CH106737A - Stechschloss mit federlosen Zuhaltungen. - Google Patents

Stechschloss mit federlosen Zuhaltungen.

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CH106737A
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CH
Switzerland
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mortise lock
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lamellae
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Inventor
Viktor Keller Charles
Original Assignee
Viktor Keller Charles
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B29/00—Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in
    • E05B29/0006—Other locks than cylinder locks with plate tumblers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
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Description


      Stechschloss    mit federlosen     Zuhaltungen.       Bei den unter dem Namen     "Yale-Schloss"     bekannten Stechschlössern sind als     Zulialtun-          gen    zweiteilige federnde Stifte vorgesehen,  die     beim    Öffnen des Schlosses durch den  Schlüssel in bezug auf einen Drehzylinder  einzustellen sind. Diese federnden Stifte  sind bei der Kleinheit ihrer Durchmesser  und Federn     eine    Quelle der Unsicherheit in  bezug auf zuverlässiges Funktionieren des  Schlosses, indem die Federn infolge Bruch,  Erlahmen, Eindringen von Schmutz     etc.    ver  sagen können, wodurch die Sicherheit des  Schlosses leidet.

   Auch kann trotz der Klein  heit der     Bolzendurchmesser    die Länge des  Schlosses ein ziemlich erhebliches Mindest  mass nicht unterschreiten, auch wenn nur  wenige     Zuhaltungen    vorgesehen werden. Fer  ner ist die Herstellung dieser Schlösser mit       den    kleinen     Stiften    und Federn keine ein  fache.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun ein     Stechschloss,    bei welchem die er  wähnten Nachteile vermieden sind. Dies ist  dadurch erreicht, dass unter Vermeidung von  Federn als     Zühaltungen        hintereinander-          liegende    Lamellen     angeordnet    sind. Dadurch    wird die     Uns_cherheit    von Federn vermieden;  die Länge des Schlosses kann entweder bei  gleicher Sicherheit vermindert- oder die Si  cherheit bei gleicher Länge erhöht werden  und     d=e    Herstellung kann in     einfacher    Weise  erfolgen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes nebst einer Detailvariante dargestellt.  Es zeigen:       Fig.    1 einen     Längsschnitt    des genannten  Ausführungsbeispiels,       Fig.    2 einen Querschnitt desselben,       Fig.    3 eine Lamelle,       Fig.    4 und 5 die Detailvariante,       Fig.    6 ein     Hilfsmittel    zum Befestigen.

    Durch Lagerbüchsen     a    und b ist in einem  Gehäuse e der     Mitnehmerbolzen    d von qua  dratischem Querschnitt drehbar gelagert, der  zur Verschiebung des im Kasten e angeord  neten (in     Fig.    1 nicht dargestellten) Rie  gels f     (Fig.    5) dient.

   Dies kann in irgend  einer bekannten Weise geschehen,     zumBeispiel     durch mit     demFMitnehmerbolzen    verbundene  Daumen, die auf     Anschläge    des federnden      Riegels einwirken, durch eine Kurbelschleife       etc.    Dieser     Mitnehmerbolzen    ist umgeben von  einer grossen Zahl von hintereinander an  geordneten rechteckigen Lamellen g mit  rechteckigem Ausschnitt     1i..    Die Ausschnitte     1a     sind unter sich gleich, aber in verschiedener  Höhenlage angeordnet.

   Unterhalb und ober  halb der Lamellen g ist im Gehäuse je eine  Nut     il        bezw.   <B>1,</B> ausgespart, in welche die  Lamellen eintreten. können. Der Schlüssel     )e     besitzt die an sich bekannte flache Ausfüh  rung mit einer oder mehreren Längsnuten  und wird durch einen Schlitz 1. des     Mitneli-          merbolzens    eingeführt. Seine obere Kante     7n     ist wellenförmig ausgebildet, während die  untere vorn in eine Spitze     7z    ausläuft, sonst  aber parallel zur     Schlüsselare    verläuft.  



  In der in     Fig.    1 dargestellten Stellung  mit     eingeführtem    Schlüssel kann der     Mit-          nehmerbolzen    d samt den die     Zuhaltungen     bildenden Lamellen g und den     Lagerbüchsen          a.    und<I>b</I> durch den Schlüssel gedreht werden,  indem die     Zuhaltungen    infolge der einander  entsprechenden Wellenform des Schlüssels  und der verschiedenen Höhenlagen der Aus  schnitte     h    so eingestellt sind, dass ihre Ecken  an den Kanten der Nuten     i.,    und     i._,    vorbei  treten können.

   Beim Herausziehen des  Schlüssels wird durch dessen Spitze n jede  Lamelle nach abwärts gezogen, so dass sie in  die Nut     i1    eintritt. Nach Herausziehen des  Schlüssels sind somit alle     Zuhaltungen    in  diese Nut eingetreten und die Drehung des       Mitnehmerbolzens    und damit die Verschie  bung des Riegels ausgeschlossen.

   Beim Wie  dereinschieben des Schlüssels werden die  Lamellen wieder sukzessive der Wellenform  der     Schlüsseloberkante    entsprechend ange  hoben und eingestellt (Die Spitze     1a    muss  zu diesem Zwecke natürlich um mindestens  eine     Lamellendicke    über die obere Vorder  kante vorragen.) Würde     die-Wellenlinie    eines  Schlüssels auch nur an einer einzigen La  melle nicht mit der des richtigen     Schlüssels          übereinstimmen,    so würde entweder die be  treffende Lamelle nicht genügend oder aber  zu hoch angehoben.

   so dass sie entweder       #unerhalb    der untern     mit        i1    bleiben oder in    die obere Nut     i_        hinaufäteigen    würde; in  beiden     Fällen        wäre    eine Drehung     verunmög-          licht.    Die     Sicherheit    dieses     Schlosses    ist also  eine sehr grosse.

   Die Länge kann dabei trotz  dem sehr gering gehalten     werden,    weil die  Lamellen nur sehr dünn zu sein brauchen,       und    da sie     aneinanderliegen,kann    eine grosse  Zahl auf kleiner Länge untergebracht wer  den, was bei Bolzen ausgeschlossen ist. Fe  dern sind nicht erforderlich; der Schlüssel  bringt die Lamellen wieder in Sperrstellung,  falls es nicht durch. das     Eigenge -ieht    ge  schehen sollte.

   Die Herstellung ist eine sehr  einfache; da, die Lamellen und die Grösse  ihrer Ausschnitte sämtlich einander gleich  sind bis auf die Höhenlage der     Ausschnitte,     so kann man zunächst sämtliche Lamellen       gleicligross    herstellen und sodann bei ein  gestecktem Schlüssel die Ober- und Unter  seite des     Lamellenbündels        achsial    durch  fräsen, wodurch die Ausschnitte in die     rieh-          tige    Stellung kommen. Durch Änderungen  der Wellenform der     Schlüsseloberkante    und  entsprechende Anordnung der Lamellen  ausschnitte in     bezug    auf ihre Höhenlage  können die verschiedensten Schlösser her  gestellt werden.

    



  Bei der in     Fig.    4 und 5 dargestellten  Detailvariante ist der Querschnitt des     vor-          dern    Gehäuseteils quadratisch statt oval,  wobei in jeder Ecke eine Schraubenbohrung.  angeordnet ist, wovon je zwei über     Eck    ste  hende für die     Befestigung    des Riegelkastens       e    dienen, und zwar die einen für Links-, die  andern für     Reehtsanordnung    des Schlosses.  Dadurch wird ermöglicht, das gleiche Schloss  für Links- und Rechtsanordnung zu ver  wenden.

   Die Einrichtung könnte hier auch  noch so getroffen sein,     da.ss    die Lamellen  ausser einer vertikalen Verschiebung auch       noeli    eine horizontale zu machen hätten,       wobei    auch rechts und links von den La  mellen     noch    Nuten im Gehäuse auszusparen  wären, um die Drehung zu verhindern. Die  Sicherheit könnte so noch erhöht werden.  Es könnte auch     ein    Teil der     Zuhaltungen     eine vertikale, der andere eine     horizontale          Verschiebung    machen.

             Fig.    6 zeigt Vorderansicht und Schnitt       einer    Hülse, - die bei der     Anbringung    des  Schlosses an einer Türe zweckmässig ver  wendet werden kann. Deren Vorderkante ist  scharf nach Art eines     Stechbeutels,    so dass  mit ihr die Öffnung aus der Türe aus  gestanzt werden kann, die für das Schloss  benötigt wird. Die Hülse kann dann als  Futter in der Türe     bleiben    und das Schloss  in sie     eingeführt    werden, oder sie kann auch  wieder entfernt werden.  



  Die Anordnung könnte auch derart ge  troffen sein, dass die Nuten, anstatt im Ge  häuse, im     Mitnehmerbolzen    angeordnet wür  den und die Lamellen Ansätze erhalten, die  in die     Lamellenausschnitte    hineinragen und  in die Nuten im     Mitnehmerbolzen    eintreten  können und die in bezug auf diese Nuten  einzustellen wären.  



  Die Oberkante des Schlüssels könnte statt       wellenförmig    auch nach     einer        andern    Linie  mit Erhöhungen und Vertiefungen verlaufen,  zum Beispiel nach einer gebrochenen Linie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stechschloss, dadurch gekennzeichnet, dass, unter Vermeidung von Federn, als Zuhal- tungen hintereinander angeordnete Lamellen vorhanden sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Stechschloss nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Lamellen mit Aus nehmungen da, mit welchen sie an einem Riegel-Mitnehmerbolzen d, der durch die Ausnehmungen hindurchgeht, verschieb- bar geführt sind, und durch den Lamellen gegenüberliegende Nuten i" i2, in bezug auf welche die Lamellen zwecks Drehung des Mitnehmerbolzens samt Lamellen ein zustellen sind. 2.
    Stechschloss nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Nuten j,, i2 im Gehäuse ausgespart sind. 3. Stechschloss nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch einen Schlüssel mit mindestens einer. Erhöhungen und Ver tiefungen bildenden gante m, durch wel che die Aussenkanten des Lamellenbündels wenigstens annähernd bündig eingestellt werden, so dass sie an den Nuten vorbei treten können. 4. Stechschloss nach Unteranspruch 3, bei welchem die Einstellkante m des Schlüs sels wellenförmig ist.
    5. Stechschloss nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet; @dass der Schlüssel der einstellenden gante m gegenüber an seinem vordern Ende mit einer Spitze n versehen ist, um bei seinem Herausziehen die Lamellen in die Sperrlage zurückzu ziehen. 6. Stechschloss nach Patentanspruch ge kennzeichnet durch eine Hülse mit schnei- denförmigerVorderkante, die geeignet. ist, die für das Schloss bestimmte Öffnung in der Türe auszustechen und gleichzeitig als Futter dieser Öffnung zu dienen.
CH106737D 1923-12-15 1923-12-15 Stechschloss mit federlosen Zuhaltungen. CH106737A (de)

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