CH103893A - Verfahren zum Plattieren von Metallen. - Google Patents

Verfahren zum Plattieren von Metallen.

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CH103893A
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      Verfahren    zum Plattieren von Metallen.    Beim Plattieren von Metallen wird bisher  so verfahren, dass die verschiedenen Metalle  mit oder ohne Bindemittel aufeinandergelegt,  bis zur Schweisstemperatur erhitzt und ent  weder gleichzeitig oder nachher einem starken  Druck ausgesetzt werden. Dieses Verfahren  hat die praktischen Nachteile, dass damit einer  seits nicht alle Metalle geschweisst werden  können und es anderseits nötig ist, die ver  schiedenen Metalle in Blöcken von ziemlich  grossen Abmessungen aufeinander zu bringen,  was ein nachträgliches, zeitraubendes und  daher unwirtschaftliches Auswalzen bedingt.

    Des weiteren müssen bei dem bekannten Ver  fahren zur Erzeugung des Druckes, unter dem  sich die     aufeinandergeschweissten    Metalle ver  binden, kostspielige hydraulische Pressen oder  sonstige verwickelte Vorrichtungen verwendet  werden.  



  Diese Nachteile werden durch das vor  liegende Verfahren beseitigt, durch das es  gelingt, nicht nur alle Metalle einwandfrei  aufeinander zu schweissen, ohne sie einem  starken Druck in einer Presse aussetzen zu  müssen, sondern auch die Metalle in verhält-         nismässig    dünnen Schichten aufeinander zu brin  gen, wodurch die     Walzarbeit    wesentlich ver  ringert wird. Dies wird gemäss der     Erfindung     dadurch erreicht, dass man auf das eine, im  festen Zustand befindliche, und gegebenenfalls  in bekannter Weise mit einem Bindemittel  versehene Metall das andere Metall im flüs  sigen Zustande unter Anwendung der Flieh  kraft aufbringt. Es ist bekannt, Metallrohre  durch Schleudern innen mit einer nicht metal  lischen Schutzschicht zu versehen.

   Auf das  Plattieren von Metallen ist dieses Verfahren  jedoch noch nicht angewandt worden.  



  Bei der Durchführung des Verfahrens ver  fährt man zweckmässig in folgender Weise,  wobei als Beispiel die     Plattierung    von Eisen  mit Messing gewählt ist.  



  Ein Eisenstab bestimmter Stärke wird zu  einem Ring geschweisst, der Ring an seiner  Innenfläche sauber gereinigt und mit einer  Metallschicht, beispielsweise mit Zink, über  zogen. Der so vorbereitete Ring wird dann  in eine genau passende Trommel eingesetzt,  diese in schnelle Umdrehung versetzt und  nunmehr das auf das Eisen zu bringende      Messing im     flüssigen        Zustand    in die     \l'rommel     eingegossen. Hierbei wird infolge der Flieh  kraft das flüssige Messing mit grossem Druck  gegen den in der     Trommel    befindlichen Eisen  ring gepresst, wodurch dieser zugleich auf  Schweisstemperatur erhitzt wird.

   Es findet  also hierbei von dem Augenblick des Ein  giessens bis zur Erstarrung des flüssigen     Me-          talles    ein gleichzeitiges Erhitzen des andern       Metalles,    nämlich des Eisens, auf Schweiss  temperatur unter gleichzeitigem dauernden  starken Anpressen des     aufzuplattierenden    Me  tallos statt. Nach dem Erstarren wird der       Ring    aus der Trommel genommen, falls er  forderlich, in bekannter Weise aufgeschnitten,  und auf die gewünschte Stärke zu plattiertem  Blech fertig gewalzt.  



  Aus dein Gesagten ist leicht zu ersehen,  dass durch das neue Verfahren die bisher ge  trennt angewandten Vorgänge des Aufeinander  bringens,     Erwärmens    und Pressens auf ein  fache Weise vereinigt werden. Das Verfahren  hat gegenüber dem     Bekannten    auch noch  den grossen Vorteil, dass die Arbeit des Plat-         tierens    schnell und mit möglichst wenig Hilfs  vorrichtungen ausgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zum Plattieren von Metallen aller Art, dadurch gekennzeichnet, dass auf das eine, im festen Zustand befindliche Me tall das andere im flüssigen Zustand unter Anwendung von Zentrifugalkraft aufgebracht wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Metall in Ge stalt eines Ringes in eine passende drehbare Trommel eingesetzt, diese in sehnelle Um drehung gebracht und das andere flüssige Metall in die Mitte der Trommel eingegossen wird, wobei dasselbe durch die Zentrifugal kraft nach aussen gegen die innere Ringwan dung geschleudert und hier unter Erhitzung des Ringes einen Überzug bildet.
CH103893D 1922-09-23 1923-04-19 Verfahren zum Plattieren von Metallen. CH103893A (de)

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