CH105090A - Elektrischer Motor für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents

Elektrischer Motor für Eisenbahnfahrzeuge.

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CH105090A
CH105090A CH105090DA CH105090A CH 105090 A CH105090 A CH 105090A CH 105090D A CH105090D A CH 105090DA CH 105090 A CH105090 A CH 105090A
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CH
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electric motor
rhombus
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Actiengesellsch Elektricitaets
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Ganz Sche Elektricitaets Actie
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Description


  Elektrischer     Notor    für Eisenbahnfahrzeuge.    Bei     Motoren    elektrischer Strassenbahnen  besteht oft die Forderung, dass eine unver  hältnismässig hohe Leistung in einem nur  sehr knapp bemessenen Raum untergebracht  werden soll.

   In     achsialer    Richtung ist es die       Spurweite,    welche die     Länge    des     Motors    be  grenzt, in radialer Richtung ist es vor allem  der notwendige Abstand zwischen     Schienen-          oberkante    und Motorgehäuse, welcher die  Ausdehnung des Motors begrenzt und der ein  gewisses Mass nicht unterschreiten darf, ferner  der Abstand zwischen Motorwelle und Trieb  achse, welcher gewisse     engbegrenzte    Masse  nicht überschreiten darf, damit das grosse  Zahnrad noch untergebracht werden kann.

    Die Schwierigkeiten werden um so grösser,  je kleiner der     Triebraddurchmesser    ist, und  man     kommt    deshalb hier sehr bald an eine  Grenze, wo sich die Raumverhältnisse so un  günstig gestalten, dass eine konstruktive Lö  sung nicht mehr möglich erscheint. Nun ist  aber gerade die Verkleinerung des Triebrad  durchinessers eine Forderung, die ans Ver  kehrsrücksichten, sowie aus wirtschaftlichen  Gründen unter Umständen so viele Vorteile    für sich hat, dass deren     Durchfürung    von  grösster Wichtigkeit ist.  



  Die Erfindung betrifft einen elektrischen  Motor für Eisenbahnfahrzeuge, dessen Gehäuse  die     weitgehendsteAusnützung    des beschränkten       Raumes,    sowohl in der Höhenrichtung, wie  auch zwischen     Motorwelle    und Triebachse im  obigen Sinne gestattet.  



  Gemäss der Erfindung besitzt das     Motor-          gebäuse    einen     rhombiseben    Querschnitt, dessen  grosse Diagonale gegen die durch den Motor  anzutreibende     Fabrzeugachse    derart geneigt  ist, dass ihr oberes Ende über diese Achse greift.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht  ein Ausführungsbeispiel des neuen Motors in  schematischem Querschnitt samt der anzu  treibenden Fahrzeugsachse und der Aufhänge  vorrichtung.  



  Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besitzt  das     Motorgehäuse    A einen rhombischen Quer  schnitt und ist derart angeordnet, dass die  grosse Diagonale<I>a, b</I> desselben gegen die  durch den Motor anzutreibende     Fahrzeugachse     c geneigt ist, so zwar, dass ihr oberes Ende     b     über die Achse c greift.

        Die Vorteile dieser rhombischen Gestal  tung des     Motorgehäuses    sind folgende:  Bei Anordnung der zwei Hilfspole     d,        d     in der grossen Diagonale fällt die Länge der  Hilfspole bedeutend grösser aus, als wie dies  in einem Gehäuse mit     quadratischem    Quer  schnitt möglich ist, so dass die Feldspulen  der Hilfspole statt der weniger     günstigen     breiten und flachen Form die günstigere  schmale und lange Form erhalten.  



  Im rhombischen Querschnitt bilden die  vier     Hauptpolschenkel,    falls sie senkrecht auf  den vier     Rhombusseiten    stehen, zwischen sich       U'inkel,    die unmittelbar von der Neigung       der        Rhombusseiten    abhängig sind, und zwar  sind diese Winkel zwischen den Hauptpol  schenkeln grösser als 90  in der Richtung der  grossen Diagonale und kleiner als 90  in der  Richtung der kleinen Diagonale. Dadurch  wird erreicht, dass die in Richtung der grossen  Diagonale angeordneten Hilfspole<I>d,</I>     d    einen  grösseren Raum zur Unterbringung ihrer Feld  wicklung erhalten.  



  Im rhombischen Querschnitt ergeben sich  äusserst günstige Verhältnisse im Zusammen  bau mit der durch ein Zahnradpaar     zi-;v-,    an  getriebenen Fahrzeugachse c. Damit nament  lich bei grösseren Zahnradübersetzungen das  grössere Zahnrad nicht zu gross ausfällt, ist  es notwendig, den Abstand zwischen Motor  weile e und Triebachse c möglichst klein zu  halten. Das ist im günstigsten Fall dann mög  lich, wenn die Triebachse     o    gerade hinter die  Mitte des entsprechenden     Hauptpolschenkelsp     gelegt wird, weil hier eine weitgehende Aus  sparung f' des Motorgehäuses möglich ist, ohne  dass dadurch der magnetische     Kraftfluss    des       betreffenden        Hauptpoles    beeinflusst wird.

   Da  bei einem rhombischen Gehäuse der, der an  zutreibenden Fahrzeugachse c zunächst liegen  de Polschenkel     p    derart nach unten verscho  ben werden kann, dass seine Mittellinie ge  gen die untere     Rhombusseite    geneigt ist, so  wird dadurch erreicht, dass diese Mittellinie  mit der     Wagrechten    einen     Winkel        a    bildet  und dass infolgedessen die Motorwelle e um  ein gewisses Mass h, welches in der Haupt  sache vom Winkel a abhängig ist, höher zu    liegen kommt als wie die Triebachse     e..    Hie  durch wird aber eine unmittelbare Vergrö  sserung des Abstandes x zwischen Schienen  oberkante s und     Hotorgehäuse    erzielt.  



  Die rhombische     C1,estalt        und    die angege  bene Anordnung, bei der die von der anzu  treibenden     Fahrzeugachse    abgewendete Wan  dung     g    des     Gehäuses    nach oben zu gegen  die Fahrzeugachse c geneigt ist, ermöglicht  es, die     Aufhängevorrichtung    k, sowie gege  benenfalls notwendige     Querträger    an die  Achse     c    näher     heranzurücken,        bezw.    die Auf  hängevorrichtung und den Aufbau     gedrängter     auszuführen, als wie dies bei lotrechten Ge  häusewandungen möglich ist.  



  Die neue rhombische Gehäuseanordnung  gestattet es also, bei möglichst kleinem Lauf  raddurchmesser unter Wahrung eines grossen  Abstandes zwischen dem     Clehäuse    und der       Schienenoberkante    eine möglichst grosse Mo  torleistung innerhalb des verfügten Raumes       unterzubringen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Motor für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Motors einen rhombischen Querschnit besitzt, dessen grosse Diagonale gegen die anzutrei bende Fahrzeugachse derart geneigt ist, dass ihr oberes Ende über diese greift. UNTRRANSPRüCHE: 1. Elektrischer Motor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vier Haupt pole an den vier Rhombusseiten und zwei Hilfspole in den Rhombusecken in Rich tung der grossen Diagonale angebracht sind.
    2. Elektrischer Motor nach Patentanspruch und Unterspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der der anzutreibenden Fahrzeug achse zunächstliegende Polschenkel derart nach unten verschoben ist, dass seine Mit tellinie mit der untern Rhombusseite einen spitzen Winkel bildet.
CH105090D 1923-04-11 1923-07-16 Elektrischer Motor für Eisenbahnfahrzeuge. CH105090A (de)

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CH105090D CH105090A (de) 1923-04-11 1923-07-16 Elektrischer Motor für Eisenbahnfahrzeuge.

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