CH105553A - Gliederkette. - Google Patents

Gliederkette.

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CH105553A
CH105553A CH105553DA CH105553A CH 105553 A CH105553 A CH 105553A CH 105553D A CH105553D A CH 105553DA CH 105553 A CH105553 A CH 105553A
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CH
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link chain
box
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friction
bearing surfaces
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Inventor
Bolle Hermann
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Bolle Hermann
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G5/00V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
    • F16G5/16V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts
    • F16G5/18V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts in the form of links

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description


  Gliederkette.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Glie  derkette jener Art, bei welcher     kastena.rtige     Metallglieder     .durch    Metallaschen     verbunden     sind und zum Festhalten von Reibungskör  pern     zwischen    Gliederkette und Riemen  scheibe oder dergleichen dienen.

   Mit der Er  findung soll hauptsächlich bezweckt werden,  den     Reibungskörper    bei Druck- und Zugbe  anspruchungen .auf dem     Rade,    der Scheibe  oder dergleichen mittelst der     Halteflanschen     der kastenartigen     Metallglieder        stets    gleich  mässig verteilt eingespannt zu erhalten und  auch gegen innere und äussere seitliche Ver  schiebung oder     Verrutschung    durch als Ab  stands- oder Distanzhalter wirkende Halte  vorrichtung zu sichern.  



  Diesem Zwecke entsprechend sind nach  der Erfindung die Einzelglieder der Kette  aus einem einzigen Metallstück derart gebo  gen, dass an jedem     Metallgliede    zwei     wagrecht          verlaufende    Druck- und Auflageflächen ent  standen sind, die dem Reibungskörper eine  glatte Bahn sichern, wobei beiderseitig     dieser     Bahn Seitenflanschen vorgesehen sind, die im  Verein mit dornartigen, als Distanzhalter  wirkenden     Haltevorrichtungen    ein gabelarti-    ges     Führungs-    und Haltesystem     verkörpern     und somit .ein Verschieben oder Verrutschen  des Reibungskörpers in der     Querrichtung    ver  hindern,

   während dieselben     dornartigen    Hal  tevorrichtungen gleichzeitig :auch eine in der  Längsrichtung der     Gliederkette    mögliche Ver  schiebung verhindern. Es     tritt    hier ein kom  biniertes     Führungs-    und Haltesystem in die       Erscheinung,    das     eine    völlig .gleichmässige  und glatte Leistung der neuen Gliederkette  sichert.  



  Ferner     ]rann    zwischen den beiden     Druck-          und        Auflagerflächen    ein Zwischenraum vor  handen sein, der bei Aufbringung der Glie  derkette auf     balligen    Riemenscheiben eine ge  wisse Wölbung     bezw.    ein     Anpassen-    des Rei  hungskörpers zulässt, ohne     dass    ein seitliches  oder in der     Längsrichtung        erfolgendes    Ver  rutschen .oder Verschieben stattfinden kann.  



  Ausserdem können behufs selbsttätiger  Einstellung des jede schädliche     Beausp.ru-          chung    der     Reibungskärger    ausschaltenden  Neigungswinkels zwischen je zwei kasten  artigen Gliedern der Kette, und ,zwar     an    den  Seitenflächen der Druck-     bezw.        Auflagerflä-          chen    der     Kettenglieder        Abschrägungen    an-      geordnet sein. Endlich können zwischen den  Druck-     bezw.        Aufla;gerflächen    der Kasten  glieder und diesen selbst Ausschnitte vorge  sehen sein.  



  Die neue Gliederkette ist zweckmässiger  weise im Innern der Kastenglieder mit     @an     sich bekannten Schmierpolstern versehen, die  durch die die Glieder und Verbindungslaschen  zusammenschliessenden     Gelenkzapfen    ortsfest       gehalten    werden.  



  Die Erfindung ist in der     beigefügten          Zeichnung        beispielsweise        veranschaulicht,     und zwar zeigt:       Fig.    1 die Seitenansicht einer Ausfüh  rungsform der Gliederkette mit der Anord  nung von     Einzelreibungskörpern,          Fig.    2 einen Querschnitt durch ein Na  stenglied mit fortgelassener     Schmierpackung,          Fig.    3 die Seitenansicht einer weiteren  Ausführungsform der Gliederkette mit zu  sammenhängendem, sämtliche Glieder verbin  denden Reibungskörper;

         Fig.    4 einen Querschnitt durch ein     Ka-          sien;glied    der     Fig.    3,       Fig.    5 einen Längsschnitt durch zwei Ka  stenglieder mit der Laschen- und Gelenk  bolzen-, sowie der     Schmierpolsteranordnung,          Fig.    6 eine Seitenansicht einer auf eine  Riemenscheibe     aufgelegten,    die entstehenden  Neigungswinkel andeutenden     Gliederkette     nach     Fig.    3.  



  Wie aus den Figuren der Zeichnung er  sichtlich, ist gemäss der Erfindung in der Art  und Weise vorgegangen worden,     da.ss;    das  Glied aus dem Kasten     a    besteht, welcher den  Hohlraum b bildet und die beiden Druck- und       Auflagerfläcllen        c,    c dadurch erhält, dass die  untern     Xastenseitenw        ä.nde    b', b\     -winklig    ab  gebogen sind. Zwischen diesen     wagrecht    ab  gebogenen     Auflagerflächen    c, c befindet sich  ein Zwischenraum x.

   An diesen Druck- und       Auflagerflächen    c, c für den oder die Rei  bungskörper     lz    sind die     angebogenen    Seiten  flanschen<I>d, d</I> vorgesehen. In den Seitenwän  den b', b\ des den Hohlraum b bildenden Ka  stens     a    sind die Gelenkbolzen e angeordnet,  um welche sich die Laschen f bewegen kön  nen.

   Der     innere,    von den Köpfen f' der La-    suchen f freigelassene Hohlraum     im    Kasten       a    wird in jedem     Gliede    von dem Schmierpol  ster g     (Fig.    4 und 5) ausgefüllt, so     da.ss        bei     Bewegung der ,abgerundeten Laschenköpfe f  gegen das Schmierpolster g eine selbsttätige  Schmierung der Laschenaugen f\ und deren  Gelenkbolzen e stattfindet.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten Glieder  kette bestehen die Reibungskörper     h    aus Ein  zelkörpern, die, jeder für sich, in jedes Ka  stenglied a eingebracht und zweckmässig  darin - beispielsweise     auslösbar    oder aus  wechselbar - gehalten werden. Die hierzu  dienlichen Halte- und Befestigungsvorrich  tungen können, wie in     Fig.    2 und 4 ange  deutet, vorzugsweise aus dornartigen Spitzen       i,,    i, oder auch aus Schrauben, Nieten     odr@r     dergleichen, bestehen.

   Dieselben     verhüten    ein  Verschieben oder Verrutschen des Reibungs  körpers in jedem     Kastengliede    einerseits     io     der Querrichtung und anderseits in der  Längsrichtung, während die Seitenflanschen  <I>d, d</I> jedem derartigen Reibungskörper lt au  sserdem noch den erforderlichen seitlichen  Halt und eine feste Führung geben.  



  Die in     Fig.    3 dargestellte Ausführungs  form stimmt mit derjenigen in     Fig.    1 gezeig  ten     fast    überein, nur ist der     Reibungskörper          h,    hier als     durchgehender    Riemen aus Leder  oder dergleichen ausgebildet, welcher sämt  liche Kettenglieder jeder Gliederkette verbin  det, aber in den einzelnen Gliedern in ana  loger Weise gehalten und geführt wird.  



  In     Fig.    6 ist die Gliederkette nach     Fig.    3,       #    au aufgelegt,     da:rge-          f    ein-er Riemenscheibe  stellt. Hier ist ersichtlich, dass die einzelnen  Kastenglieder     c,        mittelst    ihrer Druck- und       Auflagerflächen        c,        c    den Reibungskörper,  hier den Riemen     li,    gleichmässig gegen die  Riemenscheibe     k    anpressen und ihn mit den       Seitenflanselien    d führen.

   Um nun die innern  Beanspruchungen zu beseitigen, die auftreten,  wenn ein dicker Leder- oder dergleichen Rie  men usw., um eine     Riemenscheibe    k von ge  ringem Durchmesser läuft, indem sich hier  bei die äussere Riemenschicht     nm    einen ge  wissen Betrag dehnen, die innere Riemen  schicht sich aber     um    einen     wesentlich    grösse-           ren    Betrag zusammendrücken muss, ist die  Ausbildung jedes Kastengliedes a beispiels  weise durch Wahl der Abmessungen der  Druck- und     Aufl:

  agerflächen    c, c im Verhält  nis zum Kasten a     (Fig.    1) oder durch Anord  nung von     Absührägungen    a'     (Fig.    3), sowie  durch den Abstand     f3    der Laschen. f vom       Gliede    a, oder endlich durch.

   die Lage der Ge  lenkbolzen e derart getroffen worden, dass  hier Zwischenräume l'     (Fig.    6) entstehen, so       class    ein Ausweichen des zusammengestauch  ten Riemens     h    usw., in die Zwischenräume     l'     erfolgen kann, wie dies bei l     bezw.    durch den  Pfeil angedeutet ist, wodurch die Biegsamkeit  und Beweglichkeit der     Gliederkette    sowohl  mit     durchgehenden    Reibungskörpern, als auch  mit zahlreichen Einzelkörpern     h.    unter Auf  rechterhaltung der Festigkeit wesentlich er  höht wird, wobei die ,

  auftretenden Umfangs  kräfte und Zugbeanspruchungen unter Ent  lastung des oder der Reibungskörper allein  von der Gliederkette aufgenommen werden.  Ist die Riemenscheibe billig, so kann eine  leichte Wölbung im Reibungskörper durch  die Anordnung des Zwischenraumes x zwi  schen den     beiden        -,vagrecht    verlaufenden Ruf  lagerflächen c, c, aufgenommen werden, ohne  dass ein     Verrutschen    oder Verschieben dessel  ben eintreten kann.  



  Die vorliegende Erfindung ist in der vor  hergehenden Beschreibung anhand beispiels  weiser     Ausführungsformen    gekennzeichnet  worden; es wird aber auch     ausdrücklich    dar  auf hingewiesen, dass die hier gewählten Be  zeichnungen nur im beschreibenden, nicht  etwa im beschränkenden Sinne gebraucht  worden sind, denn die Erfindung kann durch  Änderung der Abmessungen, durch Material  wahl und Zahlenvermehrung der Anordnun  gen wesentliche Abänderungen     erfahren,    ohne  den Geltungsbereich der vorliegenden Anmel  dung zu verlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gliederkette, bei der kastenartige Meta.11- glieder durch Metallaschen verbunden; sind, in welchen Metallgliedern Reibungskörper gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Einzelglied der Gliederkette aus einem einzigen Metallstück derart gebogen ist, dass zwei wa.grecht verlaufende Druck- und Auf lagerflä:
    chen entstanden sind, die dem jewei ligen Reibungskörper eine glatte Bahn sichern, wobei beiderseitig dieser Bahn Sei tenflanschen vorgesehen sind, die im Verein mit dornartigen, als Distanzhalter wirkenden Haltevorrichtungen ein gabelartiges Füh- rungs- und Haltesystem bilden und somit ein Verschieben oder Verrutschen des Reibungs körpers in der Querrichtung verhindern, wäh rend dieselben dornartigen Haltevorrichtun gen auch eine in der Längsrichtung der Glie derkette mögliche Verschiebung ausschliessen.
    UNTERANSPItü CHE 1. Gliederkette nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Auflagerflächen (c, c) ein Zwi schenraum (x) vorhanden ist, der bei Auf bringung der Gliederkette auf balli:ger. Riemenscheiben eine gewisse Wölbung bezw. ein Anpassen des Reibungskörpers zulässt. 2. Gliederkette nach Piatentaüspruch, da.
    durch gekennzeichnet, dass an den Seiten flanschen<I>(d, d)</I> der Druck- bezw. Ruf lagerflächen<I>(c, c)</I> der Kastenglieder<I>(a)</I> Abs,chrägungen (ä) und zwischen den Druck- bezw. Ruflagerflächen der Kasten glieder und diesen selbst Ausschnitte (c') vorgesehen sind. d. Gliederkette nasch Patentanspruch, mit in den Kastengliedern untergebrachten, zur Aufnahme von Schmiermaterial dienenden Polstern, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmierpolster (g) durch die die Kasten glieder und Verbindungslaschen zusam menschliessenden Gelenkzapfen (e) orts fest gehalten werden.
CH105553D 1923-09-12 1923-09-12 Gliederkette. CH105553A (de)

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