CH107213A - Verfahren zur Herstellung von Feuerwerkskörpern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Feuerwerkskörpern.

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CH107213A
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Gruenewald Hans
Krebs Geka-Werke Offe Gottlieb
Original Assignee
Gruenewald Hans
Geka Werke Offenbach Dr Gottli
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B4/00Fireworks, i.e. pyrotechnic devices for amusement, display, illumination or signal purposes
    • F42B4/30Manufacture

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung von Feuerwerkskörpern.    Es gibt eine Anzahl von Feuerwerkskör  pern, bei denen der Leuchtsatz, der entweder  weisses     funkensprühendes    oder auch beliebig  farbiges Licht abgibt, um einen Draht herum  angebracht ist. Derartige Feuerwerkskörper,  zum Beispiel die sogenannten Wunderkerzen,  wurden bisher in der Weise hergestellt, dass  der Draht in die beispielsweise Eisen, Alu  miniumbaryt     etc.    enthaltende Masse einge  taucht und diese .'Rasse dann auf dein Draht  getrocknet wurde. Beim Anzünden der so ge  fertigten Kerzen verbrennt der Leuchtsatz  dann in einem der Zusammensetzung der  Masse entsprechenden starken weissen oder  farbigen Licht, eventuell unter lebhaftem  Funkensprühen.  



  Bei dieser alten Herstellungsweise mussten  die Drähte zunächst nur schwach in die den  Leuchtsatz enthaltende Masse getaucht wer  den, so dass nur wenig flüssige Masse an dem  Draht haften blieb, worauf dieselbe getrock  net wurde: Dieser Vorgang wurde dann noch  einmal oder noch mehrere Male wiederholt.

    Eine einmalige     Tauchung    würde zwar bei    entsprechender Konsistenz der den Leuchtsatz  enthaltenden Masse eine genügende Menge  dieser Masse an dem Draht haften lassen,  jedoch würde dann eine Trocknung derselben  sehr lange Zeit erfordern, wenn nicht ganz  unmöglich sein, da bei scharfer Trocknung  sich die den Leuchtsatz enthaltende Masse  entweder zersetzen oder zu dünnflüssig wer  den und ablaufen würde.

       Mann    kann aus  diesem (runde nur eine ganz allmähliche     Trok-          nung    anwenden,     Lind    das erfordert grosse  Trockenräume und sehr viel Zeit, abgesehen  von den bedeutenden Arbeitslöhnen, die das  Stapeln der Kasten in den Trockenräumen  und das Herausnehmen der fertigen Kerzen       etc.    verursachen.  



  Durch das vorliegende neue Verfahren  werden alle diese Übelstände beseitigt, und  es kann die Fabrikation nahezu automatisch  erfolgen.  



  Dies wird dadurch erreicht, dass man die  Drähte überhaupt nicht mehr in eine flüssige,  den Leuchtsatz enthaltende Masse taucht,  sondern wenigstens     nähezu    trockenen Leucht-      satt verwendet und diesen     beispielweise        ver-          inittelst        Komprimiermaschinen    um die Drähte  herum     festpresst.    Dabei     kann    man den     Leucht-          satz    vor dem Pressen     scliwaeh        anfeuchten     und demselben eventuell ein Bindemittel, bei  spielsweise Stärkemehl,     Destrin    oder derglei  chen,

   oder aber tierischen Leim in Pulver  form zusetzen, um eine innige Verbindung       finit    dem Draht zu erzielen. Bei Verwendung  des letzteren Klebemittels muss man die     Press-          form    erhitzen. Durch Zusatz von etwas     For-          inaldehy    d zur Masse     kann    man die Bindung       wesentlich    beschleunigen.  



  Durch dieses Verfahren wird eine ausser  ordentliche     Verbilligung    der Herstellung dieser  Fabrikate erzielt, dabei sowohl am Material  gespart wie an Arbeitslöhnen und zudem ein       Zersetzen    des     Leuchtsatzes    verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Feuer- werkskörpern, dadurch gekennzeichnet, dass man wenigstens nahezu trockenen Leuchsatz um die damit zu versehenen Drähte herum presst. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch geli:enuzeichiiet,. dass man den Leuchtsatz vor dem Pressen schwach anfeuchtet.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Leuchtsatz vor dem Pressen ein Bindemittel zusetzt.
CH107213D 1923-07-28 1923-07-28 Verfahren zur Herstellung von Feuerwerkskörpern. CH107213A (de)

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