CH106994A - Verfahren und Maschine zur Herstellung gerollter Teigwaren, hauptsächlich Hörnchen. - Google Patents
Verfahren und Maschine zur Herstellung gerollter Teigwaren, hauptsächlich Hörnchen.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C3/00—Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision
- A21C3/06—Machines for coiling sheets of dough, e.g. for producing rolls
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Description
Verfahren ünd Maschine zur Herstellung gerollter Teigwaren, hauptsächlich Hörnchen. Es sind bereits Hörnchenrollmaschinen bekannt geworden, bei welchen der Teig durch zwei übereinanderliegende, nach ent gegengesetzter Richtung bewegte Gurten aufgerollt wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung gerollter Teig waren, hauptsächlich Hörnchen, welches darin besteht, dass der Teig nach dem Durch gang durch ein Treib- oder Vorwalzenpaar zwischen einer Transportgurte und einem federnd belasteten, anhebbaren Rollapparat mit zwei sich gegeneinander drehenden W al zen eingeführt wird, so dass das Aufrollen des Teiges in dem dreieckigen Raume zwi schen Gurte und dem Walzenpaar vor sich geht, das sich der zunehmenden Grösse der gerollten Teigwaren entsprechend selbsttätig anhebt, bis das Aufrollen beendet ist und der Gurt die gerollte Ware auswirft.
Die zur Ausübung des obigen Verfahrens dienende Maschine ist dadurch gekennzeich net, dass sich an ein in einem Ständer ge lagertes Treibwalzenpaar eine Transportgurte anschliesst, welche das vorgewalzte Teigstück unter einer mit rauher Oberfläche versehenen, über der Gurte anhebbar galagerten Siehe rungswalze einem Rollwalzenpaar zuführt.
das unter regelbarer nachgiebiger Belastung steht, vom Vorwalzenpaar aus angetrieben wird und in einem gemeinsamen Gestell derart gelagert ist, dass es sich um ein Zap fenpaar . nächst den Treibwalzen anheben kann, so dass die letzte Rollwalze höher an hebt als die vorangehende, und nach dein Fertigrollen der Ware diese aus dem Roll- apparat entlässt.
Die Zeichnung zeigt in Fig.- 1 eine bei spielsweise Ausführungsform einer zur Aus führung des Verfahrens geeigneten Maschine, während in Fig. 2 schematisch eine zweite Ausführungsform teilweise dargestellt ist. Es ist angenommen, es handle sich um die Herstellung von Hörnchen.
Das von den Treibwalzen a und b er fasste und .vorgewalzte Teigstück gelangt auf die Transportgurte e, die mit Plüsch oder Stoff überzogen sein kann, und gelangt unter die Sicherungswalze d, die gleichfalls überzogen ist und das AuWeigen, der Teig- zunge hindert, und unter dem Absireifblecb e zum Ro11walzenpaar f und g. Dessen erste Walze, f, besitzt eine glatte Oberfläche, die zweite, g, ist zweckmässig geriffelt oder mit Plüsch, Tuch oder dergleichen überzogen.
Dieses Walzenpaar ruht zwischen zwei auf Zapfen p belagerten Schildern h, so dass beim Anheben der Walzen unter dem zu nehmenden Durchmesser des zwischen ihnen aufgerollten Teiges sieh die Endwalze g höher hebt als die erste. Beim Anlangen der Zunge der Teigplatte an der Walze f, wel che in gleicher Richtung mit g läuft und entgegen der Laufrichtung der Gurte (siehe Pfeilrichtungen), wird der Teig durch die Walze g nach oben gestülpt und in den dreieckigen Raum zwischen den Walzcn ein gerollt.
Der Der Rollapparat steht unter einer regelbaren und mit zunehmendem Anhub abnehmenden Federbelastung, indem ein un ter Federzug stehender und auf dem Ver- bindunbsbolzen m der beiden Walzenschil der aufruhender Belastungsfinger zurück gekrümmt ausgeführt ist, so dass trotz der mit zunehmendem Anhub steigenden Feder- spannung o zufolge des zunehmenden wirk samen Hebelarmes des Winkelhebels K eine geringere Belastung des Bolzens resultiert.
Die Gurtengeschwindigkeit ist grösser als jene des Rollwalzenpaares f und g; doch kann zufolge der Elastizität des Teiles das sich bildende Hörnchen die Maschine nicht früher verlassen, ehe die Treibwalzen a, b die Teigplatte freigegeben haben. Ist dies geschehen, so rollt das Hörnchen unter der Walze g ab, worauf ein neues Teigstück eingeführt werden kann. Die mit dein Hörn chendurchmesser abnehmende Federbelastung auf das Rollwalzenpaar f, g ergibt die doppel konische Gestalt des Hörnchens, da das Rollwalzenpaar nur zu Beginn des Rolleng unter dem stärksten Druck steht und die Teigplatte durch das Aufrollen der Teig zunge in der Mitte nach rechts und links herausgedrückt wird, was sich bei jeder Umdrehung wiederholt.
Der motorische Antrieb der Maschine erfolgt zum Beispiel von der Riemenscheibe 1 aus auf der Welle der Walze b, und wird die Bewegung durch Zahnrad 1 und 2 und durch die Räder 3 bis 7 auf die Walze g über tragen. Gurte c erhält ihre Bewegung durch ein Kettenrad 8 an der Antriebswelle und durch ein Kettenrad 9 auf der Achse der an spannbaren Gurtenwalze 10.
Wie bereits gesagt, soll die Sicherungs walze d im Zusammenhang mit dem Abstreif- bleeh c die Teigplatte unversehrt der ersten Rollwalze f zuführen und hierbei einen gleiehmässigen Druck auf die Platte ausüben. Zu diesem Zwecke ruht sie vertikal verschieb bar in ihren Labern und trägt mit ihren Zapfen als Drehachse das Abstreifblech e, das durch eine Zugfeder n an die Walze f in jeder Anhubstellung angedrückt wird. Die Lagerung der Sicherungswalze ist un abhängig von jener des Hebelsehilderpaares h.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 erfolgt die Belastung des Rollwalzenpaares f, g von der Feder o aus durch Druck auf eine Ver bindungsstange m, bei Anordnung nach Fig.
durch Anspannung und Regulierung einer Feder oÚ vom Unterteil des Ständers aus. Die Regulierung erfolgt in beiden Fällen durch eine Sehraube q. Der Federzug oÚ greift im Punkte i, an den Hebelschildern an, derart, dass beim Anheben derselben der Hebelarm für den Federzug (gegenüber dem Drehpunkte p) bedeutend abnimmt. Mit der Federspannung lässt sich die Länge der Hörnchen beeinflussen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von gerollten Teigwaren, hauptsächlich Hörnchen, dadurch (rekennzeiclinet, dass der Teig nach dein Durehgang durch ein Treib- oder Vorwalzen paar zwischen einer Transportgurte und einem federnd belasteten, .anhebbaren Roll- apparat mit zwei sich gegeneinander dre henden Walzen eim"-eführt wird,so dass das Aufrollen des Teiges in dem dreieckigen Raume zwischen Geite und dem Walzenpaar vor sieh geht, das sich der zunehmenden Grösse der gerollten Teigwaren entsprechend sclbstt-liti < g, anliegt, bis das Aufrollen beendet ist und der Gurt die gerollte Ware auswirft. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass beim Arbeiten das Rollwalzenpaar mit grösserer Umfangs geschwindigkeit gedreht wird als das Treibwalzenpaar, so dass die Teigplatte beim Aufrollen unter Spannung gesetzt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man den Roll- apparat mit einer regelbaren Feder be lastet, wobei man die Federbelastung mit zunehmendem Anhub abnehmen lässt.PATENTANSPRUCH II: Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass sich an ein in einem Ständer gelagertes Treibwalzenpaar eine Transport gurte anschliesst, welche das vorgewalzte Teigstück unter einer mit rauher 0ber- fläche versehenen, über der Gurte anhebbar gelagerten Sicherungswalze einem Rollwal zenpaar zuführt, das unter regelbarer nacli- giebiger Belastung sieht, vom Vorwalzen paar aus angetrieben wird und in einem ge meinsamen Gestell derart gelagert ist, dass es sich um ein Zapfenpaar nächst den Treib- walzen anheben kann,so dass die letzte Roll- walze höher anhebt als die vorangehende und nach dem Fertigrollen der Ware diese aus dem Rollapparat entlässt. UNTERANSPRÜCHE : 3. Maschine nach Patentanspruch II,da durch gekennzeichnet, dass an Achsschen keln der anhebbar gelagerten Sicherungs walze ein Abstreifblech für die erste Walze des Rollapparates drehbar gelagert ist, (las zugleich die Begrenzung der Teig- zunge über dem Transportband nach oben bildet und einen Angriffshebel für eine Zugfeder trägt, durch welche sich der Abstreifer unabhängig von dem Auf steigen des Rollwalzenpaares an die erste Walze des Rollwalzenpaares anlegt. 4.Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die zweite Rollwalze eine rauhe Oberfläche aufweist und auf der Gurte streicht, die erste Roll- walze hingegen eine glatte Oberfläche aufweist und in bezug auf die Gurte höher gelagert ist, damit die Teigplatte frei in den Dreieckraum eintreten kann. 5.Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Rollwal- zenpaar in zwei durch einen Bolzen mit einander verbundenen Schildern gelagert ist und der Rollapparat unter einer regel baren und mit zunehmendem Anhub ab nehmenden Federbelastung steht, indem ein unter Federzug stehender und auf dem Verbindungsbolzen der beiden Walzen schilder aufruhender Belastungshebel der art gestaltet ist, dass mit Zunahme des Durchmessers der gerollten Teigware dig Gesamtbelastung abnimmt. 6.Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Rollwal- zenpaar in zwei durch einen Bolzen mit einander verbundenen Schildern gelagert ist und der Rollapparat unter einer regel baren und mit zunehmendem Anhub ab nehmenden Federbelastung steht, indem der Hebelarm für den Federangriff an den Walzenschildern mit der Anhub höhe abnimmt, so dass mit Zunahme des Durchmessers der gerollten Teigware die Gesamtbelastung abnimmt.
Applications Claiming Priority (1)
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1923
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