CH105910A - Druckwalze für Durchzugsstreckwerke. - Google Patents

Druckwalze für Durchzugsstreckwerke.

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CH105910A
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CH
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Johannsen Otto Ing Dr
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Johannsen Otto Ing Dr
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  Druckwalze für     Durchzugsstreckwerke.       Bei     Durchzugsstreckwerken    entsteht in  folge der wesentlichen Steigerung der Ab  zugsgeschwindigkeit durch den Vorderzylin  der eine fehlerhafte Einwirkung der Faser  reibung auf die     Durchzugsdruckwalze    des  zuführenden Streckzylinders, das heisst diese  Druckwalze empfängt ausser dem     Antrieb     durch den Unterzylinder noch einen Dre  hungsimpuls durch die sehr rasch durch  gleitenden, vom     Vo@rclerzylinder        erfassten    Fa  sern, was eine schädliche Beeinflussung des  Verzugsvorganges zur Folge hat.

   Ausserdem  muss das Gewicht der Druckwalze dem je  weiligen Verzug, der     Durchzugsgrösse    und  der     Vorgarnnummer    angepasst werden, weil  das Gewicht der Druckwalze der Verzugs  höhe und der auf sie einwirkenden     Durch-          zugsfasemmenge        entsprechen    muss,     um    ein be  friedigendes Ergebnis zu erzielen.  



  Es ist bereits bekannt, die     Oberwalze     auf ihrem Umfange mit längslaufenden Rif  feln zu versehen. Diese Einrichtung verbürgt  aber keinen dauernden zwangsläufigen An  trieb von der Unterwalze, weil die Riffeln  nur zeitweise in die Unterwalze eingreifen.    Vorliegende Erfindung soll den Fehler  nach beiden Richtungen möglichst vollkom  men ausschalten, das heisst der Drehungs  impuls, den die Druckwalze durch die Fa  sern erhält, soll nicht zur     Auswirkung    kom  men und damit sowohl die     ungünstige    Beein  flussung des Verzugsvorganges, als auch die  Notwendigkeit des Wechsels der Walze bei  Änderung des Verzuges, der Zylindereinstel  lung, beziehungsweise des Durchzuges und  der     Vorgarnnummer    vermieden werden.

   Die  Vorschläge, die seither behufs Behebung  des Drehungsimpulses gemacht wurden, ha  ben nur eine teilweise     Ausschaltung    dessel  ben erreichen können, da die Druckwalze nie       zwangsmässig    mit dem Unterzylinder ver  bunden war und immer noch dem     Reibungs-          einfluss    der durchziehenden Fasern nachgeben       konnte.     



  Ein Ausführungsbeispiel der den Gegen  stand der Erfindung bildenden Druckwalze  ist in der     Fia.    1 in der Vorderansicht, in  den     Fig.    2 und 3 in zwei     Querschnitten    nach       a-b        bezw.        c-d        (Fig.    1) und in     Fig.    4 in  der Seitenansicht in Zusammenarbeit mit der           (yeriffelten    Unterwalze     d.arbestellt.    Das Mit  telstück der Druckwalze     tv    ist glatt wie ge  wöhnlich.

   Die beiden Endstücke sind     jedoch     mit einer der Riffelung des Unterzylinders  angepassten feinen Verzahnung versehen, die  so geartet ist, dass sie auch dann in die un  tern Riffeln eingreift, wenn der zu ver  ziehende Faden zwischen den beiden ihn ein  ziehenden Zylindern     hindurchläuft    und die  Oberwalze etwas anhebt. Hierdurch erhält     die     Druckwalze zwangsmässigen Antrieb von der  Unterwalze, sie kann dem     Reibungsdurchzug     der Fasern nicht mehr nacheben und     -wirkt     ohne     Hemmungsschwankungen;    der     Verzog          vergleichmässigt    sich.

   Wesentliche     Anderun-          gen    im     Walzengewicht    sind für verschiedene       Verzüge    und     Zylinderstellungen    oder     Durch-          zugsgrössen    ebenfalls nicht mehr     notwendig,     da     das        Walzengewicht    nun durch den     Dre-          hungsimpuls    nicht mehr     mitbedinat    wird.

    Der erzielte Fortschritt liegt in     der    Unter  drückung derjenigen     Geschwindigkeitsein-          flüsse    auf das Verzugsfeld, die nicht von    der Rotation des Unterzylinders herrühren,  und in der     Vereinfachung-    der     Ilandhabung     des     Durchzuassirecliwerkes,    für das nicht  mehr     Druckwalzen    von     verschiedenem    Ge  wicht in     Vorrat        gehalten    und     gewechselt          werden        müssen.     



  Die Verzahnung der     Druckwalze    kann  an beiden Enden oder auch sonst an irgend  einer Stelle, an     -Selcher    der Faden nicht       durchgezogen        wird,        angebracht    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRL'CII Druckwalze für geriffelte Zuführungs- zylinder von Durchzugsstreckwerhen, da- durch gel@ennzeic@linet, dass die durch ihr Eiaengewiclit wirkende Oberwalze des Zu- führzylinders an einer das Vorgarn nicht führenden Stelle anf ihrem UinfangL- gezahnt ist,
    um mit dieser Verzahnung in die Riffe lung des Unterzylinders so einzugreifen, dass sie dauernd zwangsläufigen Antrieb erhält.
CH105910D 1922-08-04 1923-08-03 Druckwalze für Durchzugsstreckwerke. CH105910A (de)

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