CH105509A - Verfahren und Vorrichtung zur Messung von röhren- und stabförmigen Körpern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Messung von röhren- und stabförmigen Körpern.

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CH105509A
CH105509A CH105509DA CH105509A CH 105509 A CH105509 A CH 105509A CH 105509D A CH105509D A CH 105509DA CH 105509 A CH105509 A CH 105509A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur     1Viessung    von röhren- und     stabförinigen        Körpern.       Die Erfindung bezieht sich auf ein neues       Verfahren    und eine Vorrichtung zur Mes  sung von röhren- und     stabförmigen    Körpern  und bezweckt, die Messung derartiger Körper  zu     erleiehtern    und zu beschleunigen.  



  Massenartikel röhren- oder     stabförmiger     Gestalt werden bei der Fabrikation elek  trischer Lampen vielfach angewendet. Für  die sogenannten     Evakuierröhren,    für die glä  sernen Füsse der Lampen werden Röhren be  nutzt, während die Glühfaden in elektrischen  Lampen gewöhnlich durch gläserne Stäbchen  gestützt werden. \Wesentlich für die Her  stellung ist es dabei, dass diese röhren- oder       stabförmigen    Körper einen Durchmesser ha  ben, der sich nur innerhalb enger     Grenzen     ändert, und demnach ist es notwendig, die  Gegenstände zu sortieren, wozu bisher in  der Regel     Lehren    angewendet     werden.     



  Das Sortieren geschieht, bevor die Röhren  oder Stäbe geschnitten werden. Sie haben  dann eine Handelslänge von ungefähr einem  Meter. Da im allgemeinen die beiden Enden  einer gläsernen Röhre nicht denselben Durch  messer haben, so ist es notwendig, die Röh-         ren    an beiden Enden mit der Lehre zu mes  sen. Dabei kommt es vielfach vor, dass eine  Röhre mit dem einen Ende in eine Lehre von  beispielsweise 9 mm passt, während das an  dere Ende noch in eine Lehre von beispiels  weise 8 oder 7 mm gelegt werden kann. Es  muss dann die Röhre     in    der Mitte durchge  schnitten werden, und die beiden Stücke müs  sen aufs neue sortiert werden.

   Hat das eine  Ende einer Röhre einen Durchmesser von  9,01 mm und das andere Ende einen Durch  inesser von 8,99 mm, so muss doch die Röhre  durchgeschnitten werden, obwohl der Unter  schied nur sehr gering ist. Man kann näm  lich mit einer Lehre nur einen Unterschied  feststellen und nicht die Grösse eines Unter  schiedes messen. Es ist deshalb klar, dass die  ses Verfahren zu unnötigem Glasverlust und  nicht     notwendiger    Arbeit führt.  



  Die Erfindung bezweckt, durch gleich  zeitige Messung der Durchmesser der beiden       Enden    Arbeit zu sparen und zu gleicher Zeit  dem Übelstand des überflüssigen Durch  schneidens von Röhren oder Stäben mit  Handelslänge vorzubeugen, indem die beiden      Messungen in einer bestimmten     'Weise    ange  zeigt und mechanisch verglichen     werden.     



  Zu diesem Zweck werden beim Verfah  ren gemäss der Erfindung die beiden Enden  des zu messenden Körpers zwischen beweg  lichen Organen einer Vorrichtung gemessen  und werden die Bewegungen der Organe der  art auf eine Anzeigevorrichtung übertra  gen. dass die Summe und die Differenz der  Durchmesser der Körperenden bleichzeitig  angezeigt werden.  



  Die wichtigsten Vorteile des neuen Ver  fahrens sind     die    folgenden: Die Messung ge  schieht viel rascher als die gebräuchliche.  Anstatt zweier Messungen, deren Resultate  durch den Arbeiter verblichen werden müs  sen, genügt für jeden zu messenden Gegen  stand eine einzige Messung, da. man auf der  Anzeigevorrichtung sowohl den Unterschied  der Durchmesser, als die Summe (bei     ria1i-          tiger    Skalenteilung) unmittelbar ablesen  kann.  



  Diese einfache Messung gibt also an, zu  welcher Durchmesserklasse der Gegenstand  gehört, indem ebenfalls festgestellt wird, ob  der Unterschied der Durchmesser die festge  setzte Grenze nicht überschreitet.  



  Im allgemeinen wird die Anzahl Gegen  stände, welche durchschnitten werden müs  sen, also ganz erheblich geringer sein.  



  Die Erfindung bezieht sieh ferner auf  eine.     Messv        orrichtung    zur     Anwendung    des  neuen Verfahrens. Diese Vorrichtung hat die  folgenden neuen Kennzeichen:  Zum Messen der Durchmesser der beider.  Enden des zu messenden Körpers ist die Vor  richtung mit zwei beweglichen     Messhebeln     mit fester     \ullstellung    versehen, deren vor.  den gemessenen Durchmessern abhängige  Drehungen proportional -auf zwei     Punkte     eines     beweglichen    Teils übertragen werden.

    derart, dass diese Punkte sich bei den Mes  sungen in nahezu gleicher Richtung bewe  gen, wobei die Bewegung eines in der Mitte  zwischen den beiden genannten Punkten ge  legenen Punktes und die Winkeldrehung des       beweglichen    Teils, welche bei ungleicher Ver  schiebung der beiden erstgenannten Punk-         ten    stattfindet, jede für sich auf eine An  zeigevorrichtung übertragen werden.  



  Auch kann die Vorrichtung mit zwei  Druckhebeln versehen sein, welche mit den       Messhebeln    zusammenarbeiten und bei jeder       1Tessung    in eine durch feste Anschläge be  stimmte Endstellung geführt werden können,  so dass, wenn sich die Druckhebel in der     End-          stellung    befinden, die     Masshebel    in der Null  stellung stehen, während in der     R.uliestellung     der Hebelpaare die beiden durch diese Hebel  gebildeten     Messbacken    zum Einlegen der zu  messenden Körper     "töffnet    sind.  



  Ferner kann     der,    bewegliche Teil mit zwei  drehbaren Zahnsektoren in Verbindung ste  hen, deren jeder mit einer     Anzeigev        orrich-          tung    versehen ist, derart, - dass die Winkel  drehungen dieser Sektoren von der Verschie  bung     bew.    Drehung des beweglichen Teils  abhängig sind.  



  Die     Winkeldrehung    des beweglichen  Teils kann vorzugsweise mittelst eines He  belparallelogramme; unmittelbar oder durch       Vermittl.unb    eine: Zahn     -etriebes    oder an  derer     Ubertra.Lgungsmittel    proportional     anf     einen der     Anzeiger    übertragen werden.  



  In der     Zeichnung    ist ein     Ausführungs-          beispiel    einer     Messvorriclitung        gemäss        dcir     Erfindung dargestellt.  



  In den     Zeichnun        '-eil    ist     Fig.    1     eine        Vor-          feransicht    und     F.ig.,    ? eine Oberansicht der  Maschine gemäss der Erfindung;     Fig.        3-ist     eine Ansicht des     mittleren    Teils der     Vorrieli-          tung    teilweise im     Schnitt    und in grösserem  Massstab als in den     Fig.    1 und 2;

       Fig,        d    ist  eine Oberansicht desselben     Teils    der Vor  richtung in demselben Massstab, und     Fig.    5  ist ein Querschnitt nach der Linie     A-B-          C-D-D-I'    in     Fig.    3;     Fi.g.    6 ist in grö  sserem Massstab eine Oberansicht der beiden       Endeis    der     Messvorrichtung,    wobei     angeg < @b(>n     ist:, wie der zu messende Körper in die Vor  richtung gelegt     werden    kann;

   die     Fig.    i und  8 schliesslich sind Diagramme zur     Verdeut-          lichung    des Prinzips, nach dem die Vorrich  tung arbeitet.  



  In den Figuren ist 1     eine    Schiene, an der  Augen 2, 62, 3, 63, 4, 64 und 5, 65 an,-e-      bracht sind. Mittelst Zapfen 6 und 7 sind       Messhebel    8 und 9 gelenkig an den     Augon     2, 62 und 4, 64 befestigt. Druckhebel 10 und  11 sind mittelst     Zäpfen    12 und 13     gelenkig     an den Augen 3, 63 und 5, 65 befestigt.

   Um  das Einlegen der zu messenden Röhren oder       Stäbe    zu erleichtern., werden die Druckhebel  10 und 11 in der Ruhestellung mittelst Fe  dern 14     bezw.    15     (Fig.    6), welche an mit     clcii     Hebeln 10 und 11 verbundenen Armen 18  und 19 befestigt sind, ausgeschwungen, wo  bei die Arme 1.8     bezw.    19 sich gegen feste  Anschläge 66     bezw.    67 legen.

   Die     Druck-          liebel    10 und 11 können entgegen der Wir  kung der Federn 14     bezw.    15     (Fig.    6)     mit-          telst    Ketten oder Drähte 16     bezw.    17, welche  an den Armen 18     bezw.    19 befestigt sind,       gleitlhzeitig    gegen feste Anschläge 23     unrl     24 gedrückt. werden.

   Die Ketten 16 und 17       werden    durch Laufrollen 20 und 21     (Fig.    3,  4, 5) geführt und können beispielsweise     mit-          telst    eines Fusshebels gleichzeitig in Bewe  gung gesetzt werden. -Wenn dies geschieht,  drücken die Druckhebel 10     bezw.    1.1 durch  Vermittlung der eingelegten Glasröhre 25       (Fig.    6) oder dergleichen die     Messhebel    8       bezw.    9 um ein bestimmtes, von den Durch  messern des     CTlasgegeiistandes    abhängiges  Mass zurück.

   Die     Messhebel    8 und 9 drehen  sich um einen bestimmten     Winkel    um die  Zapfen 6     bezw.    7. Zwei Verbindungszapfen  26     bezw.    27 an Armen 28     bezw.    29, welche  fest mit den     Messliebeln    8     bezw.    9 verbun  den sind, kommen nun in eine Stellung, wel  che durch die Durchmesser des     CTlaskörpers     25 an den     Messpunkten    30 und 31. bestimmt  ist. Wenn     nicht    gemessen wird, liegt der Arm  28 an einem Anschlag 32 und der Arm 29  an einem Anschlag 33.

   Die Arme 28     bezw.     29 werden durch Federn 56     bezw.    57 gegen  ihre Anschläge     gedrückt        (Fig.    6). Die     Mess-          hebel    8 und 9 sind gleichlang, und ebenso  ist bei den Armen 28     Lind    29 die Länge zwi  schen dem Drehpunks: und dem Angriffs  punkt     gleichgross.    Kupplungsstangen 34 und  35 verbinden die Angriffspunkte 26 und 27  mit den Drehpunkten 36 und 37 eines be  weglichen     trapezförmigen    Teils 38     (Fig.    3).

      Dieser bewegliche Teil ist in einem in der  Mitte     zwischen    den Punkten 36 und 37 ge  legenen Punkt 39 gelenkig an einem Zahn  radsektor 40 befestigt. Dieser Sektor kann  sich um eine Welle 41 drehen, und seine  Zähne greifen dabei in ein Treibrad 42, wel  ches sich um Zapfen 43     (Fig.    5) drehen kann.  An dem Treibrad 42 ist ein Zeiger 44 be  festigt.    An einem Punkte 45 des     trapezförmigen     Teils 38, welcher auf der Linie, die den Ab  stand 36, 37 senkrecht halbiert, gelegen ist,  ist eine Stange 46 gelenkig befestigt. Das   andere Ende dieser Stange ist bei 47 drehbar       ,i.n    einem Arm 48 eines Zahnradsektors 49  befestigt, der hinter dem Zahnradsektor 40  liegt und sich ebenso wie dieser lose um die  Welle 41 dreht.

   Die Länge der Stange 46  zwischen den Gelenkpunkten 45 und 47 ist  gleich dem Abstand zwischen den Punkten  39 und 41 des Zahnradsektors 40. Auch ist  der Abstand zwischen den Punkten 39 und  45 gleich dem zwischen den Punkten 41 und  47. Die Zähne des Sektors 49 greifen in ein       Rad    50, welches sich um Zapfen 51 und 60  drehen kann. Das Rädchen 50 trägt einen  Zeiger 52. .

      Die Vorrichtung wird so eingestellt, dass,  wenn kein zu messender Gegenstand zwi  schen den Druckhebeln und den     Messhebeln     liegt, die     Messhebel    an ihren Anschlägen lie  gen, so dass zwischen Druck- und     Messliebeln     kein Raum     freibleibt,    wenn die Druck     heb^1          mittelst    des Fusshebels gegen die zugehörigen  Anschläge gedrückt werden. Der Zeiger 44  zeigt auf der Skala. 53 auf 0, während der  Zeiger 52 auf der Skala 54 ebenfalls auf 0  steht.

   Legt man nun eine Röhre oder einen  Stab zwischen die Druck- und     Messhebel    und  drückt man durch Treten auf den Fusshebel  die Druckhebel 10 und 11 gegen die zuge  hörigen Anschläge 23 und 24, so werden die       Messhebel    8 und 9 sich um einen bestimmten  Winkel drehen. Hierdurch werden die Arme  28 und 29 eine bestimmte Stellung einneh  men, welche gegen die     NLZllstellung    in     Fig.    2  mehr nach     links    gelegen ist.

   Wenn der Glas-           körper    links     z    mm und rechts y mm dick ist,       so    werden die Punkte 26 und 27 annähernd  um einen Abstand von     nz        hezw.        ny    mm nach  links     verschoben,        wenn        il        das        Verhältilis    der  Länge der Hebelarme 8 und 28     bezw.    9 und       219        dargestellt.    Die Punkte 36 und 37     (Fig.    3)

          -erden    dann auch um     nx        bezw.        nv    mm     ver-          schohen    werden, und der Punkt 39,     welche.     in der Mitte     zwischen    den     Punkten    36 und  <B>37</B>     -eleben    ist, wird um einen Abstand     ver-          scIoben,    der das     arithmetische    Mittel von     lii          und        ny    ist, also um einen Abstand voll  
EMI0004.0032  
   min.

   Der Punkt 39, welcher an  dem     Zalinraelsfl:tor        40    befestigt ist; kann nur       einen    Kreis mit dem Punkt 41 als     Mittel-          punkt        beschreiben.    Der     Zalinraclsektor    40  dreht sich also um einen     Winkel,    dessen       Sinus        gleich   
EMI0004.0043  
   ist     (I'ig.    7).  



  Diese     Winkeldreliunb    wird nun     mittelst          des        Treibrädchens        42    auf den     Zeiger        4.1        über-          tr.igen,    und dieser verstellt sieh also um  einen Abstand auf der Skala 53, welcher  der     Winkeldrehung    des     Zahnradsektors    pro  portional ist.

   Die     Verstellung    des Zeigers     44     ist also allein     abhängig    von dem Wert  
EMI0004.0059  
   also voll der Summe der beiden       -einessenen    Durchmesser.     Mittelst        Eichuilb          kann    die richtige     Skaleneinteiluilg    für den       Zeiger    44 angebracht werden.  



  Weil die Punkte 36 und 3 7     uin    ungleiche.       .abstände    nach links verschoben sind,     näm-          lich    um     nz        bezw.        ny    mm, ist.     demzufolge          die.        Verbindungslinie    56-37 nicht zu sich       r_.lht    parallel     geblieben,    sondern hat sieh     um          einc@il        bestimmten        Winkel        bedrelit.     



  Aus der     Fib.    8     bebt    deutlich hervor, dass  der Sinus dieses     Winkels    gleich  
EMI0004.0086     
    ist. Die Linie     39-d5    ist um denselben Win  kel gedreht, und da     39-45-47-41    ein Pa  rallelogramm ist, so wird auch die Linie       41--47    sich um diesen     Winkel    gedreht     ha-          beit    und demzufolge auch der damit     verbuil-          deile    Zahnradsektor 49.

   Die     Drehung    des  
EMI0004.0096     
  
    Zahnradsektors <SEP> .19 <SEP> wird <SEP> mittelst <SEP> des <SEP> Treil,  riidellens <SEP> 50 <SEP> auf <SEP> den <SEP> Zeiger <SEP> 52 <SEP> übertra<I>t'</I>,-n.
<tb>  Die <SEP> Verschiebung <SEP> de; <SEP> Zeigers <SEP> 52 <SEP> längs <SEP> der
<tb>  Skala <SEP> 54 <SEP> ist <SEP> also <SEP> d <SEP> @@r <SEP> Drehung <SEP> des <SEP> Zahnrad  sektors <SEP> 49 <SEP> propol-tional. <SEP> Diese <SEP> Verschiebun\  ist <SEP> nur <SEP> abhängig <SEP> voll <SEP> dein <SEP> Ziert. <SEP> <B>-,y-x,</B> <SEP> also
<tb>  von <SEP> dem <SEP> Unterschied <SEP> m <SEP> wischen <SEP> den <SEP> Durch  messern <SEP> an <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Eikien <SEP> des <SEP> bemes  senen <SEP> Körpers <SEP> und <SEP> unaliliiingib <SEP> von <SEP> die;

  -ii
<tb>  Durchmessern <SEP> selbst. <SEP> Auch <SEP> hierbei <SEP> ist <SEP> es
<tb>  wieder <SEP> möglich, <SEP> fluroll <SEP> Ei:-huno- <SEP> die <SEP> S-'ala
<tb>  einzustellen.
<tb>  



  Durch <SEP> richtige <SEP> M'alil <SEP> der <SEP> Lii.n-@c-n <SEP> der
<tb>  Messhebel <SEP> 8 <SEP> und <SEP> 9, <SEP> dc,r <SEP> Arine <SEP> 28 <SEP> und <SEP> ?9, <SEP> des
<tb>  Abstandes <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Punkten <SEP> 36 <SEP> uncl <SEP> 37,
<tb>  des <SEP> Verhältnisses <SEP> der <SEP> Halbmesser <SEP> der <SEP> Sek  toren <SEP> und <SEP> Treibr:idclien <SEP> und <SEP> der <SEP> L;

  ingen
<tb>  der <SEP> Zeiger <SEP> kann <SEP> man <SEP> eine <SEP> praktische <SEP> 1)r@iucli  barekaleneülteilunj <SEP> herstellen. <SEP> Wenn <SEP> man
<tb>  will, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Durchmesserskala <SEP> 53 <SEP> nicht <SEP> bei
<tb>  Null <SEP> anfängt, <SEP> kann <SEP> man <SEP> dies <SEP> leicht <SEP> ändern,
<tb>  indem <SEP> man <SEP> dafür <SEP> Sorge <SEP> trübt, <SEP> dass <SEP> bei <SEP> dein
<tb>  kleinsten <SEP> Durchnies@_r, <SEP> welchen <SEP> man <SEP> zu <SEP> mes  sen <SEP> wünscht, <SEP> der <SEP> Zeiger, <SEP> weleher <SEP> die <SEP> mittlere
<tb>  Dicke <SEP> angibt, <SEP> sich <SEP> am <SEP> Beginn <SEP> der <SEP> Skala <SEP> be  findet, <SEP> und <SEP> indem <SEP> rnan <SEP> den <SEP> Anschlägen <SEP> der
<tb>  Messhebel <SEP> 8 <SEP> und <SEP> 9 <SEP> eine <SEP> solche <SEP> Stellun@11 <SEP> -ibt,

  
<tb>  dass <SEP> beim <SEP> Einlegen <SEP> des <SEP> Gegenstandes <SEP> von
<tb>  kleinstem <SEP> Durchmesser <SEP> zwischen <SEP> Druck <SEP> und
<tb>  Messliebel <SEP> diese <SEP> letzteren <SEP> gerade <SEP> von <SEP> den <SEP> An  schläben <SEP> entfernt <SEP> werden.
<tb>  



  Zur <SEP> Erläuterung <SEP> sei <SEP> darauf <SEP> hingewiesen,
<tb>  dass <SEP> die <SEP> Durchmesserskala <SEP> 53 <SEP> links <SEP> anfiini;t
<tb>  und <SEP> sich <SEP> über <SEP> das <SEP> -ganze <SEP> Feld <SEP> erstrec'':t. <SEP> Der
<tb>  Zeiger <SEP> 52, <SEP> welcher <SEP> den <SEP> Unterschied <SEP> der
<tb>  Durchmesser <SEP> an@@-ibt, <SEP> inuss <SEP> seine <SEP> Nulls cllung
<tb>  in <SEP> der <SEP> Mitte <SEP> haben, <SEP> weil <SEP> er <SEP> entweder <SEP> nach
<tb>  links <SEP> oder <SEP> nach <SEP> rechts <SEP> ausschlägt, <SEP> je <SEP> nach  dem <SEP> das <SEP> dickere <SEP> Ende <SEP> rechts <SEP> oder <SEP> links <SEP> Be  legen <SEP> ist.
<tb>  



  Es <SEP> ist <SEP> ersichtlich, <SEP> dass <SEP> mit <SEP> der <SEP> Vorrich  tung <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> Röhren <SEP> oder
<tb>  Stäbe <SEP> aus <SEP> anderem <SEP> Stoff <SEP> als <SEP> Glas <SEP> ebenso <SEP> gilt
<tb>  Beinessen <SEP> werden <SEP> können.

Claims (1)

  1. EMI0004.0097 PATEN <SEP> TAN <SEP> SPRüCIIE I. Verfahren zur Messung von röhren- und stabförmiben Körpern, dadurch gekenn- zeichnet, dass die beiden Enden des zu messenden Körpers zwischen beweg lichen Organen einer Vorrichtung gemes sen werden und die Bewegungen der Organe derart auf eine Anzeigevorrich tung übertragen werden, dass die Summe und die Differenz der Durchmesser der Körperenden gleichzeitig angezeigt wer den.
    1I. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch 'zwei bewegliche DTesshebel mit fester Nullstellung, deren von den gemessenen Durchmessern ab hängige Drehungen proportional auf zwei Punkte eines beweglichen Tüils über tragen werden, derart, dass diese Punkte sich bei den Messungen in nahezu glei cher Richtung bewegen, wobei die Bewe gung eines in der Mitte zwischen den beiden benannten Punkten galegenon Punktes, und die Winkeldrehung des be- weglichen Teils,
    welche bei ungleicher Verschiebung der beiden erstgenannten Punkte stattfindet; jede für sich auf eine Anzeigevorrichtung übertragen wird. UNTERANSPRüCHE I.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Messhebel mit zwei DrnclLh.ebeln zusammenarbei ten, welche bei jeder Messung in eine durch, feste Anschläge bestimmte End stellung geführt werden, so dass, wenn sich die Druckhebel in der Endstellung befinden, die Messhebel in der Nullstel lung stehen, während in der Ruhestel lung der Hebelpaare die beiden. durch diese Hebel gebildeten Messbaeken zum Einlegen der zu messenden Körper ge öffnet sind.
    \?. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil mit zwei drehbaren Zahnradsek toren in Verbindung steht, deren jeder mit einer Anzeigevorrichtung verseh.3n ist, derart, dass die Winkeldrehungen dieser Sektoren von der Verschiebung bezw. Drehung des beweglichen Teils ab hängig ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Winkel drehung des beweglichen Teils mittselt eines Hebelparallelogrammes propor tional auf einen der Anzeiger übertragen wird.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Winkeldre hung des beweglichen Teils mittelst eines Parallelo.grammes durch Vermitt lung eines Zahngetriebes proportional auf einen der Anzeiger übertragen wird.
CH105509D 1922-04-08 1923-03-27 Verfahren und Vorrichtung zur Messung von röhren- und stabförmigen Körpern. CH105509A (de)

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