CH104435A - Elektrische Lampe mit spiralförmig gewundenem Glühkörper. - Google Patents

Elektrische Lampe mit spiralförmig gewundenem Glühkörper.

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CH104435A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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  Elektrische Lampe mit spiralförmig gewundenem     Glühkörper.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  elektrische Lampen mit spiralförmig,<B>d</B>. h.       schraubenförmig    gewundenem Glühkörper  aus     schwer    schmelzbarem Metall, wie       Wolfram.     



  Derartige Glühkörper werden allgemein  in gasgefüllten Lampen, aber in manchen       Fällen    auch für Vakuumlampen verwendet.  



  Ein Nachteil von     Spiraldrahtlampen    ist  der, dass der Draht beim Brennen der Lampe  herabhängt oder durchhängt, und der Zweck  der     Erfindung    ist nun, diese nachteilige  Eigenschaft des Drahtes zu beseitigen oder  wenigstens zu vermindern.  



  Gemäss der Erfindung enthält nun die  elektrische Lampe mit spiralförmigem     Glüh-          körper    aus schwer schmelzbarem Metall ein       Trocknungsmittel    und eine kleine Menge  Wasserstoff.  



  Die elektrische Lampe gemäss Erfindung  kann zweckmässig gasgefüllt, unter gewissen  Bedingungen aber auch eine Vakuumlampe  mit spiralförmig     gewundenem    Glühkörper  sein.    Bisher wurde stets sorgfältig vermieden,  Wasserstoff in elektrische Lampen hinein  zubringen. Bei gasgefüllten Lampen sind  grössere Mengen Wasserstoff deshalb nach  teilig, weil dieses Gas eine erheblich grössere       Wärmeleitfähigkeit        besitzt    als die gewöhn  lich benutzten Gase (Argon und Stickstoff).

    Jedoch werden sehr kleine Mengen Wasser  stoff auch mit Recht für nachteilig ge  halten, weil dieses Gas mit den vielfach vor  handenen oder     entstehenden    geringen Men  gen Sauerstoff Wasserdampf erzeugt und  letzterer bekanntlich     einen    sehr     nachteiligen          Binfluss    auf die Lebensdauer der Lampen  hat.  



  Zum Zwecke, den Wasserdampf in den  Lampen unschädlich zu machen, hat man vor  geschlagen,     Trocknungsmittel,    wie zum Bei  spiel     Phosphorpentogyd    und     Bariumogyd,     in die Lampen     hineinzubringen.    In dem  holländischen Patent Nr. 7067 wurde vor  geschlagen, Stoff in die Lampen hineinzu  bringen, die bei Erhitzung durch Zersetzung       Trocknungsmittel    ergeben, und wurde als ge  eignete Verbindung     Barium:azid    angeführt.      Mit verschiedenen bekannten     Troak-          nungsmitteln    hat man sehr gute Ergebnisse  erzielt.

   Jedoch zeigte es sich, dass das vor  erwähnte Übel, nämlich das Durchhängen  der Drähte bei Lampen mit     Trocknungsmit-          teln,    nicht weniger störend als bei andern  Lampen war.  



  Es ist gefunden worden, dass es vorzu  ziehen ist, in Lampen mit     Troeknungsmit-          teln    eine gewisse Menge Wasserstoff hinein  zubringen, weil das Durchhängen der  Drähte infolgedessen wesentlich vermindert  wird,  Sehr wahrscheinlich lässt sich die gün  stige Wirkung des     )Vasserstoffes    theoretisch  wie folgt erklären:  Die Praxis hat erwiesen, dass in elek  trischen Lampen in der Regel kleine Reste  von Sauerstoff oder Sauerstoffverbindungen  zurückbleiben oder während der Herstellung  darin entstehen. Dieser Sauerstoff hat nun  einen nachteiligen Einfluss auf spiralförmige       Glühhörper.    Infolge der Anwesenheit von  sogar sehr geringen Mengen Sauerstoff  hängt der Draht nämlich mehr herab als  sonst.  



  Bei den mit einem     Trocknungsmittel        ver-          :ehenen;Lampen    wird allerdings der Was  serdampf unschädlich gemacht, nicht aber  der Sauerstoff. Wenn man nun bei der Her  stellung der Lampen eine kleine     Menge          'Wasserstoff    in die Lampen hineinbringt,  verbindet dieses Gas sich mit dem Sauer-    Stoff zu Wasserdampf, und letzterer     wird     von dem     Trocknungsmittel        absorbiert.     



       Zweekmä        ssigerweise    bringt man eine  solche     Nenge        Wasserstoff    in die Lampen  hinein, dass aller gegebenenfalls vorhande  ner, freier oder     gebundener    Sauerstoff in  Wasserdampf     übergeführt    werden kann und       zweckmüssig    stets ein kleiner Überschuss  v oft Wasserstoff in der Lampe     vorhandei     bleibt.  



  Selbstverständlich wird man     iii    der  Praxis die     3lenge        Wasserstoff        klein    halten,  weil die     Wärmeleitfähigkeit    dieses Gases  erheblich grösser ist als diejenige der übli  chen Gase. Argon und     Stiekstoff,    und ans  praktischen     Erwiigungen    wird man dazu  langen, die richtige     Menge    festzulegen.  



  Es ist     gefunden    worden dass die rich  tige Menge annähernd zwischen 0,5 und     V,'a     der Gasfüllung schwankt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Elektrische Lampe mit spiralförmig ge wundenem Glühkörper aua schwer sehmelz- barem Metall, (ladureh gelzeiinzeiclinet, dass die Lampe ein Troclznungsmittel und eine Menge Wasserstoff enthält, die höchstens einige Prozent der Gasmenge in der Lampe <B>.</B> alu smacht.
CH104435D 1922-04-27 1923-04-10 Elektrische Lampe mit spiralförmig gewundenem Glühkörper. CH104435A (de)

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