CH104901A - Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung von Kontroller-Schaltwalzen elektrischer Fahrzeuge. - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung von Kontroller-Schaltwalzen elektrischer Fahrzeuge.

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CH104901A
CH104901A CH104901DA CH104901A CH 104901 A CH104901 A CH 104901A CH 104901D A CH104901D A CH 104901DA CH 104901 A CH104901 A CH 104901A
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CH
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locking
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electric vehicles
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Inventor
Meyfarth Gottlieb
Ste Ame Des Ateliers Secheron
Original Assignee
Meyfarth Gottlieb
Ame Des Ateliers De Secheron S
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  Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung von     Kontroller-Schaltwalzen     elektrischer Fahrzeuge.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung zur     selbsttätigen    Steuerung  von     Kontroller-Schaltwalzen    elektrischer  Fahrzeuge vermittels vom Fahrstrom     be-          einflusster    Relais, bei welcher das Drehen  der Schaltwalze in dem einen Sinne unter  Zuhilfenahme einer durch die Fahrkurbel  gespannten Feder erfolgt.  



  Nun ist es bei Vorrichtungen dieser     Art     von grosser Wichtigkeit, dass die     Schaltwalze     auf jeder Stufe sicher festgehalten wird,  dass also weder ein Schalten über die Stufe  hinaus, noch ein Überspringen von Stufen  vorkommt.  



  Der Erfindung gemäss wird dies dadurch  erreicht, dass ein Sperrglied,     welchesi    auf  eine mit der Schaltwalze fest verbundene  Sperrscheibe wirkt, zwecks Freigabe der  Sperrscheibe, durch einen Antrieb ausgelöst,  unmittelbar darauf aber wieder freigegeben  und dadurch zur nächsten Sperrung bereit  wird, wobei die Steuerung einer elektro  magnetischen Vorrichtung, welche eine     hin-          und    hergehende Bewegung dieses Antriebes    erzeugt, durch einen Schalter erfolgt, wel  cher -durch den Antrieb selbst     betätigt    wird  Auf beiliegender Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform der Vorrich  tung schematisch veranschaulicht.  



       Fig.    1 und 2 sind zwei Ansichten dieser  Ausführungsform. Die erste zeigt den     Kon-          troller    in der Nullstellung und die zweite  denselben     Kontroller    in einer Fahrstellung.  



  Die     Kontroller-Schaltwalze    1 ist mit der  Sperrscheibe 2 fest     verbunden,    in die     das     eine Ende einer Spiralfeder 3 eingehängt ist,  deren anderes Ende mit der Welle 5 der  Fahrkurbel 4 verbunden ist. In die Sperr  scheibe 2 greift die Sperrklinke 14 ein,  welche der Wirkung einer Feder 28 unter  worfen und mit einem Klinkenhebel 13 ver  sehen ist. Der Klinkenhebel 13 dient zur Lö  sung der Sperrung und kann zu diesem     Be-          hufe    durch einen Hebel 11 betätigt werden,  der durch den Kern 10' eines     Entriegelungs-          Solenoids    10 und eine Feder 12 in Be  wegung gesetzt wird.

   Die Schliessung des  Stromkreises des     Solenoids    10 wird beim      Drehen der Fahrkurbel 4 aus der Nullstel  lung     (Fig.    1) dadurch vorbereitet, dass dann  zwei leitende Kontaktstreifen 18, die auf  einer Hilfswalze 7 der Welle 5 angeordnet  sind, durch einen von der Scheibe 2 getrage  nen Kontakt 9 verbunden werden. In den  Stromkreis des     Solenoids    10 ist. noch ein       Schnappschalter    eingeschaltet, dessen, dreh  barer Arm 15 durch eine Feder 16 mit dem  Kern 101 verbunden ist. Ausserdem ist die  ser Stromkreis durch ein Beschleunigungs  relais 17     besteuert,    das unter dem Ei     influss    des       Triebmotorenstromes    steht.  



  Dia Welle 5 ist mit einer Punktierscheibe  6 versehen, welche mit einem     Punktierhebel     8     zusammenarbeitet.     



  Die Wirkungsweise dieser Ausführungs  form ist folgende:  Beim Anfahren dreht der Führer die  Fahrkurbel 4 aus der Nullstellung     (Fig.l)     direkt auf die der gewünschten Fahr  geschwindigkeit entsprechende Fahrstufe, zum  Beispiel auf die neunte     (Fig.    2). Dadurch  wird die Spiralfeder 3 gespannt; gleichzeitig       überbrückt    auch der     Kurzschliesskontakt    9  die beiden Kontaktstreifen 18 der Hilfs  walze 7,. wodurch das     Entriegelungssolenoid     10 an Spannung gelegt wird, welches an  zieht und vermittelst Hebels 1.1 die Sperr  klinke 14 veranlasst, die Sperrscheibe 2 für  einen Augenblick freizugeben.  



  Die freigegebene Sperrscheibe und da  mit die Steuerwalze 1 drehen sich unter dem  Einfluss .der gespannten Spiralfeder 3 um  eine Stufe vorwärts, um durch die unter  dessen wieder zum Eingriff bereit gestellte       Sperrklinke    14 von neuem festgehalten zu  werden.

   Der Klinkenhebel 13 ist so aus  gebildet, dass er beim Anziehen des     Ent-          riegelungssolenoids    10 die Sperrklinke 14  aus dem Zahn der     Sperrscheibe        2?    heraus  drückt, jedoch sofort wieder deren Eingriff  in den nächsten Zahn gestattet in der       Weise,    dass der Antriebshebel 11 des     Ent-          riegelungssolenoids    10 bei der Drehung über  den     Klinkenhebel    13     hinausschwingt    (Frei  lauf),

   wodurch die Sperrklinke 14 unab-         hängig        von    der     Stellung    des     Entriegelunns-          solenoids        zutn        Einklinken        freigegeben          Vjird.     



       Durch    das     Anziehen    des     Entriegelun        -,@s-          solenoids    10 wird     gleichzeitig    der     Schnapp-          sehalter    15 betätigt., der den     Stroml#:reis    des       Solenoids    am Ende. des Hubes unterbricht.

         Durch    den     Stromunterbrueli    fällt der Sole  noidhern 10' unter Einfluss seiner Zugfeder  12 zurück, wodurch der Schnappschalter 15  unter     Einf        luss    seiner Zugfeder 16 den Strom  kreis wiederum schliesst und das Spiel     (Vor-          wärtsschalten    um eine     Stufe)    von neuem  beginnen kann, insofern nicht das unter     dem     Einfluss des     Triebmotorenstromes    stehende  Beschleunigungsrelais 17 das     Weiterschalten     verhindert.  



  Beim     Zurückgehen    des     Solenoidkernes    10'  wird der     Klinlzenhebel    13 vom Antriebs  hebel 11 rückwärts mitgenommen, schwingt  aber vor Ende seines Hubes über den An  triebshebel hinaus und stellt sieh unter Ein  fluss seiner     Eiicl@zugfeder    21 wieder zurück  vor .den     Antriebshebel.     



  In     Fi",.    2 sind     die    Stellungen der ver  schiedenen Teile     veranschaulicht,    für den  Moment, wo die     Schaltwalze    1     erst-    der Fahr  kurbel 4 auf die dritte Fahrstufe gefolgt ist,  und zwar im     Momente,    wo die Sperrklinke  1.4 diese     Sehaltw        alze    bereits wieder fest  hält, der die Freigabe bewirkende     Entriege-          lungssolenoi;lkern    10' ,jedoch noch     nicht    in  seine     Ausgangsstellung    zurückgegangen ist.

    Nachdem die     Sehaltti    alte 1. in der durch die  Fahrkurbel 4 festgesetzten Stellung ange  langt ist, verlässt der     Kurzsehlusskontakt    9  die     Kontalzistreifen    18 der Hilfswalze 7,  wodurch der während des Schaltvorganges  über die     hontakistreifen    18     geschlossene     Stromkreis des     Entrie",elungssolenoid s    10  geöffnet und die     Vorrichtung    stillgesetzt       bleibt,    bis der Führer     eine    weitere Stellungs  veränderung der     Fahrkurbel    4 vornimmt.  



  Das     selbsttätige    Schalten setzt     dann    in  der     vorbesehriebenen    Weise wieder ein, bis  Steuerwalze und     Fahrkurbel    in der Stellung  übereinstimmen.      Das -Zurückstellen .der Steuerwalze um  eine oder mehrere Stellungen oder in die  Nullstellung geschieht auf rein mechanischem  Wege, indem der an der Hilfswalze 7 an  gebrachte Anschlag 19 die Steuerwalze 1  über den Anschlag 20 der     Sperrscheibe    mit  nimmt, ohne dass die Feder 3 in Mitleiden  schaft gezogen wird.  



  Das     Solenoid    10 kann durch eine an  dere elektromagnetische Vorrichtung ersetzt  werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung von Kontroller-Schaltwalzen elektrischer Fahrzeuge vermittelst vom Fahrstrom beein flusster Relais, bei welcher das Drehen der Schaltwalze in dem einen Sinne unter Zu hilfenahme einer durch die Fahrkurbel ge spannten Feder erfolgt, dadurch gekennzeich net, dass ein Sperrglied, welches auf eine mit der Schaltwalze fest verbundene Sperrscheibe wirkt, zwecks Freigabe der Sperrscheibe durch einen Antrieb ausgelöst, unmittelbar darauf aber wieder freigegeben und dadurch zur nächsten Sperrung bereit wird, wobei die Steuerung, einer elektromagnetischen Vorrichtung, welche eine hin- und hergehende Bewegung dieses Antriebes erzeugt, durch einen Schalter erfolgt,
    welcher durch den Antrieb selbst betätigt wird, zu dem Zwecke. dass die Schaltwalze auf jeder Fahrstufe sicher festgehalten wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Sperrglied aus einer Klinke besteht. 2. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter ein Schnappschalter ist.
CH104901D 1923-05-18 1923-05-18 Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung von Kontroller-Schaltwalzen elektrischer Fahrzeuge. CH104901A (de)

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