CH103945A - Getriebe mit Rollkörpern für gleichachsige Wellen. - Google Patents

Getriebe mit Rollkörpern für gleichachsige Wellen.

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CH103945A
CH103945A CH103945DA CH103945A CH 103945 A CH103945 A CH 103945A CH 103945D A CH103945D A CH 103945DA CH 103945 A CH103945 A CH 103945A
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CH
Switzerland
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rolling elements
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shaft
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coaxial shafts
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Inventor
Erban Richard
Original Assignee
Erban Richard
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H13/00Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
    • F16H13/10Means for influencing the pressure between the members
    • F16H13/14Means for influencing the pressure between the members for automatically varying the pressure mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description


  Getriebe mit Rollkörpern für gleichachsige Wellen.    Gegenstand der Erfindung ist cin Ge  triebe mit auf Laufringen laufenden     Roll-          körpern    für gleichachsige Wellen, bei wel  chem eine der zu übertragenden Kraft pro  portionale Anpressung auf im Reibungsein  griff stehende Teile ausgeübt wird. Die Er  findung besteht darin, dass mindestens einer  der Laufringe achsial verschiebbar und frei  drehbar auf einer Welle sitzt und unter der  Wirkung der gesamten, von einer     Anpress-          vorrichtung    ausgeübten Kraft einerseits gegen  die Rollkörper gedrückt wird und anderseits  mit der sich drehenden Welle Bewegungs  verbindung erhält.  



  Die zur Erzielung einer gleichmässigen  Belastung sämtlicher Rollkörper erforder  liche freie Einstellbarkeit der Laufringe  gegeneinander kann entweder durch die in der  Kugellagerfabrikation üblichen Mittel (ku  gelförmige Laufflächen etc.) erreicht werden  oder die Druckübertragung auf die Lauf  ringe kann durch Kardangelenke erfolgen.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt beispielsweise  mehrere Ausführungsformen der Erfindung.    Fig. 1 zeigt eine beispielsweise Ausfüh  rungsform eines Laufringes mit kugelförmi  gen Rollkörpern und Kardaneinstellung, wo  bei der Kardan gleichzeitig zur Erzielung  des Anpressdruckes ausgebildet ist. Der innere  Laufring 1 sitzt lose auf der antreibenden  Welle 12, der äussere Laufring 2 ist im Ge  häuse 11 fest eingebaut. Zwischen ihnen be  finden sich mehrere Kugeln 8 als Rollkörper,  welche bei ihrer Planetenbewegung die Mit  nehmerstifte 9 und damit den Flansch 8 und  die Welle 13 in Drehung versetzen. Der zur  Anpressung der Rollkörper nötige Druck  wird durch die Kardangelenke 4, 4' und 6, 6'  erzeugt (6' liegt hinter der Welle, ist also  unsichtbar).

   Zu diesem Zweck sind sowohl  der Laufring 1, als auch die Kardanringe 5  und 7 mit je zwei (bezw. der Kardanring 5  mit vier) diametral gegenüberliegenden Aus  schnitten versehen, welche von zwei schiefen  Ebenen, die mit einer achsensenkrechten  Ebene gleiche Winkel einschliessen, gebildet  werden.     In    bestimmten Fällen kann es auch  notwendig sein, verschiedene Winkel zu wäh  len. Das Kardangelenk 6 zeigt einen solchen      Ausschnitt in der Ansicht, das Gelenk 4 im  Schnitt. Die eigentlichen Gelenkkörper wer  den von den Kugeln gebildet, die mit den  gleichen Nummern bezeichnet sind. Der     Kar-          danring    7 ist mit seiner Welle 12 auf Dre  hung gekuppelt, aber längsverschiebbar auf  gesetzt.

   Sein Achsialschub, die Reaktion der  Anpresskraft, wird von dem Drucklager 10  auf das Gehäuse 11 übertragen, welches sich  wieder gegen den äussern Laufring 2 ab  stützt, so dass alle Kräfte von dem Getriebe  selbst aufgenommen werden und die trei  bende Welle 12 und die getriebene Welle 13  achsial vollkommen entlastet sind. Die Vor  richtung kann auch so benützt werden, dass  die Welle 13 die antreibende und die Welle  12 die angetriebene ist. Eine Feder 14 dient  zur Erzeugung eines geringen anfänglichen  Anpressdruckes, um eine Berührung der Rol  len mit den Laufringen auch bei Leerlauf  des Getriebes zu sichern.  



  Erfolgt sodann eine Bremsung der Welle  13 und damit der Kugeln 3, so wird auch  der die Kugeln berührende Innenring 1 ge  gen seine Welle 12 zurückbleiben und die  zwischen ihm und dieser Welle befindliche  Anpressvorrichtung in Funktion setzen.  



  Statt die Reaktionskraft in einem Druck  lager verlustbringend aufzuheben, kann man  sie zum Anpressen eines zu den Laufringen  1, 2 symmetrischen Systems benützen und er  hält bei gleichen Verlusten die doppelte Lei  stung. Fig. 2 zeigt eine solche Ausführungs  form, bei der jedoch statt Kardaneinstellung  eine kugelförmige Lauffläche verwendet  wird. 1, 1' bezeichnet den zweiteiligen innern  Laufring, der eine kugelförmige Lauffläche  besitzt, um bei Ungenauigkeiten eine freie  Einstellung der beiden Systeme 1, 1' und da  mit eine gleichmässige Belastung der Kugeln  zu ermöglichen. 3, 3' sind die kugelförmigen  Rollkörper, welche sich gegen die Mitnehmer  stifte 9 anlegen. Die Mitnehmerstifte wer  den vom Flansch 8 der rohrförmigen Welle  13 getragen und können zur Verminderung  der gleitenden Reibung ihrerseits Rollen  tragen, gegen welche die Kugeln 3 anliegen.

      Die Anpresskraft wird durch ein System  von schiefen Ebenen mit Kugeln 4 und 4'  zwischen den Laufringen 1, 1' einerseits und  dem Treibring 7 anderseits erzielt, wobei  längs des Umfanges des Treibringes 7 beider  seits zwei oder mehr derartige Systeme an  gebracht sein können. Zwei Federn 14, 14'  dienen zur Erzeugung des Anfangsdruckes.  Die Laufringe 1, 1' sind wieder gegen die  Welle 12 achsial vollkommen frei beweglich,  und nur der Treibring 7 ist auf Drehung ge  kuppelt. Beide Wellen 12 und 13 sind auch  hier von Achsialkräften vollkommen ent  lastet und übertragen nur Drehmomente.  



  Für besonders grosse Übersetzungsverhält  nisse ist die Anordnung nach Fig. 3 günstig.  Sie entsteht aus der Anordnung nach Fig. 2  dadurch, dass man die Laufringe 1 und 1'  umkehrt, so dass sie statt auseinander gegen  einander spannen, und nur ein System von  Rollkörpern verwendet. Die Anordnung ist  nahezu dieselbe, mit dem Unterschiede, dass  der Treibring 7 in zwei Hälften 7 und 7' ge  teilt ist. Die Rollkörper sind als Scheiben  mit kugeligen Laufflächen ausgebildet und  um die Mitnehmerstifte 9 als Achsen dreh  bar. Diese Lagerung kann auch als Kugel  lager gebaut werden.  



  Alle genannten Ausführungsformen kön  nen selbstverständlich auch als Umkehrge  triebe verwendet werden, wenn die mit dem  Kugel- bezw. Rollenkäfig verbundene Welle  festgehalten wird und der Antrieb oder Ab  trieb von den äussern Laufringen erfolgt.  



  In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungs  form des Getriebes dargestellt, die ausserdem  noch. Differentialwirkung ergibt, gleichfalls  ohne irgend ein Drucklager mit der     Anpress-          kraft    zu belasten.  



  Die beiden innern Laufringe 1, 1' werden  vermittelst des Treibringes 7 und der Systeme  von schiefen Ebenen mit Kugeln 4, 4' pro  portional der Umfangskraft auseinanderge  presst. Dadurch belasten sie die Rollkörper  3, 3', welche auf den äussern Laufringen 2. 2'  (Fig. 4) laufen und dabei die Kugelkäfige  9, 9' mit der Welle     13,    13' mitnehmen. Die       äussern        Laufringe        sind        mit        der     11,      der Treibring mit der Welle 12 fest verbun  den. Eine Feder 14 gibt die nötige Anfangs  spannung.

   Die freie Einstellbarkeit der Teile  ist in der Figur durch kugelförmige Lage  rung der äussern Laufringe erzielt, kann aber  auch durch eine andere der angegebenen Kon  struktionen erreicht werden. Beispielsweise  kann nach Fig. 5 eine der Laufflächen selbst  als Kugelschale ausgebildet sein. Die Diffe  rentialwirkung ergibt sich im Falle als die  Welle 13, 13' angetrieben wird und 11, so  wie 12 als Antriebswelle dienen.  



  Selbstverständlich können bei entspre  chender Ausbildung der Laufflächen in allen  genannten Fällen statt der kugelförmigen  Rollkörper auch Kegel, Doppelkegel oder  ähnliche Rotationskörper verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Getriebe mit auf Laufringen laufenden Rollkörpern für gleichachsige Wellen, bei welchem eine der zu übertragenden Kraft proportionalen Anpressung auf im Reibungs eingriff stehende Teile ausgeübt wird, da durch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Laufringe achsial verschiebbar und frei drehbar auf einer Welle sitzt und unter der Wirkung der gesamten von einer Anpress- vorrichtung ausgeübten Kraft einerseits ge gen die Rollkörper gedrückt wird und ander seits mit der sich drehenden Welle Bewe gungsverbindung erhält. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckübertragung auf mindestens einen der Laufringe durch eine kardanartige Ausbildung der An- pressvorrichtung erfolgt, um eine vollkom men gleichmässige Verteilung der Anpress- kraft auf sämtliche Wälzkörper zu ge währleisten. 2. Getriebe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpressvorrichtung aus einem Satz von mindestens zwei Kugeln besteht, welche sich zwischen entsprechend ausgebildeten, schräg ansteigenden Flächen zweier Klemmkörper befinden.
CH103945D 1921-11-30 1922-11-29 Getriebe mit Rollkörpern für gleichachsige Wellen. CH103945A (de)

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