CH104870A - Zündkerze. - Google Patents
Zündkerze.Info
- Publication number
- CH104870A CH104870A CH104870DA CH104870A CH 104870 A CH104870 A CH 104870A CH 104870D A CH104870D A CH 104870DA CH 104870 A CH104870 A CH 104870A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- spark plug
- sleeve
- plug according
- cooling
- center electrode
- Prior art date
Links
Landscapes
- Spark Plugs (AREA)
Description
Zündkerze. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zündkerze, deren Mittelelektrode von einer die Wärme gut leitenden Kühl hülse umgeben ist, die an ihrem äussern Ende mit einem Kühlkörper fest verbunden ist, während sich das innere Ende auf einen Bund der Mittelelektrode stützt. Solche Zündkerzen finden hauptsächlieli bei schnell- laufenden, sehr heiss werdenden Motoren und bei solchen mit verhältiiisniässig hohen Ver dichtungsdrücken Verw endeng.
Gemäss der Erfindung ist die Kühlhülse derart ausgebildet, dass ihre durch die Wärmeaufnahme bedingten Formänclerungen ohne Einfluss auf ihre Widerlager und da mit auf die Abdichtung der Mittelelektrode bleiben.
Auf der Zeichnung ist eine beisPiels- weiss Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die ganze Zündkerze; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Mittelelektrode und die Kühlhülse nach der Linie 2-2 in Fig.- 1; Fig. 3 ist eine Unteransicht der Zünd kerze, in Richtung des Pfeils III gesehen; In Fig. 4 sind in perspektivischer An sicht die Enden einer Körperelektrode und der Mittelelektrode in grösserem Massstab dar gestellt.
In der Zeichnung ist der Körper der Zündkerze 1 mit einem Gewindestutzen 2 versehen. Ein Isolierstein 3 ist im Kerzen körper 1. befestigt.
Die durch eine zentrale Bohrurg 4 im Isolierstein 3 gesteckte Mittelelektrode 5 ist mit einem Gewinde 6 versehen. An ihrem innern Teil ist ein doppelkegeliger Bund 7 angebracht, über den ein Ring 8 geschoben ist, der mit einer Fläche 9 unter Zwischen lage einer Glimmerscheibe 10 gegen den Fuss 11 des Isoliersteins 3 anliegt. Auf das Ge winde 6 der Mittelelektrode ist nun am in- nern Ende .die zum Beispiel aus Kupfer be stehende Kühlhülse 12 aufgeschraubt.
Der obere Teil der Hülse trägt kein Gewinde, so dass die Wärme, die von dem innern, heissesten Teil aus der Mittelelektrode abgenommen wird, durch die Kühlhülse selbst zu dem mit ihr zum Beispiel durch Hartlöten innig verbundenen Kühlkörper 13 geleitet wird, der die der Mittelelektrode entzogene Wärme ausstrahlen soll. Die Herstellung der Kühl hülse ist einfach; denn das Gewinde muss in der Hülse nur auf einem kleinen Teil ihrer Länge eingeschnitten werden.
Um eine möglichst rasche Wä rmeüber- leitung von dem innern Teil der Mittelelek trode zu dem innern Teil der Kühlhülse 12 zu erzielen, ist die Hülse an ihrem innern Ende mit einem Konus 22 versehen, der in einen entsprechend ausgebildeten Hohlkonus 23 in dem Ring 8 eingepresst ist. Der Konus an der Hülse ist mit Schlitzen 24 versehen, um eine innige Berührung zwischen Bund, Hülse und Mittelelektrode zu erzielen.
Um Spannungen in der Kühlhülse und da durch hervorgerufene Undichtigkeiten der ganzen Zündkerze zu vermeiden, ist die Hülse so ausgebildet, dass die durch die Wärmeauf nahme bedingten Formänderungen ohne Ein fluss auf die Widerlager der Hülse, Teil 8 und Kühlkörper 13, und damit auf die Dich tungsstellen der Mittelelektrode bleiben. Die Kühlhülse ist mit einem schraubengangartig verlaufenden Schlitz 14 versehen, der sich über einen grossen Teil der Hülse erstreckt.
Die durch die Wärmeaufnahme hervorge rufene Längenänderung der Kühlhülse kann sich durch Ausbauchen oder Zusammen schieben des einen gewundenen Streifen bil denden Teils der Hülse ausgleichen und bleibt daher ohne Einfluss auf den Kühlkörper und auf die Abdichtung der Mittelelektrode.
Der mit dem äussern Ende der Hülse 12 verbundene Kühlkörpei 13 ruht mit einer Schneide 15 so auf einer schrägen Fläche 16 des Isolierkörpers 3, dass die beim Anziehen der Kappenmutter 17 auf die Federscheibe 18 und auf den Kühlkörper 13 übertragenen Kräfte gegen die Zündkerzenachse wirken. Dadurch wird verhindert, dass ein leichtes Absplittern des obern Randes des Isolier steins schon bei schwachen Stössen gegen die Zündkerze eintritt, denn die schräg nach in nen gegen die Achse wirkenden Kräfte hal ten den Isolierstein fest zusammen.
Ausser dem ist infolge des Aufsitzens des Kühl körpers mit der Schneide 15 auf den Isolier stein eine ausgezeichnete Abdichtung vor handen.
Um zu verhindern, dass die der. Mittel elektrode entlang streichenden Crase an einar der Auflageflächen der Scheibe 18 austreten können, ruht diese Scheibe mit ihrer un tern Auflagefläche 19 auf einer Schneide 20 am Kühlkörper auf. Die obere Auflagefläche der kegelförmig ausgebildeten Federscheibe 18 ist selbst als Schneide 21 ausgebildet und ergibt zusammen mit der untern Fliehe der Kappenmutter 17 nach deren Anziehen eine ausgezeichnete Abdichtung.
Alle nur mög lichen Auswege für die entlang der Mittel elektrode streichenden Gase sind also mit- telst Schneidendichtung abgeschlossen.
Das Überschlagen der Funken von dem Ring 8 der Mittelelektrode auf den Kerzen körper wird durch eine Glimmerrolle 25 ver hindert. Die Rolle 25 kleidet den innern Hohlraum der Zündkerze aus. Die der Fun- kenübergangsstelle zugekehrte Fläche 26 des Ringes 8 ist durch einen aus Glimmer ge schichteten Isolierteil 27 gegen die Einwir kung der Verbrennungsgase geschützt. Ein im Gewindestutzen 2 befestigter Ring 28 sichert das Isolierstück 27 und die Glimmer rolle 25 vor dem Herausfallen.
Die Körperelektroden 29 sind haken förmig ausgebildet und so in dem Kerzen körper befestigt, dass das Hakenknie den am weitesten unten liegenden Teil bildet. Ein Verölen der Funkenstrecke wird dadurch wirksam verhindert, denn das an diese Elek- trroden angespritzte Ö1 fliesst nicht nach der Funkenübergangsstelle 30 hin, sondern sam melt sich am tiefsten Punkt 31 des Haken knies an, von wo es abtropft. Das für den Funkenübergang bestimmte freie Ende 32 ist bei 33 konzentrisch zur Mittelelektrode 5 angeschnitten (Fig. 4).
Dadurch wird die Entstehung eines bandförmigen Funkens er- reicht und das Auftreten von Glühzündun- gen nach Möglichkeit verhindert.
Natürlich könnte die Kühlhülse an Stelle des schraubenartig verlaufenden Schlitzes mit Längsschlitzen versehen sein, so dass bei der Längenänderung der Hülse- die in folge der Längsschlitze entstandenen einzel nen Lamellen sich seitlich ausbauchen kön nen, wodurch die Längenänderung ohne Ein fluss auf die Widerlager der Kühlhülse bleibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zündkerze, deren Mittelelektrode von einer die Wärme gut leitenden Kühlhülse umgeben ist, die an ihrem äussern Ende mit einem Kühlkörper fest verbunden ist, wü,h- rend sich das innere Ende auf einen Bund an der Mittelelektrode stützt, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hülse derart ausge bildet ist, dass ihre durch die Wä rmeauf- nahme bedingten Formänderungen ohne Ein fluss auf ihre Widerlager und damit auf die verschiedenen Dichtungsstellen bleiben. UNTERANSPRüCHE 1.Zündkerze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlhtilse mit einem schraubengangartig verlaufenden Schlitz (14) versehen ist. 2. Zündkerze nach Patentanspruch, dadurch gel@eniizeichet, dass die auf die Mittelelek trode aufgeschraubte Kühlhülse nur am innern Ende Gewinde besitzt. 3.Zündkerze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Kühl hülse verbundene ICiihlkörper zwischen einer Mappenmutter (17) auf dem äussern Ende der illittelelektrode und dem Isolier- körper (3) eingespannt ist, indem die Kap penmutter gegen eine auf dem Kühlkörper liegende Federscheibe (18) die Feder scheibe gegen den Kühlkörper und der Kühlkörper gegen den Kopf des Isolier- körpers gepresst wird und dass an allen diesen Stellen mittelst Schneiden abge dichtet ist. 4.Zündkerze nach Patentanspruch und Tju- teranspiuch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die auf. dem Isolierkörper aufliegende Schneide des Kühlkörpers gegen eine schräge Fläche (16) am Kopf des Isolier- körpers gedrückt wird, damit die Kräfte auf den Tsolierkörper gegen die Zünd kerzenachse wirken. 5.Zündkerze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein für den Isolier stein und für das untere Ende der Kühl hülse als Widerlager dienender Ring (8) lose über die Mittelelektrode (6) gescho ben ist und an einem Bund (7) derselben anliegt, während die Kühlhülse an ihrem untern Ende einen Konus (22) aufweist, welcher in einen entsprechenden Hohl konus (23) im Ring (8) gepresst wird, um eine innige Berührung zwischen Hülse und Ring herbeizuführen. 6. Zündkerze nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Konus an der Hülse geschlitzt ist, um an ihrem innern Ende eine innige Be rührung zwischen ihr und der Mittelelek trode zu erzielen. 7.Zündkerze nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die der Mittelelektrode gegenüberstehenden hakenförmigen Kör perelektroden (29), deren tiefster Punkt (31) das Hakenknie bildet und deren freies Ende (32) konzentrisch zur Mittel elektrode angeschnitten ist. B. Zündkerze nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Körperelektroden unterhalb der Mittelelektrode endigen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE104870X | 1922-06-26 | ||
| DE170323X | 1923-03-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH104870A true CH104870A (de) | 1924-05-16 |
Family
ID=25750441
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH104870D CH104870A (de) | 1922-06-26 | 1923-06-21 | Zündkerze. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH104870A (de) |
-
1923
- 1923-06-21 CH CH104870D patent/CH104870A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19705372C2 (de) | Zündkerze für eine Brennkraftmaschine | |
| DE2421585C2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer mit einem kleinvolumigen Edelmetalleinsatz versehenen Mittelelektrode einer Zündkerze sowie nach diesem Verfahren hergestellte Zündkerze | |
| DE3211262C2 (de) | Glühkerze zur Verwendung in einem Dieselmotor und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE3937215A1 (de) | Zuendkerze mit hohler, zylindrischer masseelektrode und zuendverfahren bei ihrer verwendung | |
| DE1942133B2 (de) | Kolben-Kolbenring-Anordnung für eine Zweitakt-Brennkraftmaschine | |
| DE2647926C2 (de) | ||
| CH104870A (de) | Zündkerze. | |
| AT98843B (de) | Zündkerze. | |
| DE1170711B (de) | Zündkerze. | |
| DE3024667C2 (de) | Zündkerzenstecker | |
| DE400854C (de) | Gluehdrahtzuendkerze fuer Rohoel- und aehnliche Motoren | |
| DE1257048B (de) | Stauorgan fuer Zigarren oder Zigaretten | |
| DE675550C (de) | Elektrische Sicherungspatrone | |
| DE2146937C3 (de) | Einstückiges Kupplungsteil zum Verbinden eines Mitnehmers mit der Förderkette eines Kettenkratzförderers | |
| DE514687C (de) | Zuendkerze | |
| US1946809A (en) | Spark plug | |
| DE469221C (de) | Zuendkerze | |
| DE413968C (de) | Elektrischer Zigarren- und Pfeifenanzuender | |
| DE397460C (de) | Zuendkerze fuer Verbrennungskraftmaschinen | |
| DE455770C (de) | Zuendkerze | |
| DE405345C (de) | Zuendkerze | |
| AT94255B (de) | Zündkerze. | |
| AT91557B (de) | Elektrode für Zündkerzen. | |
| DE937261C (de) | Befestigung einer aus mindestens zwei Teilen bestehenden Mittelelektrode von Zuendkerzen fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE69400504T2 (de) | Zündkerze |