CH105309A - Einrichtung zur Kühlung der in rotierenden Maschinen in Verdichtung befindlichen Gase oder Dämpfe. - Google Patents

Einrichtung zur Kühlung der in rotierenden Maschinen in Verdichtung befindlichen Gase oder Dämpfe.

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CH105309A
CH105309A CH105309DA CH105309A CH 105309 A CH105309 A CH 105309A CH 105309D A CH105309D A CH 105309DA CH 105309 A CH105309 A CH 105309A
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CH
Switzerland
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vapors
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cell
cooling
machine
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Schmied Walther
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Schmied Walther
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C29/00Component parts, details or accessories of pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C18/00 - F04C28/00
    • F04C29/04Heating; Cooling; Heat insulation
    • F04C29/042Heating; Cooling; Heat insulation by injecting a fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description


  Einrichtung zur Kühlung der in rotierenden Maschinen in Verdichtung befindlichen  Gase oder Dämpfe.    Die in rotierenden Maschinen mit Dreh  kolben und mehreren Zellen sich in Verdich  tung befindlichen Gase oder Dämpfe erhitzen       sich    sehr stark infolge der Kompression, die  sie erleiden derart,     da.ss    die     Masehinenbesta.nd-          teile    sich     teilweise    so hoch erwärmen, dass das  Schmieröl verdampft, was die Maschinen     zum     Stillstande     bringen    kann.

   Es muss daher für       gewisse    höhere Drucke, die zu erzeugen sind,  zweistufig o Anordnung der Maschinen vor  gesehen     werden.    Bei solchen werden die Gase  oder Dämpfe erst auf einen gewissen gerin  geren Druck verdichtet, dann abgekühlt, wor  auf die Verdichtung in einer zweiten Ma  schinenstufe beendigt wird. Es ist mit dieser  zweistufigen     Durchführung    der Verdichtung  zwar ein Kraftgewinn     vcrbunderi,    dagegen  sind auch     bedeutende        Mehrkosten    infolge von  komplizierten Maschinen nicht zu umgehen,  was in vielen Fällen,     besonders    bei kleineren       Maschinen,    nachteilig ist.  



  Vorliegende Erfindung bezweckt nun,  eine Abkühlung der in Verdichtung begrif  fenen Gase oder Dämpfe zu erlauben, ohne         da.ss    eine eigentliche zweistufige Verdichtung,  bei     welcher    zwei besondere Maschinenzylin  der mit besonderem Drehkolben in<B>-</B>Frage  kämen, nötig wäre.

   Während des Verdich  tungsprozesses werden Gase, oder Dämpfe  am Drehkolben einer Maschine, die sich schon  erhitzt haben, einer Zelle höheren     Druckes     entnommen, durch einen Kühlapparat ge  schickt, dort abgekühlt und hierauf einer  Zelle geringeren Druckes am Drehkolben die  ser Maschine wieder     zugeführt.    Durch diese  gekühlten Gase oder Dämpfe werden nun  auch die     übrigen    auf     eine    geringere Tempe  ratur gebracht,     so,dass    die     Endtemperatur    der  verdichteten Gase oder Dämpfe nach voll  zogener Verdichtung wesentlich geringer ist,  als wenn ohne diese Abkühlung gearbeitet  würde.  



  In der Zeichnung, die ein Ausführungs  beispiel .des     Erfindungsgegenstandes    darstellt,       bedeutet        Fig.    1 einen senkrechten     Querschnitt     durch eine     Vielzellenmaschine    mit- Drehkol  ben,     Fig.    2 einen horizontalen Längsschnitt,  und     Fig.   <B>3</B> einen vertikalen Längsschnitt      durch das Maschinengehäuse. Die Deckel     ani     Ende des Maschinengehäuses sind nicht dar  gestellt.  



  In     Fig.    1 ist A das Maschinengehäuse mit  der Saugöffnung     A,.    und der     Auslassöffnung          A2.   <I>B</I> bedeutet den Drehkolben, C die Schie  ber, welche annähernd radial in den Schlit  zen des Drehkolbens     gleiten.        A.,    ist ein Aus  lassschlitz für die erwärmten und zu kühlen  den Gase oder Dämpfe,     A4    ein Eintrittsschlitz  für die gleichen, jedoch gekühlten Gase oder  Dämpfe. D ist eine Kühlschlange, in welcher  die teilweise verdichteten Gase oder Dämpfe       ,gekühlt    werden.

   Diese Kühlschlange befindet  sich in einem Behälter E, der mit stets zu  und abfliessendem Wasser gefüllt ist, das die  Abkühlung der Rohrschlange und damit der  in ihr zirkulierenden Gase oder Dämpfe be  sorgt.     I'    ist ein in die Kühlschlange einge  bauter Regulier- und Absperrhahn.  



  Der     Auslassschlitz        A.,    für die erwärmten  und zu kühlenden Gase oder Dämpfe befin  det sich vorteilhaft an einem Ende des Ma  schinengehäuses, der     Einlassschlitz    A., befin  det sich ebenso vorteilhaft am     entgegenge      setzten Ende. Endlich sind diese Schlitze so  angeordnet, dass beide bei einer gewissen  Stellung des Drehkolbens B innerhalb die        < 7-leielie    Zelle fallen, wenn auch nicht absolut  notwendig ist, dass diese Anordnung stets ge  troffen werde. Eine Zelle wird gebildet durch  zwei Schieber C, den Rotor B und die Wand  des     Ma.schinengehä,uses    A.  



  Die Maschine arbeitet nun wie folgt:  Der Drehkolben B, der im Maschinengehäuse  A exzentrisch gelagert ist, rotiert in Rich  tung des eingezeichneten     Pfeils.    Durch die  Zentrifugalkraft oder andere Mittel werden  die Schieber C fortwährend gegen die Wand  des     Maschinenzylinders    A gedrückt. Es ent  stehen auf diese Art mit Gasen oder Dämp  fen gefüllte Zellen, die infolge der Drehung  des Kolbens in der     Bildebene    oben von links  nach rechts, unten von rechts nach links wan  dern. Während der Halbdrehung auf der lin  ken Seite vergrössern sich die Zellen stets    und füllen sich mit Gasen oder Dämpfen.

    Während der Halbdrehung auf der rechten  Seite werden die Zellen immer kleiner an  Rauminhalt, und die darin enthaltenen Gase  oder Dämpfe verdichten sich.     Diese        Verdieli-          tung    ist eine zunehmende.

   Befinden sich nun  die Schieber C in der Stellung     C,,    die in ge  strichelten Linien angegeben ist, so befindet  sich eine Zelle höheren Druckes vor     dein          Auslassschlitze   <B>A,</B> und eine Zelle geringeren  Druckes vor dem     Einlassschlitze    A, Es wird  daher ein Überströmen der in der Zelle     hö-          lieren    Druckes enthaltenen Gase oder Dämpfe  durch die Kühlschlange D hindurch in die  Zelle niedrigeren     Druckes    stattfinden.

   Beim  Durchströmen durch die     Xiihlschlange    wer  den die     Gase    oder Dämpfe gekühlt, und das  Umströmen kann durch den Hahnen     I'    regu  liert werden. Die in die Zelle niedrigeren       Druckes    einströmenden Gase oder     Dämpf(     von geringerer Temperatur kühlen die dort  befindlichen heissen Gase oder Dämpfe durch  Vermischung und zum Teil drängen sie sie  in das     entgegengesetzl-e    Ende der Zelle. Da.

    der     Auslassschlitz        @1.,        (Fig.    3) am     rechter     Ende des     Maschinen-ehäuses    A     lie-t,    der       Einla.ssschlitz    A.,     dagegen    am linken Ende, so  ist ein Fliessen der Gase oder Dämpfe in der  vom     Einlassschlitz    nach dem     Auslasssehlitz     sich bewegenden Zelle möglich, und zwar in  der     Richtung    vom     Einlasssehlitz    A., zum Aus  lassschlitz A.

   Diese beiden Schlitze     können     noch so     angeordnet    werden, dass sie     innerhalb     einer Zelle fallen, wie in     Fig.    1.     ausgezogen     dargestellt ist. Gelangt nun infolge der Dre  liung die Zelle, die dem     Einlassscblitz    gegen.

    überstand, vor den     Aiislassselilitz    A.;, so ent  weichen infolge des     entst:ndenen    Über  druckes ein Teil der in der Zelle befindlichen  Gase oder Dämpfe, und zwar naturgemäss     die,     am     Auslassschlitz    zunächst     liegenden    und  heissen Teile in die     Kühlschlange.    Diese     Gas-          bewegung        wird    noch eingeleitet:     durch    eine  Art von Ausblasen, .das     eintritt,        wenn    beide  Schlitze innerhalb einer     einzi"en    Zelle sieh  befinden.

   Es ist zwar in diesem     Aulcenbli.che     eine Strömung, hervorgebracht durch     Driiek-          di.fferenzen,    nahezu ausgeschlossen. Dennoch      ist eine solche zu erwarten, und zwar ver  anlasst durch die lebendige Kraft der     stets    in  Bewegung sich befindlichen Gas- oder Dampf  säule in der Kühlschlange, sowie .auch     ver-          anlasst    durch den Gewichtsunterschied von  kalten und heissen Gasen oder Dämpfen, wo  bei     die        kalten    oben sich     befinden    und .auf die  heissen Teile drücken.

   Es ist daher damit zu  rechnen, dass in dieser Stellung der Zelle ein  gewisses Ausblasen und Einblasen stattfin  det, was dem Auswechseln der Gase oder  Dämpfe sehr dienlich ist. Überdies besteht die       Möglichkeit,    die Strömung der Gase oder  Dämpfe in dieser Periode durch den Einbau  eines kleinen Ventilators oder einer andern       Fördermaschine    in die Zwischenleitung vom  Maschinengehäuse zur Kühlschlange zu un  terstützen, welcher     Ventilator    von aussen an  getrieben werden könnte,     wie    auch die Mög  lichkeit besteht, ihn so zu gestalten,

   dass er  durch die in der     Kühlsühlange    enthaltenen  verdichteten Gase oder Dämpfe     selbsttätig          angetrieben    wird. Nachdem die Zelle endlich  ganz über den     Auslassschlitz    hinweggeglitten  ist, wird die Verdichtung der in ihr enthal  tenen gekühlten Gase oder Dämpfe im Laufe  der Drehung vollendet, und zwar bei einer       geringeren    Temperatur, als wenn keine Küh  lung     stattgefunden    hätte. Ebenso ist der  Kraftaufwand zur Verdichtung dieser Gase  oder Dämpfe geringer, als wenn ohne Küh  lung gearbeitet würde.  



  Jeder der Schlitze A ;und     A.,    könnte auch  durch mehrere Schlitze ersetzt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An rotierenden, zur Verdichtung von Ga sen oder Dämpfen dienenden Maschinen mit Drehkolben und mehreren Zellen eine Ein richtung zum Kühlen der in Verdichtung be findlichen Gase oder Dämpfe, dadurch ge kennzeichnet, da.ss einer Zelle an einem Dreh kolben einer Maschine, welche Zelle mit er hitzten Gasen oder Dämpfen höheren Druckes gefüllt ist, solche erhitzte Gase oder Dämpfe entnommen, in einem Kühlapparat gekühlt und- hierauf einer mit Gasen oder Dämpfen niedrigeren Druckes gefüllten Zelle .an die- sein Drehkolben zugeführt werden, derart, dass die Endtemperatur den Verdichtung herabgesetzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine derartige Anordnung mindestens eines Auslassschlitzes für die heissen Gase oder Dämpfe und mindestens eines Einlass@schlitzes für die gekühlten Gase oder Dämpfe, dass in einer bestimm ten Stellung der Zelle deren Itibalt aus gewechselt werden soll, der Einlass- und der Auslasssühlitz innerhalb der Zelle sich befinden, so dass der Kühlapparat kurz- geschlossen erscheint und ein Ausblasen der Zelle durch sich bewegende gekühlte Gase oder Dämpfe sich vollziehen kann. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslassschlitz für die heissen Gase oder Dämpfe auf der einen Seite des Ma schinengehäuses, der Einlasssühlitz für die gekühlten Gase oder Dämpfe dagegen auf der andern Seite des Maschinengehäuses sich befindet, derart, dass ein Strömen des Inhaltes von einem Zellenende zum andern stattfindet, wenn der Wechsel des Zellen inhaltes sich vollzieht. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Strömungsbewegung der im Kühlapparat und in der Zelle befind lichen Gase oder Dämpfe durch eine För dermaschine erhöht wird, -die von aussen angetrieben wird. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Strömungsbewegung der im Kühlapparat und in der Zelle befind lichen Gase oder Dämpfe durch eine För dermaschine erhöht wird, die von strömen den Gasen oder Dämpfen angetrieben wird. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Regulier- und Absperrhahnen, der in die Zu- oder in die Ableitung d>s Kühlapparates eingebaut ist, zum Zwecke, die Strömung der Gase oder Dämpfe zu der Maschine aus dem Kühlapparate und zu ihm zurück den Anforderungen gem@iss regulieren zu können.
CH105309D 1922-07-29 1922-07-29 Einrichtung zur Kühlung der in rotierenden Maschinen in Verdichtung befindlichen Gase oder Dämpfe. CH105309A (de)

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