CH106836A - Schutz- und Drückvorrichtung für Kehlmaschinen. - Google Patents

Schutz- und Drückvorrichtung für Kehlmaschinen.

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CH106836A
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Baur Gottfried
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Baur Gottfried
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G21/00Safety guards or devices specially designed for other wood-working machines auxiliary devices facilitating proper operation of said wood-working machines

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


  Schutz- und     Drückvorrichtung    für     Kehlmaschinen.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Schutz- und     Drückvorrichtung    für       Kehlmaschinen.     



  Gemäss der Erfindung besitzt diese Vor  richtung einen auf der Maschine feststellbaren  Ständer, ein an letzterem verschiebbares und  feststellbares Gleitstück mit an diesem auf  klappbar und feststellbar angeordneten Aus  legerarm; einen an diesem Arm ein- und fest  stellbaren Support mit auf dem Maschinen  tisch     abstützbarer        Druckregulierschraube    und  im genannten Support ein- und feststellbare  Schutzbogen mit Holzfutter, das Ganze der  art angeordnet, dass mit der Druckvorrich  tung gleichzeitig auch die Schutzvorrichtung  eingestellt wird und diese Einstellung schnell  und leicht erfolgen kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungs          gegenstandes    ist in der Zeichnung durch       Fig.    1 im Grundriss, durch     Fig.    2 in der  Längsansicht und durch     Fig.    3 in der Vorder  ansicht dargestellt;     Fig.    4 zeigt eine dazu  gehörige Hilfseinrichtung.  



  b bezeichnet einen winkelförmigen, auf  dem     Kehlmaschinentisch    B befestigten Stän  der, an welchem ein Gleitstück c vertikal    verschiebbar angeordnet und mittelst der  Stellschraube     cl    feststellbar ist. In dem     ge-          gabelten    Gleitstück c ist mittelst Bolzen der  Auslegerarm     ca    aufklappbar befestigt (siehe  strichpunktierte Stellung     Fig.    2). In der Ar  beitsstellung wird der Arm a durch einen  Steckstift i festgehalten. Auf dem Ausleger  arm     ca    ist ein Support g verschiebbar und  mittelst einer Stellschraube     hi    feststellbar.

    In einer vertikalen Gewindebohrung dieses  Supports ist die mit Griffhebel versehene       Druckregulierschraube        S    eingeschraubt, die  sich in einem Körnerloch im     Maschinentiseh     lagernd abstützt, während in einer horizon  talen Führung am untern Teil des Supports  g die Stange     ei    eines aus Blech bestehenden  Schutzbogens d mit Holzfutter da verschieb  bar und mittelst einer Stellschraube     lz    fest  stellbar ist. Während die Stange     di    am obern  Teil des Schutzbogens befestigt ist, befindet  sich das Holzfutter an dessen unterem Rande.

         lYl    ist eine Gegenmutter zur Sicherung der       Druckregulierschraube        S    in der eingestellten  Lage.  



  Zweckmässig gehören zur     Schutz-    und       Drüekvorrichtung    drei Schutzbogen von ver  schiedener Grösse.      Die Gebrauchs-     und        Wirkungsweise    der       beschriebenen    Schutz- und     Drückvorrichtung     ist folgende:  Zum Anbringen des bekannten, nicht ge  zeichneten Anschlages oder anderer vorzu  nehmender Veränderungen an der Maschine  wird der Auslegerarer     a    aufgeklappt     und     nachher wieder in die Arbeitsstellung her  untergeklappt und mittelst des     Steckstiftes    i  festgestellt.

   Sodann wird der     zri    der vorzu  nehmenden     Kehlarbeit    passende Schutzbogen       d    von den dreien derselben in den Support     y     so eingeschoben und mittelst der Stellschraube       1a    festgestellt, dass der Schutzbogen möglichst  zentrisch zum     Kehlinesserkopf        k        resp.    in der  erforderlichen Entfernung von ihm steht.

   Nun  legt man das zu     kehlende    Holz auf den Ma  schinentisch und lässt den Auslegerarm     a    so  weit am     Ständer    b herunter, dass der untere  Rand des Schutzbogens     d    ca. 1-2 cm. tiefer  steht, als das zu bearbeitende Holzstück. Um  nun denjenigen Druck auf das Holzstück zu  erhalten, welchen die     Kehlung    erfordert, hebt  man mittelst der     Druckregulierschraube        s    den  Schutzbogen d unter leichter Biegung und  Spannung des Armes     a    so hoch, dass das       Holzstück    mit fühlbarem Widerstand unter  dem Schutzbogen durchgeschoben werden  kann.

   Schliesslich wird die     Druckregulier-          schraube        S    und damit der Schutzbogen d       mittelst    der Gegenmutter in der eingestellten  Stellung gesichert.  



  Bei speziellen     Kehlungen,    wie z. B.     Lise-          neu    und Schlagleisten mit     Ausgründungen,     bei denen sich das Kehlmesser zwischen Tisch  und Schutzbogen d     befindet,    wird als wei  tere     Schutzvorrichtung    ein     Drückholz        y        ge-          m;tss        Fig.    4 mit darauf verstellbarem     Anschlag     7 verwendet.  



  Die beschriebene Schutz- und     Drückvor-          richtung    weist     gegenüber        früheren    Konstruk  tionen, soweit solche überhaupt in     Gebrauch     sind, folgende Vorteile auf.  



  1. Der bisherige Gebrauch vorn oben wir  kender     Druckfedern    fällt weg;  2. Durch den regulierbaren Druck auf  das zu bearbeitende Holz     und    durch die    Sicherheit in der Führung desselben kann  das Kehlen schnell und     exakt    ausgeführt  werden;  3. Bei der einfachen Befestigungsweise an  jeder     Kehlmaschine        ei-rit;glicht    diese     Schutz-          und.        Drückvorrichtung    auch in Anwendung  mit der bekannten Parallelführung leichte       Handhabung    bei kurzer Einstellzeit;  4.

   Sie bietet tatsächlichen Schutz gegen  Unfälle bei der Arbeit, weil die Schutzvor  richtung für die meist vorkommenden     Keh-          lungen    mit dem Einsetzen und Einstellen  der     Drückvorrichtung    ohne weiteres     mitein-          gestellt    wird;  5.     Für    die unter 4 genannten Verhält  nisse ist die Verwendung der     Drückvorrich-          tung    ohne die Schutzvorrichtung     unmöglich     gemacht;

         G.    Mit dem     Anschlag-Drückholz    nach       Fig.    4 ist eine grosse Sicherheit für den Ma  schinisten erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schutz- und Drückvorrichtung für Kehl maschinen, gekennzeichnet durch ein an einem an der Maschine feststellbaren Ständer ver schieb- und feststellbares Gleitstück, einen an diesem Gleitstück aufklappbar und fest stellbar angeordneten Auslegerarm, einen an diesem Arin ein- und feststellbaren Support mit auf deren Tisch der Maschine abstütz- barer Druckreguliersehraube und im genann ten Support ein- und feststellbare Schutz bogen mit Holzfutter, das Ganze derart,
    dass mit der Druckvorrichtung gleichzeitig auch die Schutzvorrichtung eingestellt wird und diese Einstellung schnell und leicht erfolgen kann. UITERA.NSPRüCHE Schutz- und Drückvorrichtung nach Pa- tentansprueb, gekennzeichnet durch ein unter dem Schutzbogen an das Kehlstück anlegbares Drückholz mit darauf verstell barem Anschlag.
    Schutz- und Drückvorrichtung nach Pa- tentanspr ucli, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzbogen aus einem Blechstück besteht, an dessen unterem Rande das Holzfutter und an dessen oberem Teil eine in die Führung des Supportes ein- schiebbare und darin feststellbare Stange befestigt ist.
CH106836D 1927-03-24 1924-01-28 Schutz- und Drückvorrichtung für Kehlmaschinen. CH106836A (de)

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FR631359A (fr) 1927-12-19

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