CH107050A - Elastische Oldham-Kupplung. - Google Patents

Elastische Oldham-Kupplung.

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CH107050A
CH107050A CH107050DA CH107050A CH 107050 A CH107050 A CH 107050A CH 107050D A CH107050D A CH 107050DA CH 107050 A CH107050 A CH 107050A
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oldham
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  Elastische     Oldham-Kupplung.       Die vorliegende     Erfindunb    betrifft eine  in der Umfangsrichtung elastische     Oldham-          Kupplung.     



  Bei einer gewissen Gattung dieser Kupp  lung ist das der     Oldham-Kupplung    eigen  tümliche Zwischenstück in zwei oder mehr  Teile aufgelöst, die durch Federwirkung mit  den Klauen der treibenden und der getriebe  nen Kupplungshälfte in Berührung gehalten  sind. Die einzelnen Teile des Zwischenstückes  liegen dabei, abweichend von der gebräuch  lichen Bauart, innerhalb der Klauen. Sie  werden durch eine Feder nach aussen gegen  die Klauen gedrängt. Diese Anordnung leidet  aber an dem Mangel, dass die Feder ihrer  Lage entsprechend nur sehr klein gemacht       werden    kann, während anderseits eine ver  hältnismässig grosse Federkraft erforderlich  ist.  



  Diesem Mangel wird durch die vorlie  gende Erfindung abgeholfen. Die Erfindung       Mist    die Aufgabe, die     Oldham-Kupplung    zu       ein-r    elastischen zu machen, indem die ein  zelnen Teile des Zwischenstückes je zwischen       clie        Seitenflächen    einer Klaue der treibenden    und einer Klaue der getriebenen Kupplungs  hälfte eingefügt sind und die Federwirkung  derart ist, dass durch sie die Teile -des     Zwi-          schenstückes    nach innen gedrängt werden:

         Am    einfachsten legt man aussen um die ein  zelnen Teile des Zwischenstückes herum eine  Schraubenfeder oder einen andern federnden       Ring.     



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt ein geteiltes Zwischenstück       mil        einer    -aussen herumgelegten Schrauben  feder, in der Achsrichtung gesehen;       Fig.    2 ist eine Seitenansicht der ganzen  Kupplung;       Fig.    3 zeigt wiederum ein geteiltes Zwi  schenstück, jedoch mit einer andern Ausfüh  rung der Feder, in derselben Ansicht wie       Fig.    1.  



  Die Kupplungshälften 1 und 2     (Fig.    2)  mit ihren Klauen 3 und 4 sind je auf eine  der zu kuppelnden Wellen 6     bezw.    7 auf  gekeilt. Die Klauen 3 und 4 greifen in ein  gemeinsames scheibenförmiges Zwischenstück      ein, das meistens aus     Fiber        hergestellt        i.33t.          Das        Zwischenstück    5 ist nun dadurch, dass  es in der     Verlänbrrung    der     Aussparungen    für       ciie    Klauen 3 und 4 aufgeschnitten ist, in vier  einzelne, nicht mehr     zusammenhf#i.ngende    Teile  10, 11,     12,

      13 aufgelöst.     Diese    Teile sind  durch eine auf den     Umfan-    des Zwischen  stückes     aufgelebte        Schraubenfeder        l.4    zusam  menbehalten und in     nachgiebige        Berührung     mit den Klauen 3, 4     gebracht.     



  In     Fig.    1     ist    die     Kupplung    mit     au,sge-          zo;enen    Linien im Zustand der Ruhe und mit       strichpunktierten    Linien in     Tätigkeit    darge  stellt. Wird     irgendwie-    die     Kupplungshälfte           _    plötzlich     gegenüber    der     Kupplungshälfte    1.

         stossartig        beschleunigt,    so     überträgt    sich die  ser Stoss nicht     unbedämpft    durch das     Zzvi-          schenstück        und:

      die     Kupplungshälfte    1 auf  die Welle 6, sondern seine     Kraft    wird ganz  oder     grösstenteils    zum Spanner- der Feder 14       auf'bezehrt.    Es stellt sich nämlich     -unter    der       iVirlkung    des Stosses die     Kupplungshälfte    2  in einen andern     Winkel    zu der     Kupplungs-          hälfte    1     ein,

          als        in        der     Dabei     sehie-          b-m    die an der     Kupplungshälfte    2 ange  brachten     Klauen    4 - ein Stoss in der Pfeil  richtung     vorausgesetzt    - die     Teile    10 und  7     \?    des     Zwischenstückes    nach aussen in die       strichpunktiert    bezeichnete     Lage.        Bei    dieser  Verschiebung gleiten die Teile 10 und 12 auf       den    Seitenflächen der Klauen 3 der     

  Kupp-          hangshälfte    1 und     bewirken    ein Ausweiten,  also Spannen des     Schraubenfederringes        1-l.     



  Ist die Kraft des Stosses zur     Arbeit    des       Fcderspannens    verbraucht, so führt die Feder  14 alle Teile der     Kupplung    wieder in ihre  normale     -cbenseitige        LZge        zurück.       An die Stelle der     Schraubenfeder    14 kann       nMürlich    auch ein anders bebauter federnder       Pin-    treten.  



  Die     Ausführungsform        naell        Fig.    3     unter-          Y:cheidet    sich von der eben beschriebenen nur       dadurch,        rlass    die vier Teile 10-13 des     Zwi-          schenstückes    nicht durch eine     einzi-e        gemein-          =:ame    Feder, sondern durch einzelne     Fudern    8       miteinander        verbunden    sind und nach dem       :

  Mittelpunkt    der     Kupplung    hin     zusammen-          @(edriiirgt        werden.    Die     @@'irlkungsweise    ist       geria.u    dieselbe wie beim ersten Beispiel.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCH Elastische Oldharri-Iiupplunb,bei der das Zwi,chenstück aus einzelnen Teilen besteht, die durch Federwirkung mit den Klauen der treibenden und der getriebenen Kupplungs- hälfte in Bt@rührung behalten sind, dadurch ;
    gekennzeichnet, dass die einzelnen Teile des Zwischenstückes je zwischen die Seiten fläcben einer Klaue der treibenden und einer Klaue der getriebenen Kupplungshälfte ein gefü.bt sind, und die Federwirkung derart ist, dass durch sie die Teile des Zwischenstückes nach innen bedrängt werden.
    UNTI;,RA.NSPRÜCFIE 1. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch grIz-etinzei@hriet, dass um die einzelnc-n Teile des Zwisehenstiickes aussen ein federnder Fing in Gestalt einer Schrau benfeder herumgelegt ist.
    ?. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei benachbarte Teile des Zwi,#chenstückedurch eine Fe der miteinander verbunden sind.
CH107050D 1923-02-05 1923-12-05 Elastische Oldham-Kupplung. CH107050A (de)

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CH107050A true CH107050A (de) 1924-10-01

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ID=5650881

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CH107050D CH107050A (de) 1923-02-05 1923-12-05 Elastische Oldham-Kupplung.

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