CH105303A - Ventil. - Google Patents

Ventil.

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CH105303A
CH105303A CH105303DA CH105303A CH 105303 A CH105303 A CH 105303A CH 105303D A CH105303D A CH 105303DA CH 105303 A CH105303 A CH 105303A
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CH
Switzerland
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piston
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Inventor
Mayer Huebner
Roschanek Otto
Original Assignee
Huebner & Mayer
Roschanek Otto
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Description


  Ventil.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Ventil, bei welchem das Absperrorgan  mit einem Kolben gekuppelt ist, der mit  seiner Führungsbüchse einen Bremsraum  bildet. Die bisher bekannten Ventile, und  zwar insbesondere Druckregler dieser Art,  haben den Nachteil, dass sie meist gar nicht  oder nicht bei allen Kolbenstellungen gleich  gut abgebremst sind, so dass die vom Druck  mittel gesteuerten Teile in Schwingungen  geraten oder gar hämmern. Dort, wo bessere       Abbremsungen    verwendet     wurden,    konnte  aber     kein    einwandfreies Arbeiten des Ventils  erzielt werden, weil das Schliessen und     Öffnen     zu spät erfolgt und überdies die dicht ein  gepassten, mit breiten Gleitflächen versehenen  Kolben zum Steckenbleiben neigen.  



  Gegenstand der Erfindung bildet nun ein  Ventil, bei dem diese Nachteile vermieden  sind, was dadurch erzielt wird,     dass    am Um  fang des Kolbens von diesem und seinen  Führungsflächen begrenzte Räume angeordnet  sind, welche mit der gleichen Ventilseite  wie der Bremsraum in ständiger Verbindung    stehen. Hierdurch wird eine schädliche Be  einflussung des Druckes im Bremsraum durch  den jeweilig auf der andern Kolbenseite herr  schenden     Druck    vermieden und eine gleich  mässige     Bremswirkung    bei jeder Kolbenstellung  gewährleistet.  



  In den Zeichnungen sind mehrere Aus  führungsbeispiele eines nach der Erfindung  ausgestalteten Ventils veranschaulicht.  



  Wie     Fig.    1 der     Zeichnung    zeigt, ist in  das     Ventilgebäuse    1 die     Kolbenführ        ungs-          büchse    2 eingesetzt, in welcher der mit dem  Ventilkörper 3 durch die Stange 4 verbundene  Kolben spielt. Die Büchse 2 reicht nach auf  wärts bis in den Gehäusedeckel und legt  sich mit einem zylindrischen Ansatz gegen  die Stossstelle zwischen Gehäuse und Deckel.

    Der Kolben besteht aus zwei Scheiben b, 6  zwischen welchen     und'der    Wand der Kolben  führungsbüchse ein Hohlraum 7 verbleibt,  welcher bei jeder Kolbenstellung durch Öff  nungen 8 in der Wand der     Kolbenführungs-          büchse    mit dein     Minderdruckraum    des Ventils  in     offener    Verbindung steht. Der Raum 9      zwischen der untern Scheibe 5 des Kolbens  und dem Boden der     Kolbenführungsbüchse    2  dient als Bremsraum und ist durch die kleine       Öffnung    10 (deren Querschnitt eventuell regel  bar sein kann) mit dem     Afinderdruckraum     des Ventils in     offener    Verbindung.

   Zufolge  dieser     .Anordnung        muf,    auf beiden Seiten der  Kolbenscheibe 5 stets der gleiche Druck  herrschen, so dass bei jeder Kolbenstellung  die gleich gute Bremswirkung unterhalb der  Scheibe 5 gesichert ist. Gelangt hierbei Dampf  als Druckmittel zur Verwendung, so wirkt  das     zwischen    die Wand der     Führungsbüchse    2  und die Stirnfläche der Kolbenscheibe 5 ge  langende Kondensat als vorzügliche Abdich  tung, welche zufolge des beiderseits gleichen  Druckes von der Dichtungsstelle, nicht ab  strömen kann.

   Um diese     Kondensatdichtung     noch     wirksamer    zu gestalten, kann auch die  Kolbenscheibe 5 an ihrer     Stirnfläche    mit  Ringnuten versehen werden, ähnlich wie dies  bei 11 für die obere Kolbenscheibe 6 ange  deutet ist. Durch diese Anordnung von Räu  men gleichen Druckes zu beiden Seiten der  Kolbenscheibe 5, sowie durch die Kondensat  abdichtung wird es möglich, den Kolben mit  nur . schmalen Gleitflächen zu versehen und  nur lose in die     Kolbenführungsbüchse    einzu  passen, ohne dass dadurch nachteilige Wir  kungen hinsichtlich der Funktion der Vor  richtung auftreten könnten. Demzufolge wer  den auch die Dichtungsstellen weit weniger  empfindlich gegen eindringende Fremdkörper.

    unter Umständen kann auch die     Öffnung    10  in der     Kolbenführungsbüchse    in Wegfall       kommen,    in     welchem    Falle das sich am  Boden der     Kolbenführungsbüchse    ansam  melnde Kondensat als Bremsmittel dient. In  jenen Fällen, wo kein     kondensierbares    Druck  mittel     vorliegt,    kann die Abdichtung     be-          ziellungsweise    die Bremsung durch eine be  sonders eingefüllte beziehungsweise in die  Uten an den Gleitflächen eingebrachte       Flüssigkeit    erzielt werden.

   In jenen Fällen,  wo     die    Öffnung 10 weggelassen wird, ist  eine Bohrung in der unteren Kolbenscheibe 5  vorgesehen, um den     Bremsraum    in ständiger       Verbindung    mit dem Raum 7 zu halten,    damit dieser ebenso wie der Bremsraum stets  mit der gleichen Ventilseite verbunden ist.

    Man kann auch die     Kolbenstaiigenfülirung,     durch Kondensat abdichten, indem in der  Führung eine Ringnut 26 vorgesehen wird,  die durch einen Kanal ?7 mit dem     bTinder-          druckraum    verbunden ist, so dass auch in  der     Kolbenstangenführung    der gleiche     Druck     wie im     Bremsraum    aufrechterhalten wird.  



  In der obern Scheibe 6 des Kolbens  sind     Öffnungen    12 vorgesehen, welche durch  ein federbelastetes Ventil 13 abgeschlossen  sind. Bei Überschreitung des zulässigen  Druckes im Raume 7 wird das Ventil 13  angehoben und das überschüssige     Druckmittel     strömt aus dem Raum 7 in den     ober    der       Kolbenscheibe    6 befindlichen Raum und von  dort über das Sicherheitsventil 14 ins Freie.  



  In     Fig.    2 ist eine andere Ausführungs  form des Kolbens nach der Erfindung darge  stellt. Hier besteht der Kolben aus zwei  konzentrischen Teilen 16, 17 mit gemein  samem Kolbenboden, von welchen der innere  Teil 16 in einer zur     äussern        Kolbenführungs-          büchse    2 konzentrischen Führung 18 gleitet.  Der Bremsraum 9 wird hier zwischen dein  äussern Teil 17 und der Führung 18 gebildet,  während der vorn innern Teil<B>16</B> des Kolbens  umschlossene Hohlraum durch grosse Öff  nungen 19 mit dein     11Iinderdruckraum    des  Ventils in offener Verbindung steht und das  Ventil 13 trägt.

   Die Gleitflächen des Kolbens  besitzen breite Ringnuten 20, welche durch  die     Öffnungen    8     bezw.    21 mit dein     3Iinder-          druckraum    in ständiger Verbindung     stehen,     so dass auch hier zu beiden     Seiten    der ver  bleibenden schmalen     Gleitflächenteile    der  gleiche Druck herrscht und die Abdichtung  durch das Kondensat gesichert ist. Die grossen       Offnungeti    19 haben zur Folge, dass der Kolben  und der mit ihm verbundene Ventilkörper  besonders rasch denn sich ändernden Dampf  verbrauche folgen     kennen    ohne in Schwin  gungen zu geraten.  



  Bei der in     Fig.    3 dargestellten Ausfüh  rungsform ist der Boden des     innern    Kolben  teils 16 auf der Seite des Bodens der     Kolben-          führungsbüchse    angeordnet     und    die Hohlräume      der beiden konzentrischen Kolbenteile sind  miteinander in     offener    Verbindung.

   Der  Bremsraum 9 befindet sich hier zwischen  dem Boden des innern Kolbenteils 16 und  dem Boden der     Kolbenführungsbüchse.    Der  ganze Raum zwischen den beiden Kolben  teilen und - der     Kolbenführungsbüchse    ist  durch die grossen     Öffnungen    19 mit dem       1Vlinderdruckraum    in Verbindung, so dass der  Druck rasch auf den ganzen Kolben zur  Wirkung gelangt und dieser dem Dampf  verbrauch     raschest    folgen kann. Eine Boh  rung 21 im innern Kolbenteil 16 führt in  dessen Ringnut 20, um die     Kondensatabdich-          tung    in der beschriebenen Weise zu sichern.  



  Die in     Fig.    4 dargestellte Ausführung  unterscheidet sich von jener nach     Fig.    2  dadurch, dass die Wände der konzentrischen  Kolbenteile sich nach verschiedenen Seiten  des gemeinsamen Kolbenbodens erstrecken  und die Führung des     innern    Kolbenteils im  Boden der     Kolbenführungsbüchse    erfolgt.    Auch bei den Ausführungsformen nach       Fig.    3 und 4 stehen demnach die Kämme 20  mit derselben Ventilseite wie der Bremsraum  in ständiger Verbindung.  



  Die Erfindung kann auch, wie     Fig.    5  zeigt, bei einem     Rückschlagventil    in An  wendung kommen. Bei einem solchen Rück  schlagventil bietet der erfindungsgemäss aus  gestaltete Kolben alle bereits geschilderten  Vorteile. Die breite Ringnut 20     Inl    Kolben  ist durch eine nahe dem Kolbenboden be  findliche Bohrung 60 des Kolbens mit dem  Raume oberhalb desselben in Verbindung, so  dass das Kondensat zur untern     Kolbengleit-          fläche    gelangen kann. Ferner steht die Ring  nut 20 durch die Bohrung 8 der Führungs  büchse und der Bremsraum durch die Bohrung  10 im Boden der Führungsbüchse mit der  selben Ventilseite in ständiger Verbindung.

    Da das Druckmittel stets gleichzeitig auf  dem nach unten     offenen    inneren Kolbenteil 16  und den von der     konischen    Büchse um  schlossenen     Ventilkegel    3 wirkt, werden       Druckmittelstösse    aufgefangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ventil, bei welchem das Absperrorgan mit einem Kolben gekuppelt- ist, der mit seinerFührungsbüchseeinen Bremsraum bildet, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des Kolbens von diesen und seinen Führungs flächen begrenzte Räume angeordnet sind, die mit der gleichen Ventilseite wie der Bremsraum in ständiger Verbindung stehen. UNTERANSPRüCHE 1. Ventil nach' dem Patentanspruch, dadurch . gekennzeichnet, -dass im Kolben ein Hohl raum (7) vorgesehen ist, welcher durch Öffnungen (8) der Führungsbüchse während seines gesamten Hubes mit der einen Ventilseite in offener Verbindung steht. 2.
    Ventil nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Kolbens mit der Führungsbüchse den Bremsraum bildet und ein anderer Teil unter dem un mittelbaren Einfluss des Druckmittels steht. 3. Ventil nach dem Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Anordnung eines aus zwei konzentrischen - Teilen bestehenden Kolbens, von welchen der eine Teil mit seiner Führungsbüchse den Bremsraum begrenzt, während .der andere Teil unter der unmittelbaren Einwirkung des Druck mittels steht. 4. Ventil nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsflächen des Kolbens mit Ringnuten versehen sind, welche zur Aufnahme einer als Abdichtung dienenden Flüssigkeit bestimmt sind. 5.
    Ventil nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Öffnung (60) im Kolben von dessen Oberseite zu einem vom Kolben und den Führungsflächen be grenzten Raum führt, durch welche Öffnung das Kondensat zu einer Dichtungsfläche des Kolbens gelangen kann. 6. Ventil nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsraum mit einer zur Abbremsung dienenden Flüssig keit gefüllt ist und über einen Hohlraum im Kolben mit der einen Ventilseite in ständiger offener Verbindung steht. "r.
    Ventil nach dein Patentanspruch, dadurch Irehennzeichnet, dass in einer Führung für eine das Absperrorgan mit dem Kolben verbindende Stange ein Ringraum (\,36) --orgesehen ist, von welchem ein Kanal (''i) zu jener Ventilseite führt, mit welcher der Bremsraum und die vom Kolben und dessen Führungsfliichen begrenzten Räume in offener Verbindunn, stehen.
CH105303D 1922-04-11 1923-04-07 Ventil. CH105303A (de)

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AT105303X 1922-04-11

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CH105303D CH105303A (de) 1922-04-11 1923-04-07 Ventil.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113446336A (zh) * 2021-06-30 2021-09-28 采埃孚商用车系统(青岛)有限公司 一种双活塞弹簧制动气室

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN113446336A (zh) * 2021-06-30 2021-09-28 采埃孚商用车系统(青岛)有限公司 一种双活塞弹簧制动气室

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