letztere die Erzeu  gungszellen verlassen hat und bevor sie zu  diesen zurückkehrt, um die Diffusion von  Elektrolyt von dem     Gasabscheidebehälter    zu  dem Speisewasservorrat zu verhindern, und  um die durch die Tätigkeit der Elektrolyte  in den Zellen entstehende Hitze zu erhalten  und zu- benutzen.  



  Die Zeichnung stellt beispielsweise eine  Ausführungsform einer erfindungsgemäss ge  bauten     Gaserzeugungsanlage    dar.  



  In der Zeichnung ist:         Fig.    1 eine Seitenansicht einer die Erfin  dung verkörpernden Anlage, bei der einzelne  Teile weggebrochen gedacht und im Schnitt  dargestellt sind;       Fig.    2 ist eine Schnittansicht durch eine  Ventileinrichtung, die bei der Anlage. zweck  mässig Verwendung findet;       Fig.    3 stellt die in     Fig.    1 veranschaulichte  Anlage in Aufsicht dar;       Fig.    4 ist eine Schnittdarstellung der durch  einen     Schwimmer        kontrollierten    Einrichtung  für die     Zuführung    des Wassers;

             Fig.    5 stellt in Aufsicht     bezw.    im Schnitt  nach der Linie 5-5 der     Fig.    1 die untern  Rohrverbindungen dar;       Fig.    6 veranschaulicht die in     Fig.    1 darge  stellte Anlage in Ansicht von der rechten  Seite.  



       1VIit    10 sind allgemein die     Erzeugerein-          heiten    bezeichnet, die von beliebiger Bauart  und von denen je nach Wunsch eine oder       mehrere        vorgesehen-    sein     können.    1.1 und 12  sind die Scheide- und Zuführungsbehälter für  den     Anolyten        bezw.        Katholyten,    das heisst  für die Elektrolyte der Anoden-     bezw.    Katho  denseiten der Zellen, die mit den     Erzeuger-          einheiten    in weiter unten zu erklärender  Weise verbunden sind,

   während die Kammern  13 und 14 zur Regelung des Druckes des       Sauerstoffes        bezw.    des     Wasserstoffes    zusam  men mit der     Zuführungskammer    15 für das       Speisewasser    eine Gaswisch-,     Druclregelungs-          und        Speisewasserkontrollanlage    bilden, die  in weiter unten zu beschreibender Weise mit  den     Anolyt-    und     Katholytbehältern    verbunden  sind und     zusammenwirken.     



  Die     Erzeugereinheiten    10, von denen im  vorliegenden Falle mehrere vorgesehen sind,       können    von beliebiger Bauart sein. Bei dem  der Darstellung zugrunde gelegten Beispiele  besteht jede Einheit aus mehreren     flachen,     im wesentlichen     rechtwinklig    gestalteten Zel  len, die durch geeignete Mittel zur Bildung  einer Einheit vom sogenannten Filterpressen  typ zusammengehalten werden. Von derar  tigen Einheiten können eine oder mehrere  verwendet werden. Werden mehrere Ein  heiten benutzt, so können sie mittelst geeig  neter     Verbindungen    16 elektrisch in Reihe  geschaltet werden.

   Die Verbindungsleitungen  bestehen     vorteilhafterweise    aus nachgiebigen  Schlaufen, wie am besten aus     Fig.    3 ersicht  lich ist. Jede Erzeugereinheit ist durch eine  geeignete Rohrleitung mit den     Anolyt-        bezw.          Katholytbeliältern    11     bezw.    12 in der Weise  verbunden, dass der     Anolyt    und der erzeugte       Sauerstoff    von der Anodenkammer der Ein  heit in den     Anolytseheidebehälter    11.

   geleitet  wird, und der abgeschiedene     Anolyt    in die  genannten Anodenkammern zurückgeführt    wird, während der     Katholyt        zusammen    mit  dem     Wasserstoff    von den     Kathodenkammern     der erwähnten     Finheit    nach dem Scheidebe  hälter 12 für den     Katholy        ten    geleitet wirb,  von dein der abgeschiedene     Katholyt    zu den       Kathodenkammern        zurückgeführt    wird.

   Auf  diese Weise wird ein     systematischer    Umlauf des       Elektrolytes    in zwei     besondern    Kreisläufen  unter gleichzeitiger     Entfernung    des Sauer  stoffes und der     Wasserstoffes    getrennt von  einander aufrechterhalten.

   Bei der in den       Zeichnungen    veranschaulichten Ausführungs  form     verlässt    der     Anolyt    und der     Sauerstoff     den obern Teil der Anodenkammern der Zel  len jeder Einheit durch     Ableitiuigsrohre   <B>17,</B>  die in ein Sammelrohr 18 führen, das durch  Steigrohre 19 mit der     Anolyt-    und     Sauer-          stoffsammelleitung    20 in     Verbimdung    steht.

    Diese     Leitung    tritt von oben in den obern  Teil oder Gasraum des Scheidebehälters 11  für den     Anolyten    ein und mündet, wie bei  21 angedeutet, in diesen Behälter oberhalb  des     Flüssigkeitsspiegels.    Das Sammelrohr 18       kann    mit dein Scheidebehälter 11 ebenfalls  durch ein Rohr 22     verbunden    sein, das in       wagrechter    Richtung von dein     Sammelrohr    18  ausgeht und     zii    dem     Anolytbehälter    führt,  in den es     unterhalb    des normalen Spiegels  des darin enthaltenen     Elektrolytes    eintritt.

    Die     Verbindungsleitung    22 ist nicht unbe  dingt erforderlich; sie bietet aber gewisse  Vorteile in der     Praxis.    In der Leitung 22       kann    ein Thermometer 23     eingebaut    sein,  um die     Temperatur    des     Ariolyten    beobachten  zu können.

       Werden    mehrere     Erzeugerein-          heiten    benutzt, so     können    deren     Sainixielrohre     18 mittelst abnehmbarer     Verbindungsmuffen     24 aus     Gummischlauch    oder dergleichen an  einander angeschlossen werden, um ein ge  meinsames fortlaufendes Sammelrohr für die  Ableitung zu bilden. In jedes der Steigrohre  19 ist ein Stück Glasrohr 25 eingesetzt, da  mit man den Spiegel des     Elektroly        tes    beob  achten kann; ausserdem dienen die Glasrohr  abschnitte zur Isolierung der     Sammelrohre     von der     Sammelleitung    20.

   Auch in die  Verbindungsleitung 22 sind ähnliche Rohre  26 eingeschaltet. Die     Sammelleitung    20 für           dc,n        Sauerstoff        kann    ebenfalls einen kurzen  Abschnitt     2011    aus Isoliermaterial enthalten.  Der in den     Anolytbehälter    übergehende Sauer  stoff sammelt sich im Gasraum und wird  durch ein Rohr 27 abgeleitet, während der       Anolyt    aus dem Unterteil des Scheidebehäl  ters durch ein Rohr 28 austritt und in den  untern Teil der     Anolytkammern    der Zellen  durch eine Rückleitung 29, Zweigleitungen  30, Sammelrohre 31 und     Einlassrohre    32 zu  rückgeführt wird.

   In das Rückleitungsrohr  29     kann        gewünschtenfalls    ebenfalls ein Ab  schnitt     2911    aus Isoliermaterial eingefügt sein.  



  Das beschriebene Rohrnetz bildet ein voll  ständiges System für den Umlauf des     Ano-          ly        ten    über die     Anoden    in den Anodenkam  mern bei gleichzeitiger Entfernung des ent  wickelten     Sauerstoffes.    Das System für den  Umlauf des     Katholyten    durch die Kathoden  kammern der Zellen, sowie für die Entfernung  des entwickelten Wasserstoffes ist in allen  wesentlichen Punkten dem     beschriebenen     ähnlich ausgebildet.

   Bei der der Darstellung  zugrunde gelegten Ausführungsform führen  die (nicht dargestellten) Ableitungen für den       Katholyten    und den Wasserstoff von den  Kathodenkammern in die     Kätholyt-    und Was  serstoffsammelrohre 33, die im vorliegenden  Falle dieselbe Weite besitzen wie die     Ano-          lytsamrnelrohre    18. Für jede Einheit sind  mit Rücksicht darauf, dass an     Wasserstoff     das Doppelte des     Sauerstoffvolumens        eritwik-          kelt    wird, zwei     Sammelrohre    33 vorgesehen.

    Natürlich könnte auch ein einziges     Sammel-          rohr    von grösserem     Durchmesser    an Stelle  der zwei parallelen Sammelrohre treten. Die  Sammelrohre 33 sind durch Steigrohre 34  mit der     Katholyt-    und     Wasserstoffsammel-          leitung    35 verbunden, die in das obere Ende  des     Katholytscheidebehälters    12 eintritt und  nach unten in den Gasraum dieses Behälters  mündet. Auch die Anordnung dieses Rohres  ist im wesentlichen dieselbe wie bei der     Ano-          lytsammelleitung    20.

   Der in dein Gasraum  des     Katholytbehälters    abgeschiedene Wasser  stoff tritt durch das     Auslassrohr    36 aus. Die  Sammelrohre 33 der aufeinanderfolgenden     Er-          zeugereinheiten    können, wie bei 37 angedeu-         tet,    miteinander gekuppelt werden. Jeder  Satz     Sammelrohre    kann mit einem unmittel  bar zu dem     Katholytbehälter    führenden wag  rechten     Verbindungsrobr   <B>38</B> versehen sein;  das dein Verbindungsrohr 22 für die     Anolyt-          sammelrohre    entspricht.

   Der von Wasser  stoff befreite     Katholyt    wird aus dem     Katlro-          lytscheidebehälter    mittelst eines am Boden       vorgesehenen    Auslasses 39, einer     Sammel-          leitung    40, sowie mittelst nicht dargestellter,  aber ähnlich wie die Sammelrohre und Ein  lässe 31     bezw.    32 für den     Anolyten    ausge  bildeter Sammelrohre und Einlässe in die  Kathodenkammern zurückgeführt.

   Die Rohre  35, 38 und 40 enthalten ebenfalls isolierende  Abschnitte     35a,        38a    und     4011.    Dadurch, dass  sich die     Auslassrohre    28 und 39 bis zu einer  gewissen Entfernung     oberhalb.    des Bodens in  die     zugehörigen    Scheidebehälter 11     bezw.    12  erstrecken, wie bei     2811    und 39b angedeutet  ist, entstehen rings um die nach oben ge  richteten Rohrenden ringförmige Schlamm  sammelräume in den genannten Behältern,  wodurch erreicht wird, dass der Elektrolyt in  verhältnismässig klarem Zustande in die Zel  len zurückfliesst.  



  Der den     Gassammelraum    des     Änolytbe-          hälters    durch das Rohr 27 verlassende     Sauer-          stoff    wird durch das Tauchrohr 41 geleitet  und unterhalb des Spiegels 42 des im     Gas-          wascher    und Druckregler 13 enthaltenden  Wassers ausgelassen. Nachdem der Sauer  stoff in Blusenform durch das in der betref  fenden Kammer enthaltene Wasser gestiegen  ist, wird er durch ein Rohr 43 abgeleitet  und einem Gasometer oder einer andern     Sam-          mel-        bezw.    Gebrauchsstelle zugeführt.

   Um  ein wirksames Waschen und Abkühlen des  Gases zu sichern, ist die Kammer 13 mit  einer sich in der Querrichtung erstreckenden       Verteilungs-    oder     Rückhaltvorrichtung    44  versehen, die unterhalb des Wasserspiegels  angeordnet ist und die Kammer in einen  obern und einen untern Teil unterteilt. Das  Tauchrohr 41 geht durch die Vorrichtung 44  hindurch und ragt etwas auf der Unterseite  vor. Die Vorrichtung 44 ist porös oder mit       Durchbrechungen    versehen und besteht zweck-      mässig aus einer oder mehreren Lagen von       Dralitgefleeht    oder Metallsieben. Die einzelnen  Lagen können entweder dicht aufeinander  liegen oder durch Zwischenräume getrennt  sein.

   Auf diese Weise werden die Gasblasen,  wenn sie nach oben durch die Vorrichtung  44 steigen, zerrissen, wodurch erreicht wird,  dass die Gasteilchen mit dem Waschwasser  in möglichst innige     Berührung    kommen. Auf  diese Weise wird ein sehr vollkommenes  Extrahieren des mitgerissenen Alkalis, sowie  eine     wirksame    Kühlung des Gases erreicht.  



  Die Vorrichtung 41 wird zweckmässiger  weise     aas    mehreren     übereinanderliegenden     Schichten von Drahtgewebe     zusaunneugesetzt,     deren Kanten durch     Schweissen    oder in an  derer Weise verstärkt und mit einem Trag  ring 46 verbunden sind, der in irgendwie  geeigneter Weise in der gewünschten Höhe  in den Kammern 13 und 14 befestigt sein  kann.

   In der Kammer 13, in der der Sauer  stoff behandelt wird, wird die Vorrichtung 44       zweckmässig    aus Metallgeweben aus Nickel oder       lIonelmetall    hergestellt, die nicht leicht oxy  dieren, während für die Vorrichtung 44 in  dem     Wasserstoffwascher    14     Eisendrahtgewebe     Verwendung finden können.  



  Die Bau- und     Wirkungsweise    der     Kam-          iner    14, in die der Wasserstoff durch das  Rohr 36 geführt wird, ist in allen wesent  lichen Punkten ähnlich der Bau- und Wir  kungsweise der entsprechenden     Kammer    13  für den     Sauerstoff,    so dass sich eine beson  dere Beschreibung erübrigt. Das Wasserstoff  gas verlässt, nachdem es in der Kammer 14  gründlich gewaschen ist, diese Kammer durch  das     Auslassrohr    45.  



  Das Wasser, das in den Kammern 13  und 14     '.zum    'Auswaschen des Alkalis aus  dem     Sauerstoff    und Wasserstoff, sowie zur       Abführung    der in den     Gasen    enthaltenen  Wärme benutzt wird, dient zur Ergänzung  des in dem System umlaufenden     Elektrolytes,     der infolge der     elektrolytischen    Wirkung in  nerhalb der Zellen, sowie durch Verdampfung  ständig verbraucht wird.

   Auf diese Weise  wird das Speise- oder     Nachfüllwasser,    das  dem System zugeführt wird, vorgewärmt;    gleichzeitig wird dafür gesorgt, dass das mit  gerissene     Ätzuatron    oder     Ätzkali,    das sonst  mit den     erzeugten        Gasen    abgeführt würde,  wieder in das System zurückgelangt. Das  warme Waschwasser strömt also von der       Sauerstoffwasch-    und     Druckregelungskammer     13 durch die Rohre 47 und 48 abwärts in  den untern Teil der     Anolytscheidekammer    11.

    In entsprechender Weise strömt das Wasch  wasser von der     Wasserstoffwasch-        und    Druck  regelungskammer 14 durch die Rohre 49 und  50 in den untern Teil des     Katholytscheide-          behälters    12.     Lm    zu verhindern, dass Alkali  durch die erwähnten Verbindungsrohre in die       Waschkammern    13 und 14 zurückfliesst, kann  jedes der Rohre 49 und 50 an der Stelle,  wo es in den betreffenden Scheidebehälter  eintritt, mit dem     Rückschlagventil    versehen       seit),    wie bei 51 in     Fig.    1 angedeutet.

   Die       betreffende    Vorrichtung     kann    verschiedenartig       ausgebildet    sein. Eine besonders vorteilhafte  Bauart ist in     Fig.2    veranschaulicht, wo mit  52 das Ventilgehäuse bezeichnet ist, das eine  kurze     -senkrechte        Ventilkammer    53 enthält.  In diese     Kammer    mündet der     Einlassstutzen     54, und vom     obern    Teil geht der     Auslass-          stutzen    55 aus, der in den     Anolyt-        bezw.          Katholytscheidebehälter    führt.

   Durch einen  kugelförmigen oder in anderer geeigneter  Weise gestalteten Ventilkörper     56,    der auf  dem konischen Ventilsitz 57 aufruht, wird  der     Durchgang    der Flüssigkeit durch das  Ventil überwacht. Das obere Ende der Ven  tilkammer 53 kann durch einen Schraub  stöpsel 58 verschlossen werden, so dass das  Innere der Ventilkammer und der Ventilsitz  leicht zugänglich sind.  



  Der Spiegel     des        Waschwassers    in den  Kammern 13 und 14 wird auf solcher Höhe  gehalten, dass die Säule verhältnismässig rei  nem Waschwassers der     Elektrolytsäule    in dem  entsprechenden Scheidebehälter 11     bezw.   <B>12</B>  im wesentlichen das Gleichgewicht hält.

   Da  die Konzentration des     Alkalis    im     Elektrojyt-          und    Scheidebehälter viel grösser ist als die  des Waschwassers, ist die Höhe der den Aus  gleich     bewirkenden        Waschwassersäule    not  wendigerweise wesentlich grösser als die der      durch sie ausgeglichenen     tlektrolytsäule.    Da  die Tendenz besteht, dass die Menge des       Elektrolytes    im System beim Fortschreiten       der    elektrolytischen Wirkung sich vermin  dert, zeigt der     Elektrolytspiegel    innerhalb  der Scheidebehälter die     Tendenz,    zu fallen,

    wodurch der Druck auf der     betreffenden    Seite  der Ventilvorrichtung 51 vermindert wird  so dass der     Ventilkörper    56 sich     unlieben     kann und     dern        Nacbfüllwasser    den Zugang  in den Scheidebehälter durch das     betreffende          Einlassrohr    48 Scheidebehälter 50 gestattet. Ist das  Gleichgewicht wieder hergestellt, so setzt  sich der Ventilkörper 56 wieder auf und un  terbricht die Verbindung zwischen dem Schei  debehälter und der     zugehörigen    Wasch- und  Regelungshammer.

   Infolge Wiederzuführung  von Wasser aus der Regelungskammer in  den Scheidebehälter wird aber der Wasser  spiegel in der Scheidekammer gesenkt. Es  ist deshalb,     tim    diesen Spiegel auf gleicher  Höhe und damit die     Elektrolytzufuhr    für das       Generatorsystein    konstant zu halten, dafür  zu sorgen, dass den Wasch- und Druckrege  lungskammern selbsttätig Wasser zugeführt  wird, und zwar so schnell, dass die Flüssig  keitsspiegel in den genannten Kammern kon  stant erhalten werden.

   Zu diesem Zwecke  ist die oben     erwähnte        Speisewasserzuführungs-          kammer    15 vorgesehen, in die von irgend  einer     Zuführungsquelle        ans    frisches Wasser  durch das Rohr 59 zugeleitet werden kann.  Die Zuführung des Wassers aus dein Rohre  59 in das in' die     Kammer    15 mündende Ein  lassrohr 61 wird durch ein Ventil 60 über  wacht     (Fig.    4).  



  Die     Wirkung    des Ventils 60 wird ihrer  seits     durch    einen an dein Hebel 63     einstell-          bar-en    Schimmer 62     kontrolliert,    derart, dass  der Einlass 61 bei beliebiger, vorher bestimm  ter Höhe des     Flüssigkeitsspiegels    in der  Kammer 15 abgeschlossen wird, während der       Eimass        geöffnet    wird, sobald der     Flüssigkeits-          spiegel    unter den vorher bestimmten Punkt  fällt.

   Die Kammer 15 ist durch ein Rohr  64 und nach entgegengesetzten Seiten sich  erstreckende Seitenrohre 65 und 66, die iso  lierende     Zwischenstücke    652 und     6611    enthal-         ten,    mit den oben     erwähnten    .Kammern 13       bezw.    14 verbunden, so dass eine etwa eintre  tende Senkung des Flüssigkeitsspiegels in  jeder der     Kammern    13 und 14 eine entspre  chende Senkung des Spiegels in der Kammer  15 zur Folge hat. Dadurch wird .der Schwim  mer veranlasst, das     Einlassventil    zu     öffnen          und    genug Wasser zuzulassen, um das Gleich  gewicht herzustellen.

   Im wirklichen Betriebe  hat die dauernde Abführung von Flüssigkeit  aus den Wasch- und     Druckregelungskammern     zwecks Ergänzung der     Flüssigkeitsmenge    des       Gaserzeugungssystems    einen mehr oder weni  ger konstanten     Zufluss    frischen Wassers in  die Kammer 15, sowie eine Verteilung dieses  Wassers in die Kammern 13 und 14 zur  Folge.  



  Es ergibt sich also,     dass.    die beschriebene  Anlage die Regelung des Gasdruckes da  durch ermöglicht, dass sie dem aus den Zel  len kommenden Gase gestattet; unter einer  gegebenen     Wasserdruckhöhe,    die auf den  einer Wassersäule von beliebiger Höhe ent  sprechenden Betrag eingestellt werden kann,  auszuströmen     bezw.    in     Blasenforin    hochzu  steigen. Der Druck kann für die Ausströ  inung des     Sauerstoffes    derselbe sein wie für  die Ausströmung des     Wasserstöffes;    die     Aus-          strömungsdruckhöhe    kann aber auch verschie  den sein.

   Die Verbindung 65, 66 zwischen  den Wasch- und     Druckregelungsbehältern    hat  die Wirkung einer     Ausgleichverbindung,    die  jeden Wechsel des     betreffenden    Druckes auf  der     Wasserstoff-    und     Sauerstoffseite    verhin  dert.

   Da das Mass der Ausströmung des       Wassersxoffes    seinem Volumen nach zweimal  so gross ist als das der     Sauerstoffausströmung,     kann der Rauminhalt des Rohrsystems ein  schliesslich der Gasbehälter usw. jenseits der       Druckregelungskammern    13, 14 doppelt so  gross sein wie der für den     Sauerstoff    vorge  sehene, um auch weiterhin eine Störung des  Gleichgewichtes der     Drucke    der beiden     Grase     innerhalb des Systems zu verhindern.  



  In den zu den     Elektrolytscheidebehältern     11, 12 führenden     Speisewasserverbindungen     können von     Hand-zu        betätigende    Ventile 67  vorgesehen sein für den Fall, dass es sich      als notwendig herausstellen sollte, die eine  oder andere der     Zuführungsleitungen    ganz  abzuschliessen oder eine von ihnen auf einen  Betrag, der eine gute Wirkung unter bestimm  ten Verhältnissen sichert, abzudrosseln.  



  Es hat sich in der Praxis ferner als wün  schenswert herausgestellt, in jedem der Schei  debehälter 11, 12 eine durchbrochene     Ver-          teilungs-    oder     Rückhaltvorrichtung        bezw.    ein  Sieb 68 vorzusehen ähnlich der oben beschrie  benen     Rückhaltvorrichtung    44.

   Wird die  Vorrichtung 68 unterhalb der Stelle ange  bracht, wo die von den Zellen herkommenden  Ableitungsrohre in die Scheidebehälter ein  treten (vergleiche     Fig.    1), so dient jedes Dia  phragma 68 zur Verhinderung des Durch  trittes feiner Glasblasen mit dem Elektro  lyten in den Unterteil des Scheidebehälters  und damit des     Rückwanderns    solcher Blasen  in die betreffenden Zellenkammern, aus denen  sie ursprünglich kamen.

   Die     Wirkung    der  Siebfläche besteht darin, dass sie die Glas  bläschen veranlasst, auf der Oberseite mit  einander zu verschmelzen und grössere Blasen  zu bilden, die nach oben in den     Gassammel-          raum    steigen und von hier durch das Gas  auslassrohr in die zugehörige Waschvorrich  tung gelangen.

   Die     Gasfilterflächen    oder       Rückhaltvorrichtungen    68 dienen ferner dazu,  irgend welche feste Bestandteile, wie Eisen  oxy d oder dergleichen, die sich in den Zellen  gebildet oder sich dort abgelöst haben und  durch das Gas und den Elektrolyten in die  Scheidebehälter mitgeführt sein sollten, zu  rückzuhalten, so dass derartige Verunreini  gungen nicht in die Zellen     zurückkehren    und  die Kanäle, Leitungen und dergleichen nicht  verstopfen können. Das auf diese Weise  auf der Oberseite der Siebflächen als Schlamm  oder dergleichen zurückgehaltene Material  dient ferner als     wirksames    Filtermittel.

   Die  genannten Siebe oder     Rückhaltflächen    wir  ken ferner als Mittel zur Beruhigung und  Dämpfung der     Wallungen    des     Elektrolytes,     die durch Änderungen des Gasdruckes wäh  rend des Betriebes verursacht werden, und  verhindern auf diese Weise starke     Schwan-          kungen    der hydrostatischen     Druckhöhe.    Die    Sieb- oder     Rückhaltflächen    68 werden vor  teilhafterweise so angeordnet,     dass@sie        zwecks     Entfernung allzu starker Schlammablagerun  gen leicht aus den Scheidebehältern entfernt       werden    können.

   Zu diesem Zwecke werden  die einzelnen     Drahtgeflechtlagen,    aus denen  die Siebflächen wie oben bei Besprechung der  Vorrichtung 41 erwähnt, zweckmässig gebil  det werden, durch Schweissen oder in anderer  Weise mit ihrem Rande an einem flachen  Ringe oder Flansch 69 befestigt, der zwischen  die Flanschen 70 der die Scheidebehälter  bildenden obern und untern Abschnitte ein  geklemmt werden kann. Auf diese Weise  lassen sich die Siebvorrichtungen 68     zum     Zwecke des     Reinigens,        Ausbesserns    oder des  Austausches durch andere leicht entfernen.  



  Zwischen den     untern    Teilen der Scheide  behälter 11 und 12 kann eine mit einem     iso-          lierenden        Einsatzstück        7111    versehene Aus  gleichverbindung 71 vorgesehen sein, die dazu  dient, die hydrostatische Druckhöhe der       Elektrolytsäulen    in den genannten Behältern  auszugleichen.  



  Die Steigrohre 19 und 34     haben    solchen  Durchmesser, dass die durch sie hindurchge  henden Gasblasen einen Auftrieb oder eine       Pumpwirkung    veranlassen, durch die ein wirk  samer Umlauf des     Elektrolytes    durch die  Zellen der     Erzeugereinheiten    aufrechterhalten  wird.

   Die genannten Rohre     können    ferner  mit Ventilen 72 ausgerüstet sein, mittelst  deren die Strömung der Elektrolyten und       derGase    kontrolliert     undgeregelt    werden     kann.     Dies kann erforderlich oder erwünscht sein,  um gewisse Ergebnisse beim Betriebe eines  Systems zu erzielen, das mehrere     Erzeuger-          einheiten    enthält, oder aber zum vollständi  gen Schliessen der Steigrohre für den Fall,  dass es erwünscht sein sollte, die betreffenden  Einheiten von dem übrigen System abzu  schalten. Andere Ventile 73 können, wie  angedeutet,     gewünschtenfalls    in andern Teilen  des Rohrnetzes vorgesehen sein.  



  Beim Betriebe mit hohen Stromdichten  ist es besonders erwünscht, den Elektrolyten  auf einer so hohen Temperatur zu halten,  wie es sich mit den     Erfordernissen    des prak-      tischen Betriebes verträgt, um den innern       Widerstand    der Zellen möglichst niedrig zu  halten. Es empfiehlt sich deshalb, soweit  es sich praktisch durchführen lässt, die durch  die elektrolytische     Wirkung    innerhalb der  Zellen entwickelte Wärme innerhalb- des Sy  stems zusammenzuhalten. Dies wird zum  Teil bereits durch die beschriebene Einrich  tung zur Wiederverwendung des Waschwas  sers für die heissen Gase als Speisewasser  erreicht.

   Dies ist aber erwünscht, ausserdem  die durch Strahlung und Wärmeleitung be  dingten Verluste durch     Einhüllung-    einiger  oder aller Teile des Systems einschliesslich  des Rohrnetzes mittelst geeigneten     wä        rcne-          isolierenden    Materials möglichst niedrig zu  halten. Die Isolierung der Scheidebehälter,  sowie der     Druckregelungs-    und Waschbehäl  ter, wie sie in der Zeichnung bei 74 und<B>75</B>  durch gestrichelte Linien angedeutet ist, ist  besonders     wirksam    für die Zurückhaltung der  Wärme innerhalb des Systems, die sonst  verloren gehen würde.

   Die Rohrleitungen  und andern Teile des Systems einschliesslich  der Zellengruppen können in ähnlicher Weise  in wärmeisolierendes Material eingehüllt wer  den. In der Zeichnung ist von einer ent  sprechenden Darstellung im Interesse der  Übersichtlichkeit abgesehen. Eine wirksame  Isolierung aller Teile des Systems gegen  Wärmeverluste ist ferner praktisch von grosser  Bedeutung, wenn die Anlage als Ausgleich  belastung für eine elektrische Zentrale, bei  spielsweise eine Kraftstation für eine elek  trische Strassenbahn oder dergleichen, dient.  In solchen Fällen kann die Anlage während  der     Spitzenbelastungsperiode    leer laufen, wäh  rend sie in der Zeit, wo die Zentrale  schwach belastet ist, voll in Betrieb genom  men wird.

   Durch geeignete Wärmeisolation  wird die Temperatur des     Elektrolytes    wäh  rend der Leerlaufzeiten auf der gehörigen  Höhe gehalten und Zeitverlust durch. Auf  wärmen des     Elektrolytes    bei Betriebsbeginn  vermieden. In gewissen Fällen ist es er  wünscht, an passenden Stellen des Systems  besondere Heizvorrichtungen H zu verwenden,  um     Unterbelastungsperioden    durch die elek-         trische    Anlage möglichst auszunutzen.

   Solche       Heizvorrichtungen        können    entweder Gleich  strom oder Wechselstrom aufnehmen und  während der     Spitzenbelastungsperiode    in Tä  tigkeit gesetzt werden, um die Elektrolyt  temperatur auf ihrer vollen normalen Höhe  zu halten und auf diese Weise eine unmittel  bare Inbetriebsetzung des     Elektrolysers    bei  sofortiger Höchstleitung zu erreichen.  



  Die beschriebene Anlage ist gegen Erde  durch geeignete Mittel elektrisch zu isolieren.  Bei \der dargestellten Ausführung wird das  die Scheidebehälter tragende Rahmenwerk 76  durch rohrartige Streben 77     unterstützt,    die  mit Blindmuffen 78 aus Porzellan oder einem  andern Isoliermaterial versehen sind. Der  artige Muffen sind auch in die     wageechten     Teile des Rahmenwerkes eingefügt. Ähnliche  rohrartige Tragstreben und isolierende Blind  muffen für andere Teile des Systems sind  bei 79     bezw.    80 dargestellt.  



  Die beschriebene Anlage bietet noch einen  weitern Vorteil von grosser praktischer Be  deutung. Beim normalen Betriebe einer elektro  lytischen Zelle zeigt der Elektrolyt die Ten  denz, in     den        Katholytkammern    der Zellen       konzentrierter,    in den     Anolytkammern    dage  gen schwächer zu werden.

   Bei Anlagen, in  denen der Umlauf des     Anolyten    und     Katho-          lyten    im wesentlichen gesondert und unab  hängig voneinander aufrechterhalten wird,  kann infolgedessen die Konzentration des       Anolyten    einerseits und des     Katholyten    an  derseits stark voneinander abweichen, was  nicht erwünscht ist.

   Bei der den Gegenstand  der Erfindung bildenden Anlage tritt dieser  Übelstand nicht ein, da die Rohrverbindungen  solche sind, dass die sich ausgleichenden  hydrostatischen     Druckhöhen    in Verbindung  mit der selbsttätigen Zuführung von Ergän  zungswasser zu dem System dauernd dahin  wirken, dass dem     Katholyten    ein grösserer  Wasseranteil zugeführt wird als dem     Anoly-          ten.    Es ist ersichtlich, dass vermöge der       Querverbindung    65-66 der Waschwasser  spiegel in beiden     Waschbehältern    13, 14 im  wesentlichen derselbe ist, und dass dieser  Spiegel durch das Schwimmerventil im Be-      kälter 15 auf gleicher Höhe gehalten wird.

    Eine etwaige Zunahme der Konzentration des       Katholyten    im Behälter 12 würde wegen der       Ausgleichverbindung    71 eine geringe Senkung  des     Katholytspiegels    gegenüber dem     Anolyt-          spiegel        zlrr#    Folge haben.

   Durch den Wasser  verbrauch in den Zellen wird aber der wäs  serige Bestandteil des     Ariolyten        und    des       hatholy        ten        gleiehmä        ssig    verzehrt, so dass auch  der     Flüssigkeitsspiegel    in den Behältern 11  und 12 die Neigung hat, sich     gleichmässig     zu     senken.    Die Neigung des     Katholyten,    sich  zu     koitzenti,iei-en,    und die des     Anolyten,    seine  Konzentration zu     verringert),

      stört aber dieses  gleichmässige Senken der     Flüssigkeitsspiegel,     so dass eilte     übermässige        Serikcnig    des     Katho-          ly        tspiegels    und eine geringere Senkung 'des       Anoly        tspiegels    zustande     kommt.    Da der       Flüssigkeitsspiegel    in den Behältern 13, 14       konstant    und auf gleicher Hölle gehalten  wird, wird mehr Waschwasser aus dem Be  hälter 14 in den Behälter 12 als aus dem  Behälter 13 in den     Behälter    11 fliessen,

   wo  ' durch also der Neigung des     Arioly        teri    und       Katholyten,    verschiedene Konzentrationen an  zunehmen, entgegengewirkt wird. Es ist  ferner ersichtlich, dass das     Nachfüllwasser     beim Einführen in     den        Anolyten    und     Katho-          lyten    mit grossen     Flüssigkeitsmengen    in Be  rührung kommt, so dass es Gelegenheit hat.  sich innig zu mischen, was einen erheblichen  Vorteil gegenüber Einrichtungen bedeutet,  wo das     Nachfüllwasser    unmittelbar in die       Zellenkammern    eingeführt wird.  



  Die erwähnte     Wirkung,    dass dein     Katlio-          lytbehälter    12 mehr     Nacllfüllwasser    zugeführt  wird,     kann    ferner durch Einstellung der Tiefe  beeinflusst und geregelt werden, bis. zu der  die     Gasableitungsrohre    27 und 36 in den  Waschbehälter 13     bezw.    14 reichen,     bezw.     durch     Eilstellung    der Entfernung der Mün  dungsstellen der genannten Rohre unterhalb  des     Flüssigkeitsspiegels    in den erwähnten  Behältern.

   Zu diesem     Zwecke    kann jedes  Tauchrohr mit einem in     senkrechter    Rich  tung einstellbaren     Endabschnitt    411 versehen  sein, wie im Falle des     Sauerstofftauchrohres     41 in     Fig.    1 angedeutet.

   Durch Vergrösse-         rung    des Abstandes der     Austrittstelle    für  den     Wasserstoff    vom Flüssigkeitsspiegel wird  der Druck des     Wasserstoffes    im Scheidebe  hälter 12 erhöht, damit der Spiegel des     Ka-          tholyten    in diesem Behälter gesenkt und die  Tendenz eines stärkeren Zuflusses von Nach  füllwasser in den Behälter<B>12</B> erhöht.

   Auf  diese Weise lassen sich die     günstigsten    Be  dingungen für die     Verteilung    des     Nachfüll-          wassers    auf die Scheidebehälter durch Ein  stellung eines oder beider     einstellbaren    Tauch  rohre erzielen.  



  Jede der verschiedenen     Erzeugereinheiten          kann    auf einem     Fahrgestell    81 angebracht       seit),    um das     Anort-    und     Stellebringen,    sowie  die     Entfernung    jeder einzelnen Einheit aus  der     betreffenden        Gruppe    zu     erleichtern.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrolytische Anlage derjenigen Art, in welcher für die Abscheidung des Gases von dem Elektro:yten gasabscheidende Behälter vorgesehen sind, nebst Leitungen für den Umlauf des Elektroly tes zwischen den Gas erzeugungszellen und diesen Behältern, da durch gekennzeichnet, dass die Leitungen, welche die obern Teile der Gaserzeugungs- zellen mit den gasabscheidenden Behältern verbinden,
    eine Mehrzahl voll Röhren auf weisen, welche in verschiedener Hölle in die Abscheidebehälter einmünden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrolytische Anlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Höhen, in welchen die -Mehrzahl voll Röhren in die erwähnten Behälter einmünden, über bezw. unter halb dem normalen Spiegel der Flüssig- keit in diesem Behälter sich befinden.
    2. Elektrolytische Anlage nach Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Abführnngsleitungen voll den obern Teilen der Gaserzeugungszel- len in Saintnelleitungen einmünden, welche mit, den gasabscheidenden Behältern unterhalb dem normalen Spiegel der darin sich befindenden Flüssigkeit in Verbindung stellen, und dah Hauptlei tungen, welche in einer höheren Lage an geordnet sind als die erwähnten Sammel- leitungen,
    mit diesen letzteren verbunden und so angeordnet sind, dass sie in die erwähnten abscheidenden Behälter, ober halb des normalen Spiegels der darin sich befindenden Flüssigkeit, einmünden. 3. Elektrolytische Anlage nach Patentan spruch, in welcher das in den Zellen er zeugte Gas beim Passieren durch den Speisewasservorrat gewaschen wird, da durch gekennzeichnet, dass die unter dem normalen Spiegel einmündenden Leitun gen mit den abscheidenden Behältern geschlossene Umlaufsysteme bilden, wo bei durch die Tätigkeit des elektrolyti schen Vorganges eine kontinuierliche und rasche Zirkulation der Elektrolyte und der elektrolytischen Produkte bewirkt wird und das Gas von den erwähnten abscheidenden Behältern zu dem Speise wasservorrat geleitet wird. 4.
    Elektrolytische Anlage nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschen der Gase bewirkt wird, indem es von den erwähnten Abscheide behältern unterhalb dem Flüssigkeits spiegel des Speisewasserbehälters geleitet wird, wobei irgend welche in dem Elek trolyten vorhandene Lösung, welche vom Gase mitgenommen wurde, zu dem Elek trolyt zurückgeführt wird. 5. Gaserzeugungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Speisewasservorrat selbsttätig in das Zir- kulationssystem geleitet wird.
    6. Gaserzeugungsanlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, in welcher die Anolyte und die Katholyte je mit einem geschlossenen Röhrensystem in Verbindung stehen, welches eine Gas scheidekammer aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei Speisewasservorrats behälter (13, 14) vorgesehen sind, und dass das Anölytgas in den einen Behälter (13) und das Katholytgas in den andern Behälter (14) geleitet wird.
    7. (-aserzeügui)gsaiilage nach Ünteransprü- chen 5 und 6, in welcher eine Ventil einrichtung vorgesehen ist, die sich nach dem Stand der Flüssigkeit im Speise wasserbehälter richtet und denselben über wacht, dadurch gekennzeichnet, dass ein dritter Behälter (15) die Behälter (13, 14) mit Speisewasser versieht und mit letz teren durch eine Speisewasserröhre (59) in Verbindung steht, wobei die mit dem Zuleitungsrohr (59) in Verbindung ste hende Ventileinrichtung (62, 63) durch den Stand des Wassers im vorerwähnten dritten Behälter geregelt wird.
    B. Gaserzeugungsanlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 5-7, da durch gekennzeichnet, dass Leitungsmittel (47, 48, 49, 50), die zur Beförderung des Speisewassers von den Behältern (13, 14) zu den Scheidekammern (11, 12) dienen, unterhalb dem Flüssigkeitsniveau der Elektrolyte in die Behälter (11, 12) ein treten.
    9. Gaserzeugungsanlage nach Unteransprü chen 5-8, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrventil (ä6) so konstruiert ist, dass es einerseits dein Druck des Wassers in den Speisewasserbehältern (13, 14) nachgibt und anderseits dem Drucke der Flüssigkeit in dem einen oder andern der Gasscheidekammern (11 oder 12) wiedersteht, wodurch die Diffusion der Elektrolyte von den Scheidekammern zum Speisewasservorrat verhindert wird.
    10. Gaserzeugungsanlage nach linteransprü- cben 5-9, in welcher die Scheidekam mern (11, 12) mit einer Ausgleichverbin- dung (71) versehen sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindung zwi schen dem Speisewasservorratssystem (13, 14) und den genannten Scheidekam mern (11, 12) so angeordnet ist, dass die Anlage selbsttätig eine grössere Menge von I\Tachfüllwasser in die gatholyte als in die Anolyte leitet.
    11. Gaserzeugungsanlage nach Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliches Gas in die Speisewasserbe- hälter, unterhalb dem Niveau dieser Flüs sigkeit, eingeleitet wird. 12. Gaserzeugungsanlage nach Unteran spruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gas in jeden der Behälter (13, 14) mittelst einem Tauchrohr (41) eingeleitet wird, wobei jeder mit einem einstellbaren Endabschnitt (41-") versehen ist, wodurch die Tiefe, in welcher das Gas unterhalb dem Niveau der Flüssigkeit eintritt, ge regelt werden kann.
    13. GaserzeugungsanlagenachPatentanspruch und Unteransprüchen 5-12, dadurch ge kennzeichnet, dass Leitungsmittel zwischen den Zellen (10) und den Gasscheidekam- mern (11, 12) vorgesehen . sind, die die Elektrolyte von den vorerwähnten Zellen zu den Kammern leiten und umgekehrt. 14. GaserzeugungsanlagenachPatentanspruch und Unteransprüchen 5-13, dadurch ge kennzeichnet, dass jede der Gasscheide kammern (11, 12), mit Sieb- oder Rück haltflächen (68) vorgesehen sind, wo durch die Behälter in zwei Teile geteilt werden, und dass die vorerwähnten Flä chen aus durchlässigem Material herge stellt sind.
    15. Gaserzeugungsanlage nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Gasscheidekammern (11, 12) separate Flanschenteile aufweist und die Rück haltfläche (68) so konstruiert ist, um zwischen den Flanschsn (70) dieser Teile eingeklemmt werden zu können. 16. Gaserzeugungsanlage nachPatentanspruch und Unteransprüchen -5-15, dadurch ge kennzeichnet, dass jede der Scheidekam mern (11, 12) mit isolierendem Material überzogen ist.
    17. Gaserzeugungsanlage nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die vor erwähnten Rückhaltflächen (68) sich in den vorerwähnten Gasscheidekammern (11, 12) zwischen den Punkten befinden, an welchen der Elektrolyt in die Kam mern eingelassen wird und von dieser wieder entweicht. 18. Gaserzeugungsanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5-17, dadurch ge kennzeichnet, dass Wärme erzeugende Mit tel mit einigen Teilen der Leitungsröhren in leitende Verbindung gebracht sind.
    19. Gaserzeugungsanlage nach Unteransprü chen 5-18, die bestimmt ist, als Spitzen belastung elektrischerErzeugungsstationen benutzt zu werden, dadurch. gekennzeich net, dass das wärmeerzeugende Mittel eine den Unterbelastungsstrom während der Spitzenperiode konsumierende elek trische Heizvorrichtung ist, wodurch die Elektrolyt-Temperatur auf der nahe der jenigen, die dem höchsten Erzeugungsgrad entspricht, gehalten werden kann.
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