CH106650A - Röntgenröhre. - Google Patents

Röntgenröhre.

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CH106650A
CH106650A CH106650DA CH106650A CH 106650 A CH106650 A CH 106650A CH 106650D A CH106650D A CH 106650DA CH 106650 A CH106650 A CH 106650A
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anticathode
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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Description


  Röntgenröhre.    Die Erfindung bezieht sich auf     Rönt--en-          röhren    mit. einer Glühkathode in einer hohen  Entleerung.  



  Bei Röntgenröhren gemäss der Erfindung  ist die     Glühkathode    in einem Metallgefäss an  gebracht, deren Wandung gänzlich oder teil  weise einen Teil der Röhrenhülle bildet. Von  diesem Gefäss ist die Antikathode .durch eine  Isolierung isoliert, die einer hohen Spannung       Widerstand    bieten kann. Das Metallgefäss  und die Antikathode sind dabei derart ausge  führt und mit Bezug aufeinander angeordnet.,  ,dass die Kathodenstrahlen veranlasst werden,  die     Antikathode    nur auf einen beschränkten  Teil ihrer     Oberfläche    zu treffen.  



  Zu dem letztgenannten Zweck kann das       Metallgefäss    auf der Seite der Antikathode  zu einer Öffnung zum Durchlassen der     Ka.-          thodenstrahlen    verengt sein und der von den       Ka,tlinidenstrahlen    zu treffende Teil .der Ober  fläche der Antikathode in dieser     Öffnung     oder dicht in deren Nähe angebracht sein.  



  Zweckmässig ist bei einer Röntgenröhre  nach der Erfindung auch die Glühkathode  mit Bezug auf das Metallgefäss isoliert.  



  Bei der Röntgenröhre nach der Erfin-         dung    ist zweckmässig ,das Metallgefäss, inner  halb dessen die Glühkathode angebracht ist,  leitend oder über eine Quelle konstanter aber       regelbarer    Spannung mit der Glühkathode  verbunden.     Insbesondere    ist es empfehlens  wert, die     Glühkathode    und das Metallgefäss  derart durch einen Widerstand oder eine       Spannungsquelle    zu verbinden,     dass    das     14Ie-          tallgefäss    einen     konstanten    negativen Poten  tialunterschied mit Bezug auf alle Punkte  des Glühfadens     aufweist.     



  Man hat bereits vorgeschlagen, die Wan  dung einer Röntgenröhre mit hoher Entlee  rung zum     grösseren    Teil aus Metall herzu  stellen.     Es    bildet     :dio    Antikathode dann aber       immer    einen Teil dieses Metallgefässes, oder  sie ist jedenfalls     leibend        mit    ihm verbunden,  während bei der Röhre     nach    der Erfindung  die Antikathode eben von dem metallenen  Teil der Röhre     derart        isoliert    ist,     dass    ein  grosser     Potentialunterschied    zwischen der  Antikathode und diesem Teil zugelassen wer  den kann.  



  Die bekannten Röntgenröhren mit metal  lener Aussenhülle ergeben im Vergleich zu  solchen     mit    einer Glaswandung unter ande-           rem    die Vorteile geringerer Zerbrechlichkeit  und besserer     Reproduzierbarkeit    .der Rönt  genstrahlen,     nachdem    keine störende Wir  kung von dem     Aufladen    der     Glaswandung     mehr empfunden wird.  



  Die Röntgenröhre nach ,der Erfindung  erlaubt gleichfalls die beiden vorgenannten       Vorteile    zu erreichen. Die bessere     Reprodu-          zierbarkeit    erzielt man dabei     dadurch,    dass  man dem metallenen Teil ein konstantes     Po-          ten.tiaJ    gibt.  



  Eine     Sam,melvorriehtung    zur     Konvergie-          rung    der     Röntgenstrahlen    ist ausserdem bei  einer Röntgenröhre nach der Erfindung  nicht mehr erforderlich. Die von der     Glüh-          kathode    ausgehenden Kathodenstrahlen brau  chen nicht zu einem konvergierenden Bündel  vereinigt zu werden.  



  Hiermit ist der Vorteil verbunden, dass  man freier in der Bauart und Anordnung des       (        T        lühfadens        ist.        Der        von        den        Kathodenstrah-          len    zu treffende Teil der Oberfläche der Anti  kathoden kann auf einfache Weise eingestellt  werden.  



  Zweckmässig können das     14Zetallgefäss    und  die Antikathode derart gestaltet und mit Be  zug auf einander angeordnet sein, dass die       ,wirksamen    Röntgenstrahlen senkrecht oder  nahezu senkrecht zur     Oberfläche    der Anti  kathode gerichtet sind.  



  Eine sehr einfache und     zugleich    vorteil  hafte Bauart erhält man dadurch, dass der  von den Kathodenstrahlen zu treffende Teil  der     Antikathode,    die     Offnung        iim        141eta11-          gefä    ss zum Durchlassen der Kathodenstrahlen  und die     Offnung    oder das Fenster in diesem  Gefäss zum Durchlassen der     Röntgenstrahlen     gleichachsig angeordnet werden.  



  Bei dieser Bauart wird die Tatsache aus  genutzt. dass die Glühkathode nicht mehr in  konzentrierter Form ausgeführt zu werden  braucht.     Sia    kann beispielsweise in der Form  eines Ringes um die Achse der gleichachsig       angeordneten    Teile herum angebracht wer  den, so dass die Röntgenstrahlen ungestört  hinaustreten können.    Die Zeichnungen stellen einige     Ausfüh-          rungsbeispiele    von Röntgenröhren nach der  Erfindung dar.  



       Fig.    1 zeigt eine     Pilintäenrölire.    bei der  der Grundgedanke der Erfindung     mir    Aus  führung gebracht     ist;          Fig.    2, 3,     .1    und 5 stellen     praktisch    ver  wendbare     Ausfiilirungsformen    der Erfin  dung dar;  In     Fig.        :1    ist     eine        R.öntgenrölire    mit  einem Teil der zum     Betrieb    der Röhre     er-          forrlerlichen        Einrichtung    dargestellt.

    



  Die Glühkathode 1 der in     Fig.    1. darbe  stellten Röntgenröhre befindet sich inner  halb eines     D7-etallrcfüsse#    3, in dem     auch    die  Antikathode 2     angebra.-lit    ist. Die     Zufüh-          rungsdrä.hte    der Glühkathode sind in eine       Cxlasröhre    4 eingeschmolzen. die     luftdicht    mit  der Wandung des     Grefässes    3     verschmolzen     ist.

   Die Antikathode<B>'</B>ist von dem Metall  ge     ä    ss durch ein     1solierstücl@    5 isoliert,     das          zweckmässig    aus Glas     'besteht    und mit der  Metallwandung gleichfalls luftdicht ver  schmolzen ist.  



  Das Innere der     Pölin-    wird auf irgend  eine ''eise entleert. und zwar zu einer sehr  hohen Entleerung (z. B. über     0,000(i        nim          Queeksilberdruck).     



  Beim Betrieb     rler    in     Fig.    1     dargestellten     Röhre     wird    eine hohe Spannung     nvisehen    der  Glühkathode 1 und der Antikathode     \_?    an  gelegt, und das     1Vletailo-efäss    3 wird     auf    ein  konstantes Potential mit Bezug auf die     Glüh-          kathode    gehalten. Zu diesem Zwecke kann  man zum Beispiel eines ,der Enden der Glüh  hathode     leitend    mit dem Metallgefäss ver  binden.

   Auch kann man     dio        Glühlzathode     über eine Quelle konstanter Spannung mit  dem Metallgefäss verbinden.     Zweckmässig     sorgt man dafür, dass das     Netallgefäss    3 mit  Bezug     a.uf    alle     Punkte    des     Glülifa,d'ens    ein  geringes     negative.    Potential hat.

       Schon     wenn dieser     negative        Potentialunterschied          nur    einige Volt     betrIigt,    wird     keine        von    der       Cllühkathode        z.usoesandten    Elektronen die  Wandung des     Metallgelfä,sses    treffen können;  sie werden     siele    aber alle nach der Anti  kathode 2 begeben müssen.

   Bei der darge-      stellten Ausführungsform ist diese Anti  kathode -ein kleiner kegelförmiger Körper, so  dass die Kathodenstrahlen die Antikathode  nur auf einen     beschränkten    Teil ihrer Ober  fläche treffen können und     infolgedessen    auch       die        Röntgenstrahlen    von einer kleinen     Ober-          fläc.I1e    ausgesandt werden, was bekanntlich  zur Herstellung von     Röntgenaufnahmen        un-          erlässlich    ist.  



  In der Wandung des     Metallgefässes    3 muss  an geeigneter Stelle ein Fenster zum Durch  lassen der Röntgenstrahlen angebracht sein.  



  Man kann auch -den Potentialunterschied  zwischen dem Metallgefäss 3 und der Glüh=       hathode    ein wenig positiv machen. Dies hat       aber,die        nachteilige    Wirkung zur Folge, dass  ein Teil der von der Glühkathode ausge  strahlten Elektronen auf die Metallwandung  geraten, was Energieverlust und zugleich  eine Erwärmung der Metallwandung verur  sacht.  



  Die in Fis. 1 dargestellte Ausführungs  form eignet sich weniger für den praktischen  Betrieb, weil man die Antikathode 2 nicht zur  Genüge kühlen kann.  



  Eine     praktisch        besser    verwendbare     Aus-          führungsfarm.    ist in     Fig.    2 dargestellt. Bei  dieser Ausführungsform     ist    die     Glühkathode     9,     :die    aus     einem    kreisförmig gebogenen Draht  besteht, innerhalb eines Metallgefässes 6 an  gebracht, das bei 7 zu einer kleinen Öffnung       eingeschnürt    ist, in welcher Öffnung die  Antikathode 8 mit einem     Teil    ihrer Ober  fläche angebracht ist.

   Dieser Antikathode  gegenüber     bafindet    sich     in    dem Metallgefäss       ein    Fenster zum Durchlassen der erzeugten  Röntgenstrahlen. Dieses Fenster besteht aus  einer     Glasplatte    13,     ,d'ie    luftdicht mit der  Metallwandung     verschmolzen    ist, und auch  ist eine ,dünne Metallplatte 14, z. B. aus Alu  minium oder Silber, oder ein     Gitter    oder Ge  webe aus ähnlichem Metall, angebracht, die  oder das die Röntgenstrahlen durchlässt, aber  verhütet, dass die     Glasplatte    von Kathoden  strahlen aufgeladen wird.  



  Die dünne Metallplatte oder das Gitter  ist zu dem Zwecke angebracht, die Wandung  des Gefässes, , innerhalb dessen die Glüh-         kathode    sich befindet,     möglichst    überall aus  Metall herzustellen. Wenn man dann einen  geringen negativen     Potentialunterschied    zwi  schen dem Metallgefäss und der     Glühkathode     hervorruft, so wird keine der von der     Glüh-          kathode        ausgesandten    Elektronen in der Lage  sein, die Wandung des Gefässes zu erreichen  und     infolgedessen    die Regelmässigkeit der  Wirkung der Röhre nachteilig zu beeinflus  sen.

   Die     Zuführungsdrähte    10 und 11 für  die     Glühkathode    sind     in    eine Glasröhre 12       eingeschmolzen,    die luftdicht mit der Wan  dung des Metallgefässes verschmolzen ist.  Der beispielsweise aus Wolfram bestehende  Glühfaden 9     wird    von Schützen 16, z. B.  aus     Molybdän,    getragen, die wieder auf einem       Ring    15 aus     Isoliermaterial,    z. B. aus Glas,  Porzellan oder dergleichen, befestigt sind.

    Die Antikathode ist von dem Metallgefäss       durch    eine Isolierung     isoliert,    die einer hohen  Spannung     Widerstand    bieten kann.  



  Die     von,    der     Glühkafiho:cle        ausgesandten          KlathüdenstrahIen    können die     Antikathode    in  folge der besonderen Form .der Wandung  dies Metallgefässes und der Anordnung der       Antrikathade    in bezug     .auf    diese     Wandunp,     nur auf     einen        kleinen    Teil ihrer Oberfläche       treffen.     



  Die     Kühlung    der Antikathode kann .auf       geeignete    Weise: erfolgen.  



  Was den Spannungsunterschied zwischen  der     Glühkathode    und dem Metallgefäss be  trifft, so     gilt    dasselbe,     wie    oben bereits mit       Rücksicht    .auf     Fig.    1 bemerkt.  



  Wenn die     Glühkathodo    aus einem Glüh  faden aus     Wel.fram    besteht, so genügt ein  negativer Spannungsunterschied von einigen  Volt, z. B. von 5 Volt, um zu verhüten, dass  von der     Glühkathode        ausgesandte    Elektronen  die Metallwandung treffen.  



  Es sei noch     bemerkt,        :d.ass    es nicht -durch  aus     notwendig        ist,    die beiden Zuführungs  drähte für die     Glühkathode    von dem Metall  gefäss zu     isolieren:

      Man kann auch einen  der     ZuführungsdTähte        leitend    oder über einen  Widerstand     unmittelbar    .mit der Wandung  des     Metallgefässes        verbindlen    und dann nur  den     andern        Zuführungsdraht        isoliert    aus der    
EMI0004.0001     
  
    Ik'ölire <SEP> hinausführen. <SEP> Dies <SEP> ergibt <SEP> aber <SEP> den
<tb>  -Nachteil, <SEP> dass <SEP> der <SEP> S.pannunbsunterschied <SEP> zwi  schen <SEP> der <SEP> Glühkathode <SEP> und <SEP> .dem <SEP> Metall  <B>g</B>e<B>fäss</B> <SEP> nicht <SEP> regelbar <SEP> ist.
<tb>  



  Bei <SEP> der <SEP> in <SEP> Fib. <SEP> 3 <SEP> dargestellten <SEP> Ausfüli  rungsform <SEP> sind <SEP> :die, <SEP> Antikathode <SEP> und <SEP> das <SEP> 3e  ta.llbefä,ss <SEP> wieder <SEP> anders <SEP> ausgeführt <SEP> und <SEP> mit
<tb>  Bezug <SEP> aufeinander <SEP> angeordnet. <SEP> An <SEP> der <SEP> Wan  dung <SEP> des <SEP> Metall-efässes <SEP> 21 <SEP> ist <SEP> hier <SEP> ein <SEP> l1e  talldeckel <SEP> ?? <SEP> befestigt, <SEP> in <SEP> dem <SEP> eine <SEP> kleine
<tb>  Offnunb <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> in <SEP> eine <SEP> Spitze <SEP> auslaufende
<tb>  Antikathode <SEP> 20 <SEP> ist <SEP> dieser <SEP> Offnung <SEP> gegenüber
<tb>  flerart <SEP> angeordnet, <SEP> :

  dass <SEP> die <SEP> Spitze <SEP> ein <SEP> wenig
<tb>  in <SEP> das <SEP> Gefäss <SEP> hineinragt, <SEP> in <SEP> dem <SEP> sieh <SEP> die
<tb>  Crlülil@atliode <SEP> befindet. <SEP> Auch <SEP> bei <SEP> dieser <SEP> Aus  führungsform <SEP> können <SEP> die <SEP> Kathodenstrahlen
<tb>  rlie <SEP> Antikathode <SEP> nur <SEP> auf <SEP> einen <SEP> kleinen <SEP> Teil
<tb>  ihrer <SEP> Oberfläche <SEP> treffen. <SEP> Durch <SEP> Regelung
<tb>  der <SEP> Spannung <SEP> des <SEP> Metallgefässes <SEP> mit <SEP> Bezug
<tb>  auf <SEP> die <SEP> Glühlzathod;e <SEP> und <SEP> somit <SEP> mit <SEP> Bezug
<tb>  auf <SEP> die <SEP> Antikathode <SEP> ist, <SEP> man <SEP> im <SEP> Stande, <SEP> den
<tb>  von <SEP> den <SEP> Kathodenstrahlen <SEP> zu <SEP> treffenden <SEP> Teil
<tb>  rler <SEP> Oberfläche <SEP> der <SEP> Antikathoden <SEP> ab7u  iinrlern.
<tb>  



  Bci <SEP> der <SEP> in <SEP> Fib. <SEP> T <SEP> dargestellten <SEP> Ausfüh  rtiubsform <SEP> ist <SEP> das <SEP> Metall-efä.ss <SEP> 23 <SEP> mit <SEP> einer
<tb>  sehrä <SEP> b <SEP> angeordneten <SEP> Metallplatte <SEP> 21 <SEP> ver  sehen, <SEP> in <SEP> der <SEP> eine <SEP> Offnunb <SEP> 33 <SEP> ist. <SEP> Dieser
<tb>  Üffn.ung <SEP> gegenüber <SEP> befindet <SEP> sich <SEP> die <SEP> Anti  kathode <SEP> 25, <SEP> die <SEP> durch <SEP> .(las <SEP> Isoliermaterial <SEP> ?7
<tb>  von <SEP> dem <SEP> Me3ta.l.lgefäss <SEP> isoliert <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> erzeub  tc.n <SEP> Röntgenstrahlen <SEP> werden <SEP> durch <SEP> ein <SEP> Fen  #ter <SEP> 26 <SEP> geworfen, <SEP> Glas <SEP> in <SEP> ähnlicher <SEP> Weise <SEP>   <SEP> ie
<tb>  in <SEP> der <SEP> in <SEP> Fib. <SEP> ? <SEP> dargestellten <SEP> Röhre <SEP> ausg:2  führt <SEP> ist.
<tb>  



  Die <SEP> Glühkathode <SEP> 28 <SEP> ist <SEP> durch <SEP> .die <SEP> Glas  kappe <SEP> 29 <SEP> von <SEP> dem <SEP> Metallgefäss <SEP> isoliert <SEP> und
<tb>  wird <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Batterie <SEP> gespeist, <SEP> mit. <SEP> der
<tb>  (--in <SEP> Rebelu@iderstaaid <SEP> 31 <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> geschaltet
<tb>  i.t. <SEP> Ein <SEP> -\Viderstaiid <SEP> 32, <SEP> der, <SEP> falls <SEP> erwünscht,
<tb>  e#ucli <SEP> regelbar <SEP> ausgeführt <SEP> werden <SEP> kann, <SEP> dient
<tb>  clazu, <SEP> dem <SEP> Metallgefäss <SEP> einen <SEP> negativen <SEP> Po  t-ntialunterschied <SEP> zu <SEP> beben, <SEP> die <SEP> in <SEP> bezug <SEP> auf
<tb>  siinitliahe <SEP> Punkte <SEP> des <SEP> Glühfadens <SEP> bering <SEP> ist.
<tb>  



  Bei <SEP> der <SEP> in <SEP> Fib. <SEP> d <SEP> dargestellten <SEP> Einri-h  tung <SEP> ist <SEP> die <SEP> Antikathode <SEP> kurz <SEP> hint#,r <SEP> der
<tb>  Öffnung <SEP> in <SEP> dem <SEP> Metallgefäss <SEP> angeordnet.
<tb>  Die <SEP> Kathodenstrahlen <SEP> können <SEP> nur <SEP> durch     
EMI0004.0002     
  
    diese <SEP> Ofl'urm- <SEP> die <SEP> An1-ika.thode <SEP> treffen, <SEP> so
<tb>  dass <SEP> auch <SEP> hier <SEP> dir <SEP> Bedinbuub <SEP> erfüllt <SEP> ist, <SEP> dass
<tb>  nur <SEP> ein <SEP> kleiner <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Oberfläche <SEP> der
<tb>  Antik.atliode <SEP> zur <SEP> Erzeug-inb <SEP> der <SEP> Röntgen  strahlen <SEP> verwendet <SEP> wird.
<tb>  



  Die <SEP> Antika.thodo <SEP> kann <SEP> aus <SEP> irrend <SEP> einem
<tb>  geeigneten <SEP> Stoff, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> aus <SEP> Nolcb <SEP> dän. <SEP> Wol  fram <SEP> oder <SEP> derbleieht,n, <SEP> bestehen.
<tb>  



  Bei <SEP> der <SEP> in <SEP> Fi-,. <SEP> 5 <SEP> dargestellten <SEP> Ausfüh  runbs-form <SEP> sind <SEP> der <SEP> Glühfaden <SEP> 38 <SEP> und <SEP> das
<tb>  Fenster <SEP> 39 <SEP> in <SEP> bleir-her <SEP> \'eise <SEP> in <SEP> bezub <SEP> auf
<tb>  die <SEP> Antikathode <SEP> 37 <SEP> angeordnet, <SEP> wie <SEP> es <SEP> bei
<tb>  der <SEP> in <SEP> Fib. <SEP> \? <SEP> darbc#stc-llten <SEP> Röhre <SEP> der <SEP> Fall <SEP> ist.
<tb>  



  Was <SEP> den <SEP> Betrieb <SEP> einer <SEP> Röntgenröhre <SEP> nach
<tb>  der <SEP> Erfindung <SEP> buirifft, <SEP> so <SEP> sei <SEP> noch <SEP> bemerkt,
<tb>  dass, <SEP> obwohl <SEP> es <SEP> gPUübt, <SEP> eine <SEP> negative <SEP> Span  nung <SEP> an <SEP> das <SEP> lNlc-tzillgefäss <SEP> anzulegen, <SEP> die <SEP> im
<tb>  Vergleich <SEP> zu <SEP> der <SEP> an <SEP> die <SEP> Glühkathode <SEP> ange  legte <SEP> Spannung <SEP> ,gering <SEP> ist, <SEP> fliese <SEP> Spannung
<tb>  auch <SEP> höher <SEP> sein <SEP> konn. <SEP> oliv, <SEP> (lass <SEP> sich <SEP> dabei
<tb>  wichtige, <SEP> Nachteile <SEP> hinsichtlich <SEP> der <SEP> Wirkung
<tb>  der <SEP> Röhre <SEP> ergeben.
<tb>  



  Als <SEP> Material <SEP> für <SEP> das <SEP> Metall@@rhüu@c@ <SEP> kö <SEP> nuen
<tb>  zum <SEP> Beispic#1 <SEP> Iiitpfer <SEP> oder <SEP> Eisen <SEP> benutzt <SEP> wer  den <SEP> und <SEP> zur <SEP> hiftclichten <SEP> Verbindung <SEP> des <SEP> Mc  tallbefässes <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Glas <SEP> der <SEP> Röhre <SEP> hann <SEP> ein
<tb>  Platinring <SEP> verwendet <SEP> werden. <SEP> Zu <SEP> diesem
<tb>  letzten <SEP> Zwecke <SEP> kann <SEP> man <SEP> mit <SEP> Vorteil <SEP> a.ue.h
<tb>  einen <SEP> Cliromeiseni-iu#, <SEP> benutzen, <SEP> wenn <SEP> nur <SEP> die
<tb>  Zusammensetztm<B><I><U>o</U></I></B>, <SEP> (I-es <SEP> Chromeisens <SEP> derart <SEP> ist,
<tb>  da <SEP> ss <SEP> die <SEP> Wiirme-Ztisdelinunbszahl <SEP> der <SEP> des
<tb>  Glases <SEP> entspricht.

   <SEP> auch <SEP> kann <SEP> man <SEP> das <SEP> ganze
<tb>  1letallbefäss <SEP> au-, <SEP> Chromeisen <SEP> dieser <SEP> Zusa.n  mensetzung <SEP> herstellen, <SEP> da <SEP> die <SEP> leiehte <SEP> Ent  ga.sunb <SEP> und <SEP> beringe <SEP> Porösität <SEP> dieser <SEP> Legie  rung <SEP> besonders <SEP> vorteilhafte <SEP> Eibenscha.ften
<tb>  '411d.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Röntgenröhre mit Glühkathode und hohe .r Entleerung, dadurch bekennzeichn.et, dass die Glühkathode in einem Metallgefäss ange bracht ist, deren ZVaurltanb wenigstens teil weise einen Teil der Röhrenhülle bildet und von dem .die Antikathode durch eine Tso:
    lie- rung isoliert ist, die der zwischen der Glüh kathode und Antikathode anzulegenden Be triebsspannung ZVirlerstand bieten kann und wobei flus Metallgefäss und die Antikathode derart gestaltet und mit Bezug aufeinander angeordnet sind, dass die Kathodenstrahlen v eranlasst werden können, die Antikathode nur auf einen beschränkten Teil ihrer Ober fläche zu treffen.
    UNTERÄNSPRüCHE 1 Hochvakuum-Röntgenröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallgefäss auf der Seite der Anti kathode zu einer Öffnung zum Durchlas sen der Kathodenstrahlen verengt ist und der von den Kathodenstrahlen zu tref fende Teil der Oberfläche der Anti kathode in der Nähe dieser Öffnung an gebracht ist.
    2. Hochvakuum-Röntgenröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das 14Zetallgefäss auf der Seite der Anti kathode zu einer Öffnung zum Durchlas sen der Kathodenstrahlen verengt ist, und der von den Kathodenstrahlen zu tref fende Teil der Oberfläche der Anti- k.athode in dieser Öffnung angebracht ist.
    3. H.ochva.kuum-Röntgenröhre nach Patent- .anspruah, dadurch _ gekennzeichnet, ,dass das Metallgefäss und :die Antikathode der art mit Bezug aufeinander angeordnet sind, dass die wirksamen Röntgenstrahlen wenigstens nahezu senkrecht zu der Ober fläche der Antikathode gerichtet sind.
    4.. Hochvakuum-Röntgenröhre nach Patent anspruch und Unteranspruch 8, :dadurch gekennzeichnet, dass der von ,den Katho denstrahlen zu treffende Teil der Anti- katho,de, die Öffnung im Metallgefäss zum Durchlassen -der Kathodenstrahlen nüd die Öffnung oder das Fenster in diesem Ge fäss zum Durchlassen der Röntgenstrahlen gleichachsig .angeordnet sind.
    Röntgenröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Betriebe derselben das Metallgefäss, innerhalb des sen die Glühkathode angebracht ist, lei tend mit dem Glühfaden verbunden ist. 6..Röntgenröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Betrieb derselben das Metallgefäss, innerhalb des sen die Glühkathode angebracht ist, über eine Quelle konstanter aber regelbarer Spannung mit dem Glühfaden verbun- 4en ist. . 7.
    Röntgenröhre nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeiehnet, dass der Glühfaden und das Metallgefäss derart durch einen Widerstand verbunden sind, dass das Me- tallgef4ss einen konstanten negativen Po- tentialunterschied mit Bezug auf alle Punkte der Glühkathode aufweist. B.
    Röntgenröhre nach Patentanspruch, da,- durch gekennzeichnet, dass der Glühfaden und das Metallgefäss derart durch eine Spannungsquelle verbunden sind, d.ass das Metallgefäss einen konstanten negativen Potentialunterschied mit Bezug auf alle Punkte der Glühkathode aufweist.
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