CH104181A - Polumschaltbarer Mehrphasen-Induktionsmotor. - Google Patents

Polumschaltbarer Mehrphasen-Induktionsmotor.

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CH104181A
CH104181A CH104181DA CH104181A CH 104181 A CH104181 A CH 104181A CH 104181D A CH104181D A CH 104181DA CH 104181 A CH104181 A CH 104181A
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Kando Kalman Von
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Kando Kalman Von
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  Polumschaltbarer Mehrphasen-Induktionsmotor.    Die Erfindung betrifft einen polumschalt  baren Mehrphasen-Induktionsmotor, bei wel  chem sämtliche Spulen der Wicklung bei den  verschiedenen Polzahlen Verwendung finden.  Derselbe besitzt eine Einteilung der Wicklung  in n. 8 Gruppen von je drei um 120  vonein  ander entfernten Spulen, deren eines Ende an  einen gemeinsamen Leiter angeschlossen sind,  so dass im ganzen acht Gruppenzuleitungen  entstehen, während das andere Ende der Spu  len an wenigstens drei sogenannten Phasen  zuleitungen derart angeschlossen sind, dass  jede dieser Phasenzuleitungen mit Spulen ver  schiedener Gruppen verbunden ist, wobei ein  Umschalter vorgesehen ist, vermittelst dessen  entweder die Gruppenzuleitungen oder die  Phasenzuleitungen wahlweise an verschiedene  Phasensysteme angeschlossen werden können,  derart,

   dass jeder Stellung des Umschalters  eine andere Polzahl entspricht.  



  Die Zeichnung zeigt schematisch ein Aus  führungsbeispiel eines Mehrphasen - Induk  tionsmotors gemäss Erfindung, welcher zur  Erzielung vier verschiedener Polzahlen bezw.  Geschwindigkeitsstufen geeignet ist. Die    Wicklung ist als Läuferwicklung dargestellt.  Die Stromzuleitungen haben die Gestalt von  Schleifringen mit Bürsten. In der Figur sind  die verschiedenen Phasen einer Dreiphasen  wicklung durch volle, gebrochene und strich  punktierte Linien unterschieden. Wie aus der  Zeichnung ersichtlich ist, besitzt die Dreipha  senwicklung pro Pol je eine Spule, die je zwei  Spulen der beiden andern Phasen übergreift.  



  K ist ein Umschalter, der in vier Stellun  gen A,ss,C,D die Wicklung auf vier ver  schiedene Polzahlen umschaltet. F ist eine  Stromquelle, aus der mittelst der Anzapfungs  punkte I bis XII je nach Bedarf Zweiphasen-,  Dreiphasen-, Vierphasen- oder     Sechsphasen-          Wechselstrom    entnommen werden kann.  



  Je drei, um 120  zueinander versetzte  Spulen,z.B.die Spulen 8,13,24-29,40,45,  sind mit ihrem einen Ende mittelst des  Schleifringes 1, der eine Gruppenzuleitung  bildet, zu einer Gruppe vereinigt. Aus sämt  lichen 24 Spulen der Wicklung sind in dieser  Weise mittelst der Gruppenzuleitungsringe  1-8 im ganzen acht Gruppen gebildet. Die  andern Enden der Spulen dieser Gruppen      sind an sechs Schleifringe a, b, c, d, e,f an  geschlossen, die die oben erwähnten     Phasen-          zuleitunben    bilden. Der Anschluss der freien  Enden der Spulen einer jeden Gruppe an die  Phasenzuleitungsringe ist derart, dass mit den  gleichen Phasenzuleitungsringen nur Spulen  verbunden sind, die der gleichen Phase der  Dreiphasenwicklung angehören.

   So zum Bei  spiel sind an den Ring a bloss Spulen der mit  strichpunktierten Linien angedeuteten Phase  angeschlossen. Nicht sämtliche Spulen der  gleichen Phase der Dreiphasenschaltung, also  im vorliegenden Falle nicht sämtliche st     rieh-          punktiert    gezeichneten Spulen sind an den  gleichen Ring a angeschlossen, sondern bloss  die Hälfte der Spulen, und zwar zwei auf  einanderfolgende und die diesen diametral  gegenüberliegenden Spulen, während die an  dere Hälfte der Spulen an einen besondern  Phasenzuleitungsring d angeschlossen ist.

    Würden sämtliche Spulen derselben Phase  der Dreiphasenwicklung an einem gemein  samen Phasenzuleitungsring angeschlossen  sein, so würden statt sechs Phasenzuleitungs  ringe bloss deren drei benötigt, aber in diesem  Fall könnte die vierpolige Sechsphasenschal  tung nicht ausgeführt werden.  



  In der Stellung B des Fahrschalters ist  die Wicklung dreiphasig geschaltet, also die  Klemmen I, V und IX der Stromquelle F,  die den Dreiphasenstrom liefern, sind an die  paarweise miteinander verbundenen Phasen  zuleitungen a--d, b-e und c-f angeschlos  sen, während die Gruppenzuleitungsringe  1-8 abgeschaltet sind.

   Durch die Ringe a--d  sind die einen Enden einer jeden Spule der  mit strichpunktierten Linien angedeuteten  Phase mit der Klemme I, die einen Enden der  an die Phasenzuleitungsringe b-e angeschlos  senen Spulen der mit vollen Linien gezeich  neten Phasen mit der Klemme V und die  einen Enden der an die Phasenzuleitungsringe  c-f angeschlossenen Spulen der mit gebro  chenen Linien angedeuteten Phase mit der  Klemme IX der Dreiphasen-Stromquelle ver  bunden, während die andern Enden der ver  schiedenen Phasen angehörenden Spulen  durch die die neutralen Punkte bildenden    Ringe 1-8 miteinander verbunden sind. Die  Wicklung wirkt demnach als eine achtpolige  Dreiphasenwicklung.  



  Wird der Fahrschalter K in die Stellung  D gebracht, so werden die, Phasenzuleitungen  a, b, c, d, e, f einzeln an die sechs Klemmen  I, 11I, V, VII, IX und XI der Stromquelle F  angeschlossen, die einen Sechsphasenstrom  liefern, während die die andern Enden der  Spulen miteinander verbindenden Ringe 1-8  nach wie vor die neutralen Punkte bilden. Es  entsteht dadurch ein ungleichmässiges     vier-          poliges    Drehfeld.  



  Wird der Fahrschalter K in die Stellung  C gebracht, so werden die Phasenzuleitungen  a,b,c,d,e,f abgeschaltet und die acht Grup  penzuleitungsringe 1-8 einzeln mit den  Klemmen I, II, IV, VI, VII, VIII, X, XII  der Stromquelle F verbunden, welche einen  Vierphasenstrom liefern. Die 24 Spulen der  Wicklung sind demnach gleichmässig in vier  Phasen verteilt, in deren jede sechs Spulen  entfallen, die je einen besondern Pol erzeugen,  so dass in der vierphasigen Schaltung ein  gleichmässiges sechspoliges Feld entsteht.  



  Die Stellung A des Fahrschalters K un  terscheidet sich nur insofern von der Stellung  C, dass die Gruppenzuleitungen A paarweise  miteinander verbunden und bloss an vier  Klemmen I, IV, VII, X einer Zweiphasen  stromquelle angeschlossen sind, wodurch die  Polzahl gegenüber der Stellung C auf 12 ver  doppelt wird.  



  Wie also ersichtlich, lassen sich mit der  oben beschriebenen Wicklung und Umschal  tung vier verschiedene Polzahlen, d. h. die  Polzahlen 12, 8, 6, 4 und dementsprechend  vier Geschwindigkeitsstufen erzielen. Von  diesen Polumschaltungen ist die Umschaltung  einer dreiphasigen achtpoligen Wicklung in  eine zweiphasige zwölfpolige Wicklung be  kannt. Neu ist die Umschaltung der     achtpoli-          gen    Dreiphasenwicklung in eine sechspolige  Vierphasenwicklung bezw. in eine vierpolige  Sechsphasenwicklung und die besondere Aus  führung der Wicklung, welche die     Durch-          führung    dieser sämtlichen     Polumschaltungen     ermöglicht.

   Selbstverständlich bedeuten die      obigen Polzahlen lediglich Verhältniszahlen,  und es können diese Polzahlen verdoppelt,  verdreifacht, oder vervielfacht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Polumschaltbarer Mehrphasen-Induktions motor, bei welchem sämtliche Spulen der Wicklung bei den verschiedenen Polzahlen Verwendung finden, gekennzeichnet durch die Einteilung der Wicklung in n . 8 Gruppen von je drei um EMI0003.0000 voneinander entfernten Spulen, deren eines Ende an einen gemein samen Leiter angeschlossen sind, so dass im ganzen acht Gruppenzuleitungen entstehen, während das andere Ende der Spulen an we nigstens drei sogenannten Phasenzuleitungen derart angeschlossen sind, dass jede dieser Phasenzuleitungen mit Spulen verschiedener Gruppen verbunden ist, wobei ein Umschalter vorgesehen ist, vermittelst dessen entweder die Gruppenzuleitungen oder die Phasen zuleitungen wahlweise an verschiedene Pha sensysteme angeschlossen werden können, derart, dass jeder Stellung des Umschalters eine andere Polzahl entspricht.
    UNTERANSPRÜCHE: Erzeugung m Dreiphasenstrom quelle Feldes eine die l r 1. Polumschaltbarer Induktionsmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass behufs eines achtpoligen Taldes die Phasenzuleitungen mittelst des Umschalters an eine angeschlossen werden, während die Gruppenzuleitungen neutrale Punkte bil den. 2.Polumschaltbarer Induktionsmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass behufs Erzeugung eines n . 4-poligen Feldes sechs Phasenzuleitungen vorgese hen sind, die durch den Umschalter an eine Sechsphasenstromquelle gelegt werden, während die Gruppenzuleitungen neutrale Punkte bilden. 3.
    Polumschaltbarer Induktionsmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass behufs Erzeugung eines n . 6-poligen Feldes die Gruppenzuleitungen an eine Vierphasenstromquelle angeschlossen wer den, während Phasenzuleitungen neu trale Punkte bilden. 4. Polumschaltbarer Induktionsmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass behufs Erzeugung eines n . 12-poligen Feldes die Gruppenzuleitungen an eine Zweiphasenstromquel1e angeschlossen wer den, während die Phasenzuleitungen neu t ale Punkte bilden.
CH104181D 1921-03-02 1922-03-02 Polumschaltbarer Mehrphasen-Induktionsmotor. CH104181A (de)

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