CH105743A - Einrichtung zum Anzeigen der von einem Motorfahrzeug mit einer Brennstoffmengeneinheit im Mittel durchfahrenen Strecke. - Google Patents

Einrichtung zum Anzeigen der von einem Motorfahrzeug mit einer Brennstoffmengeneinheit im Mittel durchfahrenen Strecke.

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CH105743A
CH105743A CH105743DA CH105743A CH 105743 A CH105743 A CH 105743A CH 105743D A CH105743D A CH 105743DA CH 105743 A CH105743 A CH 105743A
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Higginson Joseph
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  Einrichtung zum Anzeigen der von einem     Motorfahrzeug    mit einer     Brennstoff          mengeneinheit    im     11'Iittel    durchfahrenen Strecke.    Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine       Einrichtung    zum Anzeigen der von einem  Motorfahrzeug mit einer Brennstoffmengen  einheit im Mittel durchfahrenen     Strecke.     



  Die bisher bekannten Einrichtungen kön  nen in drei Klassen geteilt werden. Bei der  ersten Klasse wird eine abgemessene Menge  Brennstoff in einem     kalibrierten    Behälter  getan, und es wird der Betrag des verbrauch  ten Brennstoffes festgestellt für eine be  stimmte, vom Fahrzeug durchfahrene Strecke,  die durch einen Kilometermesser angezeigt  wird. Der Brennstoffspiegel im Behälter  stellt sich am Ende der durchfahrenen  Strecke auf eine der Marken ein, die die mit  der     Brennstoffmengeneinheit    durchfahrenen  Strecken in Kilometer pro Liter anzeigen.

    Des auf Motorfahrzeugen bekanntlich     stets     sehr beschränkten     Platzes    wegen besitzt der  Behälter nur ziemlich kleine     Abmessungen     und deshalb ist jede Messung auf eine kurze  Strecke, beispielsweise . etwa. ein Kilometer,  beschränkt.

   Die Weg-,     Steigungs-,    Wetter  und Windverhältnisse können aber auf solch    kurzen     Strecken    eine     völlig    irrige Vorstel  lung über die :allgemeine Leistung des Fahr  zeuges     verursachen.    Dann muss die Unter  suchung entweder von Hand vorgenommen  werden, oder es müssen zwei     Instrumente     beobachtet werden. hierin liegt eine Mög  lichkeit für     wesentliche    Irrtümer. Drittens  muss .der     kalibrierte    Behälter für jede Unter  suchung neu gefüllt werden.  



  Die zweite Klasse umfasst Einrichtungen,  die     selbsttätig        arbeiten    und einen Kilometer  messer und einen unter Vakuum stehenden       Speisebehälter    umfassen, der eine abgemes  sene Menge Brennstoff aus einem niedriger       gelegenen    Behälter ansaugt. und diese Menge  an den Maschinenvergaser abgibt. Die Ein  richtungen     zeigen    die von dem Fahrzeug mit  jener Brennstoffmenge durchlaufene Strecke  an, die jeweils in dem Vakuumbehälter an  gesaugt und an den Vergaser abgegeben wird.

    Auch diese Brennstoffmenge ist sehr klein,  gewöhnlich etwa 0,05 kg, und ein Fahrzeug,  das etwa vier Liter Benzin     bei    50 Kilometer  verbraucht,     würde    während eines Verbrau-           elies    von 0,05 kg nur etwa     3;11    Kilometer     zu-          rücklegen.    Die Einrichtungen dieser Klassen  gestatten auch den gesamten Brennstoffver  brauch und die gesamte Entfernung     a.nzu-          geben,    und man kann die mit einer     Brenn-          stoffmengeneinlicit    durchschnittlich durch  fahrene Strecke durch Rechnung feststellen.

    Das ist. indessen nicht einfach genug und un  geeignet für allgemeine Verwendung, wo eine  direkte     Ablesung    verlangt wird.  



  Eine dritte Klasse von Einrichtungen gibt  ,jederzeit das momentane Verhältnis an zwi  schen Brennstoffverbrauch und durchfah  rener     Strecke    und wird durch den zur Ma  schine gelangenden Brennstoff und den Kilo  metermesser betätigt. Eine solche Anzeige  hat aber nur geringen praktischen     Wert,    da  sie noch mehr als die der Einrichtungen der  beiden erstgenannten Klassen durch die mo  mentanen     Steib        ings-,        @Veg-,    Wind- und       Wetterverhältnisse    beeinflusst wird.  



  Der Gegenstand der vorliegenden     Erfin-          clung    ist nun eine     Einrichtung,    die von Zeit  zu Zeit die von einem Fahrzeug mit einer       Brennstoffmengeneinheit    durchschnittlich zu  rückgelegte Strecke anzeigt.

   Hat das Fahr  zeug, während es     beispielsweise    ein Liter  Brennstoff brauchte,     71/i    Kilometer     zurü.ck-          gelegt,    so werden auf der ganzen weiteren  Fahrt von der entsprechenden     Anzeige    nur  noch geringe     Abweichungen    auftreten, je  nachdem, ob     giinstige    oder ungünstige     Ver-.          hältnisse    vorhanden sind. Jede grössere Ab  weichung zeigt an, dass irgend etwas in Un  ordnung ist.

   Wenn ein Führer die     durch-          ;,hnittliche    Leistung seines Fahrzeuges  kennt, so kann er die Einrichtung von Hand  so     einstellen,    dass sie diese Leistung angibt  und dann nach kurzer Fahrt feststellen, ob  die     tatsächlithr#    Leistung von der     erwarteten     abweicht.

   Das Instrument ist infolgedessen  ein     zuverlässige;        Anzeigemittel    für die     all-          ,),(,meine    Leistung eines Motorwagens und       vermag        a        117        uge'ben,        ob        das    F     ahrzeug        mit,        nor-          malein        Wirkungsgrad    läuft.  



  Auf der Zeichnung ist der     Erfindungs-          gegenstand    in     Ausführungsbeispielen        veran-          schaulicht.    Es zeigt:         Fig.    1 die Anordnung einer Einrichtung  an einem     Automobil,          Fig.    2 die Vorderansicht einer     Anzeige-          vorrichtung,          Fig.    3 die Vorderansicht bei abgenom  menem Zifferblatt,       Fig.    4 eine Seitenansicht zu     Fig.    2,       Fig.    5 einen     Schnitt,

      durch diese     Anzeige-          vorrichtung;          Fig.    6 und 7 zeigen Nocken und den An  trieb für     einen    über ein Zifferblatt spielen  den Zeiger;       Fig.    8 bis 13 betreffen eine andere An  zeigevorrichtung.

   Hierbei ist:       Fig.    8 eine Vorderansicht des Ziffer  blattes,       Fig.    9 eine Seitenansicht, in     Fig.    8 von  links nach rechts gesehen,       Fig.    10 ein     Schnitt-    in     Fig.    8 von rechts  nach links gesehen;       Fig.    11, 12, 13 zeigen     Noehen;          Fig.    14 bis     2l)    betreffen eine dritte An  zeigevorrichtung.

   Hierbei ist:       Fig.    14 die Vorderansicht des Ziffer  blattes;       Fig.    15 und 16 sind Seitenansichten, in       Fig.    14 von links nach rechts     bezw.    rechts  nach links gesehen;       Fig.    17 ist: eine Ansicht von unten,       Fig.    18 ein Schnitt, wobei verschiedene  Teile der Deutlichkeit wegen fortgelassen  sind;       Fig.    19 und 20 zeigen Nocken     tind    Teile  des     Zeigerantriebes.     



  In     Fig,    1 steht die     Anzeigevorrielitung        z          einerseits    durch eine     biegsame        'Welle        b    mit  der Motorwelle und anderseits durch ein  Rohr f mit dem     Va.kuumspeisebehälter    c in  Verbindung, der den Brennstoff aus dem Vor  ratsbehälter     durch    ein Rohr d bezieht und ihn  mittelst des Rohre; e an den Vergaser abgibt.

    Der Wechsel des     atmospliärisehen    Druckes  und des     Vakuums    in dem Vakuumspeise  behälter     c    betätigt     Wig.    51 die Membrane ,g,  die vom äussern     Luftdruck    während der Saug  periode entgegen der     Wirkung    der Feder     la     nach innen gedrückt wird, und während der      Druckperiode durch die Feder     lt    wieder in die       Ausgangsstellung    zurückgeführt wird.

   Die  Konstruktion des Behälters c ist so,     .dass    die       Brennstoffmenge,    die während     jeder-Ansaug-          periode    angesaugt wird, immer gleich gross  ist.  



  Die Membrane     g    bewegt einen<I>Arm i,</I> der  in nicht gezeichneter Weise fest auf einer       Spindel    j sitzt, die in Trägern k gelagert ist       (Fig.    4 und 5). Diese Spindel     j    trägt an  einem auf ihr in nicht gezeichneter Weise       festsitzenden    Arm Klinken in,      a',    .die     mit-          telst    einer Feder n gegeneinander gezogen  werden und in ein Sperrad o eingreifen. Wäh  rend der Bewegung der Membrane     g    infolge .  der     Saubawirkung    stösst die Klaue     -na'    gegen  einen Zahn des Sperrades o und dreht dieses.

    Während der     Rückbe-#vegung    der Membrane  kommt die Klaue     in    zur Wirkung und dreht  das     S.perra,d    o im selben Sinne, so dass das  Sperrad bei jeder Bewegung der Membrane in  der gleichen Richtung gedreht wird.  



  Das Sperrad o sitzt auf einer Spindel     g)          (Fig.    3), die in Trägern     q    gelagert ist und  eine Schnecke r trägt. Letztere dreht das  Schneckenrad s, das seinerseits einen Brenn  stoffnocken     t    antreibt, dessen Radius propor  tional .dem Logarithmus des zugehörigen  Drehwinkels ist.

   Die biegsame Welle b       (Fig.    1) .dreht die     Spindel        -as        (Fig.    4), auf der  die Schnecke v sitzt, die das Schneckenrad     av     antreibt, das seinerseits den     Entfernungsnok-          ken    x dreht, dessen Radius proportional dem  Logarithmus des zugehörigen Drehwinkels ist.  Die Nocken t und x werden durch die bestän  dig umlaufende Spindel     ic    und die durch  Sperrad und Klinke gedrehte Spindel p in  entgegengesetzten Richtungen gedreht.  



  Die Nocken<I>t</I> und<I>x</I> besitzen je einen Teil  13     bezw.    14, der ein zur     Drehare    konzentri  scher Kreisbogen ist. Diese     Kreisbogenteile     besitzen gleiche Radien. Der Kreisbogen 18       .des        Brennstoffnockens    t ist so lang,     d.ass    dieser  sich gerade um den Kreisbogen verdreht, wäh  rend ein Liter Brennstoff verbraucht wird,       -und    der Kreisbogen 14 des     Entfernungs-          nockens    ist so lang, dass dieser sich gerade  um den Kreisbogen verdreht, während das    Fahrzeug ein Kilometer zurücklegt.

   Die bei  den logarithmischen Kurven der beiden     Nok-          ken    sind identisch.  



  Ein Arm     y    liegt mit einem Taster z am  Nocken t und ein ähnlicher Arm 2 mit einem  Taster 3 am Nocken x     (Fig.    6). Der Arm  sitzt an dem     Sonnenrad    4 und der Arm 2 an  dem Sonnenrad 5 eines     Kegelradplaneten-          getriebes.    Die beiden Sonnenräder drehen sich  frei auf einer Welle 6 .mit der Spindel 8 für  das Planetenrad 7. Bei gleich schneller Dre  hung der Räder 4 und 5 in entgegengesetzten  Richtungen     wind    das Planetenrad 7 sich auf  der Spindel 8 drehen, die dabei in ihrer Lage  verharrt.

   Jeder Unterschied in den Geschwin  digkeiten der Sonnenräder wird jedoch eine  Drehung der Spindel 8 und der Welle 6 um  deren Achse veranlassen, und zwar mit einer       Geschwindigkeit,    die dem     Geschwindigkeits-          unterschied    der Sonnenräder proportional ist.  Am Ende der Spindel 6 ist ein gezahnter Sek  tor 9     befestigt,    der in einen Kolben 10 auf  der Spindel 11     (Fig.    5 und 6) eingreift; die  den Zeiger 12 dreht     (Fig.    2 und 4). Dieser  zeigt auf einer Skala 50 mit in logarithmi  schem Massstab angeordneten Marken, z. B.  die mit .der Brennstoffmenge ein Liter durch  fahrene Strecke in Kilometer.  



  Auf der Schneckenspindel     p        (Fig.    3) ist  ein     Stirnrad    15 angeordnet, das mit einem  Stirnrad 16 auf einer Spindel 17 kämmt, .die  Räder 18 und 19 zum Antrieb der Räder 20  und 21 zweier Zählwerke 22, 23 trägt. Die  Spindel 17 ist längsverschiebbar, damit das  'Rad 18 ausser Eingriff mit dem Rad 20 ge  bracht werden kann. Die Räder 16 und 21  sind so breit,     dass    sie mit den Rädern 15 und  19 stets im Eingriff bleiben.

   Wenn     (las    Rad  18 ausser     Eingriff    mit dem Rad 20 ist, so  kann die Spindel 17     mittelst    des Handgriffes  24 gedreht werden, um das Zählwerk 23 auf  Null zu stellen und den Nocken     t    in die Aus  gangsstellung zurück zu bewegen, ohne dass  die Angaben auf .dem Zählwerk 22 dadurch  berührt werden. Das Zählwerk 23 dient zum  Anzeigen des     Brenstoffverbrauches    während  einer Untersuchung, während das Zählwerk  22 ,den gesamten Verbrauch seit der Inbetrieb-           setzung    der Vorrichtung angibt.

   Eine     älin-          liclie    Anordnung von Zählwerken 25, 26 mit       :Antriebsrädern    27, ?8 und 29, 30 und mit den  Rädern 31, 32, die durch die Spindel     tc    von  der Motorwelle aus bewegt werden, wird  zum Anzeigen der gesamten     durchmessenen          Strecke    und der während einer Untersuchung  durchfahrenen Strecke verwendet. Das Zähl  werk 26 für den Versuch und der Nocken x       können    durch Drehen des Handgriffes 33  wieder in die Ausgangsstellung gebracht  werden.  



  Die Vorrichtung kann auf zwei Arten in  Betrieb gesetzt werden. Da. der Logarithmus       von        Null        gleich        minus        unendlich        ist,        kann     der Vorrichtung nicht der  artig erfolgen, dass am Anfang die den     We:-          ten        1u11    für den Brennstoff f verbrauch und die       durchfahrene        Strecke    entsprechende Loga  rithmen eingestellt werden.  



  Die Nocken t und x     werden    so eingestellt,  dass die Taster z und 3     de-r    Arme     y    und 2 an  die Kreisbogen 13     bezw.    14 der Nocken an  deren Anfang anliegen, dann erteilen die bei  den Nocken den Armen     J    und 2, sowie dem  Planetengetriebe und dem Zeiger 12 vorerst  keine Bewegung. Die durchfahrene Strecke  und der verbrauchte Brennstoff werden     durch     die Zählwerke ?3 und 26 angezeigt.

   Da mit       einem    Liter Brennstoff mehrere Kilometer  durchfahren werden können, wird .der Arm 2,  der auf dem Entfernungsnocken x läuft, vor  dem Arme     y    auf den logarithmischen Teil  seines Nockens geraten und wird mittelst des  Planetengetriebes den Zeiger 12 über die       Skala.    50 fortbewegen. Solange jedoch noch  nicht ein Liter Brennstoff verbraucht ist,  was am Zählwerk 23 für den Brennstoffver  brauch zu sehen ist,     zeigt    der Zeiger 12 nicht  die mit der Einheit der Brennstoffmenge  durchfahrene Strecke an, denn der     Brenn-          sfaffnocken        t.        bewegt    den Arm     y    nicht.

   So  bald aber die Mengeneinheit des Brennstof  fes verbraucht. ist, wirkt das Planetengetriebe  derart, dass der Logarithmus des Brennstoffes  von dem der zurückgelegten Strecke gezogen  wird. Wenn     beispielsweise    das Motorfahrzeug  <B>7</B>     1/i    Kilometer mit einem Liter Brennstoff         zuriicklegt,    so wird der Zeiger 12 auf     71,1.     zeigen, wenn der erste Liter Brennstoff ver  braucht ist     (Fig.    2), Der Zeiger 12 bleibt nun       unverrückt    stehen, solange die mit einem Li  ter Brennstoff     durchlaufene    Entfernung sich  nicht. ändert.

   Die     Nocken    t und     ;a-    rücken all  mählich     vorwärts    und jede Veränderung der  Werte wird über die gesamte Versuchsdauer       gleiehmässig    verteilt. Wenn so die durch  schnittlich verbrauchte Brennstoffmenge pro  zurückgelegte     Strecke    über eine Entfernung  von 60     Kilometer    7     '/_        Kilometer    pro Liter  Brennstoff geblieben wäre,

   und wenn dann  für die nächsten 20 Kilometer infolge un  günstiger     Fahrverhältnisse    oder einer     Störun        g     am Fahrzeug nur 5     Kilometer    pro Liter ge  fahren werden, so wäre die von dem Zeiger 12  angegebene Marke<B>6, 7</B> Kilometer pro Liter  Brennstoff für die Strecke von 80 Kilometer  berechnet.  



  Es versteht     sich,    dass die Bewegung, die  den     logaritlimisclien    Brennstoffnocken mitge  teilt wird, von     intermittierender,    aber fort  schreitender Art ist. Die genaue Anzeige auf  ,dem Zifferblatt wird in dem Augenblicke ge  geben, in dem der Brennstoffnocken durch  den     14embranmeelia.nismus        bewegt    wird,     (l.        h.     wenn die Brennstoffmenge verbraucht ist,

   die  zuletzt in die Saugkammer des     Va.kuum-          zuführungSapparates    eingesaugt     wurde    und  gerade eine neue Ladung in die genannte  Kammer eingesaugt     werden    soll. Die Ver  änderungen in der Einstellung, unmittelbar  nachdem die Ladung in die Saugkammer       eingesaugt        worden    ist. ist nicht gross, wenn  jede Ladung nur etwa     0,05    kg     beträgt.     



  Jede Änderung der Zeigerstellung lässt  -     a        Iso        eine        .Störung        am        Fahrzeug        vermuten.     



  etwa dass eine Zündkerze verrusst oder der       Vergaser    teilweise verstopft ist. Die von  dem Zeiger     12        gegebene        Ablesung    zu irgend  welcher Zeit: nach     Verbraucli        clrr    Einheit der  Brennstoffmenge gibt     deshalb    einen zuver  lässigen     Anhalt    für die     durchschnittliche     Leistung des damit ausgerüsteten Fahrzeuges.  



  Fährt das     Fahi,zeug    für jeden Liter ver  brauchten     Brennstoff    weniger als zehn Kilo  meter, so erhält man, wenn die dem Nocken      x entsprechende Gesamtentfernung hundert  Einheiten und der     Kreisbogenteil    des     Nok-          kens    einen Zehntel des Kreises     beträgt.,    auf  dem Zifferblatt 50 die mit einem Liter  durchfahrene Zahl der Kilometer erst, nach  dem das Fahrzeug     eine        Entfernung    von zehn       Wegeinheiten.    gefahren ist.  



  Es versteht sich, dass eine vollständige  Umdrehung des     Entfernungsnockens    x je  nach den Antriebsrädern irgend einer .Strecke       entsprechen!    kann. So kann zum Beispiel  eine     Umdrehung    des Entfernungsnockens  80     Kilometern        entsprechen.    Anderseits kann,  um schneller Ergebnisse zu     erhalten,    die Ein  heit des Brennstoffes weniger als ein Liter  betragen, z. B. nur einen halben, und es wird  dann schon nach einem     Brennstoffverbrauch     von einem halben Liter die mit einem Liter  durchfahrene     Strecke    angegeben.  



  Die zweite Art der Anwendung der Vor  richtung besteht darin, dass man den Hand  griff 24 so dreht, dass das Zählwerk 23 Liter  Brennstoff     anzeigt    und den Handgriff 33  so-, dass das Zählwerk 26 die Entfernung an  zeigt, welche das Fahrzeug vermutlich mit  einem Liter Brennstoff durchlaufen wird.  Dann zeigt auch der Zeiger 12 auf der Skala  50 diese Entfernung für einen Liter Brenn  stoffverbrauch an. Dann wird sich die Ab  lesung sofort verändern, wenn die Fahrzeug  leistung von dem Wert, auf den die     Vorrich-          tung    eingestellt wurde, abweicht, und man  braucht nicht zu warten, bis ein Liter Brenn  stoff verbraucht ist.

   Falls man diese Arbeits  weise immer anwenden     will,    so können die  Teile 13 und 14 der Nocken<I>t</I> und<I>x</I> über  haupt fortbleiben.  



  Anstatt die Nocken mit einem kreisrun  den Teil zu versehen, kann man in jedem       Getriebe    toten Gang vorsehen, welcher zum  Beispiel einem Zehntel der Umdrehung eines  jeden Nockens     entspricht.    Man kann diesen  toten Gang zum Beispiel zwischen Nacken  und Schneckengetriebe einschalten. Dieser  tote Gang kommt zur Wirkung, wenn die  Nocken nach der Rückstellung sich in der  Null- oder Anfangsstellung befinden.    Bei der     Anzeigevorrlehtung    nach den       Fig.    8 bis 13 werden die Nacken<I>t</I> und<I>x</I>  durch Glieder gedreht, die denen der Vor  richtung nach     Fig.    2 bis 7 ähnlich sind.

   Im  Interesse einer übersichtlichen Darstellung  sind Teile, die für das     Verständnis    unnötig  sind, fortgelassen worden. Mit jedem der  beiden Logarithmennocken x und t wirkt ein  nach einer     .ärchimedisicheri    Spirale geformter  Nocken     zusammen,    und zwar der     Spiral-          nocken    40 .mit dem     Brennstoffnocken    t und  der     :Spiralnocken    41 mit dem Entfernungs  nocken x.

   Spiralfedern 42 und 43 sind mit  einem Ende an einem Logarithmennocken und  mit ihrem     andern    Ende an dem     Spiralnocken     befestigt und wirken dahin, dass     die    beiden       Noekenpaare    mit der gleichen Geschwindig  keit umlaufen. Ferner wird     ein    drehbarer  Taster 44     bezw.    45 durch eine Feder 46       bezw.    47 mit dem Umfange beider Nocken  des     Nockenpaares    gleichzeitig in Berührung  gehalten.

   Der     Spiralnocken    41. ist auf der  Spindel 11 befestigt, die den Zeiger 12 trägt,  während der     @Spiralnocken    40 fest auf der  Büchse 48 sitzt, die den     Mittelteil    49 des  Zifferblattes trägt, auf dem eine Skala, sitzt,  auf     welcher    der Zeiger 12 die mit einem Li  ter Brennstoff durchfahrene Strecke     anzeigt          (Fig.    8). Auf dem Zifferblatt sind in     Fig.    8  drei Skalen     angegeben.    Auf der äussern  Skala .gibt der Zeiger 12 die Strecke in Kilo  meter an, die vom Fahrzeug zurückgelegt  wird und auf der mittleren Skala ein Pfeil  51 auf der Scheibe 49 die Menge des ver  brauchten Brennstoffes.

   Der Zeiger 12 wird  von den     Nocken    x und 41 angetrieben und  ist zweckmässig durchscheinend, damit man  durch ihn hindurch auf der     innern    Skala ab  lesen kann. Beim dargestellten Ausführungs  beispiel sind 40 Kilometer     zurückgelegt.    Der  verbrauchte Brennstoff beträgt zwei Liter,  es sind     .also    20 Kilometer pro Liter .gefahren  worden.  



  Die Wirkungsweise der     Vorrichtung    ist  folgende: Die Nocken<I>t</I> und<I>x</I> werden in ent  gegengesetzten Richtungen mittelst     Schnek-          ken    und Schneckenrädern gedreht, wie es  früher beschrieben worden ist. Die Spiral-           noeken    40 und 41     haben    das Bestreben, sich  mit. den mit ihnen zusammen wirkenden  Nocken     t    und<I>x</I> gleichmässig zu bewegen,  aber die Taster 40 und 45 drücken auf den  Umfang der     Nockenpaare    und verhüten so,  dass der Umfang der     Spiralnocken    über den  Umfang der     Logarithmenneclzen    steigt.

   Jeder       Spiralnocken    kann deshalb den Logarithmen  nocken nur bis zu dem Masse folgen, wie es  der Taster erlaubt.  



  Die relative Bewegung des Zifferblattes  49 gegenüber dem Zeiger 12 ist infolgedessen  dem Unterschied     zwischen    den Logarithmen  der     Winkelbewegungen    der     Schneekenrä.der        y     und     v    und deshalb dem Logarithmus des  Verhältnisses von Bewegungen proportional,  die proportional der verbrauchten Brennstoff  menge und der vom Fahrzeug durchlaufenen       Strecke    sind. Die     Skalen    auf dem Ziffer  blatt sind     logarithmisch    geteilt und gehen  die richtigen Werte.  



  Bei der Ausführungsform nach den       Fig.        1.1    bis 20 ist die Anordnung der Loga  rithmennocken<I>t</I> und<I>x</I> und ihr     Antriebs-          meehanismus    derselbe. Auf jedem Nocken x       bezw.    t liegt mit einem Taster z     bezw.    3 ein  gezahnter     Sektor    55     bezw.    56     (Fig.    19 auf  ?Ü), der auf einem Zapfen 57     bezw.    58 dreh  bar gelagert ist. Die Sektoren drehen Stirn  räder 59 und 60, von denen das letztere den  beweglichen Teil 49 des Zifferblattes und das  erstere den Zeiger 12 in Drehung versetzt.

    Die ganze Vorrichtung wirkt wie die in     Fig.    3  bis 13 dargestellte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Anzeigen der von einem Motorfahrzeug mit einer Brennstoff-Mengen- einheit im Mittel durchfahrenen Strecke, da durch gekennzeichnet, dass von Zeit zu Zeit durch eine Messeinrichtung die von einem Ausgangspunkte aus jeweilig durchfahrene Strecke und der verbrauchte Brennstoff ge messen, bei der die mit einer Brennstoff mengeneinheit durchschnittlich durchfahrene Strecke ermittelt und angezeigt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch Subtraktion von den Logarithmen der Masszahlen der durch fahrenen Strecke und des verbrauchten Brennstoffes proportionalen Strecken die mit der Brennsto:ffeinheitsmenge durch fahrene Strecke ermittelt und angezeigt wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von zwei Nocken, deren Radius dem Logarithmus des dazugehörigen Drehwin kels proportional ist, der eine proportional zur durchfahrenen Strecke und der andere proportional der dem Vergaser zugeführten Brennstoffmenge verdreht wird, und dass mit den Nocken Zeiger und Skalen derart in Verbindung stehen, dass die mit der Mengeneinheit .des verbrauchten Brenn stoffes im Mittel durchlaufene Strecke während der Verbrauchsdauer jeweilig an gezeigt wird.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüohen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die zur Bildung des Er gebnisses notwendige Subtraktion der den Logarithmen proportionalen Strecken mit Hilfe eines Planetengetriebe;; erfolgt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass bei jedem der Nocken der Teil, welelter zu Beginn der Drehung wirksam, als zur Drehaze konzentrischer Kreisbogen ausgebildet ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und d-n Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass sie Anzeigevorrichtungen zum Anzeigen des Brennstoffverbrauches auf einer bestimmten Versuchsstrecke, so- wio ein Organ zum Anzeigen der Länge der Versuchsstrecke besitzt. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anzeigevorrichtungen gemäss Unteranspruch 5 nach Verschieben einer Spindel mit darauf angebrachten, verschieden breiten Antriebsrädern auf den Nullpunkt zurückgedreht werden können, ohne dass Anzeigevorrichtungen für die Gesamtangaben beeinflusst werden.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Nocken gemäss Unteranspruch 2 in Verbindung mit einem nach einer archimedischen Spirale geform ten Nocken steht, der sich während der Fahrt so dreht, dass ein Taster stets auf beiden Nocken aufliegt, .derart,, dass sie unter dem Taster immer gleich grosse U,a- dien haben, wobei mit den beiden Spiral- nocken Anzeigevorrichtungen für den ab soluten Brennstoffverbrauch,
    für die durchfahrene Strecke und für die mit der Brennstaffeinheitsmenge im Mittel durch fahrene Strecke verbunden sind.
CH105743D 1922-05-16 1923-05-09 Einrichtung zum Anzeigen der von einem Motorfahrzeug mit einer Brennstoffmengeneinheit im Mittel durchfahrenen Strecke. CH105743A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968236C (de) * 1953-04-22 1958-01-30 Carl Hardebeck Dr Ing Kraftstoffverbrauchsanzeiger fuer Kraftfahrzeuge

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DE968236C (de) * 1953-04-22 1958-01-30 Carl Hardebeck Dr Ing Kraftstoffverbrauchsanzeiger fuer Kraftfahrzeuge

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