CH103795A - Elektrischer Heizkörper, insbesondere für Automobilsteuerräder. - Google Patents
Elektrischer Heizkörper, insbesondere für Automobilsteuerräder.Info
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Description
Elektrischer Heizkörper, insbesondere für Automobilsteuerräder. Sobald die kühle Witterung eintritt, wird das Fahren im Automobil dadurch er schwert, dass die Hände des im offenen Wa gen fahrenden Führers einer grossen Abküh lung unterworfen sind. Diese ist bei Gegen wind und kalter Witterung derart, dass die üblichen Schutzmassnahmen, wie zum Bei spiel sorgfältig gefütterte Handschuhe, sich als unwirksam erweisen. Es ist schon vor geschlagenworden, die Steuerräder zu heizen, und zwar etwa durch die Auspuffgase, oder durch eine vom Motor herkommende Wasser zirkulation oder auch elektrisch durch be sondere, im Steuerrad eingebaute Heiz- elemente. Keine dieser drei Methoden hat sich bis jetzt praktisch bewährt, die beiden ersten wohl wegen der Schwierigkeit einer Zuführung der heizenden Fluida und die dritte, weil der Einbau von Heizelementen im Steuerrad eine mehrteilige Konstruktion desselben erheischt, die notwendigerweise kompliziert ausfällt, und ausserdem die An.- bringung von unerwünschten Befestigungs elementen an der Oberfläche des Steuerrades bedingt. Ausserdem muss man beim Einbau von festen Widerständen im Innern eines Steuerrades den Faktor der verschiedenen zur Verfügung stehenden Elektrizitäts quellen in Betracht ziehen, so dass eine grössere Anzahl Typen von Steuerrädern mit Heizeinrichtung vorzusehen wäre. Es treten im wesentlichen die gleichen Schwie rigkeiten auf, wenn man die feste Anbrin gung von elektrischen Heizelementen an der Oberfläche der Steuerräder vorsieht. Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Heizkörper, der sich vorzüglich zur Heizung von Automobilsteuerrädern eignet. Er umfasst ein schnurartiges Heizelement, welches vorzugsweise einen schraubenlinien- förmig auf einem biegsamen, isolierenden Träger gewundenen Heizdraht aufweist und an geeigneter Stelle um den Kranz des Steuerrades gewickelt werden kann. Der chraubenlinienförmig gewundene Draht kann s 'hr, gegebenenfalls durch geradlinig verlaufende Heizdrähte ersetzt werden, die nebeneinander und voneinander isoliert im Innern der Schnur liegen und an den Enden derselben entweder parallel oder in Serie geschaltet sein können, um der Voltzahl der zur Ver fügung stehenden Elektrizitätsquelle an- gepasst zu werden. Gegebenenfalls kann auch ein einziger flacher, umsponnener Draht ver wendet werden. Eine solche Heizschnur kann in beliebiger Länge ausgeführt werden und von einer Spule je nach Bedarf abgeschnitten werden. Man hat so die Möglichkeit, die Heizeinrich- tung des Steuerrades den jeweiligen Verhält nissen anzupassen. Auf beiliegender Zeichnung sind bei spielsweise zwei Ausführungsformen von er findungsgemäss gebauten Heizelementen dar gestellt, sowie die Einrichtung zur Be festigung des Heizkörpers an einem Steuer rad. Fig. 1 zeigt die erste von aussen; ein Teil der Hüllen ist entfernt worden, um den in- nern Bau der Schnur zu zeigen; Fig. 2 zeigt die zweite Ausführung der Schnur; Fig. 3, 4 und 5 zeigen die Befestigungs vorrichtungen eines Heizelementes; Fig. 6 zeigt ein Steuerrad mit darauf gewickeltem Heizelement. Die in Fig. 1. dargestellte Schnur weist einen Heizdraht a auf, der spiralförmig auf einem isolierenden Träger b gewickelt ist und der mit einer Baumwollschicht c nach aussen isoliert ist. Das Ganze ist mit einer Umklöppelung d aus widerstandsfähigen Fa sern versehen und bildet so eine Schnur, die in beliebiger Länge nach Art der in elek trischen Installationen gebrauchten Leitungs schnüre hergestellt wird. Die in Fig. 2 gezeigte Schnur hat vier Heizdrähte. Letztere sind', voneinander iso liert, auf einer Seele aus nichtleitendem Ma terial gewickelt und ebenfalls mit einer Um- klöppelung d aus widerstandsfähigen, auf Zug beanspruchbaren Fasern versehen. Der Heizkörper kann nun folgender massen ergänzt und verwendet werden, wo bei der Fall einer mehrdrähtigen Heizschnur vorausgesetzt wird: \ Je nach der zur Verfügung stehenden Elektrizitätsquelle wird eine bestimmte Länge von der Schnur abgeschnitten, und die Heizdrähte werden, an einem Ende in Serie, beziehungsweise zum Teil parallel, verbunden. Dieses Ende wird dann auf einen Riemen e genäht, der zur Befestigung dieses Endes am Steuerrad dient. Das andere Ende der Schnur wird auf einem etwas breiteren Riemen e1 festgenäht, und zwar so, dass die Widerstandsdrähte in isolierten Klemmen f eingeführt werden können, wo auch die Stromzuführungsleitungen Anschluss finden. Nachdem man das eine Ende der Heiz- schnur um den Riemen befestigt hat, wik- kelt man die Schnur uni den Radkranz, und legt das andere Ende fest, nachdem die Stromzuleitungen mit den Enden des Heiz drahtes verbunden worden sind. Der beschrie bene Aufbau erlaubt ein sattes Anziehen des Heizelementes auf dem Steuerrad. so dass es darauf nicht gleiten kann. Die Form des letzteren spielt für die Anbringung der Heizschnur gar keine Rolle und die Ent fernung des Heizkörpers während der war men Periode des Jahres ist leicht durchzu führen. Die Befestigung des Heizkörpers verlangt auch keine besonderen Einrichtun gen am Steuerrad, das heisst weder Schrau ben, noch Schraubenlöcher. Das Heizelement eines Heizkörpers nach der Erfindung könnte auch im Querschnitt eine abgeflachte Form erhalten, und die einzelnen Drähte könnten, wie schon gesagt, nebeneinander gestellt sein oder durch einen einzigen ersetzt sein. Der eine Riemen könnte auch mit einem Unter brecher zur Ein- und Ausschaltung des Heizstromes versehen sein. Das Heizelement könnte man, zum Schutze gegen Abnutzung des isolierenden Überzuges, mit einer Leder- nianschette umgeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrischer Heizkörper, insbesondere für Automobilsteuerräder, gekennzeichnet durch ein langes, biegsames, auf Zug beanspruch- bares Element, welches somit zum festen Umwickeln eines Steuerradkranzes geeignet ist und in dessen Innerem wenigstens ein lIeizclriilit untergebracht ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrischer Heizkörper nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement die Form einer Schnur hat und einen rings um einen zentralen Träger schraubenlinienförmig gewundenen Heizdraht besitzt. 2. Elektrischer Heizkörper nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement mehrere voneinander iso lierte Heizdrähte besitzt.Elektrischer Heizkörper nach Patent anspruch, dessen Heizelement die Form einer Schnur hat, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Schnur Mittel auf weisen, um sie auf dem Steuerradkranz zu befestigen. 4. Elektrischer Heizkörper nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Heizschnur Riemen vorhanden sind zur Befestigung dieser Enden am Steuerrad kranz. 5. Elektrischer Heizkörper nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Riemen Klemmen aufweist, zum Anschluss des Heizelementes an die Strom zuführungsdrähte. 6. Elektrischer Heizkörper nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnurquerschnitt eine abgeflachte Form hat, wobei die ein zelnen Adern nebeneinandergestellt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH103795T | 1922-12-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH103795A true CH103795A (de) | 1924-03-01 |
Family
ID=4362594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH103795D CH103795A (de) | 1922-12-22 | 1922-12-22 | Elektrischer Heizkörper, insbesondere für Automobilsteuerräder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH103795A (de) |
-
1922
- 1922-12-22 CH CH103795D patent/CH103795A/de unknown
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