CH105172A - Sicherung an Stauwerken gegen Grundbruch. - Google Patents

Sicherung an Stauwerken gegen Grundbruch.

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CH105172A
CH105172A CH105172DA CH105172A CH 105172 A CH105172 A CH 105172A CH 105172D A CH105172D A CH 105172DA CH 105172 A CH105172 A CH 105172A
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securing
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Karl Dr Terzaghi
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Karl Dr Terzaghi
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  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)

Description


  Sicherung an     Stauwerken    gegen Grundbruch.         Gegenstand    der vorliegenden Erfindung  ist eine Sicherung an Stauwerken gegen  Grundbrach, durch welche die Unterspülung  der Stauwerke durch das aus dem Stauwasser  unter dem Fundament     hindurchströmende     Sickerwasser     verhindert    werden soll. Gemäss  der Erfindung ist am Fuss, des Stauwerkes, bei  spielsweise am luftseitigen Fuss des Stauwer  kes, oder unterhalb des     Stauwerkfundamentes     eine Filterschicht vorgesehen, zum Zweck, das       Sickerwasser    abzuleiten.

   Die Filterschicht ist       zweckmässigerweise    von solcher Beschaffen  heit, dass sie den freien Abzug des     Siüker-          oder    Grundwassers gewährleistet, dabei  gleichzeitig den     Druchtritt    von Bodenmaterial  verhindert, und ist derart belastet,     dass,    die  unterhalb     ider        Filterschicht    gelegenen, vom  Sickerwasser durchströmten Schichten nicht  hochtreiben können. Die Belastung dieser  Schichten kann zum     Beispiel    auch durch das  Eigengewicht des Filters erzeugt werden.  



  Auf der Zeichnung sind einige beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes dargestellt, und zwar     veran-          achauli@cht    die     Fi.g.    1, 2, 3, 4     Schnitte    durch  Staumauern mit verschiedenen möglichen An-         ordnungen    von     Sioherungen    gegen Grund  bruch; die     Fig.    5 und 6 zeigen Schnitte durch  weitere Ausführungsformen an Wehren mit  vom Wasser überströmter Krone.  



  In seiner einfachsten Form besteht der  Erfindungsgegenstand aus einer am     luftseiti-          gen    Fuss der Staumauer s     (Fig.    1) gelegenen  wasserdurchlässigen, beispielsweise aus Grob  sand und Schotter     bestehenden        Filtersahiüht    f.

    Letztere ist     durch    eine     Berme    t     beschwert     und mit     einer        un    ihrem luftseitigen Fuss ge  legenen Sammelrinne     g    versehen,     duixoh        wel-          ehe    das aus der Filterschicht strömende Was  ser abgeleitet wird.

   Der Querschnitt der       Berme    wird auf Grund .einer statischen Be  rechnung derart     bestimmt,    dass die unterhalb  der     Berme    durch den     Grundwasserstrom    er  zeugten, nach aufwärts gerichteten     Kräfto     durch das     Gewicht    der     Berme    aufgehoben  werden. Die     Richtigkeit        des    der     Dimensio-          nierung    zugrunde gelegten statischen Verfah  rens wurde auf     experimentellem    Wege über  rrüft.  



       Fig.    2 zeigt,     wie    das zur Niederhaltung  der auftreibenden Bodenmassen erforderliche           B:-rrnengewiclit    durch die     Bic.@.;unössteifigheü          einer        beben        DruAk    von unten dimensionierten       Krabkonstruktion    erreicht werden kann.

   Die  zur     Sicherstellung    des freien     Grundwasser-          erforderliche    Filterschicht ist     zwi-          schen    der     Kragkonstruktion        p    und dem ge  n     arhsenen    Boden einbeschaltet. Das Sicker  wasser wird in der Rinne     g    besammelt und       ah@efühW.     



  In     Fib.    3 ist das zur     Niederhaltung    der       auftreibenden    Bodenmassen     v    erforderliche  Gewicht durch das Gewicht der     Staumauer     ersetzt. Das Sickerwasser strömt aus     dem     Filter f in die Rinne     g.     



  In dem durch     Fig.        .I        dargestellten    Falle  wird auch das Gewicht des durch die Stau  mauer     aufgespeicherten        Wassers   <B>11'</B> zur Be  lastung der     Filterschinhte    f     herangezogen.     



  Falls die Krone der Staumauer vom     @ras-          srr        überströmt    wird     (Fi.g.    5), so ist es     nötig,     eine     Versclilammun-    der     Filtersthclitdurch          sand-    und lehmführendes Hochwasser zu ver  hindern.

   Dieser Zweck kann durch     Ab-          deekunb    der     Filterschicht    mit einem     Sturz-          Loden    irgendwelcher     bekannter        Bauart    er  reicht     werden.    Renn     man    im     Sturzboden,          zwecks        Ableitung    des Sickerwassers     in    das       1\        nterw.a.sser,        Spülöffnungen        anbringt..        D,    ei,

         Querschnitt    dieser     Spülöffnungen    wird der  art bemessen,     d,ass    die     Geschwindigkeit    des       a.iustretenden    Sickerwassers hinreicht, um die       Verlegung        der        Öffnungen    durch     Sinkstoffe     zu verhindern. Das wird in vielen Fällen da  durch     zii    erreichen sein, dass :die     (iffnungen          dii.enarti-        o-Pstaltet    und stromabwärts berich  tet werden.  



  In     Fig.    6 werden die vom Grundwasser  strom nasch aufwärts gerichteten Kräfte da  durch      < aufgenommen,        d,ass    der Sturzboden     7c     als     Kragkonstruktion    beben einen     naeh        auf-          .\-        :i.rts    berichteten Druck armiert     wird.    Der  Austritt des     icherwa-ssers        erfolgt        durch        Off-          nun-en    von derselben Beschaffenheit wie in       Fib.    5.  



  Die     Wirkungsweise    der     Anlage    ist     fol-          benderma.ssen     Das Fundament der Staumauer besteht  aus zwei Teilen mit     getrennten    Funktionen.

      Im     wasserseitig    gelegenen Teil befindet     sich     der gewachsene Boden     lediglich    mit wasser  undurchlässigen Körpern (Mauerwerk, Spund  wände     2r,,    usw.) in Kontakt und die Funktion  dieses Teils besteht     lediglich    darin,     die    Sicker  wassermenge durch     Verlängerung    des     Sinker-          we,

  es    auf das     gewünschte    Mass zu     reduzieren.     Dieser an sich wesentliche Teil des Funda  mentes fällt jedoch nicht in den Rahmen der  vorliegenden     Erfindung.    Im zweiten Teil des  Fundamentes ist der     bewachsene    Boden     durch     eine Filterschicht     abgedeckt,    welche     wesent-          li,eh        wasserdurchlässiger    ist als der gewach  sene Boden selbst.

   An den Grenzen     zwischen     dem     ersten    und     zweiten    Abschnitt ist die     Aus-          trittsbc:srchwindi;-keit    des     Sitherwassers    ein       Maximum,    und     daSickerwasser    hat in dieser  Zone die Tendenz, den Boden hochzutreiben       und        wegzuspülen.        1-m    diese das Bauwerk     ge-          fä        lirdende        Erscheinung        zii    verhindern,

   wird  die     wasserdurchlässige    Filterschicht durch  die     eingangs        beschriebenen    Massnahmen nie  dergehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: SichE-rung an Sla.uwerken gegen CTrund- brucli, dadurch gelzennzeiclinet, dass am Fuss des Slauwcrkes eine Filterschicht vorgesehen ist, zum Zwecke, Sickerwasser abzuleiten.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Sicherun- an Stauwerken nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterschicht von einer dera.rtiben Beschaf fenheit ist, dass sie freien Abzug des Sickerwassers gewährleistet und den Durchtritt von Bodenmaterial verhindert und derart- belastet ist, da.ss unterhalb der Filterschicht gelegene, vom Sickerwasser durchströmte Schichten nicht hochtreiben können.
    ?. Sicherung an Stauwerken nach Patent- anspruch, dadurch gi-h(nnzeiclinet. < lass die Filterschicht am luftseil-igen Fuss des Stau werkes vorgesehen ist. 3. Sicherung an Sl-auwerken nach Patent- anspruch, dadurch bel.#ennzeiclinet, dass die Filterschicht unterhalb des Fusses des Stauwerkes vorgesehen ist.
    .1. Sicherung an Stauwerken nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Belastung eine die Filterschicht abdeckende Berme vorge sehen ist. 5. Sicherung :an Stauwerken nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Belastung am Fuss. des Stauwerkes eine die Filtersehieht abdeckende Kragplatte vorgesehen ist. 6.
    Sicherung nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kragplatte düsenförmig gestal tete und stromabwärts gerichtete Aus trittsöffnungen für das Sickerwasser vor gesehen sind.
CH105172D 1922-07-11 1923-07-04 Sicherung an Stauwerken gegen Grundbruch. CH105172A (de)

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