CH105950A - Vorrichtung zum selbsttätigen Reinigen der von einem Stapel zwangsläufig zugeführten Matrizen für Setzmaschinen mittelst umlaufender Bürsten. - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttätigen Reinigen der von einem Stapel zwangsläufig zugeführten Matrizen für Setzmaschinen mittelst umlaufender Bürsten.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B11/00—Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
- B41B11/96—Devices for cooling or cleaning matrices
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Description
Vorrichtung zum selbsttätigen Reinigen der von einem Stapel zwangsläufig zugeführten Matrizen für Setzmaschinen mittelst umlaufender Bürsten. Es ist bereits bekannt, Matrizen von einem Stapel abzunehmen und zwangsläufig einzeln an Bürsten vorbeizuführen; auch die Verwendung von umlaufenden Bürsten zum Reinigen von Matrizen ist bereits vielfach in Vorschlag gebracht worden. Alle diese Ein richtungen haben aber einen praktischen Er folg nicht erzielen können, weil sie entweder nur ungenügend reinigten oder zu verwickelt in der Bauart sind.
Vorliegende Erfindung vermeidet nun alle Nachteile der bisher bekannten Reini gungsvorrichtungen dadurch, dass jede ein zelne Matrize zunächst mit einer Flachseite unter einer umlaufenden Bürste zwangs läufig hindurchgeführt, sodann zum Abfallen gebracht und, dabei sich umlegend, in der selben Weise mit der entgegengesetzten Flachseite unter einer zweiten umlaufenden Bürste hindurchgeführt wird, worauf sie zwecks Hinzufügens zu einem Stapel an gehoben und hierbei von weiteren umlaufen den Bürsten an den schmalen Längsseiten ge reinigt wird. Das Umlegen geschieht zweckmässig durch Abfallen der Matrizen in einem Banal, durch dessen entsprechende Biegung die Matrize einem Mitnehmer zugeführt wird, der sie unter die umlaufende Bürste bringt.
Im Gegensatz zu den bisher bekannten Reinigungsvorrichtungen ermöglicht diese Maschine eine gründliche Säuberungsarbeit, wie sie von den bereits erwähnten Vorrich tungen auch nicht annähernd erreicht werden kann.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Gesamtansicht der Maschine, Fig. 2 den Mechanismus für die Fort bewegung der Matrizen, Fig. 3 die Vorrichtung zum Reinigen der schmalen Längsseiten der Matrizen nebst Matrizenhebtisch, Fig. 4 einen Matrizenheber im Ausgangs kanal, und Fig. 5 Ansichten einer Bürste.
Die Maschine besitzt einen Einfüllkanal a, in welchem die zu reinigenden Maschinen eingebracht werden, sowie einen Stapelkanal b, in welchem die bereinigten Matrizen auf gestapelt werden. Im Kanal a ruhen die Ma trizen auf einer Bahn<B>d</B> und werden auf dieser mit Hilfe eines Anschlages c vorge schoben. Bei diesem Verschieben wird die eine Flachseite der Matrize von der Bürste f gereinigt. Die Bürste arbeitet der Bewegungs richtung der Matrize entgegen, wodurch ein gründliches Reinigen erfolgt.
Ist die Matrize auf der Bahn c1 weit genug vorgeschoben, so verliert sie die Unterlage und fällt durch einen Kanal i abwärts. Durch eine Kurve dieses Kanals wird die Matrize gewendet und gelangt nun auf die Bahn k, auf welcher sie der Anschlag o erfasst und zweck Rei- nigun- der entgegengesetzten Flachseite un ter der Bürste I vorbeiführt.
Der Anschlag c erhält seine Bewegung durch einen Hebel nr, mit Hilfe einer genuteten Trommel u. Die Betätigung des Anschlages o erfolgt; in ähn- lielier \'eise durch einen Hebel 1r, der von einer Nute q beeinflüsst wird.
Ist nun die Matrize an beiden Flachseiten bearbeitet, so gelangt sie auf der Bahn<B>k</B><I>zu</I> einem Tiscli r, welcher mit Hilfe eines Exzenters s gehoben und gesenkt wird. Dieser Tisch hebt cl ie Ma- trize hoch und bringt sie, unter Be1S21te- drücken der fed\rbelasteten Halteklauen t in den Stapelkanal b.
Auf diesem Wege wird die Matrize an den schmalen Längsseiten beiderseits durch umlaufende Bürsten 2c be arbeitet, die ihren Antrieb von Scheiben v aus erhalten (Fig. ? und 3). Der Antrieb der Bürsten j' und L erfolgt durch Scheiben la und Riemen y (hig. 1).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: V orriclitunb ziun selbsttätigen Reinigen der von einem Si-apel zwangsläufig zugeführ ten 3Iatrizezi für Setzmaschinen mittelst um laufender Bürsten, dadurch gekennzeichnet, dass jede einzelne Matrize zunächst mit einer Flachseite unter einer umlaufenden Bürste z-#vangsläufi"",, hindurch-eführt, sodann zum Abfallen gebracht und, dabei sich umlegend,in derselben Weise finit der entgegengesetzten Flachseite unter einer zweiten umlaufenden Bürste hindurebgeführt wird, worauf sie zwecks IHinzufii-ciis zti einem Stapel an gehoben und hierbei von weiteren umlaufen den Bürsten @cn den schmalen Lünbsseiten gereinigt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH105950T | 1923-05-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH105950A true CH105950A (de) | 1924-08-01 |
Family
ID=4364856
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH105950D CH105950A (de) | 1923-05-25 | 1923-05-25 | Vorrichtung zum selbsttätigen Reinigen der von einem Stapel zwangsläufig zugeführten Matrizen für Setzmaschinen mittelst umlaufender Bürsten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH105950A (de) |
-
1923
- 1923-05-25 CH CH105950D patent/CH105950A/de unknown
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