CH105537A - Zufuhreinrichtung an Schraubengewindefräsmaschinen. - Google Patents
Zufuhreinrichtung an Schraubengewindefräsmaschinen.Info
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- B65G47/02—Devices for feeding articles or materials to conveyors
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Description
Zufuhreinrichtung an Schraubengewindefräsmaschinen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Zufuhreinrichtung an Schraubengewindefräs- maschinen, welche mit einem rotierenden Ma terialbehälter, einer die Presslinge aus diesem entnehmenden Schwinggabel und einem die selben aufspeichernden Magazin versehen ist.
Gemäss der Erfindung erfolgt der Antrieb der Schwinggabel vermittelst einer Antriebs stange und eines Kurbeltriebes von der An triebswelle des Materialbehälters aus, wobei ein die Antriebsstange betätigender Kurbel zapfen in einen Schlitz derselben eingreift, zum Zwecke, bei gefülltem Magazin ein vor übergehendes Aussetzen der Schwinggabel bewegung zu bewirken. Ferner führt die Schwinggabel in der Zeiteinheit bedeutend weniger Bewegungen aus als die Maschine Umdrehungen, zum Zwecke, ein Fortschleu dern der Presslinge zu verhindern.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 ein Teilstück einer Gewindefräs- maschine mit der Zufuhreinrichtung in An sicht, Fig. 2 eine Ansicht senkrecht zu jener in Fig. 1; Fig. 3 ist eine Draufsicht, und Fig. 4 eine Seitenansicht der Zufuhrein- richtung mit der Schwinggabel in Arbeits stellung.
In der Zeichnung sind sämtliche für das Verständnis der Erfindung nicht unbedingt erforderlichen Teile der Gewindefräsmaschine weggelassen.
In den Armen 2 und 3 am Maschinen ständer 1 ist die vertikale Antriebswelle 4 des rotierenden Materialbehälters 5 gelagert, auf welche letzterer aufgesetzt ist. Ihren Antrieb erhält diese Welle 4 von einem Schneckengetriebe, dessen Schneckenwelle von der nicht gezeichneten Hauptantriebswelle der Maschine aus gedreht wird, und zwar in Fig. 2 von vorn gesehen entgegengesetzt dem Uhrzeigerdrehsinn. Seitlich von diesem Ma terialbehälter ist das Magazin an einem Arm 6 des Maschinenständers befestigt. Dasselbe besteht aus zwei Seitenwänden 7 von ge bogener, gegen den Materialbehälter hin weisender Form und einer Rückenabschluss- leiste B.
Hinter dem Magazin ist der Zu bringer 9 angelenkt, welcher das Magazin unten umfafät und dazu dient, die unten aus demselben austretenden Presslinge p zu er fassen und an dieBearbeitungsstelle zu bringen. Diese Einrichtung hat mit der Erfindung nichts zu tun, so dass sich eine genaue Beschreibung derselben erübrigt. An der hintern Seiten wand des Magazins sitzt ein Auge 10, in welchem vermittelst eines U-förmigen Trag stückes 11 die Schwinggabel 12 gelagert ist.
Zum Antrieb der Schwinggabel dient ein am Arm 3 gelagertes Winkelrad 13', welches mit einem auf der Behälterwelle 4 aufgesetzten Winkelrad 1313 in Eingriff steht und mittelst eines exzentrisch angeordneten Zapfens 14 eine Kurbelstange 15 betätigt. Diese greift an einer am Maschinenständer gelagerten Kurbel 16 an, auf deren Achse mittelst Spannschraube ,eine Kurbel 17 aufgesetzt ist.
Diese Kurbel 17 greift mit einem Zapfen 18 in einem Schlitz 20 der Antriebsstange 19 ein, die an der Schwinggabel 12 angelenkt ist. Wenn die Schwinggabel 12 in ihrer obersten Stellung ist, kann der Kurbel zapfen 18 im Schlitz 20 spielen, wobei die Antriebsstange sich nur um den Zapfen der Schwinggabel etwas dreht.
Infolge verschiedener nur zum Teil ge zeichneter Übersetzungen zwischen der Haupt antriebswelle der Maschine und der Behälter welle wird deren Umdrehungszahl bedeutend reduziert, so dass die Schwinggabel eine be deutend geringere Anzahl Bewegungen in der Zeiteinheit als die Maschine Touren macht. Dadurch wird eine allzu rasche Schwinggabel bewegung, durch welche die Presslinge fort geschleudert würden, vermieden.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Im Betriebe dreht sich der mit Presslingen gefüllte Maschinenbehälter 5 in dem in Fig. 1 durch einen Pfeil angedeuteten Sinne der darin schleifenden Schwinggabel entgegen, welche periodisch durch den beschriebenen Antriebsmechanismus nach oben in die in Fig. 1 gezeichnete Lage verschwenkt wird und jeweils einige Presslinge ergreift, welche mit ihrem Kopf zwischen den beiden Zinken hängend an diesen abwärts ins Magazin gleiten, wo sie.
sieh in einer Reihe überein ander legen, wobei die Köpfe zwischen der Rückenabschlussleiste und den Rändern der Sei tenwände des Magazins geführt sind. Der Deutlichkeit halber ist nur ein einziger Press- ling p am Grunde des Magazins in Fig. 1 eingezeichnet. Diese Bewegung der Schwing gabel kann nun so lange vor sich gehen, bis das Magazin mit Presslingen bis oben ange füllt ist.
Dann klemmt die Schwinggabel 12 zwischen den Rändern ihres -Unterteils und der Rückenabschlussleiste die Köpfe der ober sten Presslinge ein, wie dies in Fig. 1 dar gestellt ist, und kann sich infolgedessen nicht mehr senken, sondern verharrt in ihrer er hobenen Lage, bis genügend Presslinge durch den Zubringer aus dem Magazin entnommen worden sind. Der Antriebsmechanismus dreht sich hierbei weiter und während dieser Zeit spielt der Zapfen 18 im Schlitz 20 der An triebsstange 19, indem letztere hierbei eine geringe Schwenkbewegung um ihren obern Gelenkzapfen ausführt.
Sobald die hemmen den Presslinge nach unten gerutscht sind, senkt sich die Schwinggabel unter Wirkung ihres Eigengewichtes wieder nach unten und beginnt wieder ihre Zuführungstätigkeit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zufuhreinrichtung an Schraubengewinde fräsmaschinen niit einem rotierenden Material behälter, einer die Presslinge aus diesem ent- nehinenden Schwinggabel und einem dieselben aufspeichernden Magazin, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schwinggabel vermittelst einer Antriebsstange und eines Kurbeltriebes von der Antriebswelle des 3laterialbeliälters aus erfolgt,wobei ein die Antriebsstange be tätigender Kurbelzapfen in einen Schlitz der selben eingreift, zum Zwecke, bei gefülltem Magazin ein vorübergehendes Aussetzen der Schwinggabelbewegung zu bewirken, und ferner gekennzeichnet dadurch, dass die Schwinggabel in der Zeiteinheit bedeutend weniger Bewegungen ausführt, als die Touren- zahl der Maschine beträgt zum Zwecke, ein Fortschleudern der Prehlinge zu verhindern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH105537T | 1923-07-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH105537A true CH105537A (de) | 1924-07-01 |
Family
ID=4364432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH105537D CH105537A (de) | 1923-07-26 | 1923-07-26 | Zufuhreinrichtung an Schraubengewindefräsmaschinen. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH105537A (de) |
| DE (1) | DE429249C (de) |
| FR (1) | FR583871A (de) |
-
1923
- 1923-07-26 CH CH105537D patent/CH105537A/de unknown
-
1924
- 1924-06-12 DE DEA42437D patent/DE429249C/de not_active Expired
- 1924-07-21 FR FR583871D patent/FR583871A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE429249C (de) | 1926-05-21 |
| FR583871A (fr) | 1925-01-23 |
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