CH106027A - Elektrischer Widerstandsofen. - Google Patents

Elektrischer Widerstandsofen.

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CH106027A
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CH
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furnace
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Rennerfelt Ivar
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Rennerfelt Ivar
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D11/00—Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
    • F27D11/02—Ohmic resistance heating
    • H—ELECTRICITY
    • H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00—Ohmic-resistance heating
    • H05B3/62—Heating elements specially adapted for furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Elektrischer     Widerstandsofen.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  elektrische Widerstandsöfen und besteht  darin, dass     innerhalb    des Schmelzraumes frei  stehende Vorsprünge des Ofenbodens zur  Aufnahme eines elektrischen Widerstandes  so angeordnet sind, dass sie ringsum vom  Schmelzgut umgeben sind.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel eines Ofens gemäss der Erfindung  veranschaulicht, bei welchem der Schmelz  raum durch einen nach einem geschlossenen  Linienzug verlaufenden Vorsprung des Ofen  bodens in einen innern Schmelzraum und  einen äussern Schmelzraum geteilt ist.     Fig.    1  zeigt den Ofen in einem Vertikalschnitt nach  -der Linie     X-X    der     Fig.    2, während     Fig.    2  den Ofen in Ansicht von oben nach Weg  nahme des Ofengewölbes darstellt.  



  Der, Ofen besteht aus einem Schmelzherd  1 mit einem abnehmbaren Gewölbe 2. Der  Herdboden besitzt einen Vorsprung 3,     dureh     welchen der Schmelzraum in     einen        innern     zentralen     .Schmelzraum    11 und einen     äussern     ringförmigen Schmelzraum 12 geteilt ist. Der  Vorsprung 3 ist mit einer Rinne 5 für einen  Widerstand     4,aus    Kohle, Koks, Graphit oder    dergleichen versehen. Der Schmelzraum<B>11</B>  steht mittelst Öffnungen des Vorsprunges  unter der Rinne 5 in Verbindung mit dem  den Vorsprung     umgabenden    ringförmigen  Herdraum 12.  



  Zur Entleerung des     Ofens    dient eine  Rinne 13, und zur     Chargierung        oder        Unter-          su:cbun.g    des Ofeninnern während der Schmel  zung dienen Öffnungen 14 in dem Gewölbe.  Diese Öffnungen 14 können     mittelst    feuer  festen Deckeln 15, die mit Schauöffnungen  versehen sind, und     mittelst        Aussendeckeln-16,     die mit Fenstern 17 entsprechend den Schau  öffnungen in den Deckeln 15 versehen sind,  abgeschlossen werden.

   Die Tür 18 zum Ab  schliessen der     Rinne    13 und der Deckel 16  können     gasdicht        ausgeführt    werden, falls der  Ofen zum     Vakuumschmelzen    verwendet wer  den soll, und es     kann    eine     Einrichtung    vor  gesehen werden, durch welche der Gasdruck  im Ofen gegenüber dem     atm.    Druck verändert  werden kann.

   Zum gasdichten     Abschluss    kann  die Fuge 19 zwischen     dem        Ofenmantel    und  dem     Gewölberahmen    mittelst     Schweissung     oder     Rötung        .ga.sächtgemacht        werden.    Man  kann auch rings um den Ofen einen Flansch      ?0 und rings um das Gewölbe einen     entspre-          ehenden    Flansch vorsehen, und die     Fl.anse.h-          verbindung,    z.

   B. durch Eingiessen eines ge  schmolzenen     Metalles,    wie Zink oder derglei  chen,     zwischen    die Flanschen abdichten.  



  Um die Einführung einer kalten Charge  in den ringförmigen Herdraum 12 zu erleich  tern, können ähnliche     Öffnungen,    wie bei der  Entleerungsrinne 13 an     geeigneten    Stellen  am Blechmantel     angeordnet    werden.  



  Der Ofen kann auf Wiegenlagern oder  Zapfen ruhen, so     d@ass    er, falls erforderlich,  ohne Schwierigkeit gekippt werden kann.  



  Der elektrische Strom wird dem Wider  stand 4 mittelst Elektroden 6 zugeführt, die  von oben in -die Widerstandsmasse eingeführt  werden.     Die    Elektroden sind von gasdichten,  wassergekühlten Kapseln 7 umgeben, an wel  chen, elektrisch     isoliert,        Kontakte    8     mittelst     einer gasdichten Packung befestigt sind und  in     welchen    ein     Regulierungsmechanismus    für  die axiale Verstellung der Elektroden einge  schlossen ist. Kabel 9 führen den Strom den  Elektroden 6 und durch diese dem Wider  stande zu.

   Demselben Zwecke dienen durch  den Ofenboden eingeführte Kontakte 10, wel  che zum Anschluss des Widerstandes an ein  Zwei-     bezw.        Mehrphasensystem    dienen kön  nen, welches mit oder ohne Verwendung der       Gew        ölbeelektrode    6 benutzt werden kann.  



  Die Energiezufuhr kann     durch    Änderung  der Spannung     zwischen    den Elektroden, die  in diesem Falle keine axiale Bewegungsfähig  keit erfordern,     reguliert    werden. Die     Regu-          lierung    kann auch dadurch erreicht werden,  dass man den Abstand zwischen der     Elektro-          denspitze    und dem Widerstand in bekannter  Weise vergrössert oder vermindert. Dies kann  automatisch oder von Hand erfolgen.

   Die  Wärme     wird    in diesem Falle auch von dem       Lielitbogen    unter jeder Elektrode erzeugt, je  doch ist hierfür Voraussetzung, dass die Na  tur der Charge die mehr konzentrierte  Wärmeerzeugung     mittelst    Lichtbögen nicht       verhindert.     



  Durch die Anordnung des Widerstandes  in Abstand von der Ofenwand wird der ther  mische Wirkungsgrad vergrössert, und die    Wärmeverluste. durch .die Ofenwand hindurch  werden vermindert.  



  Dadurch, dass die Ableitung der in dem       Widerstande    erzeugten Wärme nicht     gehin-          dert    ist, ist es möglich, in der Widerstands  rinne mit höherer Temperatur als bisher zu  arbeiten, ohne dieselbe zu beschädigen, und  die Widerstandsrinne auch kleiner zu machen.  



  Die Verwendung eines ringförmigen Wi  derstandes hat gegenüber einem klein dimen  sionierten     Widerstand    den     Vorteil,    dass die  Charge von einer     im    Ofenraum zentral ge  legenen, nach allen Seiten wärmeausstrahlen  den Widerstandsrinne mit     gleichförmiger     Temperatur und in unmittelbarer Nähe der  Oberfläche der     Charge    erhitzt.

   wird, wodurch  der     durch    die Rinne geschickte Strom mit der  Charge induktiv     verkettet    ist, und es ist der  Nachteil vermieden, dass man nur einen klei  nen Widerstand zwischen den Elektroden,  deren Spitzen relativ nahe aneinander sind,  erzielen kann, und     dass    die     Wärmeerzeugung     hauptsächlich     mittelst    Lichtbögen erfolgt,  was eine starke Konzentration der Wärme  verursacht, die leicht zu einer lokalen schäd  lichen     Überhitzung    einer dafür empfindlichen  Charge aus gewissen Metallen und Legierun  gen     Anla.ss    geben kann.  



  Ein Ofen gemäss vorliegender Erfindung  ist von besonderem Wert, wenn es notwendig  ist, mit einer mittelhohen Temperatur von  zum     Beispiel    zirka<B>750'</B> C zu     arbeiten,    wel  che zum     Schmelzen,    zum Beispiel von Alu  minium und     gewissen        Legierungen    und der  gleichen, erforderlich ist, da es in der Regel  schwierig ist, mit in einem Ofenraum frei  brennenden Lichtbogen zu arbeiten, wenn die  Temperatur einen gewissen Wert nicht über  steigen darf. Es ist auch leichter, die Ener  giezufuhr durch eine     ,Spannungsregulierung,     als durch     Änderung    der     Lichtbogenlänge    zu  regeln.

   Ein Ofen     gem < i.ss    der Erfindung ist  daher für die Arbeit im Vakuum besser ge  eignet, als ein gewöhnlicher     Lichtbogenofen,     besonders     wenn    es     notwendirr    ist, mit einer       niedrigen    Temperatur zu arbeiten.  



  Für das Arbeiten im Vakuum ist es       zweclzmässig,    die     Chargierung    mit fliessendem      Metall auszuführen, die in einem Ofen ge  wöhnlicher Type fertiggeschmolzen ist und  nur eine abschliessende Entgasung im Va  kuum erfordert. Die Produktionsfähigkeit  des Vakuumofens wird hierdurch wesentlich  gesteigert, so dass zur Erreichung einer ge  wissen Produktion eine viel kleinere Anzahl  Öfen erforderlich ist.  



  Bei Evakuierung einer flüssigen Charge  ist es nicht notwendig, mehr als eine Öff  nung in dem Ofen zu verwenden, wodurch  die Konstruktion und das Problem einer  guten Dichtung vereinfacht werden.  



  Der Widerstand kann nicht nur     rin5-          förmig,    sondern auch von jeder andern ge  eigneten Form sein. In einem länglichen  Ofenraum kann der Widerstand rechteckig  oder     elliptiseh    sein.  



  Die in der Zeichnung dargestellte Aus  führungsform ist für Einphasen- oder Gleich  strom bestimmt. Dreiphasen- oder Zwei  phasenstrom kann verwendet werden, falls  eine genügende Anzahl Elektroden in dem  Ofenraum angeordnet werden.  



  Zweckmässig ist     insbesondere    für Mehr  phasenströme die Verwendung der Boden  kontakte, welche leicht in beliebiger Zahl  vorgesehen werden können, durch welche die  Energie von unten     zugeführt    werden kann.       Mehrphasenströme    haben gegenüber andern  Stromarten den Vorteil, dass elektrodyna  mische Einwirkungen auf das Schmelzbad  durch den Strom in der Rinne und in den Zu  leitungen 10     hervorgerufen    werden     können.,     durch welche das Bad in Bewegung gesetzt    werden kann, ohne dass es einer     Kippung     oder Drehung des Ofens bedarf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Widerstandsofen, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Schmelz raumes freistehende Vorsprünge des Ofen bodens zur Aufnahme eines elektrischen Wi derstandes so angeordnet sind, dass sie ringsum vom Schmelzgut umgeben sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrischer Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelz raum durch einen nach. einem geschlos senen Linienzug verlaufenden Vorsprung des Ofenbodens in einen innern Schmelz raum und einen äussern Schmelzraum ge teilt ist. 2. Ofen nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzräume miteinander verbunden sind.
    ä. Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass den Vorsprüngen elek trischer Strom von unten durch Boden kontakte zugeführt wird. 4. Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass den Vorsprüngen elek trischer Strom von oben durch Elektroden zugeführt wird.
CH106027D 1923-05-05 1923-05-05 Elektrischer Widerstandsofen. CH106027A (de)

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