CH106311A - Zweistufiger Speisewasservorwärmer für Lokomotiven, Lokomobilen und dergleichen. - Google Patents
Zweistufiger Speisewasservorwärmer für Lokomotiven, Lokomobilen und dergleichen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Zweistufiger Speisewasservorwärmer für Lokomotiven, Lokomobilen und dergleichen. Bei allen nicht stationären Da_mpfniaschi- nen, wie Lokomotiven, Lokomobilen und der gleichen, hat die Frage .der Speisewasservor- wärmung die einschlägigen Kreise schon von jeher stark beschäftigt.
Während man nämlich bei stationären Maschinen in- dieser Beziehung schon sehr weit fortgeschritten ist, stellten sieh bei der in Frage kommenden Maschinengattung ganz wesentliche Hindernisse entgegen.
Zunächst musste bei nicht stationären Dampfm.aschinenmit der Raumfrage gerech net werden, wozu bei Lokomotiven auch noch die Innehaltung des Profils kam. Sodann war in i 't verliältnismässig #n grossen Wärmeverlusten zu rechnen, da derartige lokomobile Maschi nen hinsichtlich .der Isoliermöglichkeit viel zu wünschen übrig lassen.
Schliesslich muss .auch auf die Achsen- bel.astung Rücksicht genommen werden, die gewisse Höchstmasse nicht überschreiten darf.
Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, den Speisewasservorwärmer im Schornstein oder in der Rauchkammer anzuordnen. Hier durch wird nun aber der von den Rauchgasen zwecks Wärmeabgabe zur Verfügung ste- hende Weg ein verhältnismässig kurzer, der nicht genügt, um kaltes Speisewasser in der gewünschten Weise vorzuwärmen. Infolge dessen ist man dazu übergegangen, eine zwei stufige Vorwärmung zu schaffen, indem man an beliebiger Stelle eine mit dem Abdampf der Maschine geheizte erste Stufe dem Rauch- gasspeisewasservorwärmer vorschaltet. Die hierzu notwendigen Leitungen verminderten natürlich durch Wärmeverluste den Nutz-.
eff ekt.
Der Zweck der Erfindung ist es nun, in dieser Richtung Verbesserungen zu schraffen und bei zweistufigen Speisewasservorwär- mern die bisher vorhandenen Nachteile zu beseitigen.
Dies geschieht der Erfindung gemäss in erster Linie durch die Anordnung eines hohl zylinderförmig .ausgestalteten Rauchgasvor- wärmers und eines in dem zylindrischen Hohlraum des ersteren angeordneten, vor die sen .geschalteten Abdampfvorwärmern. Hier bei steht vorteilhaft der Abdampfvorwärmcr unmittelbar auf dem Blasrohrkopf, mit dem er durch ein regelbares Abschlussorgan ver bunden ist.
Das Abschlussorgan hat hierbei den Zweck, rebelnd einzuwirken und das bün- stibSte Verhältnis zwischen der dem Ab- dampfvorwärmer und dem Rauelibasvorwär- mer zugeführten Wä rmenienge zu s-cha,
ffenh Je nach der Art der Maschine einerseits nämlich und der Güte des Brennstoffes an derseits sind Abdampf- und Ra.uch-astempe- raturen verschieden.
Es ist daher notwendig, dass das Dampfgemisch zum P@zu chbasbemisch iui Rauchbasvorwärmer dis günstigste für den Wärmedurchga.n- ist, was leicht durch Regelung der durch den Abdampfvorwärmer geleiteten Damipfmenbe mit Hilfe des Regel- organe:; erfolgen kann.
Um auch in den Betriebspausen bezw. beim Anheizen den lb.rl-impfvorwii.rnier be nutzen zu können, kann die ringförmige, mit.
Frisehda;mpf versorgte Kammer des Bliisrolir- kopfes durch eine absperrbare Leituiio@ mit dem Abdampfvorwärmer verbunden sein, so d:a.ss auf diese Weise der Abcl:anipfvorwä,r@inrr Frischdampf erhält, gerade so -wie die Düsen des Bla.srohrkopfes durch die sogenannten Hilfsbläser.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigen: Abb. 1 einen senkrechten Schnitt durch den Speisewasservorwärmer, Abb. 2 den Schnitt gemäss II-II der Abb. 1, <B>AM.</B> 3 den Schnitt gemäss 111-III der Abb. 1.
Im Schornstein d einer Lokomotive ist ein der Form des Schornsteins anbepasster hohl- zylinderförmiger Behälter 5 angeordnet, der von Heizröhren 6 in der Längsrichtung durchsetzt ist. Unterhalb dieses ist der Blas rohrkopf 7 vorgesehen, dessen Düsen 8 nasch Zahl und Stellung der Zahl der Heizröhren 6 entsprechen. Der Behälter 5 ist durch pa rallel zueinander liebende Zwischenwände 9 in wabrechter Richtung unterteilt.
Eine senk recht durchgehende Wand 10 schliesst die durch die Wände 9 gebildeten Räume ab. Nahe dieser Wand 10 sind wechselweise ver setzt Öffnungen 11 in den wabreüliten Wän den 9 vorgesehen, durch die das bei 12 ein- tretende Wasser aus der einen in die andere der durch die Wände 9 und 10 gebildeten Kammern strömen kann, um nach und nach stufenweise die sämtlichen Räume durch- kreisend, bei 13 abgeführt zu werden.
Der zylindrische Hohlraum des Behälters 5 ist nach oben durch die Platte 14 abge schlossen, -während er unten an den Bla.srohr- kopf 7 anschliesst. In dem so gebildeten Hohl raum 15 ist ein aus Röhren oder Röhrenbün deln bestehender Abda.nipfspeisewasservor- wärmer 16 vorgesehen, .dem durch den kurzen Rohrstutzen 17 Abdampf aus dem Blasrohr- kopf 7 zugeführt wird.
Ein regelbares Ab sehlussor;a.n 18 ermöglicht es, den Abdampf- vorwä rmer ganz auszuschalten bezw. die Menge des cinercit# durch den Abda-mpfvor- -vüa@mer, anderse.il:
s durch den Rauchgasvor- wärmer strömenden Dampfes genau einzu- rebeln. Von deni ringförmigen Ra.uin 19 des Bl.asrohrli#opf < < s, der unmittelbar mit dem Kessel in Verbindunb steht und infolz;eclesseri Frisehdainpf erhalten kann, führt eine ab sperrbare Leitung 20 in den Abdampfapeise- wasservorwiiriner 16, um bei.
Betriebspausen benv. beine Anheizen den Abdampfvorwär- nier mit Frischdampf versorgen zu können.
Das Speisewasser belangt durch eine nicht dargestellte Rohrleitung in den Abda,mpf- vorwärmer 16, durchströmt diesen bündel weise in auf- und abaelgencler Richtung und gelangt, clion vorbewä.rmt, durch (las Rohr 12 in den R.aucliba.svorwärmer 5.
Da sowohl jede überflüssige Dampf- als auch Speisewasserleitung zwischen dem er sten und zweiten Vorwärmer wegfällt, sind Verluste, die hieraus entspringen könnten, ohne weiteres vermieden. Abgesehen hiervon wirkt der um den Abdampfvorwärmer ange ordnete Raucligasvorwärmer als wirksamster \Wärmeschutz gegenüber dein Abdampfvor- -värmer.
Es stellt somit der kombinierte Speise- wasservorwärmer in thermischer Beziehung einen wesentlichen Fortschritt dar, wozu noch die durch das Abschlussorgan 18 gegebene Regelungsmöglichkeit, wie beschrieben, kommt.
Die Anordnung des Vorwärm.ers im Schornstein ist zwar für Lokomotiven und nicht ortsfeste Lokomobilen die gegebene, wenn auch nicht unbedingt notwendige, wäh rend bei ortsfesten Lokomobilen und ähnli chen Dampfmaschinen .an Stelle des. Schorn steins vorteilhaft die Rauchkammer oder der Fuchs treten würde. Selbstverständlich sind in dieser, wie auch in anderer Beziehung kon struktive Abweichungen von der dargestellten Ausführungsform möglich und notwendig, ohne dadurch ausserhalb des Rahmens der Er findung zu fallen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zweistufiger Speisewasservorwärmer für Lokomotiven, Lokomobilen und dergleichen, gekennzeichnet durch einen hohlzylin.derför- mi:g ausgestalteten Rauchgasvorwärmer und einen in dem zylindrischen Hohlraum des ersteren ,angeordneten, vor diesen geschalteten Abdampfvorwärmer. UNTERANSPRüCHE 1.Zweistufiger Speisew@asservorwärmer für Lokomotiven, Lokomobilen und derglei chen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Abdampfvorwärmer durch ein regelbares Abschlussorgan in un mittelbarer Verbindung mit dem Blasrohr kopf steht. 2.Zweistufiger .Speisewasservorwärmer für Lokomotiven, Lokomobilen und derglei chen nach Patentanspruch und Unter.an- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von einer ringförmigen, mit Frischdampf ver sorgten Kammer des Blasrohrkopfes eine absperrbare Leitung nach dem Abd,ampf- vorwärmer führt.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH106311D CH106311A (de) | 1923-10-26 | 1923-10-26 | Zweistufiger Speisewasservorwärmer für Lokomotiven, Lokomobilen und dergleichen. |
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1923
- 1923-10-26 CH CH106311D patent/CH106311A/de unknown
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