CH106660A - Gasgefüllte elektrische Glühlampe mit schraubenlinienförmig gewundenem Glühfaden. - Google Patents

Gasgefüllte elektrische Glühlampe mit schraubenlinienförmig gewundenem Glühfaden.

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CH106660A
CH106660A CH106660DA CH106660A CH 106660 A CH106660 A CH 106660A CH 106660D A CH106660D A CH 106660DA CH 106660 A CH106660 A CH 106660A
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incandescent
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Gasgefüllte elektrische Glühlampe     mit-schraubenlinienförmig        gewundenem    Glühfaden.    Die Erfindung bezieht sich auf gasge  füllte     elektrische    Glühlampen mit     sehrauben-          linienfärmig        gewundenem    Glühfaden.  



  Es ist eine ,allgemein bekannte Tatsache,       d,ass    bei Lampen der oben bezeichneten Art  die Verbindungsstelle zwischen dem Glüh  faden und den Zuleitungsdrähten zu vielen       Schwierigkeiten    Veranlassung gibt, so dass  ein grosser Prozentsatz dieser Lampen :

  an  Bruch des Glühfadens nahe der Verbindungs  stelle zugrunde .geht. ' Dieser     Brueh    kann  durch     mechanische        Irrsachen,        Vibrationen     oder     Erschütterungen    entstehen, aber beson  ders auch durch das Auftreten einer Ent  ladung durch     das    Gas zwischen den Enden  des     Glühfadens        bezw.    den mit ihnen verbun  denen, auf hohe Temperatur     gebrachten    Tei  len der Zuleitungsdrähte.  



       Nach    der Erfindung werden die -Schwie  rigkeiten dadurch behoben, dass jedes Ende  des spiralig gewundenen     -Glühfadens    uni  einen Dorn aus einem Metall oder einer Me  tallegierung, mit hohem     Schmelzpunkt    gelegt  und     zusammen    mit dem Dorn zweckmässig  durch Schweissen an einen     Zuleitungsdraht       befestigt. Besteht der Glühfaden ,aus Wol  fram, so besteht der Dorn zweckmässig aus  Wolfram oder     Molybdän.     



  Diese Glühlampe weist .gegenüber .den       bisherigen    sehr bedeutende     Vorteile    auf. Die       mechanische    Befestigung des     Glühkörpers     am Zuleitungsdraht ist eine bessere als bis  her, da ersterer nahe den     Glühfadenenden     von dem Dorn unterstützt wird. Die mit den  Enden des     Glühkörpers    verbundenen Teile  der Zuleitungsdrähte bleiben verhältnismässig  kalt     infolge    der wesentlichen     Q,u        erschnitts-          vergrösserung    der stromleitenden Teile nahe  den Zuleitungsdrähten.  



  Eine Verbindung der     Glühkörp.erenden          samt    Dorn mit dem     Zuleitungsdraht    durch  Verschweissen ergibt besondere Vorteile. Im  allgemeinen ist die Befestigung des Glüh  fadens durch Schweissen der     Befestigung     durch Festklemmen des Glühfadens     zwischen     den umgebogenen Enden der     Zuleitungsdrähte     vorzuziehen, zumal bei Fäden mit einiger  massen erheblichem Durchmesser, wie es zum       Beispiel    bei     Projektionslampen    öfters der  Fall ist.

   Jedoch bildet sich     beim    Schweissen      eines Glühfadens aus Wolfram an einen Zu  leitungsdraht aus     Niek.el    eine     Wolfra.m-          Niokellegierung,    die in manchen Fällen einen  wesentlich niedrigeren Schmelzpunkt hat als  Wolfram, und hierdurch wird die     Verbin-          clungsstelle        zwischen    Glühfaden und Zulei  tungsdraht noch mehr geschwächt. Bei der  Glühlampe nach der Erfindung wirkt diese       Schmelzpunktherabsetzung    nicht störend, weil  die Zuleitungsdrahtenden auf relativ nie  drigerer     Temperatur    bleiben.

   Beim Ver  schweissen mit einem Dorn wird ,ausser einer       guten    Befestigung des Glühfadens in den       Zuleitungsdrähten    auch ein guter     Kontakt     zwischen dem Glühfaden und dem Dorn  erzielt.  



  Man kann auch die Zuleitungsdrähte der  art anbringen, dass diejenigen Teile dieser  Drähte, an denen die     Glühfadenenden    mit  Dornen befestigt sind, sieh in grösserer Ent  fernung voneinander befinden, ,als es bei un  mittelbarer Befestigung des Glühfadens an  den Zuleitungsdrähten der Falle wäre, so dass  die Gefahr der Gasentladungen zwischen den       Befestigungsstellen    der Zuleitungsdrähte noch  mehr abnimmt.  



  Bei Lampen, deren     Glühkörper    aus einer  Anzahl bei dem Brennen der Lampe verti  kaler oder nahezu vertikaler     Schranben-          spirale    besteht, kann man nach der Erfin  dung die schraubenlinienförmig gewundenen       Enden    des     Glüfadens    um Dorne aus  einem Metall oder einer Metallegierung von  hohem Schmelzpunkt legen,     beispielsweise    aus  Wolfram oder     Molybdäu,

      diese Enden mit  den Dornen an den Zuleitungsdrähten     be-          festigen    und dabei die mit den Glühfaden  enden verbundenen Teile der Zuleitungs  drähte an der obern Seite des     Glühkörpers     anordnen.  



  Die Schrauben des     Glühkörpers    können  parallel zueinander oder gegeneinander ge  neigt sein. Sie können in einer Ebene oder  auf einem Zylindermantel liegen, oder hin  tereinander     in    mehreren Ebenen angeordnet  sein,     wie    es zum Beispiel bei Projektions  lampen üblich     ist.       In diesem Falle kann man die um einen  Dorn gelegten Enden des Glühfadens zweck  mässig senkrecht oder nahezu senkrecht zu den  freien     Drahts=chrauben        anbringen.     



  Bei den bisher üblichen Projektionslam  pen der oben beschriebenen     Art    sind die En  den der Zuleitungsdrähte unmittelbar an der  Unterseite des Glühkörpers angeordnet, da  ihre Temperatur sonst zu hoch wird. Diese  Anordnung hat jedoch Nachteile, indem die  unimittelbar .mit den Zuleitungen verbun  denen Drahtwindungen nicht frei     durchhä    n  gen können, so dass     aufeinand.erfolgende     Windungen sich berühren können, wodurch  die Lampe zugrunde geht.

   Bei einem dies  bezüglichen Ausführungsbeispiel nach der  Erfindung sind die Enden der Zuleitungs  drähte von dem eigentlichen     Cxlühkörper    ent  fernt, wobei sie ausserdem fast ganz ausser  halb dem von     dem        Glühkörper        ,aufsteigenden     heissen Gasstrom liegen, so     d.ass    sie trotz der  Anordnung an der     obern    Seite des     Glühkör-          pers    verhältnismässig kalt bleiben.  



  Die Zeichnung stellt beispielsweise eine  Ausführungsform einer Projektionslampe  nach der Erfindung dar.  



       Fig.    1 ist eine Stirnansicht dieser     Aus-          führungsfoian,    wobei die mit     den    Glüh  fadenenden     verbundenen    Teile der     Zulei-          tungSdrähte    an der     obern    Seite des Glüh  körpers liegen;

         Fig.    2 ist eine     Seitenansicht    des     Glüh-          körpers    mit den Zuleitungsdrähten und der  Aufhängevorrichtung des     Glühkörpers;          Fig.    8 ist     eine    Einzeldarstellung der Be  festigung des Glühfadens am Zuleitungsdraht  in     gmösserem        Massstabe.     



  Die in     Fig.    1     dargestellte    Lampe     besitzt     eine Glasglocke 1, mit der ein Fuss 2     ver-          sehmolzen    ist. In den Kniff des Fusses sind  zwei     Stro:mzuführungsdrä.hte    eingeschmol  zen, die mit den Zuleitungsdrähten 4 und 5,  z. B. -aus Nickel, verbunden sind.

   Der     Glüh-          körper        *    6 ist mit den Zuleitungsdrähten     da-          ,durch    verbunden,     dass    die     schraubenlinien-          förmig        gewundenen    Enden 7 und 8 des Glüh  körpers auf Dorne 11     (Fig.    8) z. B. aus       Wolsram    gelegt und zusammen     mit        ihnen    an      die Zuleitungsdrähte 4, 5 geschweisst worden  sind. Die Befestigung kann auch auf .andere  \'eise als durch Schweissen erfolgen.  



  Der Fuss 2 trägt auch den     Glasstab    3, der  in der in     Fig.    2     dargestellten    Weise gebogen  ist. Der     schraubenlinienförmig    gewundene  Glühkörper 6 ist in einer Zickzacklinie in  einer Ebene     augeo:rdnet,    an den obern Kehren  an zwei Haken 9, z. B. aus     Molybdän,    auf  gehängt und an den untern gehren an drei       eine    Verschiebung des Glühkörpers in der  Querrichtung verhütenden Haken 10, z. B.  gleichfalls aus     Molybdän,    aufgehängt.

   Die  untern Kehren des Glühfadens können sich  in den Haken 10 frei auf- und     abbewegen.     Die Drahtschrauben können somit frei  durchhängen, ohne     d.ass    dabei Gefahr vorhan  den ist,     dass    die aufeinander folgenden Win  dungen der untern     Glühkörperenden    einan  der berühren. Die um die Dorne     gewickelten     Enden 7 und 8 des     Glühfadens    sind nahezu  senkrecht zu den nicht um die Dorne geleg  ten     Drahtschrauben    des Glühkörpers 6 ange  bracht.

   Diese Anordnung     ergibt    noch den Vor  teil, dass die Zuleitungsdrähte weiter vonein  ander entfernt     sind,    als wenn sie     unmittelbar     mit den Enden des eigentlichen Glühkörpers  verbunden wären. Hierdurch nimmt die Ge  fahr, dass     Entl.a@dungendurch    das Gas zwi  schen den     Zuleitungsdrähten    auftreten, noch  mehr ab.  



  Die Dorne haben zweckmässig den glei  chen Durchmesser wie der Dorn, um welchen  die     Drahtschrauben    des     Glühkörpers    gewun  den werden. Das Ende 8 und !der Dorn 11  sind zweckmässig durch Schweissen mit dem       Zuleitungsdraht    5 verbunden. Bei     ,dem    Strom  durchgang wird der Glühfaden 6 auf Weiss  glut erhitzt, der Teil 8     bleibt        jedflch    ganz  dunkel, so dass auch das Ende 5 des Zulei  tungsdrahtes beim     Beitrieb    der Lampe ver  hältnismässig kalt     bleibt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRLICH: Elektrische, gasgefüllte Glühlampe mit sohraubenlinienförmig gewundenen Glüh faden, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Ende des schraübenlinienförmig gewundenen Glühfadens um einen Dorn aus einem Metall oder einer Metallegierung .mit hohem Schmelz punkt gelebt und zusammen mit ihm an einem Zuleitungsdraht befestigt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Elektrische, gasgefüllte Glühlampe gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, -dass diejenigen Teile .der Zuleitungsdrähte, an denen der Glühfaden mit den Dornen befestigt sind, sich in grösserer Entfernung voneinander befinden, als dies bei unmit- telbarer Befestigung des Glühfadens an den Zugleitungsdrähten der Fall wäre.
    2. Elektrische, gasgefüllte Glühlampe nach Patentanspruch mit aus einer Anzahl beim Betriebe wenigstens nahezu vertikaler Schrauben bestehenden Glühkörper, da durch gekennzeichnet, dass die mit den Glühfadeneniden verbundenen Teile der Zuleitungsdrähte sich auf der obern Seite des Glühkörpers befinden.
    3. Elektrische, gasgefüllte Glühlampe nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die um. je einen Dorn gelegten Enden des Glühfadens wenigstens nahezu verti kal zu den nicht um die Dorne gewickel- ten Drahtschrauben angebracht sind. 4.
    Elektrische, gasgefüllte Glühlampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühfadenenden samt Dorn mit den- Zuleitungsdrähten verschweisst sind.
CH106660D 1922-12-23 1923-11-19 Gasgefüllte elektrische Glühlampe mit schraubenlinienförmig gewundenem Glühfaden. CH106660A (de)

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