CH106012A - Verfahren zur Speisung von Kesseln mit durch Auspuffdampf vorgewärmtem Frischwasser. - Google Patents

Verfahren zur Speisung von Kesseln mit durch Auspuffdampf vorgewärmtem Frischwasser.

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CH106012A
CH106012A CH106012DA CH106012A CH 106012 A CH106012 A CH 106012A CH 106012D A CH106012D A CH 106012DA CH 106012 A CH106012 A CH 106012A
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  Verfahren zur Speisung von Kesseln mit durch     Auspuffdampf        vorgewärmtem     Frischnasser.    Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Gewinnung von heissem K     essel-          speisewasser    .durch Kondensation von<B>Ab-</B>  dampf. Es sind Verfahren bekannt, bei wel  chen das     Frisehwasser    mit     Auspuffdampf    in       Oberflächenvorwärmern    oder in Kondensa  toren vorgewärmt wird. Bei diesen bekannten  Verfahren wird nur eine solche     Abdampf-          menge    ausgenutzt, als zur Erwärmung des  Wassers auf<B>100</B>   erforderlich .ist.

   Die     Ver-          dampfungswärme        .des    Wassers ist     imgefä.hr     600 Wärmeeinheiten. Infolgedessen     genügt     bereits 1<B>kg</B>     Abdampf,-    um     ungefähr    6 kg  Wasser, also die     sechsfache    Menge Wasser  von 0   .auf<B>100'</B> C vorzuwärmen. Dem Kes  sel soll ,aber nur so viel Wasser     zugeführt     werden, als in Form von     Dampf    entnommen  wird.

   Die im Kessel verbrauchte     Frisich-          wassermenge    ist daher erheblich geringer als  die     Wassermenge,    die zur     Kondensation    des  zur Verfügung stehenden Abdampfes erfor  derlich ist. Für die     Vorwärmung    der     durch     den     Wasserverbrauch    im Kessel vorgeschrie  benen Frischwassermenge auf<B>100'</B> C kann         sonach    nur ein kleiner Bruchteil des Ab  dampfes ausgenutzt werden.  



  Es     ist    aber bekannt, dass durch     Unter-          drucksetzung    des Wassers eine grössere Menge  Abdampf kondensiert werden kann, als bei       atm.    Druck, und     d.ass    hierdurch das Wasser   auf höhere Temperaturen als<B>100'</B> C vorge  wärmt werden kann.

   Davon wird Gebrauch  gemacht bei jenen     bekannten    Verfahren,' bei  welchen der Wasserverbrauch im Kessel le  diglich durch kondensierten Abdampf .anstatt  durch Frischwasser ersetzt wird     uncl    der ge  samte Auspuffdampf     durch    Kompression auf  den im     Kessel    herrschenden     Dniek    als     Kon-          denswasser    in den Kessel     zurückgeführt    wird.  



  Diese bekannten Verfahren sind .aber  nicht anwendbar für     solche    Maschinen, bei  welchen ein Teil des Abdampfes für andere  Zwecke benutzt werden russ, wie zum Bei  spiel bei Lokomotiven, bei welchen Abdampf  für Heizzwecke und zur     Betätigung    des Blas  rohres     benutzt    wird.  



  Gegenstand .der     Erfindung    ist nun ein       Verfahren    zur Speisung von     Kesseln    mit      durch Auspuffdampf     vorgewärmtem    Frisch  wasser, und die     Erfindung    bestellt darin,     da.ss          der    durch     Dampfentnahme    aus     raeirr        Kessel     verbrauchte Dampf ersetzt wird durch Frisch  wasser, gemischt mit     Abda.inpfl@ondens-it,     durch welches das Frischwasser auf eine  Temperatur von über 100 " C     vorgewärmt          wird,

          lind        dass    die Bildung     des    Gemisches aus  Frischwasser und     Abdampfhondeusat    in der  Weise     erfolg-t,    dass ein Teil des Abdampfes  einer     Kondensation    im     Frisc.lrwasser    bei     at.m.     Druck unterworfen wird und in dem so     "e-          wonnenen    Warmwasser ein nicht     kondensier-          ter    Teil des Abdampfes bei höherem     Dr1u,k     durch Kompression     kondensiert    wird.

   Hier  durch kann     (las        Kesselspeisewasser        sogar    bis  auf die im     Kessel    herrschende Temperatur       vorbewäi-mt    werden.  



  Das Verfahren     @"-cinäss    der     Erfindung-        wird     mit einer das Warmwasser     ansau@-cirden        lies-          se        lspeisepu.mpe        durchgeführt,    welche eine       grössere    Leistung besitzt, als der von ihr     an-          zusaubenden        Warmwassermenge        entspricht,

       und deren     i@Tehrleistunb    zur     Ansaugun-        voll     Dampf und Luft     ausgenützt    wird, so     dass     durch den     Drucl:liub    der     Pumpen    der Ab  dampf komprimiert und innerhalb der     Punine     in dem Warmwasser kondensiert wird.  



  In der     Zeichnuno,    ist ein Au     sführunbs-          beispiel    einer Vorrichtung zur     Ausübung     des     vorliegenden    Verfahrens     veranschaulicht,     und zwar für die Speisung von Kesseln von       llasehinen    mit veränderlicher Füllung     und          CTeschwindigkeit,    wie zum Beispiel     voll        Lo-          homotivl@esseln,    bei welchen der Wasser  verbrauch im Kessel nicht eine     hon        stante          Grösse    ist,

   sondern     abhängig    ist.     voll    der je..  welligen Füllung, also von der je nach der  Füllung     schwankenden        Kesselleistung.     



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    der     Zeicli-          nun-    sind die Kaltwasserpumpe 1     und    die  zum     Ansaugen    von Warmwasser dienende       hesselspeisepumpe        \?    vom Gestänge der Loko  motive     zwangsläufig    angetriebene Pumpen  mit gemeinsamem Kreuzkopf 3.

   Die     Saug-          und    Druckventile 11 und     1\3    der     Iialtwas-          serpumpe    1, sowie die     Saug-    und Druck  ventile 14 und 15 der Speisepumpe 2 sind so  
EMI0002.0084     
  
    angeordnet. <SEP> dass <SEP> sie <SEP> durch <SEP> Abheben <SEP> der
<tb>  Pumpenwindkessel <SEP> 13 <SEP> bezw. <SEP> 16 <SEP> leicht <SEP> zu  gä.nglicli <SEP> sind. <SEP> Das <SEP> Iiilriebsgestäiige <SEP> be  stellt <SEP> aus <SEP> einem <SEP> an <SEP> dein:

   <SEP> Kreuzkopf <SEP> 3 <SEP> an  greifenden <SEP> Antriebshebel <SEP> 1 <SEP> und <SEP> einer <SEP> m.it
<tb>  dem <SEP> Antriebshebel <SEP> verbundenen <SEP> Stange <SEP> 5,
<tb>  die <SEP> ihren <SEP> Antrieb <SEP> voll <SEP> dem <SEP> Triebwerk <SEP> der
<tb>  Lokomotive <SEP> erhält. <SEP> Die <SEP> Kaltwasserpumpe
<tb>  saugt <SEP> durch <SEP> die <SEP> Leitung <SEP> 6 <SEP> Kaltwasser <SEP> aus
<tb>  dem <SEP> Tender <SEP> an <SEP> und <SEP> fördert <SEP> es <SEP> durch <SEP> die
<tb>  Druelzleitung <SEP> 7 <SEP> in <SEP> einen <SEP> oberhalb <SEP> der <SEP> Purn  pen <SEP> 1, <SEP> ? <SEP> angeordneten <SEP> Einspritzkondensator
<tb>  in <SEP>  -elchen <SEP> d^r <SEP> entölte <SEP> Abdampf <SEP> durch
<tb>  die <SEP> Abdampfleilum,

  ' <SEP> 9 <SEP> und <SEP> das <SEP> von <SEP> rler
<tb>  Kaltwasserpumpe <SEP> 1 <SEP> -(-förderte <SEP> Wasser <SEP> durch
<tb>  ein <SEP> Spritzrohr <SEP> 10 <SEP> eintritt, <SEP> welche; <SEP> im <SEP> liöcli  sten <SEP> Teil <SEP> des <SEP> Isondensator;. <SEP> angeordnet <SEP> ist.
<tb>  Der <SEP> Einspritzkondensator <SEP> 8 <SEP> ist <SEP> am <SEP> höchsten
<tb>  Teil <SEP> mil <SEP> einem <SEP> Enlliiftun,s.,tutzen <SEP> 18 <SEP> ver  sehen, <SEP> durch <SEP> welobeir <SEP> der <SEP> l@orrdensator <SEP> unter
<tb>  Atniosphü.rerirlrucli <SEP> gehalten <SEP> wird, <SEP> und <SEP> durch
<tb>  welchen <SEP> die <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Wasser <SEP> durch <SEP> die <SEP> Arr  wUrinunb <SEP> ausgetriebene <SEP> Luft <SEP> und <SEP> die <SEP> Gase,
<tb>  gemischt <SEP> mit <SEP> dem <SEP> nicht <SEP> kondensierten <SEP> Teil
<tb>  des <SEP> Abdampfes.

   <SEP> augefrieben <SEP> werden. <SEP> Das
<tb>  vom <SEP> Abdampf <SEP> auf <SEP> dessen <SEP> Temperatur <SEP> arrbe  wärmtn <SEP> und <SEP> dadurch <SEP> enth:irtpte <SEP> und <SEP> entgaste
<tb>  Wasser <SEP> wird <SEP> aus <SEP> einem <SEP> tiefer <SEP> liegenden
<tb>  Sannnelbehä <SEP> lfer <SEP> 1.9 <SEP> durch <SEP> die <SEP> Speisepumpe
<tb>  über <SEP> die <SEP> @ruchlcitun,@ <SEP> ?0 <SEP> in <SEP> den <SEP> Iiessei <SEP> be  fördert. <SEP> Die <SEP> Spei-zepumpe <SEP> ist <SEP> ein- <SEP> Pumpe
<tb>  von <SEP> grösserer <SEP> Leist:

  un\- <SEP> als <SEP> die <SEP> Kaltwasser  pumpe. <SEP> Die <SEP> Speisepumpe <SEP> ist <SEP> mit <SEP> ihrem <SEP> Sau.0,,  raum <SEP> einerseits <SEP> an <SEP> den <SEP> Samm.elbehä.lter <SEP> 19
<tb>  allgeschlossen <SEP> und <SEP> and-rseits <SEP> unter <SEP> Vermitt  lung <SEP> einer <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Ventil <SEP> 22 <SEP> oder <SEP> der  gleichen <SEP> ausgestatteten <SEP> Entlüftungsleitung
<tb>  ?1, <SEP> welche <SEP> normal <SEP> offen <SEP> ist, <SEP> mit <SEP> der <SEP> Atmo  sphiire <SEP> in <SEP> Verbinelunb:

   <SEP> ;;wetzt. <SEP> Die <SEP> Speise  pumpe <SEP> kann <SEP> daher <SEP> nicht <SEP> nur <SEP> das <SEP> gesamte <SEP> von
<tb>  der <SEP> Kaltwasserpumpe <SEP> in <SEP> den <SEP> Kondensator <SEP> ge  förderte <SEP> Wasser <SEP> absaugen <SEP> und <SEP> eine <SEP> Wasser  2nsammlun-, <SEP> im <SEP> Kodensator <SEP> verhindern, <SEP> son  dern <SEP> infol@-e <SEP> der <SEP> grösseren <SEP> Leintun <SEP> b' <SEP> sowohl
<tb>  nicht <SEP> kondensierten <SEP> Dampf <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Konden  sator, <SEP> als <SEP> auch <SEP> Luft <SEP> aus <SEP> der <SEP> Atmosphäre <SEP> mit  saugen,

   <SEP> so <SEP> dass <SEP> beire <SEP> Druckbube <SEP> der <SEP> Pumpe <SEP> ein
<tb>  Gernich <SEP> von <SEP> Dampf <SEP> und <SEP> Wasser <SEP> in <SEP> Geben-         wart von Luft einer Verdichtung unterwor  fen     wird.    Die     Luftansaugung    heim Saugbube  der Speisepumpe ermöglicht einen ungehin  derten Betrieb der Anlage, wenn kein Dampf  oder kein Wasser vorhanden ist oder die bei  den Pumpen leerlaufen, wobei durch Rege  lung des schädlichen Raumes der Speise  pumpe die Kompressionsspannung der Luft  innerhalb zulässiger Grenzen leicht geregelt  werden kann.

   Beim normalen Betriebe wer  den durch die Kompression der Luft Stoss  wirkungen infolge der     iin    Pumpenzylinder  rasch vor sich gehenden Kondensation ver  hindert, und durch die ständige Auffüllung  des     Druckwindkessels    mit Luft bei jedem  Saugbube der Pumpe werden auch Pumpen  schläge infolge Dampfbildung im     Pumpea-          zylinder    beim Saugbube vermieden. Es wird  um so mehr Abdampf und Luft angesaugt,  je weniger Warmwasser der Kondensator  liefert     bezw.    je geringer die Förderleistung  der Kaltwasserpumpe ist.

   Bei der Wasser  und Dampf ansaugenden Pumpe 2 kann der  Wärmeaustausch zwischen diesen Mitteln  durch Änderung der Menge des einen Mit  tels beeinflusst und dadurch die     Wärmeaus-          ta.uschtemperatur    geregelt werden; denn bei  Aufrechterhaltung der Saugleistung der  Pumpe hat die Veränderung der Menge des  einen Mittels selbsttätig eine Veränderung  der Menge des ,andern Mittels zur Folge. Bei  Dampfmaschinen, die mit veränderlicher Fül  lung laufen, bei denen also die Abdampf  menge Veränderungen unterliegt, ist daher  nur eine Einrichtung zur Veränderung der  Menge des andern Mittels, nämlich des Was  sers, vorzusehen.  



  Durch Veränderung der von der Kalt  wasserpumpe in den Kondensator geförder  ten     bezw.    der Speisepumpe zugeführten  Wassermenge .kann daher bei Aufrecht  erhaltung der     .Förderleistung    der Speise  pumpe eine Regelung der Wärmeaustausch  temperatur zwischen Wasser und Dampf in  der Speisepumpe erzielt werden. Fördert die  Kaltwasserpumpe das ganze Wasser in den  Kondensator, so hat auch die Speisepumpe  mehr     ZVarmwasser    aus dem Kondensator zu    fördern, wodurch die von der     Speisepumpe     angesaugte Dampfmenge kleiner und daher  auch die     Wasservorwärmung    in der- Speise  pumpe geringer wird.

   Fördert die Kaltwas  serpumpe weniger Wasser in den Kondensa  tor, so hat auch die     Speisepumpe    weniger  Wasser zu fördern und saugt dafür mehr  Dampf an, wodurch die     Wasservorwärmung     in der Speisepumpe gesteigert wird.  



  Die von der Kaltwasserpumpe in den  Kondensator geförderte Wassermenge und  dadurch das Gesamtgewicht des aus Frisch  wasser und Kondenswasser bestehenden Ge  misches wird in Abhängigkeit von der je  weiligen Leistung     bezw.    Füllung der Dampf  maschine geregelt, und zwar dadurch, dass  mit dem Druckraum der Kaltwasserpumpe  ein Regelorgan 23 in Verbindung steht, wel  ches je nach seiner Einstellung eine in den       Vorratsbehälter    des Kaltwassers zurück  führende Umlaufleitung 24 mehr oder weni  ger öffnet oder mehr oder weniger schliesst;  so dass das von der Kaltwasserpumpe geför  derte Kaltwasser teilweise oder auch voll  ständig in den Vorratsbehälter zurückge  führt und die Förderung in den Kondensator  ganz oder teilweise unterbrochen werden  kann.

   Das Regelorgan 23 wird durch eine  Stange 25 von der Umsteuerung der Loko  motive, also in Abhängigkeit von der Fül  lung, derart betätigt, dass die von der Kalt  wasserpumpe in den Kondensator geförderte  Kaltwassermenge dem jeweiligen Dampfver  brauch dar     Betriebsdampfmaschine    ent  spricht. Die Kesselspeisung kann daher so  durchgeführt werden, dass der Wasserspiegel  im Kessel ohne Rücksicht auf die Kessel  leistung wenigstens ungefähr in konstanter  Höhe erhalten wird.

     Die Pumpen 1 und 2 sind so bemessen.,  dass sie pro Hub so. viel Wasser in den Kes  sel fördern können, als dieser für die grösste  Leistung der Dampfmaschine, die bei einer  bestimmten Füllung erreicht wird, pro       Dampfzylinderkolbenhub    abgeben muss, und  das mit der Umsteuerung in Verbindung  stehende Regelorgan 23 ist -dabei so einge  stellt, dass die gesamte von der Kaltwasser-      pumpe gelieferte Wassermenge in den Kessel  gefördert werden kann. Für Füllungen, die  kleiner sind als die der grössten Leistung der  Lokomotive entsprechende Füllung, leitet  das Regelorgan den     Wasserüberschuss    ab.

    Für grössere Füllungen als die der grössten  Leitung der     Lokomotive    entsprechende Fül  lung wird gleichfalls ein Teil der angesaug  ten Wassermenge abgeleitet, da praktisch die  Leitung der Lokomotive trotz der     grösseren     Füllungen eine kleinere wird, indem bei sol  chen Füllungen nur mit gedrosseltem Regler  gefahren werden kann. Für die     Vollfüllung     und die Mittelstellung der Steuerung wird  kein     Wasser    in den Kessel gefördert und das  gesamte Wasser durch das Regelorgan ab  geleitet.

   Das Abstellen der     \'Wasserzufuhr    in  den Kessel bei Vollfüllung ist hauptsächlich  aus dem Grunde     notwendig,    weil bei Leer  lauf der Lokomotive, für welchen die Steue  rung ganz ausgelegt wird, kein kaltes     Was-          ser    in den Kessel gefördert werden soll.  



  Ein regelbares Ventil 17 in der     Druclk-          leitung    i der     Kaltwasserpumpe    ermöglicht  eine Veränderung des     Widerstandes    in der  Leitung 7. derart, dass die Pumpe verschie  den grosse     Wassermengen    stossfrei in den  Kondensator drücken kann.  



       L-m    insbesondere im     '@Tiiiter    bei Still  wand der Lokomotive die     Vorrichtung        an-          iv;irmen    und rasch in Betrieb setzen zu kön  nen, kann die Kaltwasserpumpe 1 einen       Dampfanschluss        ?f    erhalten, durch welchen  der     Kaltwasserpumpe    Dampf zugeführt     wird,     der durch die Saug- und Druckventile 11,

         1.?    einerseits in den     Windkessel    13 und     an-          rlc-rseits    in den     1iondensator    8 eintreten       ILann,    während (las     Danipflz-ondensat    aus dem       Sau;'raum        der        Speisepumpe        durch        einen     ? 7 abgelassen wird.  



  Der dampferfüllte     R.auni    8 des     Konden-          sators    kann zur Begünstigung des     Wä.rme-          austausches        zwischen    Wasser und Dampf  mit     Wärmeaustauschkörper    30,     z.    B. in  Form von Ringen, wie     Raschigringen    und  dergleichen,     gefüllt    werden, welche durch  eine durch eine Tür verschliessbare     Üffnung            2'8    in den Kondensator eingeführt und her  ausgenommen werden können.  



  Ein Überlauf     ?9,    der im normalen Be  trieb durch ein Ventil     abgeschlossen    ist, er  möglicht die Ableitung     des        Warmwassers,     wenn die Speisepumpe versagt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Spi-isung von Kesseln mit durch Auspuffdampf vorgewärmtem Frisch wasser, dadurch gc#hennzeiehnet, dass der durch 1)ampferitn@iliine aus dem Kessel ver brauchte Dampf durch Frischwasser, ge- mischt:
    finit Abdampfkondeiisat, ers-4z11 wird, dureli welches Kondensat das Friscb@vasser auf eine Temperatur von über lt: <B><I>'</I></B> (" vor gewärmt:
    wird, und rhiss clie Bildure-- des Ge- misclies aus Friscliwa.ser und Abdampfkon- densat in der Weise erfolgt,
    dass ein Teil des Abdampfes einer Kondensation im Frisch- wasser bei atmosphiiriseliem Druck unterwor fen wird und in dem so gewonnenen @@'arm- wasser ein nicht lrondensierter Teil des Ab dampfs bei höherem Druck durch K orn- pression kondensiert wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gel@enizeiclinet, dass in einer Kes- selspeisepumpe, mit welcher durch Kon densation von Abdampf auf die Abdampf temperatur erwärmtes Warmwasser ange saugt wird, ein durch gleichzeitige An saugUng voll Abdampf entstanden-s Warmwasscr-Danipfgemiseli dem Druck- hube unterworfen wird,
    durch -welchen der Abdampf in < lern Wiirm-,vasser konden siert und d;iilurcli das letztere auf eine Temperatur von über<B>1000</B> C' vorgewärmt wird.
    ?. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Uilera.nsprucll 1. für Dampfinaschin n, die mit veriinderlieher Füllung laufen, da durch geheniizeichnet,
    dass das Gesamt gewicht des aus@ricliwas#er und Kon densat bestehenden Gemischas lind die Temperatur desselben durch Regelung der FrischR-asserzufuhr in A.liliiinb-igkeit von der Dampfentnahme aus dem Kessel und der zu kondensierenden Abdampfmenge geregelt werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen; 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass von der Kesselspeise- pumpe ausser Wasser und Dampf ein nicht kondensierbares, gasförmiges Mittel angesaugt wird, welches beim Druckbube der Pumpe als elastisches Polster wirk sam ist, derart, dass bei einem Leerlauf der Pumpe das angesaugte elastische Mit tel auf eine geringere Spannung verdich tet wird, als der Kesselspannung ent spricht. .
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass eine das Warmwasser an saugende Kesselspeisepumpe eine grössere Leistung besitzt, als der von ihr anzu saugenden Warmwassermenge entspricht, und die Mehrleistung der Pumpe zur Ansaugung von Dampf und Luft ausgenutzt wird, so dass durch den Druckhub der Pumpe der Abdampf komprimiert und innerhalb der Pumpe in dem Warmwasser kondensiert wird. UNTERANSPRtrCHE 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II; da durch gekennzeichnet, dass die das Warm wasser ansaugende Kesselspeisepumpe mit einer Kaltwasserpumpe kleinerer, aber in Abhängigkeit von dem Dampfverbrauch im Kessel regelbarer Leistung zusammen wirkt. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Kessel speisepumpe vom Gestänge der Dampf maschine zwangsläufig angetrieben wird. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Förder- raum der Kesselspeisepumpe über ein Saugventil an die Atmosphäre angeschlos sen ist, so da.ss die Kesselspeisepumpe bei ihrem Saugbube auch Luft ansaugen kann.
CH106012D 1922-06-02 1923-04-23 Verfahren zur Speisung von Kesseln mit durch Auspuffdampf vorgewärmtem Frischwasser. CH106012A (de)

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