CH104221A - Verschluss. - Google Patents

Verschluss.

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CH104221A
CH104221A CH104221DA CH104221A CH 104221 A CH104221 A CH 104221A CH 104221D A CH104221D A CH 104221DA CH 104221 A CH104221 A CH 104221A
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disc
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Tritsch Julius
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Tritsch Julius
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  • Packaging For Recording Disks (AREA)

Description


  V     erscll        luss.       Die     Erfindung        betrifft    einen Verschluss  für     Säcke,    Papier- oder     Pappebehälter,        Pa,-          kete    und dergleichen, der auch zum Zusam  menhalten von     Papierblättern,    wie Akten, an  Stelle der üblichen Siegel     und    Plomben v er  wendet werden kann und unbefugtes Öffnen  ohne Zurücklassung von deutlich     sichtbaren     Spuren ausschliesst.  



  Bei diesem Verschluss kommt eine Scheibe  zur Verwendung, an deren Unterseite am       Rand        verhältnismässig    lange biegsame     Spitzen     sieh befinden, die beim     Anbringen    des Ver  schlusses durch das     zusammenzuschliessende     Material (Papier, Pappe, Gewebe und der  gleichen) gestochen und     umgebogen    werden.

    Der Erfindung gemäss sind zwischen diesen  Spitzen noch kleine Spitzen am     R@ancl    ange  bracht, die     schräg    nach unten und nach in  nen, also unter einem spitzen     Winl@el,    vor  zugsweise von 45  , geneigt sind und beim       Anbringexi    des Verschlusses gegen das ge  nannte e Material, eventuell noch gegen die In  nenseite der Scheibe gedrückt werden können;  dadurch wird ein zwischen die Scheibe und  das     zusammenzuschliessende        Material    gezo-         genes    Band oder eine Schnur von diesen klei  nen Spitzen derart erfasst,     d:ass    eine Verschie  bung desselben oder derselben unmöglich ist.

    Der Verschluss wirkt dann als Plombe. Diese  kleinen     nach    einwärts     gebogenen    Zähne er  schweren .auch das     Durchschneiden    des ge  nannten     M.ateriads    durch der. Rand der  Scheibe beim     Einwärtsdrücken    der letzteren.  



  Ferner kann an der Innenseite des zusam  menzuschliessenden Materials gerade gegen  über der Scheibe ein Ring angebracht werden,  der im Querschnitt in einer zur Führung der  langen Spitzen geeigneten Weise gekrümmt  und am innern oder am äussern Umfang an der  der Scheibe zugekehrten Seite mit     einem    um  gebogenen     Rund    versehen ist, auf welchen  die     Enden    der langen     Spitzen    beim Umbiegen  von unten treffen und so damit in einen jedes  Zurückbiegen     ider    Spitzen verhindernden  Eingriff treten.  



  In den Zeichnungen ist       Fib.    1 eine     Druntera.nsicht,        Fig.    2 ein       Querschnitt.    nach der Linie     II        1I    von     Fig.    1  eines     Ausführungsbeispiels    des vorliegenden  Verschlusses;

       Fib.    3 zeigt den Querschnitt      der Scheibe in der     Grebrauchsstellung;        Fig.    -1,  5 und 6 sind Schnitte     verschiedener        Ausfüh-          rungsformen    einer     Unterlagscheibe    mit     uni-          gebördeltem    Rand, und     Fi        ;.    7     zeigt    einen  Schnitt eines Verschlusses mit Unterlag  scheibe mit     umgebördeltem    Rand in der       Gebrauc-hsstellunb.     



  Die Scheibe 1 ans Blech mit     beliebig        be-          wölbter    und     bewünschtenfa.lls    mit     Aufdruck          versehener    Oberseite     trägt    an der Unterseite  des in einer Ebene     liegenden        Randes        verlidi.lt-          nismässig    lange,     scharfe    und     biegsame    Spit  zen 2, die im wesentlichen     senfrecht    zur  Ebene des     Randes    stehen.

   An der Unterseite  des Randes der Scheibe 1 sind zwischen den       langen    Spitzen     \?    kurze Spitzen 3     angebracht,     die von diesem Rand aus nach innen und un  ten unter einem spitzen     Winkel.        ani        besteh     etwa.     t)     ,     geneigt    sind.

   Der     Vers@lihiss        wird     in der     bekannten    Weise am Verpackungs  material     angebracht;    man sticht die langen  Spitzen 2, während sie noch senkrecht auf  der durch den     Rand    der Scheibe     gelegten     Ebene stehen, zum Beispiel durch das     Ver-          packunb        material    und biegt sie hierauf an  der Innenseite des V     erpackungsmal-erials    um.

         wobei    das eine Ende einer Schnur 1 oder       eine..        Bandes    zwischen der Scheibe und dem       Verpackungsmaterial    hindurch gezogen     wer-          den    kann, um den Verschluss     als    Plombe be  nützen     zii    können.

   Die kurzen Spitzen 3  können dabei nach innen     gebogen        werden,     greifen aber jedenfalls in das     Verp.ackungs-          material    und die Schnur oder das     Bann    ein,  wie     Fib.    3     zeigt,    wodurch letzteres     gegen        jede          Versschiebung    mit Bezug auf die     Scheibe    1       @,r'sichert    wird.

   Der Verschluss wirkt dann  als     vollkommen    sichere Plombe:  Um zu verhindern,     d:ass    der Verschluss  ohne Verletzung des     Verpackungsmaterials          abgenommen        werden    könne, indem man die  langen Spitzen     wieder    in die     Ausgangsstel-          lung        Fig.    2 biegt und     -dann    den Verschluss  aus dem V     erpackulibsinaterial    herauszieht ---  durch die kurzen Spitzen 3 kann das nicht  mit Sicherheit verhütet werden -,

   kann     n11111     auf der Innenseite des     Verpaekungsma.trrials     unterhalb der Scheibe 1 eine im Querschnitt  
EMI0002.0080     
  
    zivech.m < issig <SEP> gewölbte <SEP> Unterlabstheibe
<tb>  Fig. <SEP> 1, <SEP> anbiinbeil, <SEP> deren <SEP> usserer <SEP> Durcliriie.f@r
<tb>  wenig <SEP> grösser <SEP> ist <SEP> als <SEP> der <SEP> der <SEP> Scheibe <SEP> 1 <SEP> und
<tb>  deren <SEP> Innenrand <SEP> G <SEP> nach <SEP> aufwärts <SEP> gehoben <SEP> ist
<tb>  (Fib. <SEP> .1).
<tb>  



  Werden <SEP> die <SEP> langen <SEP> Spitzen <SEP> ? <SEP> der <SEP> Scheibe
<tb>  1. <SEP> durch <SEP> das <SEP> Verpaekungsm.ateiial <SEP> gedrücl@t,
<tb>  so <SEP> treffen <SEP> wie <SEP> auf <SEP> die <SEP> Unterl.agscheibe <SEP> 5 <SEP> und
<tb>  werden <SEP> nach <SEP> einn-ärts <SEP> gebogen, <SEP> bis <SEP> sie <SEP> auf
<tb>  den <SEP> nach <SEP> auswärts <SEP> gebotenen <SEP> Innenteil
<tb>  .dür <SEP> Unterlagsclleibe <SEP> treffen, <SEP> wie <SEP> Fib. <SEP> 7 <SEP> zeiäf.
<tb>  Die <SEP> Spitzen <SEP> 2 <SEP> sind <SEP> darin <SEP> geben <SEP> Umbie-":--ll
<tb>  völlig <SEP> -eiclicrt <SEP> und <SEP> halten <SEP> die <SEP> LTntcrlag@;  scheibe <SEP> 5 <SEP> a <SEP> in <SEP> Verpachung.material <SEP> und <SEP> der
<tb>  Scheibe <SEP> 1 <SEP> fest..
<tb>  



  Statt <SEP> eines <SEP> mich <SEP> aussen <SEP> gerichteten <SEP> Ran  des <SEP> 6 <SEP> ain <SEP> Innentc-il <SEP> naeli <SEP> Fig. <SEP> -1 <SEP> könnte <SEP> nian
<tb>  auch <SEP> einen <SEP> n;icli <SEP> innen <SEP> g<B>(-</B>l;ördelten <SEP> Rand <SEP> am
<tb>  äussern <SEP> L <SEP> infanb <SEP> benützen, <SEP> die <SEP> L <SEP> nterlagclieibe
<tb>  müsste <SEP> dann <SEP> für <SEP> eine <SEP> gegebene <SEP> Grösse <SEP> de1r
<tb>  Scheibe <SEP> 1 <SEP> nur <SEP> entsprechend <SEP> grösser <SEP> gemililt
<tb>  werden, <SEP> und <SEP> die <SEP> langen <SEP> Spitzen <SEP> würden <SEP> na.ell
<tb>  <B>t</B> <SEP> aussen <SEP> gebogen <SEP> werden <SEP> (Fig. <SEP> 5). <SEP> Auch <SEP> hönnf_#
<tb>  in.an <SEP> abgebogene <SEP> bez -.

   <SEP> imi-ebördelte <SEP> Ränd"r
<tb>  am <SEP> innern <SEP> und <SEP> ain <SEP> äussern <SEP> 1\ <SEP> nifang <SEP> der
<tb>  Scheibe <SEP> a <SEP> anbrin-en, <SEP> wie <SEP> zig. <SEP> G <SEP> zeigt-.
<tb>  



  Die <SEP> sclir@i;en, <SEP> kurzen <SEP> Spitzen <SEP> 3 <SEP> wi#rdea
<tb>  auch <SEP> bei <SEP> Verwendung <SEP> der <SEP> Srheilic- <SEP> <B>)</B> <SEP> (.in(,
<tb>  durch <SEP> den <SEP> Verschluss <SEP> gezogene <SEP> Schliur <SEP> oder
<tb>  Band <SEP> gegen <SEP> Ver.chieliung <SEP> sichern <SEP> und <SEP> da
<tb>  Durchdriichen <SEP> des <SEP> Verschlusses <SEP> dlir@li <SEP> das
<tb>  @'crliachungm.at@rial <SEP> erschweren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschluss für Säche, Papier- oder Popp- behälter etc. mit Rainer Scheibe mit verhälliii-z- m lässig langen lüeg.amen Spitzen an der Un- ti,rseite, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den langen Spil-zen an der Unterseite des Randes,
    welche durch das zusan imenzuschlit,- ssende Matt.rial gestochen und umgebogen werden, @c'lirilg nach einwärts lind unten ge- neigte, verhä.ltnisinä(lig kurze Spitzen ange bracht sind, welche bestimmt sind, in dies ,
    e- nannte Malerial oder in eine zwischen diesem und der Scheibe liindrirebg@ezogence Schnur oder in ein Band einzudringen, jedoch c1:is Material nicht durchdringen sollen.
    UNTERANSPRUCH: Verschluss nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine - auf der Innenseite des zusammenzuschliessenden Materials gegenüber der Scheibe anzuordnende Unterla.gscheibe mit einem nach innen gerichteten Rand, i@,obei die Spitzen an der ersten Scheibe nach dem Durchdringen des Materials auf die Un- terla.äscheibe treffen und durch sie so ge bogen werden; dass sie geben den benannten Rand treffen.
CH104221D 1923-01-16 1923-02-12 Verschluss. CH104221A (de)

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CH104221D CH104221A (de) 1923-01-16 1923-02-12 Verschluss.

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