CH104651A - Drehstrom-Synchronmotor. - Google Patents
Drehstrom-Synchronmotor.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/02—Synchronous motors
- H02K19/14—Synchronous motors having additional short-circuited windings for starting as asynchronous motors
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/02—Synchronous motors
- H02K19/10—Synchronous motors for multi-phase current
- H02K19/12—Synchronous motors for multi-phase current characterised by the arrangement of exciting windings, e.g. for self-excitation, compounding or pole-changing
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Description
Drehstrom-Synchronmotor. Gegenstand der Erfindung ist ein. Dreh strom-Synchronmotor, insbesondere für klei nere Leistungen, :der in ähnlicher Weise wie ein Asynchronmotor angelassen wird, in Syn chronismus fällt und seinen Erregerstrom selbst erzeugt.
Der Motor erhält einen umlaufenden Pri märteil, auf de=m ausser der Drehstromwick lung noch eine Gleichstromankerwicklung an gebracht ist, die mit einem Kommutator ver bunden ist und den Erregergleichstrom er zeugt. Der Ständer erhält eine Mehrphasen wicklung, vorzugsweise eine Zweiphasen wicklung; beim Anlauf dienen die Phasen ge meinsam als Sekundärwicklung. Sie üben, mit dem Anlasser verbunden, dieselbe Wir kung aus wie die Läuferwicklung eines ge wöhnlichen Drehstromasynchronmotors. Im Synchronismus, d. h. während des Betriebes, dient ein Teil der Phasen als Erregerwick lung, indem derselbe von der Ankerwicklung über den Kommutator mit Gleichstrom ge speist wird. Die Spannung des Erregerstrom kreises :mass natürlich entsprechend dem klei nen Widerstand der Ständerwicklung ver hältnismässig niedrig gewählt werden.
Die Schaltung ist in der Abbildung bei spielsweise dargestellt. Es bedeuten 1, 2, 3 die Drehstromwicklung des Läufers, der durch die Schleifringe 4, 5, 6 der Netzstrom zugeführt wird. Die Wicklung 7 ist die zur Erzeugung des Erregergleichstromes dienende Gleichstromläuferwicklung, die mit einem in der Abbildung nicht dargestellten Kommutator verbunden ist. Der erzeugte Gleichstrom wird durch die Bürsten 8 und 9 abgenommen. Wie ersichtlich, steht die Gleichstromwicklung 7 mit den Drehstromwicklungen 1, 2, 3 in lei tender Verbindung. Die Gleichstromwicklung 7 ist nach Art eines Drehstrom-Gleichstrom Einankerumformers an drei Punkten ange zapft, an denen in bekannter Weise eine Drehstromspannung herrscht. An diese drei Punkte sind die Wicklungen 1, 2, 3 ange schlossen.
Diese sind am Umfang des Ankers in solcher Lageangebracht, dass die in ihnen entstehenden Spannungen sich geradlinig zu der Drehstromspannung addieren, die an den erwähnten drei Anzapfpunkten der Wicklung 7 herrscht. Hierdurch wird ein zweifacher Vorteil erreicht. Erstens wird die Windungs- zahl der Drehstromwicklung in dem Verhält- nis verringert, in dem die an den drei An schlusspunkten herrschende Drehstromspan nung zur Netzspannung steht. Zweitens wer den durch diese Schaltungsweise die in der Gleichstromwicklung 7 auftretenden Kupfer verluste verringert.
Wenn die Verhältnisse so gewählt werden (was praktisch leicht möglich ist), dass der Erregergleichstrom etwa gleich der Stärke des bei voller Belastung auftre tenden Drehstroms ist, so subtrahieren sich die beiden Ströme in der Gleichstromwicklung in der bei Einanker-Umformern bekannten Weise, wobei der Verlust in der Ankerwick lung nur 56 % desjenigen Wertes beträgt, der bei gleicher Stromstärke auftritt, wenn die Maschine als Gleichstromdynamo arbeitet.
Die Gleiehstrombürste 8 steht mit der Ständerwicklung 10 in Verbindung; von die ser fliesst der Strom über den Anlasswider stand 12 zur Gleichstrombürste 9. Die zweite Phase 11 der Ständerwicklung schliesst sich, wie aus der Abbildung ersichtlich, ebenfalls über den Anlasser 12.
Der Anlassvorgang spielt sich folgender massen ab: Nach Einschaltung des Netzschal ters 13 erhält der Läufer Drehstrom und in duziert in den Ständerwicklungen 10 und 11 Zweiphasenstrom, der über den Anlasser 12 geschlossen wird, wobei in der bei Asynchron motoren bekannten Weise ein Drehmoment des Motors erzeugt wird. Dieser setzt sich in Bewegung, und mit zunehmender Drehzahl wird der Anlasser 12 allmählich kurzge schlossen; inzwischen ist an den Bürsten 8 und 9 eine verhältnismässig niedrige Wechsel spannung entstanden. Es fliesst durch die Wicklung 10 ein entsprechender Wechsel strom, dessen .Stärke beim Kurzschluss des Anlassers 12 zunimmt, während seine Fre quenz mit zunehmender Drehzahl des Motors allmählich abnimmt.
Wenn der Anlasser 12 ganz kurzgeschlossen ist, läuft der Motor als Asynchronmotor mit ganz geringem Schlupf und fällt bei richtiger Wahl der Verhältnisse von selbst in Synchronismus. Nunmehr ist der aus den Bürsten 8, 9 kommende Strom Gleich strom, der die Erregung des Motors durch die Wicklung 10 übernimmt, so dass die Läufer- wicklungen 1, ? und 3 von Blindstrom ent lastet werden.
Aus bekannten Gründen nimmt die Stärke des erforderlichen Erregergleichstromes bei Belastung des Motors zu. Wird der Erreger strom bei Belastung nicht entsprechend v er- stärlkt, so fällt der Motor ausser Tritt. Wählt man aber die Erregung von vornherein so stark, wie zu voller Belastung erforderlich ist, so ist der Motor bei Leerlauf überregt und gibt voreilenden Blindstrom an das Netz zu rück. Dies ist in der Regel nicht erwünscht, da hierdurch ein verhältnismässig niedriger Wirkungsgrad des Motors bei Teilbelastung herbeigeführt wird.
Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Motor kann in sehr einfacher Weise eine Selbstregelung des Erregerstromes in Abhängigkeit von der Belastung herbeige führt werden. Es wird hierfür die bekannte Tatsache benutzt, dass die Achse des Dreh feldes bei einem Drehstrommotor bei Bela stung verschoben wird. Da es sich hier um einen Synchronmotor mit umlaufendem Pri- ärteil handelt, so steht das Drehfeld im m Raum still, und seine Achse verschiebt sich zwischen Leerlauf und Belastung um einen bestimmten Winkel. Die Verschiebung der Feldachse bewirkt natürlich eine Änderung der an den Bürsten 8, 9 auftretenden Gleich spannung.
Man kann nunmehr die Bürsten bei Leerlauf des Motors derart gegen die Feldachse verschieben, dass die an ihnen auf tretende Gleichspannung verhältnismässig niedrig ist und für die Erregung des Motors bei Leerlauf gerade genügt. Wird der Motor nunmehr belastet, so verschiebt sich die Feld achse derart, dass die Spannung an den Gleich strombürsten steigt, der Erregerstrom also selbsttätig zunimmt. Hierdurch kann bei rich tiger Wahl der Verhältnisse erreicht werden, dass der Leistungsfaktor bei allen Belastungen praktisch genau gleich 1 bleibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Drehstrom-Synchronmotor mit umlaufen dem Primärteil, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Läufer neben der Drellstromwick- lung eine zur Erzeugung des Erragergleich- stromes dienende, mit einem Kommutator ver bundene Ankerwicklung angebracht ist, wäh rend der .Ständer eine Mehrphasenwicklung trägt, die beim Anlauf als Sekundärwicklung wirkt, während sie beim Betrieb des Motors als Erregerwicklung .dient, indem dieselbe von der Ankerwicklung über einen Teil der Phasen durch den Kommutator mit Gleich strom gespeist wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Drehstrom-Synchronmotor nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die sowohl als Sekundärwicklung, wie als Erregerwicklung dienende Ständerphase dauernd über den Anlasser mit der Gleich stromläuferwicklung verbunden ist, zum Zwecke, beim Kurzschluss des Anlassers eine selbsttätige Synchronisierung des Mo tors ohne Umschaltung herbeizuführen. 2. Drehstrom - Synchronmotor nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehstromläuferwicklungen mit der Gleichstromläuferwicklung derart in Reihe geschaltet sind, dass sich die in ihnen er zeugten Spannungen addieren. 3.Drehstrom - Synchronmotor nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregerstrom des Motors in Abhängig keit von der Belastung in der Weise gere gelt wird, dass die Gleichstrombürsten bei Leerlauf des Motors aus der Feldachse ver schoben werden und bei Vollast infolge der durch die Ankerrückwirkung eintretende Felddrehung mit der Feldachse annähernd zusammenfallen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH104651T | 1923-04-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH104651A true CH104651A (de) | 1924-07-16 |
Family
ID=4363514
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH104651D CH104651A (de) | 1923-04-14 | 1923-04-14 | Drehstrom-Synchronmotor. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH104651A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111463930A (zh) * | 2020-05-09 | 2020-07-28 | 西安交通大学 | 一种定子永磁辅助双电枢绕组多重电磁转矩磁阻电机结构 |
| CN119834509A (zh) * | 2025-03-18 | 2025-04-15 | 山东大学 | 一种分数槽集中绕组转子绕线式异步起动永磁同步电机 |
-
1923
- 1923-04-14 CH CH104651D patent/CH104651A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111463930A (zh) * | 2020-05-09 | 2020-07-28 | 西安交通大学 | 一种定子永磁辅助双电枢绕组多重电磁转矩磁阻电机结构 |
| CN119834509A (zh) * | 2025-03-18 | 2025-04-15 | 山东大学 | 一种分数槽集中绕组转子绕线式异步起动永磁同步电机 |
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