CH105520A - Schreibvorrichtung an periodisch registrierenden Apparaten, insbesondere solchen elektrischer Art. - Google Patents

Schreibvorrichtung an periodisch registrierenden Apparaten, insbesondere solchen elektrischer Art.

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CH105520A
CH105520A CH105520DA CH105520A CH 105520 A CH105520 A CH 105520A CH 105520D A CH105520D A CH 105520DA CH 105520 A CH105520 A CH 105520A
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/04Arrangements for displaying electric variables or waveforms for producing permanent records
    • G01R13/08Electromechanical recording systems using a mechanical direct-writing method

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Description


  Schreibvorrichtung an periodisch registrierenden Apparaten, insbesondere solchen  elektrischer Art.    Die bekannten Schreibvorrichtungen an  periodisch registrierenden Apparaten, ins  besondere solchen elektrischer Art, bei denen  die Registrierung in Form von die Ordinaten  der Registrierkurve andeutenden Linien auf  Papierstreifen erfolgt, haben alle den Nach  teil, dass das Schreiborgan, welches die Linien  erzeugt, viel Kraft zu seiner Betätigung er  fordert und daher den Apparat stark be  lastet.

   Man hat diese Art Apparate zwar in  neuester Zeit wesentlich dadurch verbessert,  dass man wenigstens die     Schreibbewegung     des     Schreiborganes    durch eine besondere,  von der eigentlichen     Kraftquelle    der     Re-          gistriervorrichtung    unabhängige Kraft be  wirken lässt; jedoch sind diese Apparate in  ihrem Zusammenbau immer noch verwickelt,  da sie verhältnismässig viele Einzelteile auf  weisen.  



  Vorliegende Erfindung bezieht sich nun  auf eine Schreibvorrichtung der eingangs  erwähnten Art, die auf einem Prinzip be  ruht, das eine wesentlich einfachere Aus  gestaltung der ganzen Apparatur gestattet  und durch welches eine grösstmögliche Ent-         lastung    der eigentlichen Kraftquelle der  Apparatur, erreicht wird. Gemäss der Er  findung werden die Linien durch momen  tanes Pressen des Papierstreifens und einer  kopierenden Zwischenlage zwischen einem  nach Massgabe des Verbrauches rotierenden  Drehkörper und einem     linealartigen    Körper  durch eine jeweils am Schluss der Registrier  perio,den erfolgende Bewegung .des letzteren  gegen den Drehkörper hin erzeugt.  



  Die     Zeichnung    zeigt mehrere Ausfüh  rungsbeispiele in     schematisch-schaubildlicher     Darstellung.     Fig.    1 veranschaulicht ein erstes  Ausführungsbeispiel, zu dem die     Fig.    2 eine  Detailvariante zeigt; die     Fig.    3 stellt ein  zweites Ausführungsbeispiel dar.  



  Bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist  1 eine Walze, von deren Umfangsfläche ein  Teil. durch eine Absetzung eine erhöhte,  nach einer     Schraubenlinie    gewundene Ober  fläche 2 bildet. Die Walze 1 sitzt mit der  Achse des Planetenrades 3 eines Differential  getriebes 3, 4, 5 auf einer Welle 6 fest,  auf welcher noch eine Skalenscheibe 7     be-          festigt    ist. 8 ist eine zweite Skalenscheibe,      welche lose auf der Welle 6 sitzt und unter  der Wirkung einer Bremsfeder 9 steht.  Durch eine ortsfeste Brille 10 kann die An  zeige der beiden Skalenscheiben 7, 8 ab  gelesen werden, wobei für die genaue Ab  lesung des Wertes an der feiner unterteilten  Skala der Scheibe 8 in der betreffenden Öff  nung der Brille 10 ein Faden oder Draht 11  vorgesehen ist.  



  Das Sonnenrad 5 des Differentialgetriebes  3, 4, 5 steht über eine Welle 12, auf der  eine durch eine Feder 13 gebildete Reibungs  kupplung angeordnet ist, mit der Trieb  scheibe 14 des Triebsystemes des Apparates  in Verbindung. Das     Sonnenrad    4 ist über  ein Vorgelege 15 mit einer besonderen Kraft  quelle verbunden, welche Kraftquelle auf  der Zeichnung nicht dargestellt ist und  welche beispielsweise ein Elektromotor sein  kann. Mit dieser Kraftquelle steht eine  Welle 16 in Verbindung, auf welcher eine  Kurbel 17 sitzt. An dieser Kurbel 17 ist  eine Stange 18 angelenkt, welche an einer  zwei Schwinghebel 19     miteinander    verbinden  den Traverse 20 angreift.

   Zwischen den  Schwinghebeln 19 ist ein linealartiger Kör  per 21 befestigt, welcher sich über die ganze  Länge der Walze 1 erstreckt und mit einer  Längskante 21' gegen die Walze 1 gerichtet  ist. An den Schwinghebeln 19 sind Rollen  22 gelagert, über die ein endloses Farbband  23 gespannt ist. Ein Trum dieses Farb  bandes 23 liegt dicht vor der Längskante  21', zwischen welchem Trum und der Walze  1 ein Papierstreifen 24 hindurch bewegt  wird.  



  Zu Beginn einer Registrierperiode liegt  der Anfang der Oberfläche 2 der Walze 1  der Längskante 21' des linealartigen Kör  pers 21 gegenüber (Fig. 1), wobei dieser  Körper 21 von der Walze 1 weggeschwungen  ist. Der Papierstreifen 24 befindet sich vor  zugsweise in kurzer Entfernung von der  Oberfläehe 2 der Walze 1. Das Vorgelege 15  und die Welle 16 befinden sich in Ruhe,  während die Walze 1 von der Triebscheibe  14 des Triebsystemes des Apparates unter  Vermittlung des sich an dem Sonnenrad 4    abwälzenden Planetenrades 3 je nach Mass  gabe des Energieverbrauches in Richtung  des Pfeils 25 gedreht wird. Hierbei bewegt  sich auch die Skalenscheibe 7 und nimmt  mittelst eines auf der Zeichnung nicht ge  zeigten Anschlages die Skalenscheibe 8 mit,  sofern dieselbe vorher auf 0 stand.

   Am Ende  der Registrierperiode wird automatisch von  einer Schaltuhr aus die besondere Kraft  quelle eingeschaltet, und diese setzt zuerst  die Welle 16 in Bewegung, welche unter  Vermittlung der     Kurbel    17 und der     Stange     18 den linealartigen Körper 21 gegen die  Walze 1 hin bewegt.

   Hierdurch werden der  Papierstreifen 24 und das genannte Trum  des Farbbandes momentan     zwischen    der  Längskante 21' des linealartigen Körpers 21  und der Oberfläche 2 der Walze 1 gepresst,  und auf dem Papierstreifen 24 wird eine  Linie abgedrückt, welche der im Moment des  Anpressens der Längskante 21' gegenüber  liegenden     Ausdehnung    der Oberfläche 2 in  horizontaler Richtung     entspricht.    Nachdem  der linealartige Körper 21 in seine Ruhe  stellung zurückgekehrt ist, oder auch schon       w        ,

  i        'hrend        dieser        Bewegung        tn        wird        durch        die     besondere Kraftquelle das     Vorgelege    15 ein  geschaltet, und dieses dreht das Sonnenrad 4  in der Richtung des Pfeils 26, und zwar mit  grösserer Geschwindigkeit als die Trieb  scheibe 14, die immer noch auf das Sonnen  rad 5 wirkt, das letztere dreht, so dass sieh  das Planetenrad 3 in der entgegengesetzten  Richtung wie vorher abwälzt, und die Walze 1.  rückwärts dreht.

   In ihrer Ruhestellung       (Fig.    1) angelangt, wird die Walze 1 durch  einen in der Zeichnung nicht dargestellten  Anschlag arretiert.     während    das     Vorgelege     15 noch kurze Zeit weiter läuft. Während  dieser Zeit dreht sich das Sonnenrad 5 mit.  grösserer Geschwindigkeit, als es von der  Triebscheibe 14 angetrieben wird, so     dass    die  durch die Feder 13 gebildete     Reibun9s-          hupplung    zur Wirkung kommt. Diese Kupp  lung macht auch beim     Rückwärtsdrehen    der  Walze 1 eventuell auftretende Reaktions  wirkungen auf die Triebscheibe 14 unschäd  lich.

        Mit der Walze 1 dreht sich auch die  Skalenscheibe 7 rückwärts in ihre Null  stellung, während die Skalenscheibe 8, durch  die Bremsfeder 9 gehalten, in der     Stellung          verbleibt,    in die sie vorher durch die Ska  lenscheibe 7 gebracht wurde. Die Skalen  scheibe 7 zeigt dementsprechend den je  weiligen augenblicklichen Verbrauch an,  während die     Skalenscheibe    8 das höchste er  reichte Maximum aller vorangegangenen  Registrierperioden angibt.  



  Die Weiterschaltung des Papierstreifens  24 kann auf beliebige, bekannte Art er  folgen; sie kann kontinuierlich oder ruck  weise sein und kann sowohl von dem  die besondere Kraftquelle steuernden Uhr  werk, als auch von dieser Kraftquelle selbst  erfolgen. Auch die Weiterschaltung des  Farbbandes 23 kann beliebig sein; sie könnte  kontinuierlich sein und von dem Uhrwerk  aus erfolgen; sie kann jedoch auch temporär  sein und beispielsweise von der besonderen  Kraftquelle aus erfolgen.  



  Das Farbband kann auch, wie die Fig. 2  zeigt, mit Hilfe einer Klinke 27 weiter  geschaltet werden. Diese Klinke 27 ist um       einen    ortsfesten Bolzen 28 drehbar, wird  unter dem Einfluss einer Feder 29 an einen  Anschlag 30 gedrückt und weist an ihrem  freien Ende eine schräge Anlauffläche 31  auf. An der Rolle 22, über welche das Farb  band 23 geführt ist, ist ein Schaltrad 32 be  festigt. Wird der linealartige Körper 21  gegen die Walze 1 hin geschwungen, so  gleitet die Klinke 2 7 mittelst der Anlauf  fläche 31 über das Schaltrad 32 hinweg,  während sie beim Wegschwingen des Kör  pers 21 von der Walze 1 in das Schaltrad 32  eingreift und dieses mit der Rolle 22 und  dem Farbband 23 weiterschaltet.

      Die Rückwärtsbewegung der Walze 1  kann auch von der     Schwingbewegung    des  linealartigen Körpers 21 abgeleitet werden.  Ein solches Ausführungsbeispiel zeigt die  Fig. 3. Hierbei ist der Antrieb des lineal  artigen Körpers 21 gleich ausgebildet wie  beim ersten Ausführungsbeispiel, der An.    trieb der Walze 1 von der besonderen Kraft  quelle dagegen kommt in Wegfall und da  mit auch das Differentialgetriebe. Auf der  Achse 6 der Walze 1 sitzt lose ein Zahn  kolben 33, sowie eine Scheibe 34 einer Stift  kupplung 34, 35, deren Scheibe 35 mit einer  hier nicht dargestellten Skalenscheibe ver  bunden ist. Die Achse 6 hat einen Flansch  36 und eine Feder 37, die sich einerseits  gegen den Zahnkolben 33, anderseits gegen  Scheibe 34 stützt; sie bildet eine Kupplung  zwischen der Walze 1, dem Zahnkolben 33  und der Kupplung 34, 35.

   An dem einen  der Schwinghebel 19 ist ein Hebel 38 an  gelenkt, dessen gegen den Zahnkolben 33  hin ragendes Ende zu einem Zahnsegment 39  ausgebildet ist. Das andere Ende des Hebels  38 weist einen Anschlagstift 40 und eine  Klinke 41 auf. Die Klinke 41 wirkt ausser  mit dem Anschlagstift 40 noch mit einer  ortsfesten Gleitbahn 42 zusammen, welche  nach einem ihrer Entfernung von der Dreh  achse der Schwinghebel 19 entsprechenden  Radius     gekrümmt    ist. Eine Zugfeder 43  sucht das Zahnsegment 39 immer nach oben  zu drücken.  



  Am Ende jeder     Registrierperio,de    wird,  wie bei dem zuerst     beschriebenen.    Ausfüh  rungsbeispiel, der     linealartige    Körper 21 ge  gen die Walze 1 bewegt, um mittelst der  kopierenden Zwischenlage und dem Papier  streifen, welche beiden Teile hier nicht dar  gestellt sind, die zu registrierende Linie zu  erzeugen. Im Anfang dieser Bewegung stösst  die Klinke 41 gegen die Stirnkante der Gleit  bahn 42 und gleitet, da sie durch den     An-          schlägstift    40 am Ausschwenken verhindert  wird, auf die Gleitbahn 42 hinauf und an  derselben entlang. Hierdurch wird das Zahn  segment 39 nach unten gedrückt und unter  dem Zahnkolben 33     durchbewegt,    ohne mit  diesem in Eingriff zu kommen.

   Am Ende  der Schwingbewegung des     linealartigen    Kör  pers 21 gegen die Walze 1 hin gleitet die  Klinke 41. von der Gleitbahn 42 hinunter,  und die Feder 43 bringt das Zahnsegment  39 mit dem Zahnkolben     33    in Eingriff, so       dass    bei der     nun-    folgenden Rückwärtsbewe-           gung    des Körpers 21 der Zahnkolben 33 in  entgegengesetzter Richtung wie vorher ge  dreht wird und die Walze 1 in ihre Null  stellung zurückdreht. Bei dieser Rückwärts  bewegung wird die Klinke 41 lose auf der  Gleitbahn 42 liegend über letztere ge  schleppt. Die Walze 1 kommt in ihre durch  einen nicht dargestellten Anschlag fixierte  Nullstellung, bevor das Zahnsegment 39 und  der Zahnkolben 33 ausser Eingriff vonein  ander kommen.

   Sobald dies eintritt, schleift  der Zahnkolben 33 zufolge seiner Feder  kupplung 37 auf der Achse 6 und an  der Walze 1. Die Federkupplung 37 nimmt  auch die mit der Scheibe 35 verbundene  Skalenscheibe nicht mehr mit, sobald diese  bei der beschriebenen Rückwärtsbewegung  in ihre ebenfalls fixierte Nullstellung ge  langt. Auf die Triebscheibe des Trieb  systems des Apparates bleibt die Rückwärts  bewegung der Walze 1 ohne nachteiligen  Einfluss, da, ähnlich wie beim ersten Aus  führungsbeispiel, zwischen der Walze 1 und  der Triebscheibe eine Reibungskupplung an  geordnet ist.  



  Bei dem     letztbeschriebenen    Ausführungs  beispiel hat die die Absetzung 2' bildende  Oberfläche der Walze 1 in Richtung des  Walzenumfanges nur geringe Ausdehnung,  so dass sich diese Absetzung wie ein schmales  Band schraubenförmig um die Walze herum  zieht. Die auf dem Papierstreifen erzeugten  einzelnen Linien reichen in diesem Falle  nicht, wie beim ersten Ausführungsbeispiel,  von     einer    den Nullpunkt darstellenden  Grundlinie aus bis zu dem Maximum der  jenigen Periode, deren Registrierung sie dar  stellen, sondern die Linien sind alle gleich  lang und ergeben auf dem Papierstreifen ein  bandartiges Bild.  



  Der durch die Walze 1 dargestellte Dreh  körper könnte auch andere als walzenförmige  Gestalt haben; er könnte zum Beispiel durch  eine Lasche von rechteckigem Querschnitt       gebildet        sein,    die um ihre Längsmittellinie  verdreht und um dieselbe drehbar ist, wo  bei die schmalen Längsflächen der Lasche  der Absetzung 2' gemäss Fig. 3 entspre-         chende    Oberflächen bilden, von denen eine  mit dem     linealartigen    Körper     \31    zusammen  wirkt.  



  An Stelle eines Farbbandes könnte auch  eine aus Papier gebildete kopierende Zwi  schenlage vorgesehen sein, die sich über die  ganze Breite des Papierstreifens, auf dem  die Linien erzeugt werden, erstreckt und mit  dem Papierstreifen in gleicher Richtung be  wegt wird.  



  Die Vorrichtung gemäss der     Erfindung     hat die Vorteile, dass für den von der Trieb  scheibe des Triebsystems des Apparates her  erfolgenden Antrieb des für die Aufzeich  nung der Linien auf dem Papierstreifen ent  sprechend dein Verbrauch massgebenden  Mittels der denkbar geringste Kraftaufwand  erforderlich ist, indem dieses Mittel ein Dreh  körper ist, bei dessen Antrieb nur die Lager  reibung zu überwinden ist, und dass die ganze  Vorrichtung aus wenig Einzelteilen besteht.  



  Um einen leichtlaufenden und     doeh    gegen  einen hohen Druck beim Pressen des     lineal-          a.rtigen    Körpers widerstandsfähigen Dreh  körper zu erzielen,     können    eine federnde La  gerung, sowie feste     Widerlager    für denselben  vorgesehen sein, derart, dass beim Rotieren  des Drehkörpers dieser von den     Widerlagern     abgehoben ist und beim Pressen des     lineal-          artigen    Körper; gegen ihn gegen die Wider  lager gedrückt wird.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCII Schreibvorrichtung an periodisch regi strierenden Apparaten, insbesondere solchen elektrischer Art, bei welchen die Registrie rung in Form von die Ordinaten der Re- gistrierkurvc andeutenden Linien auf Papier streifen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass. die Linien durch momentanes Pressen des Papierstreifens und einer kopierenden Zwischenlage zwischen einem nach Massgabe des Verbrauches rotierenden Drehkörper und einem linealartigen Körper durch eine jeweils am Schluss der Registrierperioden erfolgende Bewegung des letzteren gegen den Körper hin erzeugt werden.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Schreibvorrichtung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der linealartige Körper von. einer besonderen, von der eigentlichen, den Drehkörper treibenden Kraftquelle des Registrierapparates unabhängigen Kraftquelle betätigt wird, welche Kraft quelle von einer Zeitschalteinrichtung entsprechend den Registrierperioden ge steuert wird. 2.
    Schreibvorrichtung nach dem Patentan spruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die besondere Kraft quelle zusammen mit der eigentlichen Kraftquelle des Registrierapparates über ein Differentialgetriebe auch mit dem Drehkörper in Wirkungsverbindung steht, derart, dass sie am Ende jeder Re- gistrierperiode das Zurückbringen des Drehkörpers in die Nullstellung be wirkt. 3. Schreibvorrichtung nach dem Patent anspruch und dem Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Zurück bringen des Drehkörpers in die Null stellung durch die Wegbewegung des linealartigen Körpers von denn Dreh körper bewirkt wird. 4.
    Schreibvorrichtung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehkörper eine nach einer Schrau benlinie gewundene, einen Ausschnitt einer zylindrischen Mantelfläche dar stellende Oberfläche aufweist. 5. Schreibvorrichtung nach dem Patent anspruch und dem Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Dreh körper eine Walze ist, von der ein Teil des Umfanges durch eine Absetzung die nach einer Schraubenlinie gewundene Oberfläche darstellt. 6. Schreibvorrichtung nach dem Patent anspruch und dem Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Drehkör per durch einen laschenartigen, um seine Längsmittellinie verdrehten und um die- selbe drehbaren Teil gebildet ist, und eine der schmalen Längsflächen des selben die nach einer Schraubenlinie ge wundene Oberfläche darstellt. 7.
    Schreibvorrichtung nach dem Patent anspruch und dem Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der lineal- artige Körper mit einer schneidenartigen Kante gegen den Drehkörper hin ragt und an Schwinghebeln sitzt, mittelst denen er von der besonderen Kraftquelle aus angetrieben ist.
    B. Schreibvorrichtung nach dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 1, 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Schwinghebel ein Zahn- segment angelenkt ist, das mit einem mit dem Drehkörper durch eine Rei bungskupplung verbundenen Zahnkolben in Wirkungsverbindung steht und von einer Klinkeinrichtung so gesteuert wird, .dass es beim Bewegen des linealartigen Körpers gegen den Drehkörper hin un ter dem Zahnkolben hindurchbewegt wird, ohne mit demselben in Eingriff zu kommen,
    während es bei der Weg bewegung des linealartigen Körpers von dem Drehkörper in Eingriff mit dem Zahnkolben kommt und den Drehkörper in die Nullstellung zurückdreht. 9. Schreibvorrichtung nach -dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die kopierende Zwischenlage ein endloses, über Rollen geführtes Farbband ist, welche Rollen an den den linealartigen Körper tragenden Schwinghebeln ge lagert sind. 10.
    Schreibvorrichtung nach dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 1, 7 und 9, gekennzeichnet durch eine Schaltvorrichtung, welche das endlose Farbband beim Wegbewegen des lineal- artigen Körpers von .dem Drehkörper weiterschaltet.
CH105520D 1923-08-28 1923-08-28 Schreibvorrichtung an periodisch registrierenden Apparaten, insbesondere solchen elektrischer Art. CH105520A (de)

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