CH103873A - Stollen zum Beschlagen von Bergschuhen. - Google Patents

Stollen zum Beschlagen von Bergschuhen.

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CH103873A
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CH
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sole
heel
fastening
studs
shoeing
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Inventor
Siegwart Hugo
Original Assignee
Siegwart Hugo
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C13/00Wear-resisting attachments
    • A43C13/04Cleats; Simple studs; Screws; Hob-nails

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Stollen zum Beschlagen von Bergschuhen.    Die bisher bekannten Nägel oder Stollen  zum Beschlagen von Bergschuhen haben einer  seits den Nachteil, dass sie sich rasch ab  nutzen und stumpf werden, wodurch ein  sicherer Halt am steilen oder schlüpfrigen  Gelände verloren geht, wie auch den; dass  sie durch eine ungenügende Befestigung leicht  locker werden und ausfallen,, anderseits auch  den, dass der     Griffpunkt    innerhalb der     Sohlen-          oder    Absatzkante verlegt ist wodurch im  steilsten Gelände ein sicherer Halt des Berg  steigers in Frage gestellt ist.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, einen  zum Beschlagen von Bergschuhen geeigneten  Stollen zu schaffen, der mit einer grossen  Dauerhaftigkeit und einem absolut festen Sitz  den Vorteil verbindet, dass der Griffpunkt des  Stollens genau auf die Absatz-     bezw.    Sohlen  kante des Schuhes verlegt werden kann, wo  durch ein sicheres Auftreten im steilsten Ge  lände gewährleistet wird.  



  Hierzu besitzt der an der Sohlen- oder  Absatzkante zu befestigende Stollen am Rande  einer zum Durchführen von Befestigungsstiften  gelochten Befestigungsplatte einerseits einen  nach abwärts gerichteten Laufsteg und ander-         seits    an nach aufwärts gerichteten Schenkeln  rechtwinklig nach einwärts gerichtete Befe  stigungszungen, die dazu bestimmt sind, beim  Anbringen des Stollens von der Seite in die  Sohle oder in den Absatz eingetrieben zu  weiden.  



  In der anliegenden Zeichnung ist eine mit  solchen Stollen beschlagene Sohle durch     Fig.1     in einer Untersicht, durch     Fig.    2 in einer  Seitenansicht und durch     Fig.    3 in einem       Querschnitt    dargestellt. Die     Fig.    4 und 5  zeigen zwei verschiedene Beispiele je eines       Stollens    in perspektivischer Ansicht, und die       Fig.    6 und 7 zeigen denselben im Stadium  der Herstellung.  



  Die den Sohlen- oder Absatzrand a unter  greifende Befestigungsplatte 6 besitzt am Rand  einen nach abwärts gerichteten Laufsteg c  und gegenüber eine oder mehrere Befestigungs  zungen<I>d,</I> die über der     Befestigungsplatte   <I>b</I>  rechtwinklig oder nahezu rechtwinklig an nach  aufwärts gerichteten Schenkeln e sitzen und  dazu bestimmt sind, von der Seite in die  Sohle oder in den Absatz     einzugreifen    (siehe       Fig.    3).      Die Befestigungsplatte b ist mit mehreren       Durchtrittslöchern    f für die Befestigungsstifte       g    versehen.  



  Der Laufsteg c ist mit einer oder meh  reren Kerben     h    versehen, welche die Sicher  heit des Trittes erhöhen.  



  Die Befestigungszungen d können spitz  enden, um das Eindringen in das Leder zu  erleichtern und wie aus     Fig.    6 und 7 zu er  sehen ist, mit dein Laufsteg c und der Be  festigungsplatte b     aus    einem Stück Metall  blech ausgestanzt oder     abgescheert    und ge  bogen sein     (Fig.    4 bis 7).  



  Die Herstellung des Stollens kann in der  Weise geschehen, dass vom     ausgestanzten     oder     abgescheerten    Stück     (Fig.    6 und 7) der  Laufsteg c nach unten und die Befestigungs  zungen d rechtwinklig zur Befestigungsplatte  b nach oben und     hieräuf    zur Bildung nach  einwärts und parallel zur Befestigungsplatte  b gebogen werden.  



  An der Stelle, wo, wie bei     Fig.    4 ersicht  lich, das Metallblech doppelt zu liegen kommt,  können die aneinander liegenden Wandteile  hart verlötet oder verschweisst werden. Da  durch wird erreicht, dass der Laufsteg c die  doppelte Stärke der übrigen Teile erhält.  



  Der Stollen kann auch aus einem Stück  Metallband, welches auf der einen Seite zur  Bildung der Befestigungszungen dünn ausge  walzt ist     (Fig.    8), ausgestanzt oder     abgescheert     und dann wie oben beschrieben wurde, ge  bogen werden.  



  Anstatt den Stollen aus einem Stück aus  zustanzen und biegen, kann derselbe auch  gegossen oder aus einer Form gepresst oder  gewalzt werden.  



  Die Befestigung des Stollens erfolgt, in  dem man die Befestigungszungen d seitlich    in das Sohlen- oder Absatzleder eintreibt und  mittelst Nägel die Befestigungsplatte b auf  der Sohle und auf dem Absatz befestigt.  



  Der Stollen eignet sich sowohl für     Leder-          als    für Holzsohle.  



  Dadurch, dass der Laufsteg unmittelbar  an der Sohlen- oder Absatzkante liegt, wird  ein besserer und sicherer Tritt erzielt. Hierzu  trägt ferner auch der Umstand bei, dass der  Stollen infolge der Zungenordnung aussen  über den Sohlen-     bezw.    Absatzrand greift.  Dadurch erhält die Sohlen- und die Absatz  kante einen besseren Schutz als bisher.  



  Der Laufsteg gestattet eine lange Be  nützung des Stollens, da derselbe bis zu  seinem vollständigen     Abtreten    seine volle  Wirkung behält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stollen zum Beschlagen des Sohlen- und Absatzrandes von Bergschuhen, dadurch ge kennzeichnet, dass derselbe am Rande einer zum Durchführen von Stiften gelochten Be festigungsplatte einerseits einen nach abwärts gerichteten Laufsteg, anderseits an nach auf wärts gerichteten Schenkeln rechtwinklig nach einwärts gerichtete Befestigungszungen be sitzt; die dazu bestimmt sind, beim Anbrin gen des Stollens von der Seite in die Sohle oder in den Absatz eingetrieben zu werden. UNTERANSPRUCIi Stollen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Befestigungsplatte mit dem Laufsteg und den Befestigungszungen aus einem Stück hergestellt ist.
CH103873D 1923-03-21 1923-03-21 Stollen zum Beschlagen von Bergschuhen. CH103873A (de)

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CH103873A true CH103873A (de) 1924-03-01

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