CH107017A - Apparat zur Bestimmung von Abweichungen aus der Senkrechten bei Bohrlöchern. - Google Patents

Apparat zur Bestimmung von Abweichungen aus der Senkrechten bei Bohrlöchern.

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CH107017A
CH107017A CH107017DA CH107017A CH 107017 A CH107017 A CH 107017A CH 107017D A CH107017D A CH 107017DA CH 107017 A CH107017 A CH 107017A
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CH
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Inventor
Ludwig Von Wurstemberger Franz
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Ludwig Von Wurstemberger Franz
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C9/00Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels
    • G01C9/12Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using a single pendulum
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B47/00Survey of boreholes or wells
    • E21B47/02Determining slope or direction
    • E21B47/022Determining slope or direction of the borehole, e.g. using geomagnetism
    • E21B47/0236Determining slope or direction of the borehole, e.g. using geomagnetism using a pendulum

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Description


  Apparat zur Bestimmung von     Abweichungen    aus der Senkrechten bei Bohrlöchern. -    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Apparat zur Bestimmung von Abwei  chungen aus der Senkrechten bei Bohr  löchern, welcher ein Gestell aufweist, das  an mindestens einem Führungsstück ange  ordnet ist, mittelst welchem es. der Wandung  eines Bohrloches entlang geführt werden kann,  dadurch gekennzeichnet, dass in diesem Ge  stell ein Pendel     aufgehängt    ist und unter  diesem- Pendel ein schaltbarer Registrier  streifen derart angeordnet ist, dass jede Ab  weichung der Lage der     Gestellsachse    von  der Senkrechten vom Pendel direkt auf den       Registrierstreifen        ,aufgezeichnet    wird.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist beispiels  weise eine Ausführungsform eines erfin  dungsgemäss gebauten Apparates dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Ansicht des Apparates,  das Schutzrohr und das Führungsstück ge  schnitten; .  



       Fig.    2 ist eine andere Ansicht, gegenüber  der vorhergehenden um 90   gedreht und  ohne das Führungsstück;       Fig.    3 zeigt die zur Führung des Appa  rates im Bohrloch dienenden Teile desselben;       Fig.    4 ist ein Schnitt nach der Linie         IV-IV    der     Fig.    1. Hier ist zum besseren  Verständnis auch das bei Bohrlöchern übliche  Verkleidungsrohr gezeigt.  



  a ist das zweckmässig aus     Eisenguss    be  stehende untere     Führungsstück,    das eine von  dem Schutzrohr b umgebene Apparatur trägt.  Das Rohr b ist durch ein     Mittelstück    c mit  einem zweiten Schutzrohr     b'    fest verbunden,  das ein zweites Führungsstück d trägt. In       Fig.    1 sind das Mittelstück c und das obere  Rohr     b'    nicht dargestellt; das obere Füh  rungsstück, welches als     Aufhängung    dient,  ist nur teilweise angedeutet.  



  Im obern Teil des Führungsstückes a  ist in zwei in     Fig.    1 nur     schematisch    an  gegebenen Kugellagern     a     ein Zapfen     ai    ge  lagert, der ein Gestell g trägt, das fast die  ganze Länge des Rohres b einnimmt, aber  sich darin frei drehen kann. In diesem Ge  stell g befindet sich unten ein Federwerk f,  welches mittelst einer     Schnurscheibe        g'    eine  Papierwalze h antreibt, deren Bewegung sich  auf einen     Registrierstreifen    i überträgt.  



  Zuoberst im Gestell<I>g</I> ist ein Pendel<I>k</I>  aufgehängt, der einen     Registrierstift        k'    ent  hält, welcher mittelst einer im Pendelmassiv      verborgenen Feder gegen den Papierstreifen  leicht angedrückt wird. Der Stift     k'    ist in  einer geraden Führung     k\    gehalten, so dass  sich der Pendel nur längs einer Erzeugenden  der Papierwalze bewegen kann.  



  Unten auf dem Gestell ist ein     Beschwe-          rungsgewicht        l    vorgesehen, dessen Stellung  gegenüber der Pendelführung     k2    so gewählt  ist, dass der Schwerpunkt des aus dem Ge  stell, dem Uhrwerk, dem Pendel und dem  Gewicht gebildeten Aggregates in der Ebene  sich befindet, die durch die     Drehaxe    der     Ge-          stellagerung    und durch die Führung des  Pendelstiftes bestimmt ist.  



  Wird nun der Apparat und somit das  Gestell nach der einen oder andern Richtung  geneigt, so dreht sich das Gestell bei Ab  weichung aus der Senkrechten derart, dass  der Pendel sich innerhalb der durch die  Führung     k'    bestimmten Grenzen frei schwin  gen kann. Bei senkrechter Stellung des Ap  parates ist der Stift     k'    in der Mitte des Pa  pierstreifens; jede Neigung des Apparates  aus der Senkrechten wird also eine Änderung  in der gegenseitigen Stellung von Stift und  Papierstreifen, also eine Registrierung, zur  Folge haben.  



  Um den Apparat genau den Wandungen.  des Bohrloches entlang zu führen, ist jedes  der     _Führungsstücke        a    und     d    mit Rollen o  versehen, die um die     Längsaxe    des Apparates  verteilt sind. Am     obern    und am untern  Führungsstück sind Arme in     angelenkt,    die  Federn enthalten, welche bewirken, dass die  am Verbindungspunkt der beiden Arme  vorgesehene Rolle     n    von der     Mittelaxe    des  Apparates ständig weggedrückt wird. Diese  Stellung ist in     Fig.    4 angegeben. Durch die  Wirkung der Federn wird der Apparat gegen  eine Wand des Bohrloches gedrückt.  



  Der innerhalb des Rohres     b'    vorgesehene  Raum enthält eine nicht dargestellte be  kannte Einrichtung zur Bestimmung der  Richtung der Abweichungen, eine Einrichtung,  die im wesentlichen aus einer unten mit  einer     Stechnadel    versehenen Magnetnadel       besteht,    welche oberhalb einer auf einem  Blatt Papier gezeichneten Windrose sich    dreht und deren Lage durch Andrücken des  Papierblattes in gewissen Zeitabständen  aufgezeichnet wird.  



  Der Apparat wird folgendermassen ge  braucht:  Nachdem das Federwerk aufgezogen, ge  sperrt und der     Registrierstreifen    unterhalb  des Pendelstiftes eingelegt ist, wird der  Apparat in das zu kontrollierende Bohrloch  eingelassen. Am Boden angekommen, hebt  der durch das untere Führungsstück gehende  Bodenkontakt     1)    die Sperrung des Feder  werkes auf. Dann zieht man den Apparat  mit einer     bestimmten,    gleichmässigen Ge  schwindigkeit hinauf.

   Oben angekommen,  wird der Streifen geprüft und jeder Strich  des Pendelstiftes in Richtung einer Er  zeugenden der Papierwalze deutet auf eine  Abweichung aus der     Senkrechten    bei den       Bohrlochwandungen.    Diese Striche in Ver  bindung mit den Aufzeichnungen der Mag  netnadel dienen zur Feststellung der Grösse  und     der--Richtung    -des Fehlers.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Apparat zur Bestimmung von Abwei chungen aus der Senkrechten bei Bohrlöchern, welcher ein Gestell aufweist, das an minde stens einem Führungsstück angeordnet ist, mittelst welchem es der Wandung eines Bohrloches entlang geführt werden kann, da durch gekennzeichnet, dass in diesem Gestell ein Pendel aufgehängt ist, unter welchem ein schaltbarer Registrierstreifen derart an geordnet ist, dass jede Abweichung der Lage der Gestellsachse von der Senkrechten vom Pendel direkt auf den Registrierstreifen auf gezeichnet wird. UNTERANSPRMEE 1.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell auf dem Führungsstück drehbar angeordnet ist. 2. Apparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Führungs stück Mittel vorgesehen sind, um es an die Wandungen des Bohrloches anzu drücken. Apparat nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsstück, worin das Gestell gelagert ist, durch ein Schutzrohr mit einem zweiten Führungs stück verbunden ist, wobei unter Feder wirkung stehende Arme an beiden Füh rungsstücken vorgesehen sind, die züm An drücken der beiden letzteren an die Bohr lochwandungen dienen. 4.
    Apparat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck der federn den Arme beim Bewegen des Apparates in das Bohrloch von Rollen aufgenommen wird, die an den Führungsstücken vor gesehen sind. 5. Apparat nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell ein Feder werk trägt zur Bewegung des Registrier- streifens. 6. Apparat nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Federwerk durch einen vom untern Führungsstück getrage nen Bodenkontakt ausgelöst wird. 7.
    Apparat nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um den Schwerpunkt des Gestelles samt den von ihm getragenen Teilen des Apparates in eine Ebene zu bringen, die durch eine für den Pendel vorgesehene Führung- und die Drehase des Gestelles bestimmt ist. B. Apparat nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass er mit Mitteln kom- biniert ist, die befähigt sind, allfällige Drehungen des Gestelles und deren Rich tungen zu registrieren.
CH107017D 1923-09-26 1923-09-26 Apparat zur Bestimmung von Abweichungen aus der Senkrechten bei Bohrlöchern. CH107017A (de)

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CH107017D CH107017A (de) 1923-09-26 1923-09-26 Apparat zur Bestimmung von Abweichungen aus der Senkrechten bei Bohrlöchern.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4504437A (en) * 1982-05-26 1985-03-12 Westinghouse Electric Corp. Seismic restraint means for a nuclear radiation detector mounted in a tubular thimble

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4504437A (en) * 1982-05-26 1985-03-12 Westinghouse Electric Corp. Seismic restraint means for a nuclear radiation detector mounted in a tubular thimble

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