CH106848A - Verfahren zum Verbinden von Rohren mittelst Schweissen. - Google Patents

Verfahren zum Verbinden von Rohren mittelst Schweissen.

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CH106848A
CH106848A CH106848DA CH106848A CH 106848 A CH106848 A CH 106848A CH 106848D A CH106848D A CH 106848DA CH 106848 A CH106848 A CH 106848A
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CH
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pipe
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welding
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connecting pipes
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Inventor
Phoenix Aktien-Gesellsc Verein
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Phoenix Aktien Ges Fuer Bergba
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/02Welded joints
    • F16L13/04Welded joints with arrangements preventing overstressing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description


  Verfahren zum Verbinden von Rohren     mittelst    Schweissen.    Die Erfindung bezieht sieh auf Verfah  ren zum Verbinden von Rohren durch Schwei  ssen. Bei den bisher gebräuchlichen und be  kannten Verbindungen     sühmiedeiserner    Rohre,  soweit sie durch .autogenes Schweissen her  gestellt, werden die Rohre nach dem Zusam  menfügen ohne weiteres verschweisst, und in  folgedessen bestand der Übelstand, dass die  Festigkeit und Dichtheit der Verbindung       allzusehr    von der     G7esthicklichkeit    und Zu  verlässigkeit des Schweissers     abhängig    waren.

    Ausserdem     entbehrten    solche Verbindungen  der unbedingten Zuverlässigkeit beim Auf  treten von Zugkräften, die namentlich bei  freiliegenden Rohrleitungen durch das     Hin-          und    Herzandern infolge von Temperatur  differenzen entstehen. Nach- dem Verfahren  gemäss der Erfindung verbundene Rohre sind  an den Verbindungsstellen gegen Zug- und  Druckbeanspruchungen und     Undichtwerden     in hohem Masse gesichert.

   Auch stellt die  neue Verbindung eine     wirksame    Versteifung  dar, so dass bei Freileitungen die Stützweiten  grösser gewählt werden können als zum Bei  spiel bei     Stumpfschweissung.       Den     Erfindungsgegenstand    bildet ein Ver  fahren zum Verbinden von Rohren, bei dem  das eine Rohrende mit einem     Bördelrand,    das  andere mit einer Ausweitung versehen, der       Bördelrand    gegen die Ausweitung gestossen,  ein frei vorstehender Rand des ausgeweiteten  Rohrendes über dem     Bördelrand        umgekantet     und die Verbindungsstelle dicht verschweisst  wird.

   Es entsteht eine sehr widerstandsfähige       Verbindung,    bei der das eine Rohrende den       Bördelrand    des andern Rohrendes umfasst  und die Schweissnaht eine vollständige Dich  tung bewirkt.  



  Einige Ausführungsbeispiele der     nach     dem neuen Verfahren hergestellten Rohrver  bindungen sind in der Zeichnung dargestellt,  anhand von ihnen soll im folgenden das Ver  fahren gemäss der Erfindung beispielsweise  erläutert werden. Es zeigen:       Fig:    1 und 2 das erste Ausführungsbei  spiel,     Fig.    3 und 4 kleine Abänderungen,       Fig.    5 und 6 ein weiteres Ausführungs  beispiel.  



  Nach     Fig.    1     und    2 wird das in die Muffe  c des einen Rohres eingreifende Ende des an-           dern    Rohres     a.    mit einem auswärts     berichteten          Bürdelrand    b versehen.

   Die Muffe c ist so       i        -iiiz        -;geweitet,        #71        dass        der        Bördelrand        hineinpasst     und sich     geben    den Boden der Muffe c     stüt-          zgn    kann.     Man    kantet nach dem Zusammen  schieben der beiden Rohrenden den frei vor  stehenden Rand der Muffe c über den     Bördel-          rand    b um und bringt hierauf bei d eine die       beiden    Teile verbindende Schweissnaht .an.

    Wie in Fis. 3     gezeigt,    kann der     Bürdelrand    b  über den rechten Winkel. hinaus zu einem  spitzen Winkel mit dem Rohr     abseka,ntet     werden. Dementsprechend nimmt die Rohr  v     erbinduns    im Profil eine mehr hakenförmige  Gestalt an, die eine     besonders    feste     Verbin-          dung    ermöglicht. Wie in Fis. I     gezeigt,    kann  der äussern     Sch@veissnaht    d eine innere  Schweissnaht     d,        hinzugefügt    werden. soweit  der Rohrdurchmesser dies zulässt.  



  Die Rohre werden im Walzverfahren an  einem Ende in bekannter Weise mit einer  Muffe c und :an dem andern Ende mit einem       Bördelrand    b versehen     Tig.    1). Auf der  Baustelle werden die Rohre ineinander ge  steckt und der     Bürdelrand        b        Degen    den Bo  den der Muffe c     gedrüelit.    Sodann wird das       überstehende    Ende der Muffe c angewärmt  und abschnittweise über den     Bördelra.nd    b       umbeschlagen,    so dass eine fest ineinander       "reifende        Verbindung    entsteht.

   Das     Ver-          schweissen    der     Verbindung    geschieht an  schliessend,     zwecl@mässib    unter Ausnutzung  der beim Umschlagen schon     aufgewendeten     Wärme, z. B. mittelst     Azetvlen    und Sauer  stoff oder mittelst elektrischer     Lichtboben-          sahweissunb.     



  Nach Fis. 5 und 6 ist das mit einem     Bör-          delrand   <I>f 1</I> versehene Rohrende     f    vorher     aus-          beweitet,    und der     Bürdelrand    steht nach innen.

    Das andere Rohrende<B>9</B> ist mit einer Aus-         weitunb        g1        versehen    und ganz am Ende bei       g\    wieder     eingezogen.    Die Rohre werden so  ineinander     ucschoben,    dass der     Bördelrand          Degen    die     Ausweitung    des andern Rohrendes       gestossen    wird.

   Hierauf kantet man den frei  vorstehenden     Rand    nach aussen um, so dass  der     Bördelrand        zwischen    die Ausweitung und  den umgekanteten Rand des     eingeschobenen          Rohrendes    gefasst ist. Man     bringt    hierauf  innen bei     h,    eine Schweissnaht an. Dieses Aus  führungsbeispiel der     Rohrverbindung    eignet  sich hauptsächlich für solche Rohre, die nur  von innen     zugänglich    sind,     beispielsweise     für     Druckstollenauskleidunsen    an Turbinen  anlagen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Verbinden von Rohren mittelst Schweissen, dadurch "rekennzeieh- net, da.ss das eine Rohrende mit einem Bördelrand, das andere mit einer Aus weitung versehen, der Bürdelrand Degen die Ausweitung bestossen, ein frei vor stehender Rand des ausgeweiteten Rohr endes über dem Bördelrand umgekantet und die Verbindungsstelle dicht ver schweisst wird.
    II. Geschweisste R.chrverbindunb nach dem Verfahren gemäss dem Patentanspruch I mit einer Ausweitung am einen und einem Börde1rand am andern Rohrende, der beD-en die Ausweitung anlie-t und über dem ein frei über den Bördelra.nd vor;st:ehender Rand ,an der Ausweitung umgekantet ist und mit einer beide Enden dicht verbindenden Schweissnaht.
CH106848D 1923-10-31 1923-10-31 Verfahren zum Verbinden von Rohren mittelst Schweissen. CH106848A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041451B (de) * 1954-10-02 1958-10-23 Steinmueller Gmbh L & C Verfahren zur Herstellung einer Rohrverbindung, insbesondere zur Verbindung von Rohren aus austenitischem mit solchen aus ferritischem Werkstoff
CN108843868A (zh) * 2018-09-04 2018-11-20 佛山市铂御金属科技有限公司 一种管件的连接结构及其连接工艺

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041451B (de) * 1954-10-02 1958-10-23 Steinmueller Gmbh L & C Verfahren zur Herstellung einer Rohrverbindung, insbesondere zur Verbindung von Rohren aus austenitischem mit solchen aus ferritischem Werkstoff
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