CH106324A - Schalter für grosse Momentan-Stromstärken. - Google Patents

Schalter für grosse Momentan-Stromstärken.

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CH106324A
CH106324A CH106324DA CH106324A CH 106324 A CH106324 A CH 106324A CH 106324D A CH106324D A CH 106324DA CH 106324 A CH106324 A CH 106324A
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CH
Switzerland
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switch
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Schalter für grosse     NOmentan-Stromstärken.       Die grossen     Momentan-.Stromstärken,    wel  che besonders bei Kurzschlüssen in grossen  Netzen auftreten, rufen an den Kontakten der  im Stromkreis     befindlichen    Schalter elektro  dynamische und thermische Kräfte hervor,  welche die Schalterkontakte voneinander ab  zuheben suchen.     Besonders    schädlich sind  diese Kräfte beim Einsgehalten auf einen be  stehenden Kurzschluss, weil sie dann schon  auftreten, ehe der Schalter in der     Einschait-          stel.lung        verklinkt    ist.

   In :diesem Falle kommt  es vor,     d.ass    an den Kontakten nach der ersten  Berührung ein Lichtbogen gezogen wird,  durch den eine     Überbeanspruchung    des Schal  ters eintritt.  



  Um     diese        elektrodynamischen    und ther  mischen     Abstossungskräfte    an den Schalter  kontakten     ,aufzuheben    oder zu     verkleinern,     sollen nach     derErfindung    innerhalb des Schal  ters     besondere    Leitergebilde, beispielsweise  Spulen, angeordnet und so geschaltet werden,       da.ss    die beweglichen     Kontakte    ;durch elektro  dynamische Kräfte an die festen Kontakte       angepresst    werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel zeigt die     Fig.    I.  Hier bedeuten: a die Klemmen des     Schalters,       b die festen Kontakte, c die beweglichen Kon  takte, d     eine    Traverse, welche die beweglichen  Kontakte trägt, e .die Federn, welche den vom       Antriebsmechanismus    erzeugten Druck von  der Traverse d auf die Kontakte c übertragen,  f zwei Leiterstücke, welche mit     den    beweg  lichen Kontakten fest     verbunden    sind, g zwei  Spulen, welche an der     Traverse    d     befestigt     sind, h zwei biegsame     Verbindungen    zwischen  den Leiterstücken f und den Spulen g..

   Die  Pfeile deuten die Stromrichtung an. Die ,Spu  len g erzeugen ein magnetisches Feld,     welches     im Innern der     ,Spulen    vom Beschauer weg ge  gen die     Zeichnungsebene    gerichtet ist. Die  Kräfte,     welche    von diesem Feld auf die Lei  terstücke f und von diesem auf die Kontakt  stücke c ausgeübt werden, sind nach oben ge  richtet; sie pressen also die     beweglichen    Kon  takte c  < an die festen Kontakte b an.  



  Die Reaktion der auf die     beweglichen     Kontakte .ausgeübten     Kraft    wird in     dieseln     Beispiel von den Spulen g, also von der Tra  verse d. aufgenommen. Die Kraft, welche vom  Antriebsmechanismus auf die Traverse d aus  geübt wird, muss .also so gross sein,     d:ass    sie  mindestens die     ursprüngliche    auf die Kon-      takte ausgeübte elektrodynamische oder ther  mische Kraft überwinden kann. Dies ist im  allgemeinen bei den bekannten     Schaltern    der  Fall.

   Die Federn e, durch deren Zusammen  drücken das Abheben der Kontakte, also das  Entstehen eines Lichtbogens im allgemeinen  bei bekannten Schaltern ermöglicht wird,  werden dagegen durch die auf die Leiter f  ausgeübte Kraft entlastet.  



  In manchen Fällen ist aber auch die  Kraft, welche vom Antriebsmechanismus auf  die Traverse d ausgeübt wird, nicht gross .ge  nug, um den bei Kurzschlüssen an den Kon  takten     auftretenden        elektrodynamischen    und       thermischen        Abstossungskräften        Widerstand     zu leisten. In solchen Fällen müssen die elek  trodynamischen Kräfte, welche die     Schalter-          kontakte    aneinander pressen, zwischen Lei  terteilen. entstehen, welche einerseits mit den  festen Schalterteilen, anderseits mit den be  weglichen Schalterteilen mechanisch verbun  den sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel hierfür zeigt die       Fig.    2. In dieser Figur haben alle Buch  staben dieselbe Bedeutung wie in     Fig.    1. Die  Spulen g sind jedoch nicht an der Traverse     d          befestigt        wie    in     Fig.    1, sondern am     festen     Schalterteil zwischen den Klemmen     a.    und den  festen Kontakten b aufgehängt.  



  Die Reaktion der auf die beweglichen  Kontakte ,ausgeübten Kraft wird von den  Spulen g, in diesem Falle also vom festen  Schalterteil aufgenommen. Durch     diese    An  ordnung     wird        auch    der Antriebsmechanismus  des Schalters von den     Kräften,    welche durch  die hohe Stromstärke an den     Kontalden    ent  stellen, entlastet.  



  Eine konstruktiv besonders günstige Aus  führungsform der Erfindung ergibt sich,  wenn die beiden Kontakte eines Kontakt  paares mit zwei gleichsinnig gewundenen  Spulen verbunden werden.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    hierfür zeigt die       Fig.    3. Die Kontakte b und c sind hier ring  förmig angenommen und mit zwei Spulen i,  und k verbunden, welche gleichsinnig gewun-         ('en    sind und sich infolgedessen gegenseitig  anziehen. Die     Ringkontakte        können    zur     Ver-          ineidung    von     Iinrzschluf@ts-inciung=n        geschlitzt     sein.  



       Das    magnetische Feld der Leiterteile.       -welches    die     dektrodynamisehe        Anpressung     der beweglichen Kontakte an die festen ver  ursacht, kann in den meisten Fällen durch  den Einbau von Eisen     verstärkt    werden. Bei  spielsweise könnten in     Fig.    1 und 2 die Spu  len     g        Eisenkerne    erhalten, welche in der  Ebene der Leiter f (der     Zeichnungsebene)     einen Luftspalt enthalten müssten.

   In diesem  Luftspalt würde ein besonders     starkes        mag-          netische@    Feld entstehen, und in diesem     Feld     würden die Leiter f sieh bewegen. Auch in  dem Beispiel     Fig.    3 könnte das magnetische  Feld durch Eisenkerne im Innern der Spulen  eventuell     a.ueli    durch     glo,cl.:enförmige    Eisen  mäntel     ausserhalb    der Spulen     verstärkt     werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: S S chalter für grosse ilTonientan-Stronistär- hen, dadurch geh < >nnzeichnet, dass innerhalb das Schalter:;
    besondere Leitergebilde so an geordnet und so geschaltet sind, da.ss die be weglichen Konl-akte durch elektrody namische Kräfte an die festen Kontakte in gepresst werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schalter nach Patenta.iisprucli, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrodynami schen Kräfte, welelie die Schalterkontakte aneinan derpressen, zwischen Leiterteilen entstehen, welelie einerseits .mit dem festen Schalterteil, ari.derseits mit dem beWeg- li:clien Schalterteil mechanisch verbunden sind.
    2. Sehalter naelr Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kontakte eines K ontaktpa,ares mit zwei gleichsinnig gewundenen Spulen verbunden sind.
CH106324D 1922-11-06 1923-10-20 Schalter für grosse Momentan-Stromstärken. CH106324A (de)

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DE106324X 1922-11-06

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CH106324A true CH106324A (de) 1924-08-16

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CH106324D CH106324A (de) 1922-11-06 1923-10-20 Schalter für grosse Momentan-Stromstärken.

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CH (1) CH106324A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085595B (de) * 1954-02-04 1960-07-21 Merlin Gerin Schaltkontaktanordnung fuer Leistungsschalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1085595B (de) * 1954-02-04 1960-07-21 Merlin Gerin Schaltkontaktanordnung fuer Leistungsschalter

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