CH105391A - Zungenschienenstoss mit Gelenkstück. - Google Patents
Zungenschienenstoss mit Gelenkstück.Info
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Description
Zungenschienenstoss mit Gelenlestück. Die bisher übliche Ausführung von "Staatsbahn"-Drehzapfenweichen mit Lage rung des Drehzapfens in einer im Zungen schienenfuss vorgesehenen Aussparung,in der sich die Zunge bewegt, erweist 'sieh für starkes Befahren der Weiche als zu schwach wegen der bedeutenden Abnutzung und Be anspruchung des Drehzapfens. Eine Ver letzung an dieser Stelle, dem Zungengelenk, nötigt aber zu völligem Ausbauen der Zunge samt Gelenk.
Man hat versucht, dadurch Abhilfe zu schaffen, dass man einen Stützkörper anord nete, an dem die Zunge mit ihrer Wurzel starr angeordnet ist und der auf einer Stoss platte aufruht. Wenn aber bei der bekannt gewordenen Ausführung dieses Prinzips die Zungenschiene ausgewechselt werden muss, so wird gleichzeitig der Stützkörper unbrauch bar.
- Die Erfindung betrifft für Zungen schienenstösse dieser Gattung eine Bauart, die ein leichtes Auswechseln des Zungen gelenkes und der Zungenschiene zulässt. Ein Zungenschienenstoss gemäss der Er- find@ng ist auf der Zeichnung in einem Aus führungsbeispiel veranschaulicht, und zwar ist:
Abb. 1 Ansicht des Zungengelenkes, - Abb. 2 Grundriss desselben, Abb. 3 Schnitt nach III III der Abb.1. Es ist a eine Zungenschiene, b ihre Backenschiene und c ihre Anschlussschiene; d ist ein Gelenkstück.
Der Fuss der Zungenschiene a ist in eine in das Gelenkstück d eingearbeitete Nut pas send eingelassen lind das Gelenkstück d ist mit der Zungenschiene e fest verbunden, und zwar durch Schraubenbolzen, e mittelst Klemmplatten f. Die Klemmplatten greifen in Ausnehmungen des Zungenfusses und des Cielenkstüekes ein znr Sicherung gegen das Wandern der Zungenschiene und zur Ent lastung- der Schrauben e, so dass diese nur auf Zug beansprucht werden.
Die Muttern an den Hakenschrauben e der Klemmplatten sind gegen selbsttätiges Lösen durch Er schütterung beim Befahren der Weiche ge- sichert mittelst einer .die nebeneinander ste henden Muttern in je einer passenden Öff nung aufnehmenden Platte g, die über einen im Gelenkstück<I>d</I> befestigten Stift<I>i</I> ge schoben ist und durch einen Splint k am Platz gehalten wird.
Das Gelenkstück d greift mit einem An satz y in die untere Fussfläche der Zungen schiene und sichert diese dadurch gegen Wandern. Zur Aufnahme des Ansatzes y bietet sich bei vorhandenen Zungen die übliche kreiszylindrische Ausfräsung dar, deren Abmessungen man dem Ansatz y _ an passt. Mit einem zylindrischen Ansatz<I>na</I> grossen Durchmessers ist das Gelenkstück d in eine Ausnehmung der Stossunterlagsplatte drehbar eingepasst.
Infolgedessen schwankt mit diesem Zap fen iit die aus Gelenkstück<I>d</I> und Zungen schiene a bestehende Gesamtheit.
Gegen jegliche Aufwärtsbewegung ist die Zungenschiene a gesichert durch die Arme j3 und<I>q,</I> die beiderseits von ihr zwi- sehen Kopf und -Fuss ragen.
Die in die genannten Arme p auslaufen den Zungenlaschen r sind an der Anschluss schiene c befestigt durch die Schraubenbolzen s, welche die Anschlussschiene c und die Backenschiene b, sowie deren Winkellasche f, und das zwischen b und c eingefügte Futter stück it durchsetzen.
Der Arm q sitzt am Futterstück ic. Die ses ist durch den Bolzen v mit der Weichen pläne in verschraubt.
Die Weichenplatte 2u ist mit der über zwei Schwellen reichenden Stossunterlags- platte o vernietet.
Die beschriebene Bauart des Zungenstosses verhütet jede Seiten- und auch jede Längs- bewegung der Zungenschienenwurzel, wie natürlich auch ein unbeabsichtigtes Abheben. Dabei ermöglicht sie aber anderseits wieder ein bequemes und rasches Auswechseln des Gelenkstückes d und der Zungenschiene.
Jede - Behinderung der Zungenschiene a durch die Anschlussschiene c am freien ,\.us- schwingen ist verhütet durch die sich dem Wandern der Anschlussschiene entgegen stellende, mit der Stossunterlagsplatte ver nietete Rast x aus Stahl, an der der Fuss der Anschlussschiene einen Halt findet. Diese Rast x ist im Innern einer hinreichend wei ten Aussparung des Zungenwurzelendes an der Grundplatte w .durch die Niete z be festigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zungenschienenstoss mit zwischen Unter- 1agsplatte und Zungenschien3 eingefügtem Gelenkstück, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuss der Zungenschiene (a) in eine in das Gelenkstück (d,') eingearbeitete Nut pas send eingelassen und (las Gelenkstück mit der Zungenschiene durch Schraubenbolzen (e) und Klemmplatten (f) fest verbunden ist. UNTERANSPRüCHE 1.Zungenstoss nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, (lass das Gelenk stück (d) mit einem Ansatz (y) in die untere Fussfläche der Zungenschiene greift. 2. Zungenstoss nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemm platten (f) in Ausnehmungen des Fusses der Zungenschiene (a) eingreifen. d.Zungenstoss nach den Patentanspruch, mit Widerlager zur Aufnahme des Schubs der Anschlussschiene, dadurch gekenn zeichnet, dass als Widerlager eine Rast (x) an der Stossunterlagsplatte (w, o) ange bracht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE105391X | 1922-07-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH105391A true CH105391A (de) | 1924-06-16 |
Family
ID=5650345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH105391D CH105391A (de) | 1922-07-20 | 1923-07-20 | Zungenschienenstoss mit Gelenkstück. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH105391A (de) |
-
1923
- 1923-07-20 CH CH105391D patent/CH105391A/de unknown
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