CH105585A - Wicklungsanordnung an Transformatoren für sehr hohe Spannungen. - Google Patents

Wicklungsanordnung an Transformatoren für sehr hohe Spannungen.

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CH105585A
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Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/18Rotary transformers

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Description


  Wicklungsanordnung an Transformatoren für sehr hohe Spannungen.    Bei Transformatoren ist es allgemein  üblich, die beiden Wicklungen (Ober- und       Unterspannungswicklung)    gemeinsam auf  ,dem nämlichen     Eisenkern    anzuordnen und  die Joche frei zu lassen. Diese Wicklungs  anordnung besitzt den Nachteil, dass eine  Reihenschaltung mehrerer Transformatoren  zur Erzeugung höherer Spannungen ent  weder nur durch Zwischenschaltung von  Hilfstransformatoren erfolgen kann, oder dass  bei einer bekannten Autotransformatoren  Schaltung auf einem oder zwei Schenkeln  ein erheblicher Teil der     Oberspannungswick-          lung    angezapft wird, der für die Spannungs  erhöhung teilweise verloren geht.

   Auf diese  Weise ergeben beispielsweise zwei     Trans-          formatoren,    von denen jeder für sich allein  eingeschaltet 300,000 Volt ergibt, in Reihen  schaltung verbunden nur noch eine Span  nung von etwa 500,000 statt 600,000 Volt.  



  Um die     erwähnten    Nachteile zu beheben,  werden gemäss der den Gegenstand der Er  findung bildenden Wicklungsanordnung an  Transformatoren für sehr hohe Spannungen  die     Oberspannungswicklungen    auf den Ker  nen, die     Unterspannungswicklungen    dagegen    auf den     Jochen    des     Transformator-Eisen-          körpers    angebracht.  



  Das gezeichnete Schema zeigt ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  in Anwendung an zwei in Serienschaltung  verbundenen     Transformatoren    I und     II.     Beide Transformatoren werden isoliert auf  gestellt. Die Mittelpunkte 1 der Hochspan  nungswicklungen 2 sind bei beiden Trans  formatoren in üblicher     Weise    mit ihren  Eisenkörpern 3 und den Schubwicklungen 4  verbunden, um die Spannungsdifferenz zwi  schen den Wicklungen 2 und den Eisen  körpern, einschliesslich die Wicklungen 4,  möglichst niedrig zu halten.

   Das eine Ende  der Hochspannungswicklung 2 von Trans  formator I ist an Erde gelegt, während das  andere Ende in gewöhnlicher Reihenschal  tung mit der     Oberspannungswicklung    2 vom  Transformator     II    verbunden ist. Auf dem  untern Joch des Transformators I ist die       Unterspannungswicklung    5 (primäre Er  regerwicklung), welche an der     Stromquelle    6  liegt, angebracht und mit einem Pol an Erde  gelegt.

   Auf dem     obern    Joch ist eine zweite       Unterspannungswicklung    7 (sekundäre Er-           regerwicl@lung)        eingesstzt,    welche mit der  primären Erregerwicklung 5 auf dein untern  Joch des Transformators     II    in Reihe ge  schaltet und mit dem Ende der Hochspan  nungswicklung 2 des Transformators I ver  bunden ist. Mit der     sekundären        Erreger-          ivicklung    7 auf dem obern Joch des Trans  formators     II    kann die primäre Erreger  wicklung des folgenden, nicht g .zeichneten  Transformators verbunden werden, und so  fort.

   Auf diese Weise lässt sich eine be  liebige Anzahl Transformatoren in Reihe  schalten.  



  Die     Oberspannungswicklungenkönnen    da  bei auf die ganze Länge der Eisenkerne und       die        Unterspannungswicklungen        (Erreger-          ivicklungen)    auf die ganze Länge der     Joche     gleichmässig verteilt werden,     -wodurch    der       Spannungsabfall    gegenüber der bekannten       Autotranaformer-Schaltung    ganz erheblich       vermindert    und in normalen Grenzen ge  halten werden kann.  



  In . dem gezeichneten Schema. ist die  sekundäre     Erregerwicklung    7 vom Trans  formator     II    in Reihe geschaltet mit dem die       höiIste    Spannung führenden Schenkel der       Oberapannungswicklung    2. Die Wicklung 7  kann in diesem     Falle    gleichzeitig als     Schutz-          wicklung    ausgebildet sein für die dahinter  liegenden Hochspannungswindungen. Da.

    diese Schutzwicklung aus     neb-crieinander     liegenden, auf dem     Jocli    gleichmässig ver  teilten Windungen besteht, so     kiinnen    die  einzelnen     Windungen        voneinander    viel leich  ter und     si,@lierer    isoliert     -werden,    als dies bei  der     üblichen        -UTindungsanordnung    der Fall  ist, bei der die einzelnen Windungen in La  gen radial übereinander gewickelt sind. Die       gezeigte    Schaltweise ist besonders wertvoll  für den letzten der in Reihe geschalteten  Transformatoren, dessen Endpol die höchste  Spannung gegen Erde aufweist.  



  Die     Spannung,    beziehungsweise die     Win-          dungszahl    der     primären    Erregerwicklung 5  von     Transformator    I richtet sich nach der  zur     V        erfiigung    stehenden Stromquelle 6.  Für die übrigen     Erregerwicklungen    kann die    gleiche Spannung beibehalten oder nach Be  lieben geändert     werden.     



       tim    Transformator I ist sowohl ein Pol  der     Hochspannungswicklung    2, als auch ein  Pol der Erregerwicklung 5 geerdet. Es kön  nen     demgemäss    diese beiden Pole zu einer  gemeinschaftlichen     Klemrne    geführt werden.  Da im allgemeinen die Erregerspannung ver  hältnismässig niedrig ist, so kann für die  Zuführung der Erregerspannung und die  Erdung der Oberspannung eine gemeinschaft  liche, zweistufige Klemme benützt werden.

    Verbindet man ferner einen Pol der sekun  dären Erregerwicklung 7 mit dem Endpol  der     Oberspannungswicklungen    2, so kann  auch hier für die Weiterleitung der Erreger  und der Oberspannung eine gleichartige, wie  oben erwähnt,     zweistufige    Klemme verwen  det werden.     Dio    nämliche     Klemmenanord-          nung    wiederholt sich sinngemäss bei den wei  teren in Reihe     geschalteten    Transformatoren.

    Es sind also allgemein für jeden Transfor  mator nur zwei zweistufige Klemmen not  wendig, während bei Reihenschaltung     mit-          telst    eines Zwischentransformators am Haupt  transformator mindestens drei Klemmen not  wendig sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wicklungsanordnung an Transformatoren für sehr hohe Spannungen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ilochspannungs- und die Unterspannungswicklungen (Erregerwick lungen) auf den Eisenkernen, beziehungs weise auf den Jochen angebracht sind. UNTERANSPItüCIIE l.. Wicklungsanordnung nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Ende einer Hochspannungswicklung ge meinsam mit den beiden Enden einer Er regerwicklung sieh in einer gemeinsamen Gehäusedurchführung befindet. \?.
    Wicklungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss eine Erreger wicklung mit dem die höchste Spannung aufweisenden Teil einer Oberspa.nnungs- wicklung in Reihe geschaltet ist.
CH105585D 1923-09-05 1923-09-05 Wicklungsanordnung an Transformatoren für sehr hohe Spannungen. CH105585A (de)

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