CH105615A - Elektrode für Entladeröhren und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Elektrode für Entladeröhren und Verfahren zu deren Herstellung.

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CH105615A
CH105615A CH105615DA CH105615A CH 105615 A CH105615 A CH 105615A CH 105615D A CH105615D A CH 105615DA CH 105615 A CH105615 A CH 105615A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrode für     Entladeröhren    und Verfahren zu deren Herstellung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine ver  besserte Bauart der     E.lekroden    für Entlade  röhren, die sich besonders für die bekannten  Gitter von Röhren mit drei oder mehreren  Elektroden eignet.  



  Es ist bekannt, Gitter für Dreielektroden  röhren durch Wicklung eines     Drahtes    aus  Wolfram zum Beispiel in     nebeneinanderlie-          genden    Windungen auf einen Rahmen oder  auf eine oder mehrere Stützen oder Stütz  stäbchen herzustellen.  



  Dabei müssen die     @aufein.andarfolgenden     Windungen in irgend einer Weise an den       Stützstäbchen        befestigt    werden, um Verschie  bung der Windungen zu verhüten, und es ist  üblich, diese Befestigung durch Löten oder  Schweissen oder durch Festbinden mit einem  dünnen Draht zu bewerkstelligen.  



  Dieses bekannte Verfahren ist umständ  lich, und die erhaltene     Befestigung    lässt in       vielen    Fällen zu wünschen übrig. Die vorlie  gende     Erfindung    hat     zum        besondern        Zweck,     die Art,     wie    die Windungen an den Stützen       befestigt    werden, zu vereinfachen und zu ver  bessern, so dass ein gleichmässiges und vor-    trefflich ausgeführtes Endprodukt leicht er  hältlich ist.  



  Die Elektrode nach der Erfindung besteht  aus einer Anzahl auf eine oder mehrere .Stüt  zen gewickelter Drahtwindungen, wobei die  Windungen dadurch an den     .Stützen    befestigt  sind, dass sie in dazu     angebrachten    Nuten  liegen und zwischen den Nuten befindliche  Zähne derart umgebogen sind, dass der Draht  in den Nuten eingeschlossen ist. Der Draht,  aus dem die Elektroden hergestellt sind,     kann     einen runden oder einen     abgeplatteten,    zum  Beispiel bandförmigen Querschnitt haben.  



  Um das Umbiegen der Zähne zu erleich  tern, werden die Nuten     zweckmässig    in die  Stützen unter einem Winkel eingeschnitten,  der kleiner ist     .als   <B>90'.</B>  



  Die     Erfindung    bezieht sich auch auf ein       Verfahren,    das besondere     Vorteile    für die An  fertigung der Elektroden nach der Erfindung  aufweist.  



  Nach diesem Verfahren werden die Stüt  zen in der gegenseitigen Lage, die sie in der  fertigen Elektrode haben; in Längsrillen eines  Dornes gelegt, worauf die Nuten nach     einer         Schraubenlinie in die Stützen eingearbeitet  werden. Sodann wird der Draht in die Nuten       belegt    und werden letztere durch Umbiegen  der zwischenliegenden Zähne geschlossen.  



  Die Elektrode nach der Erfindung eignet  sich     besonders    zur Verwendung von Entlade  röhren, die als Sende- oder Empfangslampen  in der     drahtlosen        Telegraphie    angewendet  werden. In manchen Fällen wird sie als  Anode dienen können, im allgemeinen aber  eignet sie sich mehr zur     Verwendung    als  Gitter in solchen Röhren.  



  Die Zeichnung veranschaulicht einige  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes.  



       Fig.    1 ist eine Ansicht einer Elektrode;       Fig.    2 ist eine im grösseren     bla.ssstab        gelia.ltene     Ansicht einer Stütze mit den in ihr ange  brachten Nuten und Zähnen;     Fig.    3 ist eine       Darstellung    einer Sendelampe mit drei Elek  troden, bei der das Gitter die Kennzeichen der  Erfindung aufweist. Schliesslich sind     Fig.    4  und 5 zwei Ansichten des Dornes mit einge  legten Stützen, der zur Herstellung von Elek  troden nach der Erfindung verwendet, werden  kann.  



  In     Fig.    1 sind 1, 2 und 3 die Stützen, auf  die der Draht 6 in     nebeneinanderliegenden     Windungen gewickelt ist. Die Stützen werden  durch einen Ring 4 und eine Platte 5 an ihrer  Stelle gehalten.  



  Der Draht 6 kann aus irgend einem ge  eignetes     duktilen    Stoff bestehen; Wolfram,  Nickel oder     Molybdän    zum Beispiel sind zu  diesem Zwecke geeignete Stoffe.  



  Die Stützen bestehen zweckmässig aus  einem leicht zu bearbeitenden Stoff, der nicht  spröde ist. Nickel hat sich als zweckdienlich  erwiesen. Bei dem Biegen der Zähne zwischen  den Nuten stösst man bei Anwendung dieses  Stoffes auf keine Schwierigkeiten.  



  In     Fig.    2 sind zur Linken der Linie     a-b     die Nuten gezeichnet, wie sie vor dem Ein  legen des Drahtes ausgebildet sind. Wie aus  der Figur ersichtlich ist, sind die Nuten un  ter einem Winkel, der kleiner als 90   ist, ein  geschnitten. Der     Einschnittswinkel    kann in  einem besonderen Fall beispielsweise 75   be-    tragen, hängt übrigens     .aber    von der Form  und Grösse der Zähne und Nuten ab.  



  Wenn die Nuten in<I>dieser</I> Weise .einge  schnitten sind, ist es leichter, die Zähne der  art umzubiegen, dass sie den Draht in den Nu  ten festhalten.  



  Wenn der Draht in den Nuten liegt, wer  den die Zähne     umgebogen.    Dann entsteht die  zur Rechten der Linie     a-b    gezeichnete     Form,     bei der die Drähte 9 zwischen den Zähnen 7  und den     uingebogeneii    Enden 8 eingeschlossen  sind.  



  In der     Fig.    3 ist eine     Dreielektrodenröhre     dargestellt, bei der eine     Elektrode        na.cli    der  Erfindung als Gitter dient.  



  In die Glashülle 10 sind die Füsse 11 und       1'Z,    in den Fuss 11.     die    Zuführungsdrähte für  den Glühdraht 13 und die     Gitterelektrode    15  eingeschmolzen.  



  Diese     Gitterelektrode    ist     gä.iizlich        ange-          fertigt,    wie in den     Fig.    1. und 2 gezeichnet ist.  Die Anode 16, die die beiden andern. Elek  troden umgibt, wird in bekannter Weise von  dem Fuss 12 getragen, in den auch der Zu  führungsdraht für diese Elektrode einge  schmolzen ist.  



  Die Elektrode nach der Erfindung kann  auf verschiedene Arten     hergestellt    werden.  lo kann man zum Beispiel zunächst die Nu  ten in eine oder mehrere     nebeneinanderlie-          gende    :Stützen schneiden. Diese werden dann  zum Beispiel in Rillen eines Dornes gelegt,  der sich dazu eignet, in einer Drehbank ange  bracht zu werden.  



  Wenn nun die Stützen so eingelegt und  befestigt     sind,        dass    die Nuten nach einer  Schraubenlinie liegen, so kann man den Draht  sehr leicht von einer Spule auf die Stützen  wickeln.  



  Einfacher ist das     Verfahren    gemäss der  Erfindung, nach dem die Stützen von vorne  herein in der gegenseitigen Lage, die sie in  der fertigen Elektrode     einehmen,    in die Ril  len eines Dornes gelegt werden.  



  Ein solcher Dorn ist in     Fig.    4 und 5 dar  gestellt.     Fig.    4 ist eine Seitenansicht, und       Fig.    5 eine     Queransicht    des Dornes.           :In    dem Dorn, der     sich    dazu eignet, in  einer Drehbank -angebracht zu werden, sind  Längsrillen 17, 18 und 19 ausgeschnitten. In  letztere werden die Stützen gelegt, die zum  Beispiel durch den Ring 20     aneinander    befe  stigt sind. Es ist einleuchtend,     d.ass    die     Rillen     derart in dem Dornangebracht werden,     da.ss     die Stützen in die Stellung kommen, die sie  in den fertig gewordenen Elektroden behalten.  



  Der Dorn mit Stützen wird nun in eine  Drehbank gespannt, und mit einem sich vor  wärts bewegenden Stahl werden     die    Nuten  nach einer Schraubenlinie zweckmässig unter  einem Winkel kleiner     ,als   <B>90'</B> in die Stützen  eingeschnitten. Die Nuten können auch ge  sägt oder gehauen werden.  



  Das Umbiegen der Zähne kann erfolgen  durch vorsichtiges Hämmern, durch Pressen,  oder indem man einen harten     Gegenstand     unter Druck an den Stützen entlang streicht,  oder durch Erhitzen, wodurch die Zähne die       Nuten    .gänzlich oder     teilweise    umschliessen.  



  Das so behandelte Produkt wird nun als  Ganzes von dem Dorn geschoben, die Stützen  werden gegebenenfalls noch durch einen zwei  ten Ring oder eine Platte miteinander ver  bunden und die Elektrode ist fertig, wobei  der Draht derart eingeklammert ist, dass von  einem Verschieben desselben während der       Verw        endeng    der Elektrode nicht die Rede  sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSFRüGHE: I. Elektrode für Entladeröhren, die aus einer Anzahl auf eine oder mehrere Stüt zen gewickelter Drahtwindungen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Win dungen in in den Stützen .angebrachten Nuten liegen, wobei zwischen den Nuten Zähne liegen, die derart umgebogen sind, dass der Draht in den Nuten eingeschlos sen ist.
    II. Verfahren zur Herstellung der Elektrode nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die .Stützen in der gegen seitigen Lage, die sie in der fertigen Elek trode einnehmen, in Längsrillen eines Dornes gelegt, hernach die Nuten in die Stützen nach einer Sühraubenlinieeinge- arbeitet werden, sodann der Draht in die Nuten gelegt wird und schliesslieh die Nuten durch Umbiegen der. .dazwischen liegenden Zähne verschlossen werden. UNTERANSPRUCH: Elektrode nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten unter einem Winkel, der kleiner ist als 90 , in die Stützen eingeschnitten sind.
CH105615D 1922-07-08 1923-07-07 Elektrode für Entladeröhren und Verfahren zu deren Herstellung. CH105615A (de)

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