CH104575A - Antriebseinrichtung für die Auftragswalzenwagen an Tiegeldruckpressen. - Google Patents

Antriebseinrichtung für die Auftragswalzenwagen an Tiegeldruckpressen.

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CH104575A
CH104575A CH104575DA CH104575A CH 104575 A CH104575 A CH 104575A CH 104575D A CH104575D A CH 104575DA CH 104575 A CH104575 A CH 104575A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/40Inking units
    • B41F1/50Inking units supported on carriages for movement in or on runways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description


  Antriebseinrichtung für die     Auftragswalzenwagen    an     Tiegeldruchpressen.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf       eine     für die Auftrag  walzenwagen .an     Tiegeldruckpressen    mit um  den     Mittelkörper    der Presse geführten Auf  tragwalzen. Die     bisher    bekannten     Walzen-          -#\-ägen.antriebe    solcher Pressen weisen entwe  der biegsame Mittel, z.     B.        Ketten,    Bänder  oder dergleichen, Kauf oder besitzen     nur    starre  Übertragungsmittel, wie Walzenträger, Sehei  ben und dergleichen.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  fällt in die Gruppe der starren     Wa.lzen-          w.a;genantriebe.    Die älteren, bisher bekannten       Antriebe    dieser     Gruppen    haben alle den  Grundfehler, dass die Anordnung des     Auf-          trabmwalzen:antriebes    stets eine     schäfiche     Schwächung der Druckwiderstandsfähigkeit       des    Maschinenkörpers nach sich zog. Der  Grund hierfür war die unzweckmässige An  ordnung der Walzenträger.

   Diese erfolgte auf  der Kurbelwelle, die den ganzen Mittelkörper  durchsetzt und .an beiden     .Seiten    behufs Befe  stigung der den Tiegel     betätigenden        Kurbeln     und Pleuelstangen über die äussere Gestell  wand hervorsteht. Die Walzenträger sind nun  zwischen dem Mittelkörper und den äussern         Gestellwänden    angeordnet. Da, sie mit den  Auftragwalzen     Irings    um den Mittelkörper  der Presse herumgeführt werden, so erfordert  dies einen freien Durchgangsraum der Wal  zenträger zwischen dem Mittelkörper und dem  Grundgestell.

   Dieser freie     Durchgangsraum     ist nur durch eine Trennung oder     Durchbre-          chungvon    Mittelkörper und Gestell zu schaf  fen. Infolge dieser     Durchbrechung    ist die Ver  bindung     zwischen    Mittelkörper und Gestell  bei den altern, bekannten Maschinen dieser  Art nur durch die Kurbelwelle hergestellt.  Diese Verbindung genügt aber nicht annä  hernd, um dem schweren     Druck,    der mit dein  Tiegel .ausgeübt wird, genügenden Wider  stand entgegenzustellen.

   Sobald eine Druck  form nicht genau     in    der Lagerungslinie der       Kurbelwelle    geschlossen ist, federt der als  Druckfundament dienende Mittelkörper durch  und es treten unreine Drucke, sogenannter  "Schmitz" oder selbst Brüche ein.  



  Es wurde nun versucht, diesen Fehler  durch Verriegelungen zu beseitigen. Diese  Verriegelungen waren an entgegengesetzt lie  genden Stellen des     Mittelkörpers        angebracht          und        arbeiteten          derart,        dass    an der      Stelle, an     welcher    die     Walzenträger    augen  blicklich     hindurchtraten,    die Verriegelung ge  löst     und    freier Raum zum     Hindurchtreten    der       @Valzenträ"ger    geschaffen wurde,

   wohingegen  die an anderer Stelle liegende Verriegelung       beschlossen    war und den Mittelkörper mit       dem    Grundgestell verband. Abgesehen davon,  dass diese Verriegelungen eine kostspielige,  dem Verschleiss stark     ausgesetzte    Einrichtung  waren, erfüllten sie ihren Zweck, den Mittel  körper als Druckfundament widerstandsfähig  zu bestalten, doch nicht, und es traten Ver  schiebungen, Federungen, Schmitz und der  gleichen ein.  



  Dieser     Übelstand    der ungenügenden     Wi-          derstandsfähi,gkeit    des als     Druckfundament     dienenden Mittelkörpers wird nun durch vor  liegende Erfindung dadurch gründlich besei  tigt, dass     behufs    Ermöglichung einer starren  Verbindung zwischen Mittelkörper und       Grund@gestelt    die Fortbewegung des     Auftra.g-          walzenwagens        mittelst    eines     ringförmigen,     drehbar gelagerten Zahnkranzes     erfolgt,

      der  durch ein Getriebe in Umdrehung versetzt  wird und dabei den     an    ihn angeschlossenen  Walzenwagen mitnimmt. Am     zwe,elzmässig-          sten    werden die     Mittelkörper        un(1        ;das    Grund  sestell aus     einem    Stück gegossen, wobei die       Verbindungsstelle    beider so breit und     wider-          tandsfähig        ausgestaltet    wird,     d@ass    sie dem       stärksten    Druck zu widerstehen vermag.  



  U m die Verbindungsstellen Herum können  die     ringförmigen    Zahnkränze zu beiden Sei  ten, z. B. in den Kulissen, gelagert sein, die  den     Auftragwalzen        .als    Laufschienen dienen,  öder ihre Lagerung kann durch Ringlager     be-          wirkt    sein, die an den beiderseitigen Gestell  wänden angebracht sind.

   Bei diesen Lagerun  gen umschliessen die Zahnkränze die wider  standsfähigen Verbindungspartien des     Mittel-          körpers    und der     Seitenwände    je wie ein Ring,       dessen    innerer lichter Durchmesser natürlich  so gross ist,     d.ass    er um die     Verbindungspartie          herumkreisen    kann.

      Bei Anordnung dieser     Zahnkranzführung     ist;     es    möglich, dem     Pressenkörper    die denk  bar höchste Widerstandsfähigkeit zu geben    und gleichzeitig eine sichere, gleichmässige       Führung    der     Auftragwalzen    zu erreichen.  



  Die     beigefügten    Abbildungen     zeigen    ein  Ausführungsbeispiel der Erfindung.  



       Abb.    1 zeigt die     Wa.lzenwagenführung    in  Seitenansicht,       Abb.        29    im     Schnitt        A-B    von oben     Ie-          sehen.     



  Mit dem Grundgestell a ist der .als     1)ruclc-          fundament    dienende und die     Druekforni    /'  tragende Mittelkörper b starr verbunden.     Int          Mittelkörper        liegt    die Hauptwelle c,     aiif        deren     beiden Enden je eine     Kurbel        ir,    sitzt, mit  denen mittelst Pleuelstangen c der Tiegel     T     bewegt wird.  



       An    beiden Seiten des Mittelkörpers sind  die ringförmigen, an der     Druckflä.elie    f abge  platteten Kulissen     g    befestigt, auf denen     finit     ihren Laufrollen die     Auftrag-walzen    p laufen,  die im Walzenwagen     d    gelagert sind.     Der     Walzenwagen     d    wird ferner geführt     dtircli     Nuten in den Kulissen rings um den Mittel  körper der     Presse    herum.  



  Die     Rundbew        egun-g    de.,     @Val#,,(#nwagens        d     wird     bewirld        durch    den     ringförmigen    Zahn  kranz<I>7e,</I> der durch Zugstangen     r    drehbar mit:       dem    Walzenwagen verbunden ist. Der An  trieb des Zahnkranzes     k        erfolgt    durch das  Stirnrad     l.,    das mittelst einer im Gestell gela  gerten Welle o fest mit dem ausserhalb des  Gestelles liegenden     Stirnrad        7t.    verbunden ist.

         Stirnrad    na erhält seinen Antrieb durch das  auf der Hauptwelle c sitzende Kurbelrad     in,     das vom Triebrad     h    der     Schwungradwelle    an  getrieben wird.  



  Das     Übersetzungsverhältnis    der Zahn  räder ist so berechnet., dass bei jeder Umdre  hung des     Ii.url@elrades        ii@    eine Hin-     und    Her  bewegung des     @ieel@    T bewirkt wird und  eine Umdrehung des Zahnkranzes     k.    erfolgt-.

    Da der Zahnkranz     k    den Walzenwagend     mit-          telst    der     Ztigsta.nge        r    mitnimmt, so macht also  während jeder Hin- und     Herbewe:

  ting        clcs     Tiegels T der Walzenwagen     -?    mit den Auf  tragwalzen einen     Ptindla,uf    um den     Mittel-          köilier    der     Presse,    wobei.     sich    die Auftrag  walzen behufs Einfärbens der     Druel@form    f  über diese     hinwegbewegen.         Die     Antreibräder    üb und     n        sind    nur an       ui.ner    Seite der Maschine     nötig;

          die    Stirnräder  l auf der durchgehenden Welle o werden hei  grösseren Pressen .an beiden Seiten der Ma  schine angeordnet, desgleichen die Zahnkränze  7c. Bei     kleineren    Maschinen     genügt    eine ein  seitige Anordnung des Zahnrades l und Zahn  kranzes<I>7c,</I> -da, alsdann der     Anschluss    des Wal  zenwagens     mittelst    einer winklig gebogenen  Lenkstange     inmitten    der vordern Traverse des       Walzenwagens    erfolgen kann.  



  Der Zahnkranz 7c kann auch so     ausgebildet     werden,     dass@    seine.     Zahnung    nicht nach innen,  sondern umgekehrt nach aussen gerichtet ist  und seine Lagerung dementsprechend nach  innen in     einem    seitlich neben der     Kulisse        be-          festigten    Ringlager angeordnet wird. Dann  ist es nötig, .auch das     Stirnrad        l    dem nach  aussen gerichteten Zahnkranz gegenüber au  sserhalb der Kulisse     g    zu lagern und die  Treibräder in und<I>n</I> so gross zu gestalten, dass  der Raum zwischen dem Stirnrad l und der  Hauptwelle c ausgefüllt wird.  



  Auch ist in diesem Falle ein     Kettenantrieb     möglich, indem .die Kette über     die    nach aussen  gekehrte     Kettenzahnung    des Zahnkranzes     1e     und über ein den Antrieb bewirkendes Ket  tenrad geleitet wird.  



  Durch die Anordnung des Zahnkranzes  *und des ausserhalb des Gestelles liegenden  Räderantriebes m und     n    bleibt der Mittelkör  per der Presse innerhalb des Zahnkranzes von  den rundum kreisenden Walzenwagen völlig  unberührt. Dadurch ist es gegeben, den Mit  telkörper ganz beliebig mit dem Grundgestell  zu verbinden und die     Verbindungspartien    aus-         Kiebig    widerstandsfähig zu wählen. Um  höchste Widerstandsfähigkeit zu erreichen,  können     Mittelkörper    und Grundgestell auch  aus     einem    einzigen     Stück    gegossen werden.

    Dann ist es nötig, den Zahnkranz     k    und den       I-Z'-ulissenring        g    je aus zwei Hälften herzu  stellen, beide Hälften über .dem Mittelkörper  weg zu montieren und dann zusammenzu  schrauben.  



  Mit     Hilfe    .des     Zahnkranzes        7c    können  ausser den     Parbeauftragwalzen        auoh    andere  in Walzenwagen gelagerte Walzen um den  Mittelkörper herumgeführt werden, z.

       B.     Übertragungswalzen, die den Zweck haben,  behufs indirekten Druckens das Farbenbild  von     einer    .an     der.Rückseite    .der Maschine ein  gesetzten Druckfarm abzunehmen und auf  eine an der     Tiegelseite    eingesetzte     Gummi-          platte    zu übertragen, von der es durch den       Druck,des    Tiegels T .auf das Papier .gedruckt  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUGH: Antriebseinrichtung für die Auftragrwal- zenwagen an Tiegeldruckpressen mit durch starre Mittel rings' um Alen Mittelkörper der Presse bewegten Auftragswalzenwagen, da durch gekennzeichnet, da.ss behufs Ermögli chung einer starren Verbindung zwischen Mittelkörper und Grundgestell die Fortbewe gung des Auftragwalzenwagens mittelst eines ringförmigen, -drehbar gelagerten Zahnkran zes erfolgt,
    der durch ein Getriebe in Umdre hung versetzt wird und dabei den an ihn an geschlossenen Walzenwagen mitnimmt.
CH104575D 1923-05-18 1923-05-18 Antriebseinrichtung für die Auftragswalzenwagen an Tiegeldruckpressen. CH104575A (de)

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