CH104066A - Verschluss für Flaschen, Konservengläser und dergleichen. - Google Patents

Verschluss für Flaschen, Konservengläser und dergleichen.

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CH104066A
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CH
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cap
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G M B H Ober Metallwarenfabrik
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Oberrheinische Metallwarenfabr
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Description


      Verschlass    für Flaschen, Konservengläser und dergleichen.    Die Erfindung bezieht sich auf solche  Verschlüsse für Flaschen, Konservengläser  und dergleichen, welche aus einer über den  Bund des Flaschenhalses zu stülpenden Kappe  bestehen. Dieselbe besitzt bekanntlich Mappen  artige Abbiegungen, die sich unter den Bund  des Flaschenhalses legen, um eine in der  Kappe befindliche elastische Kork-,     Gummi-          oder    dergleichen Einlage fest auf den Rand  des Flaschenhalses     aufzupressen.    Um die  Kappe von der Flasche abnehmen zu können,  sind nun im Bund senkrecht verlaufende  Nuten vorgesehen, welche den Flaschenbund  in mehrere Ansätze unterteilen und welche  in ihren Grössenverhältnissen so gehalten sind,

    dass der Verschluss bei entsprechender Drehung  der Kappe von der Flasche abgenommen  werden kann.  



  Es hat sich nun in der Praxis gezeigt,  dass die beschriebenen Verschlüsse sich beim  Transport der mit ihnen ausgestatteten  Flaschen, Konservengläsern oder dergleichen  von selbst lösen, indem die Kappe durch un  aufmerksame Behandlung der Flasche oder    dergleichen oder sonstige äussere Einflüsse  sich auf dem Flaschenhals derartig dreht,  dass die lippenartigen Abbiegungen vor die  senkrechten Nuten zu stehen kommen. Der  Verschluss verliert auf diese Weise seinen Halt  und löst sich selbsttätig von der Flasche ab.  



  Dieser     -Mangel    soll nun durch die vorlie  gende Erfindung in einfacher Weise beseitigt  werden, indem die an der. Kappe befindlichen  Mappenartigen Abbiegungen und die Unter  flächen der Ansätze so miteinander zusam  menwirken, dass die einen dieser Teile mit  Haken und die andern mit Einkerbungen  versehen sind, die miteinander in     Eingriff     kommen können.  



  Will man eine derartige Kappe von der  Flasche lösen, so .kann dies nur durch Druck  auf die obere     Stirnfläche    und unter gleich  zeitiger Drehung der Kappe erfolgen, um zu  nächst die Nasen aus den Einkerbungen her  auszuheben.  



  Begünstigt wird die Befestigung der Kappe  noch durch die besondere Ausbildung der  Unterflächen der Ansätze. Jede Unterfläche           dieserAnsätze    ist nämlich dachartig, eventuell  gewölbt ausgebildet,     derartig,    dass der Bund   < nsatz in seiner Mitte, wo sich die     Einker-          bung    befindet, seine grösste Breite besitzt,  während er sich nach den Enden zu ver  schmälert. Schiebt man die Kappe über den  Bund und dreht sie nach rechts oder links,  so     wird    deren elastische, als Feder wirkende  Einlage nach und nach fest gegen den Flaschen  rand gepresst, bis die an den     lappenartigen     Abbiegungen vorgesehenen Nasen in die Ein  kerbungen einschnappen.  



  Statt die     Einkerbungen    an dem Bund  arisatz anzuordnen,     könnten    dieselben auch       all    den Lappen an Stelle der Nasen vorge  sehen sein, in welchem Fall sich ein an der  Spitze der dachförmigen Unterkante des       Bundar)satzes    angeordneter Vorsprung in die  Einkerbung einlegt.  



  Um auch ein unbefugtes Öffnen des Ver  schlusses sofort bemerkbar zu machen,     kann     derselbe noch mit einer eigenartig ausgebil  deten Plombe ausgestattet sein, die aus einer  Scheibe mit Zapfen besteht und derartig am  Rand der Kappe angeordnet ist, dass der  Zapfen bei einer Drehung der Kappe, wie  solche     zwecks    Abheben des Verschlusses er  forderlich ist, abbricht.  



  In der Zeichnung ist der Verschluss für  Flaschen, Konservengläser und dergleichen  in zwei     beispielsweisen        Ausführungsformen     dargestellt, und zwar zeigt     Fig.    1 einen den       Verschluss    tragenden Flaschenhals     irrt    Längs  schnitt, während     Fig.    2 die Ausbildung des  Flaschenhalses erkennen lässt und     Fig.    3     eitle     Draufsicht der     Fig.    2 ist.

   Die     Fig.4    veran  schaulicht eine     Drunteransicht    der den     Ver-          schluss    bildenden Kappe und     Fig.    5 ist ein  Längsschnitt durch die Kappe.     Fig.    ö zeigt  den     Versehluss    in Ansicht und     Fig.    7 im  Längsschnitt in     Verbindung    mit der Plombe,  während     Fig.    8 eine     Drunteransicht    des Ver  schlusses mit daran befindlicher Plombe ist  und     Fig.    9 einen Längsschnitt nach     Fig.    8  darstellt.

   Die     Fig.    1.0 veranschaulicht die  Plombe. Die     Fig.    11 und 12 zeigen     eilte     zwischen der innern Fläche der Kappe und  der elastischen Einlage angeordnete Feder in         Seitenansicht    und Draufsicht. Die     Fig.    13  und 14 stellen den obern Teil eines zur Auf  nahme des Verschlusses geeigneten Kon  servenglases in Seitenansicht und Drauf  sicht dar.  



  Die den     Verschlnl'a    bildende Kappe     a    be  sitzt an ihrem untern Ende     lappenartige    Ab  biegungen b, welche sich in der Gebrauchs  lage des Verschlusses unter die     Unterfläche     des am Flaschenhals     c    vorgesehenen Bundes d  legen.

   Dadurch wird die aus Gummi,     Kork     oder einem sonstigen geeigneten Material be  stehende, in der Kappe     a    liegende Dichtungs  scheibe e fest gegen den Rand des Flaschen  halses     gepresst.    Um die Dichtungsscheibe  elastisch anzupressen, ist     zwischen    sie und  die Innenfläche der Kappe     a    eine Blattfeder     f'     geschaltet, die     eilte    gewölbte     Form    besitzt.  Diese Blattfeder     kann    die Gestalt eines  Kreuzes,     Streifens    oder dergleichen besitzen.  



  Um die Kappe von der Flasche abnehmen  zu können, besitzt der Bund d senkrechte  Nuten     g,    welche den Bund in einzelne An  sätze d 1 unterteilen. Beim Abnehmen des  Verschlusses wird die Kappe     a    um soviel     ge-          greht,    dass sich die     all    ihr vorgesehener) Ab  biegungen b in einer Höhe mit den Nuten     f/     befinden. Die Kappe     kann.    nunmehr ohne  weiteres abgehoben werden.  



  Damit nun die Kappe in der     Gebrauelis-          stellung    absolut sicher     gehalten.    und gegen  eine durch äussere Einflüsse entstehende  Verdrehung gesichert ist, besitzen die     Ab-          biegungen   <B>b</B>     zweckrnäfärg   <B>aus</B>     ihrem   <B>Material</B>  herausgedrückte Nasen     b1,    welche sich in  in die Unterflächen der einzelnen Ansätze     dl     hineingearbeitete Einkerbungen     h    legen.

   Da  mit die Dichtungsscheibe e fest     auf    den Rand  des Flaschenhalses gepresst, das Lösen der  Kappe aber erleichtert wird, sind die Unter  flächen der einzelner. Ansätze d' dachförmig  oder leicht gewölbt ausgebildet, derartig, dass  sie in ihrer Mitte,     d.1..        all    der Stelle, an der  sich die     Einkerbungen        h.    befinden, ihre grösste  Breite besitzen, während sie sich nach den  Enden zu verschmälern. Diese Anordnung  erhöht ganz besonders die Zuverlässigkeit  des Verschlusses.           hm    ein unbefugtes Abnehmen des Ver  schlusses kenntlich zu machen, ist eine  Plombe i vorgesehen.

   Dieselbe besteht aus  einer Scheibe il und einem Zapfen     i',    der  eine dünn gehaltene     Einschnürung    aufweist.  Bei der     Anbringung    des Verschlusses wird  die Plombe in der in     Fig.    7 dargestellten  Weise in den Rand der Kappe eingeführt  und die letztere über den Flaschenhals ge  stülpt. Nunmehr werden die Lappen b mit  Hilfe einer hierzu geeigneten Maschine der  artig umgebogen, dass sich die an ihnen vor  gesehenen Nasen 0 in die Einkerbungen     lt     des Flaschenbundes legen.

   Die Plombe i be  findet sich nunmehr in einer der Längsnuten     g.     Erfolgt nun eine Drehung der Kappe     a-    nach  rechts oder links, dann stösst die Scheibe il  gegen die vorspringende Kante eines der An  sätze dl, wodurch die Scheibe<B>!'</B>vom Zapfen i'  infolge der an diesem vorgesehenen dünn  gehaltenen     Einschnürung    abbricht. Auf diese  Weise lässt sich eine unbefugte Öffnung des  Flaschen oder     Konservenglasverschlusses    ohne  weiteres feststellen.  



  Die zweckmässig aus Aluminium gefertigte  Plombe i kann übrigens auch in Form eines  einfachen Stiftes von beliebigem Material ge  halten sein. Ebenso kann die     Plombierung     dadurch erreicht werden, dass an geeigneter  Stelle des Randes der Kappe ä ein Zapfen  oder eine Spitze aus dem Material der Kappe  herausgedrückt wird, welche bei dem Versuch,  die Kappe vom Flaschenhals zu lösen, gegen  die Kante eines der Ansätze dl trifft und  abbricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschluss für Flaschen, Konservengläser und dergleichen, welcher aus einer Kapsel mit lappenartigen, unter den durch senk rechte Nuten in Ansätze unterteilten Bund des Flaschenhalses greifenden Abbiegungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese Abbiegungen und die Unterflächen der Ansätze so miteinander zusammenwirken, dass die einen dieser Teile mit Haken und die andern mit Einkerbungen versehen sind, die miteinander in Eingriff kommen können, während die Unterfläche jedes Ansatzes der art dachförmig gestaltet ist, dass der Ansatz in seiner Mitte die grösste Breite besitzt, woselbst die Eingriffsstelle angeordnet ist,
    um so durch gegenseitiges Ineinandergreifen der Haken und Einkerbungen und unterstützt durch eine elastische, als Feder wirkende Einlage in der Verschlussstellung eine Siche rung zu erzielen. UNTERANSPRUCH: Verschluss für Flaschen, Konservengläser und dergleichen, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kappe eine, in einer Bohrung ihres Randes sitzende, aus einer Scheibe und einem mit Kopf versehenen Zapfen bestehende Plombe trägt, die bei einer Drehung der Kappe gegen eine Kante der Bajonettwulst trifft, wodurch Scheibe und Zapfen getrennt werden,
    um so ein unbe fugtes Öffnen des Verschlusses kenntlich zu machen.
CH104066D 1922-03-13 1923-03-13 Verschluss für Flaschen, Konservengläser und dergleichen. CH104066A (de)

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CH104066D CH104066A (de) 1922-03-13 1923-03-13 Verschluss für Flaschen, Konservengläser und dergleichen.

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