CH104117A - Verfahren, im Licht gehärtete Kolloidschichten für bestimmte Anilinfarbstoffe empfänglich zu machen, die sonst diese nicht anfärben, zwecks Herstellung von ein- und mehrfarbigen Papierbildern und Diapositiven. - Google Patents

Verfahren, im Licht gehärtete Kolloidschichten für bestimmte Anilinfarbstoffe empfänglich zu machen, die sonst diese nicht anfärben, zwecks Herstellung von ein- und mehrfarbigen Papierbildern und Diapositiven.

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CH104117A
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  Verfahren, im Licht gehärtete     Kolloidschichten    für bestimmte     An.linfarbstoffe     empfänglich zu machen, die sonst diese nicht anfärben,     zwecks    Herstellung von  ein- und mehrfarbigen Papierbildern und Diapositiven.    Das nachstehende beschriebene Verfahren  benutzt die sogenannte     Absaugungsmethode,     das heisst eine entsprechend vorbehandelte  Kopie vom Negativ wird mit     Anilinfarben     gefärbt und dieselbe im engen Kontakt mit  einem Papier gebracht, das mit einer Kolloid  schicht überzogen ist. Nach einer bestimmten  Zeit ist die Farbe aus der Kopie mit allen  Abstufungen in Licht und Schatten über  gegangen.

   Ein solches Verfahren ist zum  Beispiel die     Pinatypie    der Höchster Werke.  Bei dieser wird vom Negativ ein gewöhn  liches     Schwarzweiss-Glasdiapositiv    gemacht.  Von diesem wird dann eine Kopie auf eine  mit Gelatine überzogene Glasplatte, die mit       Chromaten    lichtempfindlich gemacht wurde,  hergestellt. Diese Druckplatte wird dann mit       Anilinfarben    gefärbt, welche die Eigenschaft  haben,     ungehärtete    Gelatine sehr stark, ge  härtete aber wenig oder nicht anzufärben.  Diese Farben lassen sich ausserdem nicht  mehr auswaschen, noch laufen sie in der Ge  latine aus, so dass scharfe Bilder erzielt wer-    den.

   Der Nachteil dieser Methode ist ihre  Umständlichkeit, erst ein Diapositiv und da  von die Druckplatte machen zu müssen.  Dann ist es nicht möglich, reine Bilder zu  erhalten, da sich diese stets etwas mit an  färben, wenn sie auch noch so stark gehärtet  sind. Bei     öfterer    Benutzung     werden    die  Druckplatten immer dunkler, so dass es bald  unmöglich wird, die Teilbilder aufeinander  zu passen. Es müssen dann neue Druck  platten gemacht     werden.     



  Das vorliegende Verfahren benutzt Farb  stoffe mit denselben Eigenschaften wie die  oben beschriebenen. Das vom Negativ ko  pierte Diapositiv wird jedoch gleich als  Druckplatte verwandt. Zu diesem Zwecke  wird ein Film mit einer     Kolloidschicht    über  gossen, die nichtlösliche Stoffe in     feinstver-          teiltem    Zustande erhält, welche bewirken,  dass die     Kolloidschicht    nicht eine homogene  Masse bildet, sondern durch ungezählte mi  kroskopisch feine Körnchen unterbrochen  wird. Solche Stoffe sind zum Beispiel feinst-      verteilte Kohle,     Schlemmkreide,    Harze usw.

    Auf diese Art ist es möglich, auch gehärtete  Kolloide, zum Beispiel Gelatine, die sonst  von oben angeführten Farben kaum gefärbt,  kräftig anzufärben, denn die Farben können  in die Gelatine eindringen, da dieselbe durch  die hinzugesetzten Stoffe sozusagen porös       bewacht    worden ist. Ebenso gehen die Far  ben im Kontakt mit     Gelatinepapier    wieder aus  der präparierten Schicht heraus und leicht in  das     Gelatinepapier    über.  



  Versuche haben gezeigt, dass Gelatine  schichten, welche den oben erwähnten Zusatz  (Kohle     etc.)    nicht enthalten, die genannten       Anilinfarbstoffe    an den durch Licht gehär  teten Stellen nicht oder nur äusserst schwer  annehmen.  



  Diese Folien werden mit     Chromaten    licht  empfindlich gemacht und von der Rückseite       kopiert.    Dann werden sie ohne Übertragung  im warmen Wasser entwickelt, wie ein  Pigmentbild, und angefärbt. Da die Lichter  entsprechend der Härtung ausgewaschen sind,  bleiben dieselben immer klar und rein; die  Druckfolien werden auch durch oftmalige  Benutzung nicht dunkler, so dass stets ein  gutes Passen der Teilbilder gewährleistet        vird.       Es ist zwar bekannt     (Deutsches    Reichs  patent Nr.     23291-1),    der Gelatine Stoffe, wie  Asphalt, Steinkohle, zuzusetzen;

   jedoch haben  diese Zusätze nur den     Z -eck,    bei     Piboinent-          bildern    eine     heliogravurenä.hnliche    Körnung  hervorzurufen.

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  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren, im Licht gehärtete Kolloid schichten für bestimmte Anilinfarbstoffe empfänglich zu machen, die sonst diese nicht anfärben, zwecks Herstellung von ein- und mehrfarbigen Papierbildern und Diapositiven, dadurch gekennzeichnet, dass einer mit Chro- maten lichtempfindlich zu machenden Kol- loidschicht nichtlösliche, feinstverteilte Stoffe beigefügt werden, -welche das Kolloid für eine bestimmte Art von Anilinfarbstoffen empfänglich machen,
    die sonst im Licht ge härtete Kolloide nicht anfärben würden, die ausserdem lichtecht und wasserbeständig sind und nicht in feuchter Gelatineschicht aus laufen.
CH104117D 1922-03-16 1923-02-26 Verfahren, im Licht gehärtete Kolloidschichten für bestimmte Anilinfarbstoffe empfänglich zu machen, die sonst diese nicht anfärben, zwecks Herstellung von ein- und mehrfarbigen Papierbildern und Diapositiven. CH104117A (de)

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