CH104979A - Vorrichtung zum schnellen Erwärmen von Gegenständen. - Google Patents

Vorrichtung zum schnellen Erwärmen von Gegenständen.

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CH104979A
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  Vorrichtung zum schnellen Erwärmen von Gegenständen.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum schnellen und wirksamen Erwärmen von       Gegenständen    in einem Raume; der von den  Dämpfen eines verdampfenden flüssigen Wär  memittels erfüllt ist. Das     Wärmemittel    und  die daraus erzeugten Dämpfe werden dadurch  besonders rasch und intensiv erhitzt, dass das       Wärmemittel    den     Heizkörper,    der zum Ver  dampfen des     Wärmemittels    dient, umspült.  Das flüssige     Wärmemittel    ist in einem tiefer  als der die zu     erwärmenden    Gegenstände auf  nehmende liegenden Raume enthalten.

   Als  Wärmemittel kann eine beliebige geeignete  Flüssigkeit, wie Wasser,     0l    oder eine wässe  rige .oder sonstige Lösung benutzt werden.  Zur Verdampfung des Wärmemittels und zur  Erhitzung der entstandenen Dämpfe sind be  kannte Heizeinrichtungen verwendbar.  



  Auf .der beiliegenden Zeichnung sind bei  spielsweise Ausführungsformen der Erfin  dung dargestellt:       Fig.    1 und 2 zeigen eine Ausführungs  form im senkrechten Schnitt     bezw.    im  Grundriss;       Fig.    3 zeigt eine abgeänderte Ausfüh  rungsform;         Fig.    4 und 5 zeigen eine andere Vorrich  tung im Längsschnitt     bezw.    in Draufsicht  mit von unten eingeschobener     Beheizung;          Fig.    6 ist ein Längsschnitt einer abgeän  derten Ausführungsart der Einrichtung nach       Fig.    4 und 5.  



  In den     Fig.    1 und 2 bezeichnet 1 einen  Hauptbehälter, 2 einen Nebenbehälter, 6 einen  Heizkörper, 4 einen     Verbindungsraum    zwi  schen den beiden Behältern 1 und 2, 13 ein  in das Innere des Verbindungsraumes ragen  des Thermometer. Der Boden des Neben  raumes 2 liegt tiefer als der Boden des Haupt  raumes. Er     wird    bis zu einer bestimmten  Höhe mit einem Wärmemittel, z. B. mit Was  ser, gefüllt. Der Heizkörper 6, der beispiels  weise mit Gas beheizt werden kann, ist in dem  Nebenbehälter 2 so angeordnet,     dass:    er von  der obern     Flüssi,gkeitsschieht    des flüssigen  Wärmemittels     bespült.    wird.

   Die Abgase wer  den durch ein durch den     Dampfraum    führen  des     Ableitungsrohr    abgeführt, das von den  nassen Dämpfen umstrichen wird und diesel  ben trocknen kann. Der zu     erwärmeri-de    Ge  genstand wird in den Hauptbehälter 1 ge  stellt, wo er von rasch entwickelten Dämpfen      umspült und dank des Thermometers 13 im  gewünschten Grad erhitzt werden kann. Die  abgekühlten und niedergeschlagenen Dämpfe  fliessen hierbei in den Nebenbehälter 2     zti     wiederholter Verdampfung zurück.  



  In der Ausführungsform nach     Fig.    3 sind  Haupt- und Nebenbehälter untereinander an  gebracht, und der untere Raum 2' durch einen       Siebboden    14 abgedeckt. Die Verbindung     zwi-          schen    den beiden Räumen wird hergestellt  durch die Öffnungen im Boden 14 und den  ringförmigen Raum 41 zwischen dem den  Heizkörper umgebenden Rohr und dem Heiz  körper selbst.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.    3 kann als  Waschapparat benutzt werden. In diesem  Falle liegt .die Wäsche auf dem Siebboden     14,     während der Behälter 21 mit     Seifenwasser    ge  füllt ist. Wenn dieses Seifenwasser durch den  Heizkörper 61 zum Sieden gebracht wird,  steigt es durch den     ringförmigen    Raum 41 in  die Höhe, ergiesst sich seitlich über die Wä  sche.     durchdringt    sie und     fliesst    durch den  Siebboden in den Nebenraum zurück. Die  Wäsche selbst kann mit dem Heizkörper nicht  in unmittelbare Berührung kommen, so dass  ein Anbrennen unmöglich ist.  



  Bei den Ausführungsformen nach     Fig.    4  und 5 wird der Heizkörper von unten beheizt.  Die Räume 21, 22 und 24 sind mit einem  gemeinsamen Mantel 25 aus gut wärmelei  tendem Metall versehen, welcher im untern  Teil der     Erweiterung    22 das Gefäss für das  flüssige     Wärmemittel    bildet.

   Der Boden 2 7  dieses Gefässes und der untere Teil des Ab  führungsrohres 28 der Abgase, die von der  Flamme des Brenners 26 unmittelbar erhitzt  werden, bilden den vom Wärmemittel 23 um  spülten     Heizkörper.    Um die Ausnutzung der  Wärmeenergie des Brennstoffes zu erhöhen,  ist die Wandung des     Wärmemittelgefässes     über den Gefässboden 27 hinaus derart nach  unten gezogen, dass ein Käfig 29 aus gutlei  tendem Metall entsteht, welcher mit dem       Wärmemittelgefäss    einheitlich und innig zu  sammenhängt.

   Die von diesem Käfig     aufge-          nommeneWärme    wird infolgedessen an dieses  Gefäss weitergeleitet und dient gleichfalls zur    schnellen und     wirksamen    Erhitzung des     M7är-          memittels,        während    sie andernfalls mehr oder  weniger ungenützt verloren gehen würde.  



  Damit der Käfig 29 tatsächlich auch eine  möglichst grosse     g'ärmemenge    aufnehmen  kann, ist seine Form derart gewählt, dass er  von den     Flammen    des Brenners 26 auf einer  grossen Fläche unmittelbar     bespült        werden     kann und ausserdem auch noch als Sammler  für die von dem Gefässboden 27 nach unten  ausgestrahlte Wärme dient. Um das Misch  rohr 30 des Brenners 26 herum ist in dem  Käfig 29 eine mittlere Öffnung 31 gelassen.

    welche zur Zuführung der erforderlichen Ver  brennungsluft dient.     Naeli    der in     Fig.    6 dar  gestellten Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes     ist,    der     Käfi-    29' als vom Wär  memittel 23 ganz     umspülter    Heizkörper aus  gebildet. Diese     Ausführur:gsform    bietet den       Vorzug,    dass bei     ihr    die aufgenommene Wär  me in grösserem Masse zur unmittelbaren     Be-          heizung    .des     Wärmemittelgefässes    herangezo  gen wird.

   Der     Wirkungsgrad    dieser Reizvor  richtung liegt demnach noch etwas höher als  bei der Ausführungsform nach     Fig.    4 und     :@.     



  Die     Wirkungsweise    der Vorrichtungen       nach        Fig.    4 bis 6 ist die gleiche wie bei der  in den     Fig.    1 und 2 dargestellten Ausfüh  rungsform.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum schnellen Erwärmen von Gegenständen in einem von den Dämpfen eines verdampfenden flüssigen Wärmemittels erfüllten Raume, dadurch gekennzeichnet, dass der das Wärmemittel verdampfende Heiz körper von dem Wärmemittel umspült wird, das sich in einem Raume befindet, der tiefer liegt als der Raum für die Aufnahme der zu erwärmenden Gegenstände. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wä.rmemittelbi@- hälter neben dein Raum für die Aufnahme ,der zu erwärmenden Gegenstände liegt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wä.rmemittelbe- hälter unter dem Raum zur Aufnahme der züz erwärmenden Gegenstände angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ableitungsrohr der Heizvorrichtung durch den Dampf raum geführt ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtung von unten eingeführt ist und der gut wär meleitende Boden des Wärmemittelgefässes als Heizkörper ausgebildet ist, der die Heizvorrichtung allseitig umschliesst.
CH104979D 1923-03-08 1923-03-08 Vorrichtung zum schnellen Erwärmen von Gegenständen. CH104979A (de)

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