CH104683A - Drucktelegraph. - Google Patents

Drucktelegraph.

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CH104683A
CH104683A CH104683DA CH104683A CH 104683 A CH104683 A CH 104683A CH 104683D A CH104683D A CH 104683DA CH 104683 A CH104683 A CH 104683A
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CH
Switzerland
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printing
rack
plates
strip
combs
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English (en)
Inventor
Limited Creed Company
George Creed Frederick
Original Assignee
Creed & Co Ltd
George Creed Frederick
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Application filed by Creed & Co Ltd, George Creed Frederick filed Critical Creed & Co Ltd
Publication of CH104683A publication Critical patent/CH104683A/de

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
    • H04L17/16Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L17/20Apparatus or circuits at the receiving end using perforating recorders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description


  Drucktelegraph,    Gegentand der Erfindung ist ein Druck  telegraph für     Lochstreifenbetrieb    mit Wähler  und Einstellvorrichtung, sowie     Nac#hschub-          vorrichtung    mit einem     Nachschubrad,    das  mit einem Zahnrad verbunden ist, welches  durch eine von einer Blattfeder hin- und  herbewegte Zahnstange angetrieben wird.  



  Gemäss der Erfindung gleitet die Zahn  stange in einer auf einem     scbwingbar    ange  ordneten Rahmen gelagerten Führung, wobei  der Rahmen durch ein bewegliches Organ  des Apparates derart     verschwenkt    werden  kann, dass die Zahnstange parallel zu sich  selbst bewegt und zur richtigen Zeit in und  ausser     Eingriff    mit dem besagten Zahnrad  gebracht werden kann.  



  Eine Ausführungsform des Erfindungsge  genstandes ist in beiliegender Zeichnung  beispielsweise dargestellt, und zwar ist:       Fig.    1 eine Vorderansicht dieses Ausfüh  rungsbeispiels;       Fig.    2 ist eine Seitenansicht, und       Fig.    3 ein Grundriss hierzu;       Fig.4    ist ein senkrechter Längsschnitt  nach Linie     IV-IV-von        Fig.    1;    <B>a</B>       Fig.    5 ist eine Teilansicht des Apparates,  von der Flanke gesehen, und       Fig.    6 ist ein Grundriss hierzu;       Fig.    7 ist eine Teilvorderansicht, und       Fig.    8 eine Teilrückansicht des Appa  rates ;

         Fig.    9 zeigt ein Detail in Ansicht;       Fig.10    ist eine schematische, perspek  tivische Darstellung des Apparates.  



  Die     Streifennachschubvorrichtung    enthält  ein Paar     wagrechte,    in geringem Abstand  übereinander angeordnete gelochte Platten a  und b, welche eine     wagrechte        Führungsbahn        c     bilden, ein     Nachschubrad        d,    welches über der       obern    Platte a angeordnet, durch diese hin  durch in die Führungsbahn vorspringt und  von einer in festen Lagern f     (Fig.    3) gela  gerten Welle e getragen wird, welche     finit     einem Zahnrad     g        (Fig.    8 und 10) verseben  ist;

   enthält ferner eine     wagrecht        angeordnete          Nachschubzahnstange        dt,    welche unter dem  Zahnrad     g    hin- und Hergeht und durch ge  eignete Mittel mit diesem während des Vor  wärts-     bezw.        Nachschubganges    in     Eingriff     gebracht wird, und durch eine abwärts ge-      richtete Bewegung in der     Ebene    des Zahn  rades und der Zahnstange ausser     Eingriff    mit  diesem gebracht wird,

   bevor ihr     Rilekwirts-          bezw.        Wählergang    erfolgt und während dieses       (Tanges        auläer    Eingriff gehalten wird; weist  noch eine Blattfeder o auf, welche mit     der     Zahnstange verbunden und sich auf einer  horizontalen Welle     r    in der einen Richtung  unter der Wirkung einer Feder drehen       kann,    während deren Drehung in der ent  gegengesetzten Richtung durch eineu auf der  Welle     r    gelagerten Sperrhebel     f,    der unter  der     Wirkung    einer     Steuerrolles    steht, erfolgt.

    welch letztere auf der neben dein     Sperrhebel     t, zu einer Seite der     Führungsbahn    c ange  ordneten Steuerwelle     i)a    befestigt ist. Die  einzelnen Organe sind in festen auf der     Grund-          platte        ul    des Apparates     befestigten        Stützteilen          v    gelagert.  



  Das In- und     Aussereingriffbringen    der  Zahnstange     lt    mit dein     Zahnrad        g-    wird da  durch erreicht,     dafi    die Zahnstange in     einem     Träger     i        (Fig.    3) längsbeweglich gelagert und  dieser in einem schwingbaren Rahmen     il    an  geordnet ist, der zur richtigen Zeit gehoben  und gesenkt werden kann vermittelst einer       Nockenscheibe        j    auf der     Steuerwelle    in,

   welche       Nockenscheibe    vermittelst des Hebels     n    und  der     Stange        ra'        wirkt        (Fig.    10).  



  Die mit der     Nachschubvorrichtung    ver  bundene Wählervorrichtung enthält eine An  zahl     Wählerplattenpaare    1, la     (Fig.        11_l),    und  zwar befinden sich die Plattenpaare parallel       nebeneinander    und die Platten jedes Paares  in einer     senkrechten        Ebene    quer zur Streifen  führung, wobei die     obern    Enden jedes Plat  tenpaares mit einem Dornpaar 2,     \?a    versehen  sind,

   welche Dorne in die Löcher in der un  tern durchlochten Platte b der Streifenführung       hineinragen.    Zu jedem     Wählerplattenpaar     gehört ein Sperrhebel 3,     3a,    der mit einer  Feder 4 verbunden ist, welche     rror@rrralerweise          bewirkt,        dass    der Arm 3 des Hebels in der  Bahn der     Nachschubzahnstange        lr    und der  andere Arm     3a    nach abwärts gegen     einen     Anschlag 5 oder     5a        auf    einer Seite jeder der  Wählerplatten 1,

       1a    des Paares     gehalten     wird. Die Anordnung ist derartig, dass,     wenn       eine der beiden     Wählerplatten    gehoben wird  und ihr Dorn     -"    oder     211    durch ein Loch des  in der     FührungAahrr    liegenden Lochstreifens       hindurehtreten    kann, der Sperrhebel 3,     3a     aus der     Balrn    der     Nachsclrubzahnstarrge        h          hinausbewegt    wird.

   Aber wenn keiner der  beiden Dorne ?,     '-lzl    des Paares sieh erheben       kann,        indem    beide den vollen Streifen z. B.  am     Ende    eines Zeichens oder     zwischen    zwei  Zeichen stossen, wird der     Sperrhebel    nicht  angehoben und     bewirkt    dann eine     Begrenzung     der Bewegung der     Naelrselrtrbzahustattge    unter  der     Wirkung    der     Blattfeder    o.

   Jede der  Wählerplatten 1,     1a    ist     rnit    dem untern Ende  einer     Schraubenfeiler    7 oder     7a        verbunden,     deren oberes     Ende    an einem festen Teil des  Apparates befestigt ist. Die     Wählerplatten     werden     normalerweise    in der untern     Erabe-          stellung    gehalten durch die am Arm 9 eines       zweiarmigen    Hebels 9,     9a    befestigte     Halte-          stange    B.

   Der Hebel 9,     Sri,    ist um     9b    dreh  bar und     seht        Arrn        9'        wird        verrnittel,t    einer       Bolle        9-@        durelr    eine     Nuckenselreibe   <B>10</B> auf  der Steuerwelle in     beeintltrf,)t.     



  Die Haltestange 8 liegt in Schlitzen     1'',    1<B>'</B>  im untern     Ende    jedes     Wählerplattenpaares.     Die an den     Wählerplatten        befestigten    Zug  federn 7,     72'-        sind        be,trebt,    diese Platten     rnit-          samt        der-        11altestange    8 und des     diee    tra  genden     Hebelarmes    9 zu lieben.  



  Die     Anordnung    ist derart, dass     hei    jeder  -Umdrehung der     St,--rierwelle        m    die Haltestange  8 sich     erhebt    und hierdurch die     Wählerplat-          ten    1, la freigibt,     wodttr@clr    jene     Platten,    deren       Dorne        \.'.    oder     ,_''        Uelrern    in den in der       Führungsbahn        liegenden    Lochstreifen     li    ge  genüberliegen,

   unter der     Wirkring    der- Fe  (lern 7,     7't        sich        erlrehen        können,    indem sie  die Dorne     durch     < liest     L;

  ,elrer        hindurchdrücken          können.        Dabei        werden    die zugehörigen Sperr  hebel 3,     3a        aus    der     I)alrn        "der        Nachschub-          Zahnstan-e        h        lrer-au,-,edr-üelzt.     



  Diese     Zahrr,tange@wird    gleichzeitig     atrlier          Eingriff    mit dem     Zahnrad    ,g, welches     rnit          dem        Nachsuhulrad        il    verbunden ist,     gebracht          vermittelt    der     Stange        res,

      des Hebels     il    und  der     Nochen@cheibe        j    und     kann    dann     durch     die Blattfeder o soweit nach     vcrne        (Fig.        1i1)              geschwungen    werden, bis sie vom Sperrhebel       a,        3a        (Fig.    10) aufgehalten wird, der zu dein       @V.:ilrlerplattenpaar    gehört, dessen Dorne gegen  einen vollen Streifenabschnitt stossen und  welcher infolgedessen nicht angehoben ist.

    Nach diesem Vorgang wird die Haltestange  8 durch ihren     nockenangetriebenen    Hebel 9,       9a        abwärtsbewegt,    zieht alle Wählerplatten  1,     111    entgegen ihren Federn 7,     7a    nieder, und  die     Nachschubzahnstange        lz.    wird gleichzeitig  wieder mit dein     besagten    Zahnrad y in     Ein-          griff    gebracht und darin durch die Blattfeder o  in ihre ursprüngliche Lage zurückgeschwun  gen, indem die Feder o     ü)    der     er)

  tgegenge-          setzten    Richtung wie früher, also nach hinten       (Fig.    10), in ihre     Ausgangsstellung    entgegen  der Feder s durch den Hebel     t    auf der Welle     r          gedreht    wird, auf welcher die Blattfeder sitzt  und welche durch die zugehörige Steuerscheibe  lt auf der Steuerwelle     in    betätigt wird.

   In  dern die Zahnstange     la    sich auf diese Weise  in ihre     ursprüngliche    Stellung zurückbewegt,  dreht sich das Zahnrad y und infolgedessen  das     Nachschubrad        (l    um jene Anzahl Zähne  oder Zwischenräume, welche der Länge des  betreffenden Zeichens auf dem Streifen 6     e)rt-          spricht:

       Die Einstellvorrichtung, welche von der       Wählervorrichtung    aus betätigt wird und       Kämme    11,     lla    zur Steuerung der Druck  vorrichtung betätigt, enthält Einstellhebel  paare 12,     12a,    und zwar je ein Paar für jedes       Wählerplattenpaar    und von dieser)) gesteuert.

    Zu diesem Zwecke ist einer der Einstellhebel,  zum Beispiel 12, jedes Paares so     angeordnet,     dass er zwischen zwei     Kloben)    13,     13a    auf  einer Seite einer der Wählerplatten, nämlich  1, des zugehörigen     Wählerplattenpaares    gleitet,  und der andere Einstellhebel     12a    des Paares  ist gleicherweise so angeordnet, dass er zwi  schen) den     Kloben    14,     14a    auf der andern       Wählerplatte    des Paares gleitet.

   Die Klo  bei, 13,     13a    und 14,     11a    sind, wie aus der  Zeichnung     (Fig.    10) ersichtlich, ebenso wie  auch die Emden der damit in     Eingriff    befind  lichen Einstellhebel in verschiedener Höhe       angeordnet.    Die Sperrhebel 3 und Einstell  hebel 12,     12a    Sind, wie gezeichnet, über der    Steuerwelle<I>na</I> und quer zu dieser angeordnet.

    Die     Einstellhebel    12,     12a    sind auf einem       Traghörper    in Form eines in     15a    drehbar  gelagerten Hebels 15 angeordnet, so dass sie  einmal pro Umdrehung der Welle in durch  einen Nocken     15     auf der     Steuerwelle,    gegen  welchen der Traghebel 15 durch eire Feder       15u        (Fig.    1)     angedrückt    wird, gegen Fort  sätze 11",     11     an den Kämmen 11     bezw.    ].ja  und von dieser) Einweggeschwenkt wird.

   Das  gegen die Kämme gerichtete Ende eines je  den dieser Einstellhebel ist normalerweise  gehoben, so dass der zugehörige Kamm 11  oder     1111    eines Kammpaares nicht betätigt  wird, wenn der Einstellhebel gegen den       Karum        hinwegbewegt    wird. Erst wenn das  andere Ende der Einstellhebel durch die zu  gehörigen Wählerplatten angehoben wird  und der Traghebel 15 gegen die     Kämme     hinbewegt wird,     betätigen    die Einstell  hebel die entsprechenden Kämme.  



  Da soviel     Einstellhebelpaare    12,     12a    als  senkrechte     Wählerplattenpaare    1,     1a-    in der  Wählervorrichtung vorhanden sind, sind in  der Druckvorrichtung des Apparates ebenso  viele Kämme 11,     lla    als     Einstellhebelpaare     vorhanden.  



  Es versteht sich, dass bei der beschrie  benen Einrichtung, wenn die Haltestange 8  angehoben ist, alle Wählerplatter) 1, la, deren  Dorne 2,     2a    Löchern im über ihnen liegen  , den Teil des Lochstreifens gegenüberliegen,  durch ihre Federn 7, 7a     (Fig.    10) angehoben  werden.

   Da die verschiedene Buchstaben  darstellenden Teile des Lochstreifens von ver  schiedener Länge sind; wird es infolgedessen  vorkommen,     däss    Wählerplatten 1,     1a,    welche  nicht zu dem speziell in Betracht kommen  den Buchstaben gehören und deren Dorne  2     911    Löchern im Lochstreifen gegenüberlie  gen, ebenfalls angehoben     werden,    und dar  die entsprechenden Einstellhebel 12,     12a    durch  solche Wählerplatten betätigt     werden.    Wenn  zum Beispiel der in Betracht kommende Buch  stabe nur die Ingebrauchnahme einiger Wäh  lerplatter) zulässt, werden sich die übrigen  Wählerplatten, welche hinter dein Wähler  plattenpaar sind,

   das dem doppelten Zwischen-           raum    am     Errde    des gesagten Buchstabens  entspricht, und welche für den gesagten Buch  staben nicht in Betracht kommen, erheben       können,    und diejenigen, deren Dorne 2,     2a     Löchern im Lochstreifen hinter jenen Löchern,  welche den besagten Buchstaben entsprechen,       %verden    angehoben und die zugehörigen Ein  stellhebel 12,     12a    werden betätigt werden.

    Wenn folglich das obere Ende des die Ein  stellhebel 12,     12a    tragenden Hebels 15 gegen  die Kämme 11,     1111    bewegt wird, werden  diejenigen Einstellhebel, welche durch die  angehobenen Wählerplatten 1,     1'1    betätigt  worden sind, gleichgültig, ob sie dem in Be  tracht     kommenden    oder einem oder mehreren  folgenden Buchstaben entsprechen, auf die  Arme     1111,    11  der     entsprechenden        Kämme          11.11a    einwirken und diese     Kämme    einstellen.

    Das Einstellen der dem in Betracht kommen  den Buchstaben entsprechenden Kämme bringt       Einkerbungen    im Umfang der Kämme in       Übereinstimmung    miteinander gegenüber der       zrr    dem. besagten Buchstaben gehörigen Wäh  lerstange 16.

   Damit jedoch jene Kämme,  welche durch die     Wirkung    der Wählerplatten  1,     1a    und Einstellhebel 12,     1211,    die nicht  dem in Betracht     kommenden    Buchstaben ent  sprechen, die besagte     Wählerstange    nicht  hindern, in den Satz     aneinandergereihte    Ein  kerbungen der Kämme, welche dem besagten  Buchstaben entsprechen, einzutreten, sind die       Einkerbungen    am     Umfang    der     betreffenden          Kämme    von solcher Umfangslänge und so  angeordnet, dass diejenigen     Einstellkämme,

       welche nicht zum besagten Buchstaben ge  hören, der dem Buchstaben entsprechenden       Wählerstange    16 den Eintritt in den Satz       aneinandergereihter        Einkerbungen    gestatten,  so dass diese in die richtige Stellung kommt,  um das nachstehend beschriebene Druckrad  in der richtigen Lage     festzuhalten,    uni den  besagten Buchstaben als gewöhnliches     Druck-          zeichen    wiederzugeben.

   Die Einkerbungen  jener Kämme, welche nicht eingestellt wur  den, werden ebenfalls eine     solcheLä.ngehaben     und derart angeordnet sein, dass eine Ein  kerbung eines jeden der Wählerstange 16  gegenüberstehen wird, so dass diese Stange    sich in ihre Wirkungsstellung bewegen  kann.  



  Es versteht sich nun, da[,) die Einker  bungen in den     betreffenden        Kämmen    von  solcher Länge und so angeordnet sind, dass,  ganz gleichgültig, welcher Buchstabe des  Lochstreifens in Betracht kommt, die beson  dere, dem speziellen Buchstaben     entsprechede     Wählerstange 16 sich in ihre     ir@ungsstel-          lung    in einem Satz     aneinandergereihter    Ein  kerbungen in den verschiedenen Kämmen  bewegen kann, wenn die Kämme durch die  Wirkung der Wählerplatten 1,     1a    und der  Einstellhebel 12,     12a        eingestellt    worden sind.  



  Zum     -Arbeiten        rnit        Morsezeichen        werden     zehn parallele Lochpaare in den beiden ge  lochten Platten     a,    b, welche einen Teil der       Streifenführung    bilden, zehn     Wählerplatten-          paare    1, la mit zehn Dornpaaren 2,     2a    dar  auf, zehn Sperrhebel 3,     3a,    zehn     tinstellhebel-          paare    12,     12;

  4    und zehn     Kammpaare    11,     11''     oder     entsprechende    Vorrichtungen vorgesehen.  



  Die vorstehend beschriebene Nachschub-,  Wähler- und Einstellvorrichtung kann mit  einer     Druckvorrichtung    beliebiger Bauart kom  biniert werden.     Zweckmässigerweise    wird in  dessen die     nachfolgend    beschriebene Druck  vorrichtung verwendet:

    Die Hilfswelle 17 zum Antrieb des Typen  rades 13, welche mit einer grösseren     Wirrkel-          gesehwindigkeit    als die Steuerwelle     nt,    und  zwar mit einer zirka     30-50        ";

  ö    grösseren     Gie-          schwindigkeit,    angetrieben wird, ist vermittelst  eines Reibungsgetriebes parallel zur Steuer  welle     m    der Nachschub- und     Wählervorrich-          tung    in Lagern     ?0        angeordnet,    welche auf  der die Steuerwelle und zugehörigen Teile  tragenden     C4rundhlatte        ic    befestigt sind.

   Die  Einstellhebel 12.     12a    für diese Vorrichtung  sind derart     angeordnet,    dass ihre freien En  den, wenn die Hebel durch die     Wirkung    der  Wählerplatten 1, la angehoben werden, an       Fortsätzen    Als, 11  der     hreisfrrcnigen    Kämme  11,     11a    angreifen und diese Kämme entgegen  den     Rüekführfedern    ?2 drehen.

   Die Kämme  11.,     11a    werden somit bei Betätigung des  Apparates, wenn die Dorne 2,     2 I    am obern  Ende der Wählerplatten 1, ja in die Löcher      des Lochstreifens 6 eindringen     (Fig.        1(>),    ein  gestellt. Die Kammarme     11v,        11     werden  normalerweise durch ihre Federn 22 gegen  einen festen Ständer gedrückt.  



  Die beiden parallelen Wellen in und 17  des Apparates werden mit den nötigen ver  schiedenen Geschwindigkeiten vermittelst  Zahnrädern 23 und     2.4,        bezw.    von einem zwi  schen diesen angeordneten, von einer Haupt  antriebswelle aus angetriebenen Zahnrad     25     angetrieben.

   Das bewegliche Hülsenlager 26       (Fig.    2, 3) zum Entfernen der     Wählerhebel     16 der     Druckvorrichtung    aus den Einker  bungen der Kämme wird zur nötigen Zeit  durch den Arm 27 eines Hebels 27-28 be  tätigt, welcher sich um einen senkrechten       Drehzapfen    29 dreht     (Fig.    3) und dessen an  derer Arm 28 so angeordnet ist, dass er     durch     eine     Steuerscheibe    30 auf der Steuerwelle  betätigt wird.

   Der     Stösser    31 zur     Betätigung     jedes Typenhebels auf dem Druckrad 18  wird, wenn der richtige Wählerhebel 16 in  die Bahn eines am Druckrad befestigten Ra  dialarmes 32 gebracht worden ist, in die  richtige Druckstellung gebracht und vermit  telst eines Hebels 33 angetrieben, der am  einen Ende     einer    Spindel 34 angebracht ist,  die in einem festen Lager angeordnet und  an ihrem andern Ende reit einem     andern     Arm 36 versehen ist, der mit einer Steuer  scheibe 37 auf der Steuerwelle in Eingriff  steht, wodurch der     Stösser    zur erforderlichen  Zeit betätigt wird.

   Der den     Stösser    tragende  Hebelarm 33 wird durch     einen    auf der be  sagten Spindel 34 festen Hebel 38 betätigt       mittelst    einer an ihm befestigten und durch  den Hebel 38     hindurchgehenden    Kopfschraube  39, wobei eine     Schraubenfeder    40 die Schraube  umwindet und gegen deren Kopf, sowie gegen  den Hebel 38 anliegt. Zur Aufnahme des  Papierstreifens     41 ,    auf welchem die Typen       gedruckt    werden sollen; ist auf eurem senk  rechten Zapfen 42, der von einem auf der  Grundplatte     ta    befestigten Ständer 43 getra  gen wird, eine Trommel 41 angeordnet, ge  mäss der Anordnung bei bekannten Druck  vorrichtungen.

   Der Papierstreifen     41     läuft  von dieser Trommel zur     Nachschubscheibe    44,    welche durch eine Feder 45 gegen denselben       angerückt    wird und auf einer senkrechten  Spindel 46 angeordnet ist. Dieser Spindel  wird eine     intermittierende    Drehbewegung  erteilt durch ein auf ihr festes Schaltrad 47,  mit welchem eine Federklinke 48 auf einem  Hebel 49 in Eingriff ist. Letzterer wird von  einem Glied 50 geschaltet, das seine Bewe  gung von einem Kurbelzapfen 52 auf dem  entsprechenden Ende der Steuerwelle     ara    ab  leitet, wobei eine     Sperrung    vorgesehen ist,  um eine     Rückwärtsdrehung    des Schaltrades  zu verhindern.  



  Eine Farbwalze 54, welche auf einem als       ei>>stellbare    Blattfeder ausgebildeten, am be  sagten Ständer 43 befestigten Träger ange  bracht ist, dient zum Einfärben der Druck  typen auf dein Druckrad. Es ist klar, dass  die verschiedenen Bestandteile des Apparates  in ihrer Konstruktion und Anordnung Ab  weichungen von der beschriebenen und dar  gestellten Form unterworfen sein     können,     ohne sich     hierdurch    vom wesentlichen Grund  gedanken der     Erfindung    zu entfernen.

       Wenn     auch die     Streifenführungsbalrn    mit Vorliebe  horizontal und die zugehörigen Teile dem  entsprechend angeordnet werden, so könnte  deren     Anordnung    auch anders zum Beispiel  vertikal und die Anordnung der andern Teile  entsprechend geändert sein.

Claims (1)

  1. PATENTANNPRUCII Drucktelegraph für Lochstreifenbetricb mit Wähler- und Einstellvorrichtung, sowie Nacbschubvorrichtung mit einem Narlrschub- rad, das mit einem Zahnrad verbunden ist, welches durch eine von einer Blattfeder hin- und herbewegte Zahnstange angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange in einer auf einem schwingbar angeordneten Rahmen gelagerten Führung gleitet,
    wobei der Rahmen durch ein bewegliches Organ des Apparates derart verschwenkt werden kann, dass die Zahnstange parallel zu sich selbst bewegt und zur richtigen Zeit in und ausser Eingriff mit dem besagten Zahnrad gebracht werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Drucktelegraph gemäss Patentanspruch, da durch gelz:errrrzeiclrrret, dass die Wäblervor- richtung eine Anzahl durch Federn betä tigter Wählerplattenpaare enthält, welche senkrecht zur Streifenführungsbahn ange ordnet sind und wobei jede Platte mit einem Dorn, der durch die Streifenführungs- bahn und eine Durchbohrung im Streifen hindurchtreten kann,
    auf einer Seite mit einem seitlichen Fortsatz versehen ist und wobei ferner jedes Wählerplattenpaar je einen federbetätigten Sperrhebel betätigt, welcher normalerweise in der Bahn der Zahnstange der Streifennachschubvorrich- tung gehalten ist und durch eine Feder gegen ein Paar seitlicher Fortsätze des zugehörigen Wählerplattenpaares gedrückt wird und von einem der Fortsätze aus der Bahn der Zahnstange durch eine be grenzte Bewegung einer der Wählerplatten entfernt werden kann.
    Drucktelegraph gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung das Einstellen von Kämmen bewirkt, welche die Druck- tätigkeit der Druckvorrichtung ermöglichen, wobei die Einstellvorrichtung Einstellhebel- paare in den Wählerplattenpaaren ent sprechender Anzahl enthält, welche in einem beweglichen Träger angebracht sind, welcher zrrr richtigen Zeit durch ein be wegliches Organ des Apparates bewegt wird,
    wobei jeder dieser Einstellhebel durch die zugehörige ählerplatte um seinen Lagerzapfen gedreht wird, wenn der Dorn der betreffenden Platte in ein Loch des Lochstreifens eindringt, und durch den beweglichen Träger geradeaus in Arbeits stellung bewegt wird, um je einen ent sprechenden Kamm einzustellen.
    3. Drucktelegraph gemäss Patentanspruch und Unteranspruch .9, dadurch gekennzeichnet, dass Einkerbungen in dem Umfang der verschiedenen Kämme vorgesehen sind, welche von solcher Länge und so ange ordnet sind, dass jedesmal beim Drucken eines bestimmten Buchstabens eine Ein kerbung aller Kämme eine ausgerichtete Reihe bildet, in welche Kerbenreihe eine ihr gegenüberliegende Stange sich hinein bewegt, um den Druck in Buchstabenform zu veranlassen, und wobei bei jedem an dern Buchstaben eine andere Kerbenreihe entsteht und eine andere Stange in die selbe eindringt. 4.
    Drucktelegraph gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet; dass die Streifenführungsbahn und Nach schubzahnstange der Streifennachschub vorrichtung horizontal. angeordnet, der Nachschubzahnstangenträger und sein Rah men um eine horizontale Achse schwing bar sind und dieWählerplatten, Sperrhebel, Einstellhebel und Kämme in vertikalen Ebenen arbeiten.
    Drucktelegraph gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerwelle zum Antrieb und zur Steuerung der verschiedenen Vorrich tungen und eine Hilfswelle, welche zum Antrieb der Druckvorrichtung dient und mit grüssererGesehwindigkeitals die Steuer welle angetrieben ist, parallel zueinander angeordnet sind.
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