Gasgefüllte elektrische Glühlampe mit-schraubenlinienförmig gewundenem Glühfaden. Die Erfindung bezieht sich auf gasge füllte elektrische Glühlampen mit sehrauben- linienfärmig gewundenem Glühfaden.
Es ist eine ,allgemein bekannte Tatsache, d,ass bei Lampen der oben bezeichneten Art die Verbindungsstelle zwischen dem Glüh faden und den Zuleitungsdrähten zu vielen Schwierigkeiten Veranlassung gibt, so dass ein grosser Prozentsatz dieser Lampen :
an Bruch des Glühfadens nahe der Verbindungs stelle zugrunde .geht. ' Dieser Brueh kann durch mechanische Irrsachen, Vibrationen oder Erschütterungen entstehen, aber beson ders auch durch das Auftreten einer Ent ladung durch das Gas zwischen den Enden des Glühfadens bezw. den mit ihnen verbun denen, auf hohe Temperatur gebrachten Tei len der Zuleitungsdrähte.
Nach der Erfindung werden die -Schwie rigkeiten dadurch behoben, dass jedes Ende des spiralig gewundenen -Glühfadens uni einen Dorn aus einem Metall oder einer Me tallegierung, mit hohem Schmelzpunkt gelegt und zusammen mit dem Dorn zweckmässig durch Schweissen an einen Zuleitungsdraht befestigt. Besteht der Glühfaden ,aus Wol fram, so besteht der Dorn zweckmässig aus Wolfram oder Molybdän.
Diese Glühlampe weist .gegenüber .den bisherigen sehr bedeutende Vorteile auf. Die mechanische Befestigung des Glühkörpers am Zuleitungsdraht ist eine bessere als bis her, da ersterer nahe den Glühfadenenden von dem Dorn unterstützt wird. Die mit den Enden des Glühkörpers verbundenen Teile der Zuleitungsdrähte bleiben verhältnismässig kalt infolge der wesentlichen Q,u erschnitts- vergrösserung der stromleitenden Teile nahe den Zuleitungsdrähten.
Eine Verbindung der Glühkörp.erenden samt Dorn mit dem Zuleitungsdraht durch Verschweissen ergibt besondere Vorteile. Im allgemeinen ist die Befestigung des Glüh fadens durch Schweissen der Befestigung durch Festklemmen des Glühfadens zwischen den umgebogenen Enden der Zuleitungsdrähte vorzuziehen, zumal bei Fäden mit einiger massen erheblichem Durchmesser, wie es zum Beispiel bei Projektionslampen öfters der Fall ist.
Jedoch bildet sich beim Schweissen eines Glühfadens aus Wolfram an einen Zu leitungsdraht aus Niek.el eine Wolfra.m- Niokellegierung, die in manchen Fällen einen wesentlich niedrigeren Schmelzpunkt hat als Wolfram, und hierdurch wird die Verbin- clungsstelle zwischen Glühfaden und Zulei tungsdraht noch mehr geschwächt. Bei der Glühlampe nach der Erfindung wirkt diese Schmelzpunktherabsetzung nicht störend, weil die Zuleitungsdrahtenden auf relativ nie drigerer Temperatur bleiben.
Beim Ver schweissen mit einem Dorn wird ,ausser einer guten Befestigung des Glühfadens in den Zuleitungsdrähten auch ein guter Kontakt zwischen dem Glühfaden und dem Dorn erzielt.
Man kann auch die Zuleitungsdrähte der art anbringen, dass diejenigen Teile dieser Drähte, an denen die Glühfadenenden mit Dornen befestigt sind, sieh in grösserer Ent fernung voneinander befinden, ,als es bei un mittelbarer Befestigung des Glühfadens an den Zuleitungsdrähten der Falle wäre, so dass die Gefahr der Gasentladungen zwischen den Befestigungsstellen der Zuleitungsdrähte noch mehr abnimmt.
Bei Lampen, deren Glühkörper aus einer Anzahl bei dem Brennen der Lampe verti kaler oder nahezu vertikaler Schranben- spirale besteht, kann man nach der Erfin dung die schraubenlinienförmig gewundenen Enden des Glüfadens um Dorne aus einem Metall oder einer Metallegierung von hohem Schmelzpunkt legen, beispielsweise aus Wolfram oder Molybdäu,
diese Enden mit den Dornen an den Zuleitungsdrähten be- festigen und dabei die mit den Glühfaden enden verbundenen Teile der Zuleitungs drähte an der obern Seite des Glühkörpers anordnen.
Die Schrauben des Glühkörpers können parallel zueinander oder gegeneinander ge neigt sein. Sie können in einer Ebene oder auf einem Zylindermantel liegen, oder hin tereinander in mehreren Ebenen angeordnet sein, wie es zum Beispiel bei Projektions lampen üblich ist. In diesem Falle kann man die um einen Dorn gelegten Enden des Glühfadens zweck mässig senkrecht oder nahezu senkrecht zu den freien Drahts=chrauben anbringen.
Bei den bisher üblichen Projektionslam pen der oben beschriebenen Art sind die En den der Zuleitungsdrähte unmittelbar an der Unterseite des Glühkörpers angeordnet, da ihre Temperatur sonst zu hoch wird. Diese Anordnung hat jedoch Nachteile, indem die unimittelbar .mit den Zuleitungen verbun denen Drahtwindungen nicht frei durchhä n gen können, so dass aufeinand.erfolgende Windungen sich berühren können, wodurch die Lampe zugrunde geht.
Bei einem dies bezüglichen Ausführungsbeispiel nach der Erfindung sind die Enden der Zuleitungs drähte von dem eigentlichen Cxlühkörper ent fernt, wobei sie ausserdem fast ganz ausser halb dem von dem Glühkörper ,aufsteigenden heissen Gasstrom liegen, so d.ass sie trotz der Anordnung an der obern Seite des Glühkör- pers verhältnismässig kalt bleiben.
Die Zeichnung stellt beispielsweise eine Ausführungsform einer Projektionslampe nach der Erfindung dar.
Fig. 1 ist eine Stirnansicht dieser Aus- führungsfoian, wobei die mit den Glüh fadenenden verbundenen Teile der Zulei- tungSdrähte an der obern Seite des Glüh körpers liegen;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Glüh- körpers mit den Zuleitungsdrähten und der Aufhängevorrichtung des Glühkörpers; Fig. 8 ist eine Einzeldarstellung der Be festigung des Glühfadens am Zuleitungsdraht in gmösserem Massstabe.
Die in Fig. 1 dargestellte Lampe besitzt eine Glasglocke 1, mit der ein Fuss 2 ver- sehmolzen ist. In den Kniff des Fusses sind zwei Stro:mzuführungsdrä.hte eingeschmol zen, die mit den Zuleitungsdrähten 4 und 5, z. B. -aus Nickel, verbunden sind.
Der Glüh- körper * 6 ist mit den Zuleitungsdrähten da- ,durch verbunden, dass die schraubenlinien- förmig gewundenen Enden 7 und 8 des Glüh körpers auf Dorne 11 (Fig. 8) z. B. aus Wolsram gelegt und zusammen mit ihnen an die Zuleitungsdrähte 4, 5 geschweisst worden sind. Die Befestigung kann auch auf .andere \'eise als durch Schweissen erfolgen.
Der Fuss 2 trägt auch den Glasstab 3, der in der in Fig. 2 dargestellten Weise gebogen ist. Der schraubenlinienförmig gewundene Glühkörper 6 ist in einer Zickzacklinie in einer Ebene augeo:rdnet, an den obern Kehren an zwei Haken 9, z. B. aus Molybdän, auf gehängt und an den untern gehren an drei eine Verschiebung des Glühkörpers in der Querrichtung verhütenden Haken 10, z. B. gleichfalls aus Molybdän, aufgehängt.
Die untern Kehren des Glühfadens können sich in den Haken 10 frei auf- und abbewegen. Die Drahtschrauben können somit frei durchhängen, ohne d.ass dabei Gefahr vorhan den ist, dass die aufeinander folgenden Win dungen der untern Glühkörperenden einan der berühren. Die um die Dorne gewickelten Enden 7 und 8 des Glühfadens sind nahezu senkrecht zu den nicht um die Dorne geleg ten Drahtschrauben des Glühkörpers 6 ange bracht.
Diese Anordnung ergibt noch den Vor teil, dass die Zuleitungsdrähte weiter vonein ander entfernt sind, als wenn sie unmittelbar mit den Enden des eigentlichen Glühkörpers verbunden wären. Hierdurch nimmt die Ge fahr, dass Entl.a@dungendurch das Gas zwi schen den Zuleitungsdrähten auftreten, noch mehr ab.
Die Dorne haben zweckmässig den glei chen Durchmesser wie der Dorn, um welchen die Drahtschrauben des Glühkörpers gewun den werden. Das Ende 8 und !der Dorn 11 sind zweckmässig durch Schweissen mit dem Zuleitungsdraht 5 verbunden. Bei ,dem Strom durchgang wird der Glühfaden 6 auf Weiss glut erhitzt, der Teil 8 bleibt jedflch ganz dunkel, so dass auch das Ende 5 des Zulei tungsdrahtes beim Beitrieb der Lampe ver hältnismässig kalt bleibt.