CH105768A - Kontinuierliche Presse mit Pressschraube. - Google Patents

Kontinuierliche Presse mit Pressschraube.

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CH105768A
CH105768A CH105768DA CH105768A CH 105768 A CH105768 A CH 105768A CH 105768D A CH105768D A CH 105768DA CH 105768 A CH105768 A CH 105768A
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Studer Hermann
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Studer Hermann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/12Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B30B9/26Permeable casings or strainers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


  Kontinuierliche Presse mit     Presssehraube.       Alle bisherigen kontinuierlichen Pressen.  zum Beispiel für Obst, wiesen viele Übel  stände auf, teils durch das Anbringen von  allerlei komplizierten     Press-    und Führungs  organen,     wodurch    das Pressen sehr erschwert  wurde, teils weil immer Trester mitgerissen  und demnach kein klarer Saft gewonnen  wurde. Der vorliegende Erfindungsgegen  stand soll diese Übelstände aufheben.  



  Auf den beiliegenden Zeichnungen ist der  Erfindungsgegenstand, das heisst die Presse,  in     einer    und ein     Presskorb    in drei beispiels  weisen Ausführungsformen dargestellt. Es  zeigt:       Fig.    1 Längsschnitt der Presse, mit dem       Presskorb    des ersten Ausführungsbeispiels,       Fig.    3 Querschnitt des, ersten     Presskorbes     nach der Linie     A-A,        Fig.    4 Längsschnitt  des     Presskorbes    des zweiten Ausführungsbei  spiels,

       Fig.    5 Ansicht des     Presskorbes    von  der Seite des dritten     Ausführungsbeispiels,          Fig.    6 Längsschnitt zur     Fig.    5; und     Fig.    2  Ansicht eines     Pressringes    des in den     Fig.    5  und 6 dargestellten     Pressringes    von vorn.  



  Nach der     Fig.    1 besitzt die gezeichnete  Presse ein     Pressgehäuse    1 und 2. Es greifen         die    beiden Teile auf der Höhe der Lager 3  und 4 so ineinander, dass der obere Teil 2  in den untern Teil 1 nach innen eingreift.  Die beiden Teile sind an -der einen Seite mit  Scharnieren und an der andern Seite mit       Befestigungs-    und     Versclilussorganen    mitein  ander verbunden (in der Zeichnung nicht er  sichtlich).

   In den Lagern 3 und 4 ruht die       Pressschraube    5, und der Druck derselben  wird vom Kugellager 6 aufgenommen, das,  damit kein Lageröl mit dem     Pressgut    in     Be-          :Z    kommt und die Presse praktischer  macht. ausserhalb des     Pressräumes    B liegt.

    Der     Einfülltrichter    C steht mit dem Raum B  des     Pressgehäuses    direkt in Verbindung, und  es schliesst sich unmittelbar der Raum D des       Presskorbes    an. welcher an der Aussenseite  mit den Befestigungsorganen 7 (wie     in    der       Fig.    5 ersichtlich)     im        Pressgehäuse    befestigt  wird. Zum Zwecke. dass sich der Saft sam  meln kann, begrenzt das     Pressgehäuse    um den       Presskorb    herum einen     Zwischenraum        E.    Der  Saft fliesst zum     Abflussstutzen    B.

   Damit der       ausgepresste    Trester am     Ausgange    F des       Presskorbes    durch ein Messer (es können auch  mehrere sein; in der Zeichnung nicht ersieht-           lich),    das stossfrei schneidet und am Lager  träger 9     befestigt    wird,     ungehindert    aus  treten kann. so ist das Lager     -1        weiter    vom       Ausgange    des     Presskorbes    angebracht.

   An der       \Velle    der     Pressschraubr,"    sind Organe an  bringbar, welche den     abgeschnittenen    Trester,  der sich am Querbalken des Lager..     .1    staut,  freimacht (in der Zeichnung ebenfalls nicht  ersichtlich). Das Lager     .I    könnte auch     weg-          lyelassen    werden.  



  Die Presse wird     direld    unter der     Mühle     angebracht, und es werden die     Antriebsräder     der beiden direkt miteinander     verbunden.          Bi-.    Mühle muss der Presse     angepasst        werden,     und zwar so, dass erstere der     letzteren     immer gleichmässig     geriügencl        Pressgut        nach-          füllt.     



  Im Raum B des     Pressgehä.nses    1 und  und dem     direkt    anschliessenden     Rauin    D des       Presskorbes    sind in die Wände die     Züge    10       eingelassen,        z@t-eclcs        Führung    des     Pressglites,          s(-lir < iul)enförmig        verlaufend.    Diese     Züge    sind       derart:

      in die Wandung der genannten     Räume          eingelassen,    dass das     Pressgut        zwan        -sweise     in dieselben eingreift, und sind so     gerichtet,          dass    sie in einem stumpfen     Winkel    (in     Aus-          an    den benachbarten     Schrau-          bengä        ragen    der     Pressschraube    stehen, und das       Pressgut    besser abgleitet.

   Die     Züge    sind am  Anfang im Raum B stärker, das heisst     tiefer,     darum,     -weil    das anfangs     lockere        Presshut          oucli    einer stärkeren     Führung    bedarf, wer  den aber entsprechend der immer stärker     zu-          -:

  qmmengepressteri        Pressmasse,        v-elche        auch    im       Verhältnis    immer fester in die     Ziime    eingreift,       gegen    den     Ausgang    F des     Presskorbes    kleiner,       glas    heisst weniger tief.

   Die     @teigungs#,-e@hä@t-          nisse    dieser Züge sind     zweckmässig    so den       Schraubengängen    der     Pressschraub,>        ange-          passt    (wie zum Beispiel in den     v        orlie#,enden     Zeichnungen     ersichtlich),    dass die     Züge    im       Presskorb    von C bis F eine     ganze        ITnidre-          hung    machen,

       dauen    die     Pressschraube    von       C=    bis F fünf ganze     Schraubengänge    hat.       so    dass bei jeder Umdrehung der     Pressccliraube     jeder     Schraubengang    derselben das     Pressgili     um einen Fünftel einer ganzen Umdrehung         vorwärts        mit.Ilrelit.    Dachsreh wird eine abso  lut     sichere    und gleichmässige     Führung    des       Press,rutes    erreicht.

   In     d.-=m        Raum        B-D          wird    das     Press-ut    mit der     Presssehraube        un-          'refähr    als eine     kompakte    Masse gleichmässig       vorwärts        mitges-hraubt    und ausgepresst. Zu  diesem     Verfahren         -erden    ganz geringe  Kräfte beansprucht.

   Das mehr oder     weniger     starke Pressen wird durch Regulierung des  Antriebsrades erreicht, wobei die Mühle  mehr oder weniger schnell     Press2ut    nach  füllt. Die Presse     k"iiin    zum Beispiel in Me  tall     (event.    emailliert), Glas oder Porzellan       hergestellt    sein.  



  Der in den     Fig.    1 und 3 dargestellte       Presskorb    besitzt     Z,#viselienräume    11 zwi  schen den Stäben     l:?,    welch letztere durch  die     Haltringe    13, die     mittelst    Schrauben an  den Stäben     festgemacht    sind, zusammen  gehalten     werden.    Damit die Stäbe beim       Pressen    nicht nach aussen gebogen     werden,

       so sind     zwischen    den beiden     Haltringen    13  die     Halti-inge        1-1        angebracht.    Dieselben wer  den durch die     Schrauben    15,     welche    in den       Haltorga.nen        1(i    ruhen, mit Muttern 17  festgehalten.

   Dass die Stäbe     während    des  Pressens nicht     verschoben        werden,    so reichen  die     Zivisehenrä        ume    nur bis zu den     Innenseiten     der beiden äussern     Ilaltrin"@e    13, und es  sind die Stäbe vor dem ersten     derselben    nach  aussen zu bei 18     verstärkt.    Damit das     Press-          gut    mit dem     Vorwärtsschrauben    beim Über  gleiten der     Zwisclienr:

  iunir-    von einem Stab  auf den nächst-     zuvorlie    geraden auf der Kante       n    des letzteren nicht aufstösst, so ist je diese  Kante weiter von der     Pressschraube    entfernt  als die Kante     1)        des        nächst    zurückliegenden  Stabes.

       Um    der Reibung der     Pressschraube          vorzub-ttgen,    dass die Kanten b nicht     be-          scbä        digt    werden, so reicht die     Ausnehmung     der     Stäbe        nach        aussen    zur Kante     R    (in     Um-          fangsrichtung),    nur von     c,    bis     e,    und die       Vertiefung    für die Züge (in     Längsrichtung)

            von    der     radialen    Kante<I>d</I> bis     e.    Auch sind  die radialen Kanten f .je auf der einen Seite  eines Stabes in der     Lännsriclitung    zurück  versetzt gegen die radialen Kanten     d    am glei  chen Zwischenraume 11 des benachbarten           Stabes,    derart, dass das     Pressgut    an den erst  genannten     nieht    aufstösst.  



  Der in der     Fig.    4 dargestellte     Presskorb,          clezzsen    Wandung Zwischenräume 11     auf-          @veist    (dieselben können auch gekreuzt an  geordnet werden und in der Vertiefung der  Züge 10 liegen), ist aus einem Stück ge  bildet. Die Kanten der Zwischenräume sind  in Umfangsrichtung so angeordnet, dass das       Pressgut    stossfrei darüber gleitet.  



  Der in den     Fig.    2, 5 und 6 dargestellte       Presskorb    ist mit Zwischenräume 11 zwischen  sieh freilassenden     Pressringen    19 versehen,  welche mittelst den Befestigungsorganen 20,  die je in die     Haltorgane    21 des nächst zu  rückliegenden     Pressringes    eingreifen, so<B>zu-</B>  sammengehalten werden, dass für das Aus  fliessen des Saftes     fraistehende    Zwischen  räume entstehen. Letztere sind (wie in den  Zeichnungen ersichtlich ist), damit der Saft  freier ausfliesst, nach aussen zu erweitert.

   Die       Pressringe    werden durch die Schrauben 22,  welche in den     llaltorganen    23 ruhen,     mit-          teIst    der     Muttern    24 zusammengehalten.

    Damit das     Pressgut    mit dem Vorwärtsschrau  ben beim     Übergleiten    der Zwischenräume von  einem     Pressring    auf den nächst     zuv        orliegen-          den    auf der Kante     g    des letzteren nicht auf  stösst,

   so sind dieselben von der     Pressschraube     weiter entfernt als die Kanten     h    des nächst  zurückliegenden     Pressringes.        Ebenso    sind die  radialen Kanten i der Züge längs des Umfan  ges versetzt gegen die radialen Kanten k des  nächst     zurückliegenden        Pressringes.    Damit    die radialen Kanten k durch die Reibung  der     Pressschraube    nicht beschädigt werden,

    so reicht je die     Ausnehmung    der     Pressringe     bei der Kante g von derselben in dar Längs  richtung bis     b    und bei der Vertiefung für  die Züge in Umfangsrichtung von<I>i</I> bis<I>m.</I>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Presse mit Pressschraube, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Wandung auf der Innen seite im Pressraum schraubenförmig ver laufende Züge eingelassen sind, zwecks Füh rung des Pressgutes, und gekennzeichnet da durch, dass im Presskorb die Kanten von Zwi schenräumen, durch welch letztere aus gepresst2r Saft ausfliessen kann, so angeord net sind, dass das Pressgut beim Übergleiten der Zwischenräume je an den Kanten des nächstfolgenden Wandteils nicht aufstösst.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> Presse mit Pressschraube nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Züge im Pressraum im umgekehrten Drahsinne verlaufen wie die Schrauben gänge der Pressschrauben. Presse mit Pressschraube nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, damit klarer Saft gewonnen wird, die im Sinne der Förderrichtung ersten Kan ten von Zwischenräumen im Presskorb der Pressschraube näher liegen als die Kanten der folgenden Wandteile.
CH105768D 1924-02-28 1924-02-28 Kontinuierliche Presse mit Pressschraube. CH105768A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3055291A (en) * 1957-03-11 1962-09-25 Bauer Bros Co Fiberizing press
US6186060B1 (en) * 1998-12-01 2001-02-13 Robert W. Peterson Auger compactor for vegetation

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3055291A (en) * 1957-03-11 1962-09-25 Bauer Bros Co Fiberizing press
US6186060B1 (en) * 1998-12-01 2001-02-13 Robert W. Peterson Auger compactor for vegetation

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